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 Köln, Kampagne zur Wahl des Bundestages 200?

 ohne Einschränkung parteiisch für freie Menschen

Liberale wissen: Menschen wählen Men- schen. Also sind Politiker Menschen wie Du und Ich. Alle haben schon einmal Äp- fel gegessen. Aber es sollten nicht zu viele dieser Äpfel verzehrt werden. Schon Erhard meinte “Maß halten”. Also ist deftige Kritik angezeigt - mit dem Risi- ko, dass eventueller Irrtum des Kritikers öffentlich wird. Daher: Solidarische Kritik aus purem Gemeinsinn. Dennoch: Hoch die Mundwinkel!

2002, 1. Quartal

2002, 2. Quartal

2002, 3. Quartal

2002, 4. Quartal

2003, 1. Quartal

2003, 2. Quartal

2003, 3. Quartal

2003, 4. Quartal

2004, 1. Quartal

2004, 2. Quartal

2004, 3. Quartal

2004, 4. Quartal

2005, 1. Quartal

2005, 2. Quartal

2005, 3. Quartal

2005, 4. Quartal

2006, 1. Quartal

2006, 2. Quartal

2006, 3. Quartal

2006, 4. Quartal

Liberal lesen, bildet.

Erfahren Sie mehr über: Reptilien-Netzwerk bei VW, Visa-Politik, AHBR, LEG, Parlamentarier als Teilzeitjob, Nebenberufe der Parlamentarier, privates Geld an Politiker, Lobbyisten, gesponserte Dienstreisen, politische Presse-Imperien, Medien-Platzierung, Medien-Beratung, Nachträge zu Beratungsaufträgen, dringende Eilbedürftigkeit, Tolle Kollekte, Millionen-Werbung für ungelegte Eier (“2010”), Beraterhonorare, Finanzierung von “Bürgerbüros”, Werbekampgagnen für Staat und Regierung, staatliche Forschungsaufträge, B&B in SH, Verfassungsbruch, “freihändig und zufällig” vergebene Regierungsaufträge, Skandale, Investitionsbudget der DB, Ankündigungen, Besserwisser, Lügen, Trans- u. Metrorapid, Steuerhinterziehung, Gewalt, verschwundene und wieder aufgetauchte Akten, Spenden, Flugtickets, +6.5%, Phillip Holzmann, politische Propaganda, Atomisierung von Großspenden aus Reptilienfonds, Postenschacher, Bonusmeilen, Mega-Klüngel, Schmiergelder, gelöschte Festplatten, Milliardenpleiten, Amigos, Blaue Brüsselbriefe, NRW-Task-Force “Korruption”, Müllverbrennungsanlage in Köln und NRW, Castortransporte, Windmühlen, Nationalismus, Flugbereitschaft, Förderprogramme, Sex, politische Lügen, Insiderhandel, Bevormunder, Kölner Häfen, Flowtex, Gewerkschaften in Wahlkämpfen, Vernichtung von Berliner Forschungseinrichtungen, Korruption, Neue Heimat, Freiheitsberaubung, StartbahnWest, PISA, Bestechung, Statistik zur Jobvermittlung der BA, Rüstungsgeschäfte, V-Männer, kreditfinanzierte öffentliche Haushalte, Drogen, Europäischer PKW-Vertrieb, Umweltschmutz, Beugehaft, Graffitis, günstige Mietwohnungen, Untersuchungsausschüsse, Gutachten für Regierungen, Kultursterben in Berlin, Filz, Agrarsubvention, Sommerreisen, coop, Millionen-Kommunal-Korruption, Ammendorf, Spionage, BSE, MKS, Beschaffen von Transportflugzeugen (A400M), öffentliche Banken, Parteivermögen und - unvergessen - “mein” Konjunkturaufschwung von 1998 ( OMM).

Dezember 2005

31. Dezember 2005
Parasitärer Polit-Spam oder Wichtigtuerei
Dass die Familie Chrobog von den Geiseln frei ist, die gute Nachricht an Sylvester. Warum aber die Grünen “den Be- hörden” per PM 277 / 05 offiziell danken ist, da typisch grün, zwar nachvollziehbar, aber ein eher absonderliches Verhal- ten: Wollen die Grünen signalisieren, “die Behörden” hätten den Grünen zur Ehre oder zuliebe ihre Pflicht getan? Sie werden dies sicherlich entrüstet oder empört “zurückwei- sen”. Also machen die Grünen einen auf Wichtigtuerisch und produzieren zu allem Überfluss parasitären Polit-Spam. Ob der Fritze Kuhn einmal darüber nachgedacht hat, wieviel Energie der Grüne Dank verschlungen hat? Grünenverhal- ten nicht sehr umweltschonend. Wir kennen die Masche: “Die Bevölkerung” soll sparen. Wir fliegen zur Not mit Bonus ... auch schon mal Thailand ... Hätte doch der e-N’waKa aus der Ökosteuer in 1999 so’ne Eliteuni gegründet. Jetzt ist es zu spät. Schröder wird Peiplein-Gasverwalter.

Hinweis: Dito die SPD. Es erklärte aber nicht der PV son- dern nur der weniger wichtige Generalsekretär. Übrigens die Grünen dankten erst um 16:41, die SPD bereits um 15:00. SPD pennt also etwas weniger als Grüne, denn die Befreiung war schon um 13:25 allgemein bekannt..

31. Dezember 2005 Mäuslein wäre ich gern
Hauen die CDU/CSU-Machos der Kanzlerin in der nächsten Präsidiumssitzung ihre jüngsten Elaborate um die Ohren, dass die Fetzen fliegen? Naaa, Ihr Müllers, Milbradts, Öttingers und Wulffs. Klar doch, was denken Sie, liebe Leser: Stoiber und Koch auch.

30. Dezember 2005
K l a r s t e l l u n g
Merkel ist Lichtjahre angenehmer als der e-N’waKa. Wenn aber Merkel Schrott produziert, wird dies im LT genauso unnachsichtig mit dem gedanklichen Presslufthammer traktiert, wie das mit den Aktionen der Grünroten geschah.

30. Dezember 2005 Hast’e Worte?
“Ich brauche mehr Geld. Basta.”
Bald geflügeltes Wort. Landauf - landab. Es feixen die
in- dula-Sozialisten. Sie dürfen das, D’land Demokratie. Nur: Wer verantwortet die o.a. Basta-Einstellung. Klar, die SPD. Und wer sonst? Gibt es da eine Partei, die jahrzehntelang flächendeckende Mehrheiten “hatte”, Hunderttausende Po- sitionen “beim Staat”, staatlichen GmbH oder öffentlichen Körperschaften mit ihren Leuten besetzte, in bald 400 Wahl- kampagnen die “Errettung des Abendlandes” versprach. Und nun?

Merkel schreibt in offenem Brief (liegt der LT- Redaktion inzwischen vor) mit lächerlichen Argumenten am Thema vorbei.      

30. Dezember 2005
Schröders Ostsee-Peiplein
ist offenkundig dazu geeignet, den Kollegen Mitmenschen aus der Ukraine, den Gaspreis “zu liften”. Ob die Ukrainer uns dafür ein Denkmal bauen werden? Ein weiteres Beispiel für Null-Ahnung/Null-Informiert-Sein (keine deutsche CIA?) der Vorgängerregierung. Oder auch: Außenpolitik nach dem Prinzip des elefantierten Porzellanladens; erinnert an den Panthersprung nach Agadir des legendären KW-II. Auch damals galt: Deutsche Möchtegern mischen überall mit ... weil sie wüchtig sein wollten ... und fielen auf die Schnau- ze, dass es nur so krachte. Welche deutsche Familie hat in WK I + II nicht reihenweise Angehörige verloren? Sozial- gerechtigkeit auf den Schlachtfeldern von Verdun oder den Gaskammern von Auschwitz? Wollen diese Sozialisten all das nicht erinnern und nicht beherzigen? Zuzutrauen.


Link zu
1. Januar 2006
    

31. Dezember 2004 Angela Merkel medial
Erste Infos über Sylvesterrede nicht ermutigend
Die FAZ.net (Sie wissen: Der hohle Kopf) zitiert wohlwollend „Wie wä- re
es, wenn wir uns heute Abend das Ziel setzen, im kommenden Jahr überall noch ein wenig mehr als bisher zu vollbringen” Wäre es nicht besser Angela Merkel führte aus: “Bürgerinnen und Bürger, wenn Sie Ihren derzeitigen Wohlstand halten wollen, müssen sie mehr arbeiten”. Nein, die Elefanten-Chefin empfiehlt zu “vollbringen”. Haben Sie schon einmal die stolzen Eltern erlebt, wenn das neue Kind “es” auf dem Töpfchen zum ersten Mal “vollbracht” hat? Wie bloß hat Frau von der Leyen ihre Muttererfahrung verarbeitet? Da haben einige anders als Heuss empfahl, offenbar seit langen dem Volke nicht mehr aufs Maul geschaut. Mit dem jahrzehntelangen Softi-Stil und -Inhalt der Vopas wird das nichts mit der “Gemeinsamen Stärke”. Fritze Kuhn soll sich auch schon gemeldet haben. Will mehr Ehrlichkeit. Gute Idee: Was kostet uns der Grüne Umweltschutz denn so? Einfach mal so entre nous evaluiert. Nein nicht in 1000 Jahren. Nur bis 2115. Das wäre in Kanzlersprache bereits eine echte Vollbringung. Also Kuhn: Klappe halten, erst arbeiten. Harrrrrrrrrrrrrr, D’land Deine Quatschköppe. Die LT-Redaktion hält es mit Dirk Niebel: Ein bisschen mehr dalli-dalli; s’il vous plait. A propos “plaisir”: Vielleicht sollte Merkel mal wieder ih- ren Luther lesen. Der hat was zum Thema Arbeit und Ethik gesagt ... wie wär’s wenn Huber ganz unsozialistisch einspringen könnte?


30. Dezember 2005 Will Bundesregierung Nobelpreis für Literatur?

Merkel-Schreiben ist Schrott

Lesen Sie, wie die LT-Redaktion ihre Pflicht erfüllte, sich mit dem fulminanten Text “zu befassen”.   

  

29./30. Dezember 2005 Hartz-Kontroverse, Elefanten effenbergern.
Die arbeitsmarktpolitischen “Instrumente”
der
SPD: Dumme oder naive Wortschöpfung? Problem: Die denken so. “Man nehme ein Instrument” und verändere Realität, die Gesellschaft gleich mit ... deren Reaktion, d.h., die der Menschen wird per Obrig- keitsstaat, zur Not auch totalitär, ausgeknipst als ob Menschen das selbe wie KKW oder AKW wären. So funktioniert Betondenken im Kombi mit dem Sendungsbewusstsein jener, die Weisheit mit Kreide verspeist haben. Und so kommt es, dass die Rechtsordnung (Gesell- schaftsvertrag und Staat) mit Instrumentenkästen traktiert werden. Passt hierbei die Theorie nicht auf die Menschen, werden kurzerhand die Menschen passend gemacht: Per Finanzamt oder etwa dadurch, dass der gemeine Arbeitnehmer nicht merken soll, wo 20% der von ihm erwirtschafteten Kohle bleibt: Im Schornstein der Sozialsysteme - in denen, ganz Marx, die Menschen von Menschen befreit sind? Ja? Das wollten die Seriöslinge vom Hohlen Kopfe aus Ffm; Parteien, die all das vertreten, holt die CDU/CSU die Kastanien aus dem Feuer - nach dem die krachend gescheitert sind. Die CDU/CSU protestiert we- gen dieser LT-Vorwürfe? Und was ist mit jenen Schwarzen, die Dus- seligkeit der Gelb-Schwarzen Koalition vorgezogen haben? Wo sind die Protokolle der Gespräche vom 17. März 2005? Jedenfalls haben die Liberalen die SPD-Schrottgesetze überwiegend u. von Anfang an abge- lehnt, etwa Dirk Niebel gar die Auflösung der BA empfohlen. Aber nein, die Besserwisser meinten, es besser zu wissen. Wie viele hundert Mil- lionen € sind inzwischen nutzlos verbraten worden?

Die SPD merkt es nicht. Lachen oder weinen?

Viel besser ist die CDU/CSU allerdings auch nicht. Was über den offenen Brief von Merkel zu hören ist, veranlasst zu bemerken: Lächerliche Argumente.

Effenbergert die Elefanten
 

29. Dezember 2004
Parolenbläserei od. Meinungsstaubsauger?
FAZ.net
berichtet: „Ich kann nicht akzeptieren, daß wir für so viele arbeitswillige Männer und Frauen in unserem Land keine Beschäftigung finden”. Merkel will Beschäftigun- gen finden? Fr. Kanzlerin, dafür sind Sie nicht zuständig. Machen Sie gefälligst Ihren Job, statt Parolen zu blasen oder den Meinungsstaubsauger zu machen, verdammt noch mal. Jedenfalls ist das genau der Zungenschlag, der dazu führt, dass alle zur Regierung rennen, damit die die- ses oder jenes - nach Interessenlage - für die Arbeitslosen tut, statt ihren Arbeitswillen durch angemessene Lohnwün- sche zu belegen.

Bereits heute Mittag bemerkte Rainer Brüderle statt “die gute Fee in der großen Koalition des kleinsten gemeinsa- men Nenners zu spielen, sollte die CDU ihre bis zur Bun- destagswahl engagiert vorgetragenen Positionen jetzt stär- ker durchsetzen”.

Wenn die CDU/CSU ihre jahrzehntelange Leisetreterei und Schleimerei fortsetzt (*), wird es nötig sein, den schärferen Ton anzustimmen. Westentaschenmarktwirtschaftler.

28. Dezember 2005 Leserzuschrift: DER SPIEGEL weiß es.
Abenlandretter: “Sicher ist sicher”
CDU/CSU-Politiker fordert Fußfessel für Islamisten

Niedersachsens Minneninister Schünemann will radikalen Islamisten eine elektronische Fußfessel anlegen. Auf die- se Weise könne "mehr Sicherheit" erreicht werden, sagte der Fulminante laut Zeitungsbericht.

Mit elektronischer Fußfessel ließen sich "viele der etwa 3000 gewaltbereiten Islamisten in Deutschland, Hasspredi- ger und in ausländischen Terrorcamps ausgebildete Kämp- fer überwachen", sagte Uwe Schünemann. Die Fußfessel könne ... in das Ausländerrecht aufgenommen werden. Da- gegen gebe es keine verfassungsrechtlichen Bedenken.

Die
Innenministerkonferenz soll ... im Frühjahr 2006 die Fußfessel beschließen. Innenministerkollegen würden ihm Zustimmung signalisieren. Im Strafvollzug habe man bereits viele positive Erfahrungen mit der Fußfessel gesammelt.

Das LT dazu: Also mit der CDU/CSU machen wir zuneh- mend eher ungünstige Erfahrungen. Der Kombi Schäuble/ Schünemann hat System. Schünemann lässt per Fußfes- sel foltern und Schäuble kann die “so” gewonnenen Aussa- gen zum Schutz von Abendland und FDGO einsetzen.

Die LT-Redaktion muss den Lesern beichten: An Heilig Abend wurde die SPD mit schweren Vorwürfen überschüt- tet, weil die mit der Schäuble-Partei koalieren. Jetzt hat es die Liberalen selbst erwischt. Müssen die Liberalen also mit der Christiansen-Platzeck-SPD koalieren?
Ohgottwal- ter. Besser, alle Politik-Michels stärken die FDP.      

28. Dezember 2005 Eine
Äußerung von Köhler bereitet Sorge
Laut DLF-Nachrichten um 9:00 hat der Bundespräsident gesagt, es “dürfe sich niemand im Stich gelassen fühlen”.   Er bezog sich auf Leute, die sich nicht ausbilden wollen.

Was ist, wenn jemand mit einem Brutto von 3000 EUR sich in Stich gelassen fühlt, weil er meint, mehr verdienen zu müssen? Und was ist mit jenen, die sich Hilfsbedürftigkeit bequemerweise so lange einreden, bis sie selbst da- ran glauben? Daraus folgt: “Jede(r) sorgt für sich selber”, ausgenommen er/sie kann nach externen Kriterien - d.h. nicht schon beim Gefühl - objektiv nicht. Selbstverständlich tritt jeder Liberale dafür ein, in solchem Fall zu helfen. Aber nur dann und zwar koste es was es wolle.     

27. Dezember 2005
K-K-K: Kohle, Konjunktur & Kinder
Wird die Sache mit den Kindern rücküberlegt, ergibt sich Folgendes: Die
Vopas und andere Sozialisten haben den Menschen seit den 80ger Jahren eingeredet, dass Kinder arm machen, bis ein großer Teil der Regierten das glaubte und sich nun daran macht, ganz viel Kohle zu bekommen. Auf dem leergefegten Stellenmarkt hatte das logischerwei- se verheerende Konsequenzen. Nicht nur unseren Auslän- dern wurde kein Deutschunterricht erteilt. Den Männern wurde das Kinderkriegen nicht beigebracht. Fähigere Frau- en haben unfähigere Männer vom Arbeitsmarkt (nachvoll- ziehbar gut für den Standort) schlicht verdrängt. So sitzen viele davon statt der Frauen zu Hause herum, da “lieber gar nicht arbeiten, als ‘zu wenig’ zu bekommen”, die Parole lautet. Und was ’zu wenig’ ist, legen die Gewerkschaften fest. So eine Gedanken-Rakete hat gemäß DLF-Nachrich- ten von 8:00 nun auch Bofinger gezündet: Der Niedriglohn- bereich sei “ein ganz zentraler Problembereich”, per nega- tive Einkommensteuer (1) sollen unsere Niedriglöhner aus der MWSt-Erhöhung “die fehlende Kohle” bekommen - kaum vorzustellen, die Zentralbank stünde unter “gesell- schaflticher Kontrolle”. Übrigens nicht nur Bofinger auch Michael Glos (CDU/CSU) stößt in dieses Horn: “Wesentli- che Teile der deutschen Wirtschaft wie Einzelhandel und Handwerk seien auch auf kaufkräftige Nachfrage angewie- sen” meldet der DLF ebenfalls um 8.00. Ob Ökonomen mit austauschbarem Betriebssystem oder Westentaschenöko- nomen, sie denken: “Wenn die Menschen keine Kohle ha- ben, dann muss man ihnen die Kohle geben”. Zuständig, die Unternehmen ggf. mit Unterstützung der Banken. Infla- tion und/oder Pleiten, am Ende werden die “kleinen Rent- nerinnen und Rentner” zahlen. Sozialgerechtigkeit total. Die Masche der Elefanten und anderer Sozialisten lautet. Arbeitet weniger und kümmert Euch um das Kinderkriegen. Arbeitslosigkeit also ideal für die “Bekämpfung” der gestran- deten Demographie.
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(1) Liberale wollen seit vielen Jahren das dem entsprechen- de Bürgergeld. Aber aus Prinzip und nicht als opportunis- tische soziale Gießkanne.      

25. Dezember 2005
Will CDU/CSU die KKW länger laufen lassen?
Sie sagen es, da angesichts der Energiepreise populär u. beim
Flop mit dem EU-Kompromiss eine willkommene Ab- lenkung. Ob sie “es” auch wollen, eher eine Frage für Astro- logen, denn so handelt die CDU/CSU nicht. Bekanntlich gibt es in der SPD viele, die der gleichen Ansicht sind; die aber werden gedeckelt mit Hinweis auf die einige SPD von der Sozialschwafelei. Warum also hat die CDU/CSU nicht härter verhandelt? Weil sie nicht wollte, bzw. “andere” The- men wichtiger erschienen. Also ist die CDU/CSU der Mei- nung, dass die Verlängerung der KKW-Laufzeiten weniger wichtig ist. Also wollte die CDU/CSU keine Verlängerung der KKW-Laufzeiten. Immer noch Protest-Ausrede “die an- deren wir nicht”? Also: Laufen die KKW weiter oder nicht? Na also aber meinungsstaubsaugern ist bereits seit Jah- ren ihre besondere Spezialität.

Laut FAZ.net vom 23.12 verlautet aus Kreisen, die den Grü- nen nahestehen, für die Verlängerung der KKW-Laufzeiten einzutreten sei ”ideologisches Gefasel”. Also ist für die Grünen das Thema Kernkraft (sogar unter den obwaltenden ökonomischen Bedingungen) eine Frage der Ideologie. Mit anderen Worten wollen die Grünen Verelendung jetzt. Und das läuft auf totalitären Sozialismus hinaus, den sie, da die CDU/CSU mitregiert nicht einmal selbst verantworten müssen.

Dem leistet die CDU/CSU per Elefantenkoalition Vorschub. Also Leute, so wird das nichts mit der Errettung des Abend- landes. Moralisch nicht sehr einwandfrei, die Errettung zu propagieren, sie aber konkludent nicht zu machen. Nur ehrlich zugeben müssen sie es. Also stört die CDU/CSU sogar den weihnachtlichen Frieden mit ihrer Lügerei. Das LT: Im Westen nichts Neues ...

25. Dezember 2005
David & Goliath
Das Bild hat es mehrfach gegeben. Zuletzt auf dem Miglie- dermagazin der FDP. Eigentlich passt das Gleichnis nicht. Wieso sollen die Liberalen (etwa geistig?) kleiner sein als ausgerechnet die von der Elefantenkoalition? Größer? Geht auch nicht. Also Übersetzung:

Mit der “geistigen Schleuder” zu arbeiten ist wirkungsvoller als mit dem tonnenschweren geistigen Schwert. Keep sim- ple sagen die Amerikaner. Der präzise Nachweis, heute an Weihnachten, geschenkt. Jedenfalls genügt für die Schleu- der, physikalisch betrachtet, der kleine Mann. Da nämlich der große Mann sich der Gefahr der Schleuder nicht aus- setzen will, wird ihm nichts anderes übrig bleiben, als sei- ne Waffen zu ersetzen. Andernfalls wird zu dem einen der andere kleine Mann kommen. Und der Große Mann würde sich in Nichts auflösen.

Das Gleichnis von David & Goliath passt.

24. Dezember 2005 Noch eine Bescherung für die Bundesbürger
Es kommt ja noch viel dicker
Im ersten Monat ihres Regierens haben die Elefanten nicht nur 150 Mrd zusätzlich abkassiert, sondern Mehrausga- ben von 2,5 Mrd “gestaltet”. 4 Jahre mal 12 Monate: Das ergibt schlappe 168 Mrd €. Der gemeine Mensch arbeitet, der “Sozialstaat denkt”. Prost Neujahr, Leute.      

24. Dezember 2005 Auch für SPD gilt: Mitgegangen ist mitgehangen
Eine “schöne” Bescherung
Schäuble
hat laut News Ticker DIE WELT, 24.12., 02:43 ge- sagt, er wolle nicht auf Informationen verzichten, die unter Umständen mit Hilfe von Folter gewonnen wurden. Sorry, Hr. Minister, das ist die Aufforderung zu foltern - ohne sich die Hände selber schmutzig zu machen. Schon einmal et- was vom “bedingten Vorsatz” gehört, Herr Jurischt? Das LT: Da scheint irgendwas nicht richtig zu ticken. Mit so was kohaliert die SPD von der Sozialgerechtigkeit. Ist notiert.

24. Dezember 2005 Wir hamm’s ja so dicke:
CDU/CSU zerstört Kapitalvermögen
Wenn die so weiter machen geht das Abendland noch vor 2009 den Bach runter. Was passiert ist? Die SPD will un- verdrossen
die AKW u. KKW ausknipsen. “Aber doch nicht wir, von der Abendlandrettenden”. Das LT: Sie kohaliehren doch mit “denen” (einschl. Lehrer aus Kassel). Eben. Mit- gegangen ist mitgehangen. Also zerstört die CDU/CSU deutsches Kapitalvermögen. Ökonomie-Hinweis für den Opti-Sponti von der SPD: Auf der linken Seite einer Bilanz stehen die Vermögenswerte.      

24. Dezember 2005 Es weihnachtet freien Bürgern
In USA effenbergert Kongress den Dabbel-ju
Nur einen Monat wurde die Patriot Akt verlängert. Zackiger Kongress. Und sagte nicht der neue Opti-Sponti in der po- litischen Landschaft, dass “die” eine “andere” (iihh) Kulthur haben? Vielleicht sollten die
Indulas doch etwas mehr bei unseren Freunden outre-atlantique kupfern.       

24. Dezember 2005 Eine komplette Bundesliga
Wussten Sie schon
dass
es am BGH 126 (einhundertsechsundzwanzig) Richter plus einen Präsidenten gibt? Sicher alles schwer beschäf- tigte Persönlichkeiten, die ganz viel Arbeit produzieren. Wer legt den Bürgern darüber Rechenschaft ab, dass all das un- abwendbar, sachgerecht und zweckmäßig ist?

23. Dezember 2005
Den Standort in die Tonne kloppen?
Geht
‘türlich nicht. Die Menschen auch nicht wegen libera- lem Menschenbild. (Außerdem “Grüne” ... grins) Problem:
Was ist der Standort wert, wenn die Leute darauf nicht arbeiten wollen?
Liegt es an der Bodenbeschaffenheit des Standortes oder vielleicht an den
Damen & Herren im Nebenberuf?
Ei-jei-jei-jei ...
gedanklicher Presslufthammer: Selbst- verständlich liegt es an “denen”. Hä? Claro, die wissen doch sonst auch alles besser, etwa was die Menschen tun oder unterlassen sollen, damit es ihnen gut geht - zum Beispiel 20 v.H. schwarz an der Lohnabrechnung vorbeischummeln, damit “die Bevölkerung” nicht merkt, wie teuer das Europä- ische Sozialstaatsmodell uns kommt. Oder beispielsweise Toll Collect, sei zu spät fertig geworden. Totalfalsch: Wur- de zu früh angekündigt; Grünrote brauchten den DUMMY für einen Haushaltsplan, der verfassungskonform aussieht.

Lassen wir das. Heute ist Heilig Abend. Deswegen also die ganze Politiker-Bande in die Tonne kloppen? Nein, geht nicht ... nicht “wg.” dem GG. Sondern weil sich das nicht gehört - metaverfassungsrechtlich (SPD sieht das anders). Od. wollten Sie selber in die Tonne Gekloppter sein? Na, al- so. Doch, Anlass zu allgemeinem Tonnenkloppen bestünde de schon: “Sie” wollen nämlich viel Kohle ziehen u. nix ar- beiten ... es genügt einfach nicht, wie Sabiehne Ch. mit dem überschlagenen Bein zu wedeln - man muss in den Schiet auch richtig reingreifen woll-können.

In der Wirtschaft ist bekannt: Wenn “man” sich um die An- gestellten nicht kümmert, machen die was sie wollen - übri- gens die Höheren noch viel schlimmer als die Kleinen. Ist so. Und das Gleiche gilt selbstverständlich für das Verhält- nis zwischen unseren Politikern und unseren Bürgern. “Sie” müssen wissen: Je politikverdrossener “Sie” sind, desto gemütlicher der verkohlte geistige Friedhof in Berlin.

Tja, Leute, schaumama wie der Herr Bundespräsident das heute Abend bringt. Einstweilen ... schön’ Tachnoch.

23. Dezember 2005
WW im SPIEGEL: Kompetenz gewinnen. Außerdem: Über Arschlöcher, pavianöses Verhalten, Ab- rechnung mit dem Stil von Grünrot, was aus den Wahl- versprechen der FDP wurde und vom Postenschacher.

david&goliath-20051001

22. Dezember 2005
Wulff und die Ehrenerklärung für die AKW
Tja, Meister: Das hätte sich die CDU/CSU früher überlegen müssen. Wer auch nur einen Grund nennen kann, weswe- gen
die sozialistische SPD “der Marktwirtschaft” zuliebe die ökonomischen Vorteile der bestehenden AKW “freigeben” sollte, ist Politikweltmeister. Statt dessen wird die SPD alle Steuererhöhungen kassieren und dann die Koalition killen. So weit sind sie derzeit noch nicht. Daher schleimt die SPD. Das sehen die Grünen offenkundig genau so. Mehr als ein Zweizeiler war denen die Wulff-Äußerung nicht wert.

22. Dezember 2005 PM 975 / 05
SPD richtet ”Gesprächskreis Menschenrech- te” ein. Irgendwelche Unsicherheiten? Was gibt es dazu zu “besprechen”? LT-Vermu- tung: Reine Parolenbläserei. Typisch SPD.

22. Dezember 2005
Zuwachs bei den Quatschtanten der Nation
Willkommen im Club, Frau von der Leyen (CDU/CSU). Auf- gefallen ist sie bei der Redaktion des LT schon längst. Zö- gern war bedingt dadurch, dass eine Mutter von 7 Kindern, Ärztin, ihren Mann in der Politik steht. Mit der Familienpoli- tik
hat sie jetzt überzogen. Es freuen sich auf den Zuwachs Mitbürgerinnen wie Edelgard Bulmahn und Anette Schavan. Hinweis: Unsere Speziin, Bärbel Höhn, gehört nicht zu die- sem Club. Und Liberale Frauen sowieso nicht. Ina Lenke hat zu von der Leyen auch schon angeschlagen.    

22. Dezember 2005 Faustdick hinter den Ohren, trotzdem Softi:
Prognose: Platzeck wird nie Kanzler
Wer
zum ”Aufbau” Prothesen wie Hickel u. Christiansen be- kommt, hat schon nach interner Analyse der SPD, die sol- chen Beschluss erzeugt, nicht das Kaliber. Mimik, Gestik, Körpersprache bei Christiansen am 18.12. runden das Bild ab. Platzeck hat, von seinem unrasierten Aussehen total- abgesehen, keinen eigenen Standpunkt. Sicher gibt es von dem noch viele herzzerreißende Interviews, etwa mit Illner oder Maischberger. Aber mit Friedman?      

21./22. Dezember 2004 Die LT-Redaktion hat ein Problem:
Flaute in der Politikbranche.
Nixxx ist los?
Wem
könnte aus Langeweile zur Abwechslung mal wieder ein ordentlicher übergebraten werden? Schröder&Stoiber? Abgedroschen. Amtsinhaber des Kanzlerinnen-Amtes ist auf Reise, Fischer leckt politische Wunden. Haaalt: 18.12.
Licht03 
Christiansen!
Reporterin bei der AERDEH. Das ist jene, die in D’land am besten blasiert mimen kann, in jedem Satz - wie dereinst der
e-N’waKa - eine sozialismusrettende Agenda 0,0001 verkünden will. Als beispielsweise der Clinton “bei ihr” war, geht die Brille auf die Nasenspitze, der Rock bis knapp auf das Knie, das überschlagene Bein wedelt, der Kopf vor Bau- ernschläue ein Idee geneigt, zur Feier des Tages ein Kos- tüm von Armani und fragt mit der typischen Unschuldsmi- ne desjenigen der gerade einen Großkapitalisten verurteilt hat: “Lewinski?” . Clinton, noch viel ausgekochter als der Schröder hat sie allerdings voll auflaufen lassen u. ihr klarge- gemacht, dass ex-US-Präsidenten im Ausland die Irak-Si- tuation a la Djschordsch Dabbbel sehen. Sie musste ihre Faxen wieder einrollen und die Sendezeit ging zu Ende.

Am Sonntag den 18.12. hat unsere Christiansen zu Lasten der FDP ein Platzeck-Image-Föderprogramm von der Sorte “Europäisches Sozialstaatsmodell” abgezogen, das sich gewaschen hat. Platzeck himself, Assi Hickel, ein ökono- miegebildeter, deutschsprechender Herr aus UK sozusa- gen als Ballaststoff, Kannegießer als Buhmann und Niebel mit signifikanten Platznachteilen zum Abarbeiten des Herrn Platzeck, der, diensthabender Dampfplauderer bei der SPD, seinen Sozialschrott sozialschwafelnd zum besten gab.

Kommentar ausgewählter Teilaspekte aus den ersten 25 Minuten der Sendung.
Antikapitalistischer
Intro mit noch ungünstigeren Merkel-Bil- dern. Erste Frage an Platzeck (Christiansen zum Reinbei- ßen, 20 Jahre jünger, als ob sie den Mann will - siehe linkes Bild) “Herr Platzeck, wem gehört der Aufschwung - Frau Merkel oder noch Herrn Schröder?” 75 Sek. für Platzeck: Christiansen-Platzeck-20051218
Christiansen-Niebel-20051218
Der Aufschwung möge kommen und bleiben, Merkel trage die Verantwortung (Das LT: für das was schiefgehen wird?) “wir glauben an uns selber”, wird zunehmend inkohärent; am Ende, weil Christiansen nicht unterbrach, “Optimismus, Sonne” u. so weiter. David Marsh, Briten nutzten Chancen zu investieren, weil es so billig war (Hickel-Grins). Hickel mit Platzeck-Lob, Lob für den guten, wunderbaren Stand- ort, Kritik an Unternehmer wegen ungenügender Investiti- onstätigkeit, dazwischen Kannegiesser in der Defensive (“unsere Probleme”). Nach dem Platzeck u. Hickel bereits reihenweise Popu-Häppchen absetzten, Christiansen (mit besserwisserischer / süffisanter Miene/Körpersprache/Be- tonung, 20 Jahre älter, s. rechtes Bild) hatte es geschafft, per Kraut und Rüben die totale Konfusion herzustellen: “Hr. Niebel, was ist” ... (Hickel unterbrach mit “katastrophale Unternehmenspolitik der Arbeitsplatzverlagerung”) ... “jetzt haben wir eines doch gesehen, dass wir einen Aufschwung bekommen haben, zumindest sagen wir mal, wir beginnen diesen im Moment erleben, obwohl die FDP nicht mit zu den Wahlsiegern gehört, obwohl diese Dinge die Sie mit gefor- dert haben an liberalen Reformen wie zum Beispiel Arbeit- nehmerrechte einzuschränken, wie zum Beispiel drastisch die Steuern zu kürzen das alles nicht erfolgt ist also es geht auch ohne” (LT-Hinweis: Zitat Wort für Wort so gespro- chen). Niebel bekommt also die elend lange Frage serviert, die, mit eingebauten Fallstricken, zu komplexer Antwort zwingt. Niebel besteht fachlich mit Bravour. Nach 13:40 Minuten schließt Christiansen körpersprachlich alle von der Sendung aus und spielt Platzeck exklusiv den Ball zu: “Was ist ein Aufschwung ohne Jobs wert?” Platzeck u.a. mit neu- er Theorie zur Unternehmensrückwanderung beschreibt, was alle wissen ... “dann besinnen wir uns doch verdammt noch mal auf unsere Stärken ... und (im Brustton der Über- zeugung) dann müssen wir (Das LT: Politiker?) diese Stär- ken stärken und das mit aller Kraft ... und das wird ein Kraftakt bei der Haushaltslage ... ich finde es richtig, dass wir Bildung und Familie zu einem Staatsthema gemacht haben ...” (Gesichtsausdruck Kannegiesser “was sage ich jetzt bloss”) “kein Niedriglohnwettbewerb ... “ Alles schöne Worte des Herrn Platzeck, aber in der Meta-Ebene; nichts Konkretes. Dann Kannegiesser “Heckenschere von Daim- ler bis Schlosser um die Ecke geht nicht “ (Das LT: So ge- sagt fehlerhaft, denn es geht, hat aber Konsequenzen ... ) Darauf Niebel “deswegen betriebliche Bündnisse für Arbeit” und nach Wortwechsel mit Platzeck meint dieser im Hin- terkopf von Niebel zu erkennen, dass die Liberalen die Ta- rifautonomie abschaffen wollen. Niebels Protest geht im Hickel-verstärkten Stimmengewirr unter und Christiansen erteilt Hickel statt Niebel das Wort. Genau das die
alte u. fiese Masche von Christiansen: Christiansen “schneidet den Film” live. Es gibt noch reihenweise Anlässe die von Christiansen, Platzeck und Hickel gemeinschaftlich organisierte Manipu- lation und schräge Argumentationsweise auseinander zu nehmen. Sozialisten nennen das Ganze “Grundversorgung der Bevölkerung” - die genau durch solche Politik um die Früchte ihrer Arbeit gebracht wird. Grundversorgung mit Sozialschwafeln der SPD? Nein Danke.

21.12.05 DLF, 13:00, Bundesrat bringt erste “Reformen” auf den Weg
Ganz was Neues: Steuererhöhungen heißen in D’land jetzt “Reformen”
Wissen Sie, liebe Leser, was Elefanten sind? Und wissen Sie, was ein Porzellanladen ist? Doller Kombi, gell? Gut für ... ? Bequemes Regieren? Ach.     

20. Dezember 2005 Fulminante PM 271 / 05
Hast’e Worte: Folterverbot sei “zivilisatorische Errungenschaft”,
erklären
hochoffiziell unsere unsäglichen Grünen. Preis für die sensationelle Verlautbarung oder müssen wir denken: Naivpolitischer Sprecher von indula-Oberbesserwissern müsste “man” sein ... dürfen / können / wollen?

Das Liberale Tagebuch: Folterpraxis ist Kennzeichen vorzivilisatorischer Gesellschaften. Fehlte noch, die Grünen wollen ’das’ regeln. Also gut, politische Neurotiker, jene, die in D’land das Kultimulti per hasta la visa Baby gestalten, sind auf “Folterverbote” angewiesen. Anders: Praxis geisti- ger Folter wird durch offiziöses Folterverbot kaschiert. Solch pharisäerhaftes Verhalten könnte als typisch CDUCSU bzw. SPD gekennzeichnet werden. Dies unterbleibt heute, weil die Elefanten ihr Fett separat abbekommen. (Rumpelstilz- chen: “Herr Minister, ich nicht gesagt, dass Sie ein Verbre- cher sind.”)

Liberale Position: Wir foltern nicht / Es wird nicht gefoltert aus Menschlichkeit, liberalem Menschenbild geschul- det - bereits bevor die erste Silbe einer Staatsverfassung zu Papier gebracht wurde.

20. Dezember 2005
Warnung: Ingenieurmangel
Handelsblatt,
15.12.2005, S.16, schließt mit der Bemer- kung: ... entwickelt Airbus die A350 auf Basis des Rumpf- segmentes der A330, einem älteren Langstreckentyp. Für eine radikale Neukonstruktion fehlen Airbus die Kapazitä- ten. Neben der Entwicklung des Superairbus A 380 laufen nun auch zahlreiche Projekte in der Militärsparte an. ’Wir suchen händeringend nach Ingenieuren’, sagte EADS- Chef Enders.” Wozu haben wir eigentlich “den Staat”, wenn “der nichts merkt” ... ach so, die Bildungspolitiker der Vopas haben wohl gepennt. Oder waren es die Grünen mit ihrer markanten Technikfeindlichkeit? Nun ja, die Grünen wollen Fernurlaub (per Flugzeug) nur alle 5 Jahre und erledigen das per gesellschaftliche Döbatte (wie üblich affektiert ausspre- chen): “Keine Technik studieren, dann können keine Flug- zeuge konstruiert werden ... auch umweltschonende nicht ... Hauptsache unsere Marotten ...” Oder doch? Wo ist die entsprechende PM?       

29. Dezember 2005 Große Aufregung in Österreich. Bekannte
Zeitgenossen in deutlicher Kopulationsposition
ts-ts-ts
Ideen und Geschmack hat man dort ... Aber die “Sache” muss marketingmäßig gut sein, denn die SPÖ-Kollegen der SPD so was von aufgeregt. Als ob sonst Sozialisten etwa die Verfassung nie brechen, oder nie verfassungswidrige Haushalte durchziehen, ... oder nie Kohle gleich tonnenweise zum Fenster herausschaufeln oder ihre Korruption vom Feinsten ... und wie die dann aufklären ... Der einzige Vorwurf vor dem Sozialisten in Schutz zu nehmen sind: Im 3. Jahrtausend es- sen sie keine Kleinkinder; mit solchen Stories wurden nämlich früher die Omas daran erinnert, “wie das Abendland zu retten ist”.      

29. Dezember 2005 für Naturwissenschaftler und andere ungeistige Leute
Was ist Raum? Was ist Zeit?
DIE WELT vom 28.12 veröffentlicht ein Interview mit Roger Penrose, “Urknallforscher” aus Großbritannien mit einigen Spekulationen, die dahin
gestellt seien, jedoch ein interessantes Gedankenexperiment be- schreiben. Angenommen, das Universum wäre homogen (ein Zustand der zum Glück “noch lange” nicht gegeben ist): Es existiert nur ein Teilchentyp, es gibt keine Dichte- und keine Temperaturschwankung, mit anderen, mathematischen Worten: Alle Gradienten sind gleich null. Dann hätte das Universum die Zeit vergessen, weil sich nichts ändert, worauf Zeit bezogen werden könnte. Und das Universum hätte auch den “Raum vergessen”, denn in endloser Gleichförmigkeit gibt es keine vier Bezugspunkte zur Bestimmung einer Raum-Region. Einstweilen dreht die Erde um die Sonne und wenn sie bezogen außerdem etwa auf Wega, Kapella und Rigel am selben Punkt wieder ankommt ist un- gefähr ein Jahr vergangen. Ungefähr: Denn die relative Entfernung der vier genannten “Himmelskörper” ändert sich - im Verhältnis auf den schnellen Rhythmus des Menschen allerdings sehr langsam. Deswe- gen ist das definierte Jahr - high tech ausgenommen - ein allemal ”aus- reichend konstantes”, d.h., genaues Zeitmaß.      

28. Dezember 2005 Schleift die Kupplung bei M. Glos? Dazu Rainer Brüderle
Mit Glos’ populistischer Forderung ist den Arbeitnehmern nicht gedient
Glos’ populistische Forderung nach höheren Löhnen ist menschlich ver- ständlich, aber nicht von ökonomischer Kenntnis geprägt. Sie erinnert an Karl Valentins Münchener Hofbräumärchen. Die von den Gewerk- schaften übernommene These, man müsse nur die Löhne kräftig erhö- hen, dann komme die Wirtschaft in Gang, ist ein weiterer Schritt zur Sozialdemokratisierung von CDU/CSU. Das ist die faktische Aufforde- rung an die Gewerkschaften, bei den anstehenden Tarifverhandlungen kräftig zuzulangen. Höhere Löhne müssen durch Wachstum und Wirt- schaftsaufschwung möglich gemacht werden. Den Arbeitnehmern wä- re mehr gedient, wenn auf die drastische Mehrwertsteuererhöhung ver- zichtet und der Staatshaushalt durch konsequentes Sparen saniert würde. Der vom Bundespräsidenten angesprochene FDP-Ansatz mit Bürgergeld, Kombilohn und Vermögensbildung durch Betei- teiligung am Unternehmenskapital zeigt den richtigen Weg auf. Die Koalitionsdebatten über das Gesundheitssystem, die Rentenversi- cherung und Steuererhöhungen sind dagegen ein Rückschritt.

28. Dezember 2005
Öffentlich rechtliches Wedeln ausgefallen

Ist unsere teuto-germanische Sabiehne von der Bildfläche verschwun- den?
Ist sie. Macht aber nur Urlaub, deswegen ist am letzten Sonntag das öffentlich-rechtliche Wedeln mit dem überschlagenen Bein bei rocklosem Knie ausgefallen. Möglicherweise aber meinen jene, die die rundfunksoziale Grundversorgung täglich gestalten, dass an Weihnach- ten so eine Sendung den Versorgten nicht zuzumuten ist. Jedenfalls war der öffentlich-rechtliche Wedelverzicht Anlass, sich die Sendung vom 18.12. noch einmal zu Gemüte zu führen. Ergebnis: Sind jene, die M. Platzeck zum Vorsitzenden der SPD vorgeschlagen u. jene, die ihn obendrein gewählt haben von allen guten Geistern verlassen? Lesen Sie selber und lassen Sie sich die “Worte auf der Zunge zergehen”:

Sabine Christiansen: Herr Platzeck, wem gehört der Aufschwung, Frau Merkel oder noch Herrn Schröder

Matthias Platzeck: Also mir wär’ vor allem wichtig, dass er kommt und nachhaltig ist. Und dann gönne ich ihn jedem der gerade Verant- wortung
trägt. Und unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel trägt im Mo- ment Verantwortung hier. Und deshalb soll er ihr gehören. Hauptsache er kommt und was mir noch wichtiger ist: Er bleibt. Denn wir brauchen endlich mal über eine längere Zeit ‘ne verlässliche Aufwärtsentwick- lung, wobei - Sie haben es in der Anmoderation gesagt - wir haben alle unser Teil Verantwortung dabei, weil so’n Aufschwung kriegt man nicht getragen ohne Optimismus. Also wenn ma nicht ein biss- chen mal uns zusammenreißen und sagen wir wollen das auch und wir wollen, dass das klappt und wir wollen, dass es gut ist und wir glauben auch an uns selber, dann wird’s nicht klappen. Und das sollten wir - ich habe manchmal den Eindruck uns Deutschen liegt das nicht so in den Genen, vielleicht haben wir zu wenig Sonne oder was auch immer - aber wir sollten uns dazu endlich mal überreden wirklich zu sagen: Wir wollen nach vorne kommen. Wir sind nicht schlecht, das sollten wer uns auch von niemanden einreden lassen. Ich bin ja mal gespannt, was unser britischer Kollege dazu sagt. Was man liest, bei Briten, bei Amerikanern ist ja viel positiver als das was man bei uns selber über uns liest und davon sollten wer uns ruhig mal anstecken lassen. Wenn wers also von selber nicht hinkriegen die bessere Laune, dann sollten wer uns von wo anders sie holen und dann damit arbeiten.

Was ist der geistige Nährwert der Aussage? Welchen Anlass zu Opti- mismus könnten von Lieschen Müller bis zum internationalen Großka- pitalisten jene haben, die durch Investieren und Einstellen Profit erwirt- schaften wollen? Ist die Funktionärsherrschaft überwunden? Sind die Steuern gesunken? Gibt es einen Plan zur Rückzahlung der Staats- schulden?
Und das Wichtigste: Haben die Millionen eingesehen, dass alleine Arbeit Wohlstand bzw. Mehrarbeit Mehrwohlstand zur Folge ha- ben? Die Platzeck-Aussage produziert eher Pessimismus. Der wich- tigste Mann der SPD schwimmt, versteht vom Tuten sicher einiges aber vom Blasen nicht viel: Der Aufschwung soll “kommen”, “bleiben”, “wird getragen”, “soll klappen” ... und will Laune ggf. importieren. Letzter Satz, der letzte Schwachsinn. Ob die SPD es blicken kann? Pessimis- mus überwiegt: Sie koalieren mit einer Partei, die einen Innenminister, nominiert, der zum Thema Folter mit bedingtem Vorsatz operiert. Das beste, was man unserer bald 163jährigen empfehlen kann:
Parolenbläser systematisch demontieren

26. Dezember 2005 Ist Lachen vergänglich?
Ha, ha, ha, ha, hhhhhhhh h h h h h  h ...
Ein Mensch um 15:00 per Heißluftballon unterwegs, hat die Orientie- rung verloren, ist in Eile, weil er versprochen hat, um 15:15 eine Zah- lung zu leisten. “Hallo Sie-ie ... können Sie mir helfen?” “Gerne, Sie befinden sich über D’land.” Sagt der im Ballon: “Sind Sie Soziologe?” “Ja, woher wissen Sie das”? Ballonist: “Ihre Antwort ist theoretisch
richtig
aber praktisch unbrauchbar, denn meine Situation hat sich nicht verbessert”. Mensch, jener mit beiden Füßen auf der Erde, fragt sei- nerseits: “Sie sind Politiker?”. “Ja, woher wissen Sie das?” Der Bürger: “Sie wissen nicht wo Sie sind, Sie wissen nicht wohin, Sie können Ihr Versprechen nicht einhalten , Sie erwarten, dass ein anderer Ihr Problem löst und Sie sind genauso schlau wie vorher ... aber aus einem unerfindlichem Grund soll ich der Schuldige sein.

aus dem Argentinischen “in unsere Kultur” übersetzt und adaptiert - frei nach Mathe Platzeck (SPD) unser neuer Optisponti

25. Dezember 2005
Weihnachten: Innehalten, schauen, fühlen ...
Es ist schon ergreifend, etwa den Pfarrer, der echte Güte ausstrahlt und die Menschen, die glauben zu erleben. So wie heute viele zusam- menkommen, könnten Vorfahren etwa vor 50.000 Jahren auch schon empfunden haben. Der ausreichend wache Geist kann heute nachvoll- ziehen, dass die Welt nicht nur zerbrechlich ist, sondern auch, dass die Menschen unentrinnbar an sich selbst gebunden sind, der Ho- rizont von Erkenntnis und Wissen vermutlich also sehr begrenzt ist.

Aus rationaler Sicht sind all jene Rituale, die Mitte Oktober mit be- stimmten Warenbergen beginnen und nach den feierlichen Höhepunk- ten an Heilig Abend in wenigen Tagen wieder abklingen “überflüssig”, zumal der Verdacht, dass Vieles aufgesetzt sei, ein hartnäckiger ist. Meinung freier Menschen ist eben hartnäckig. Was folgt aus gedach- ter Überflüssigkeit? Nichts. Daraus darf nichts folgen, denn das er- forderte Eindringen in Gewissen, Fühlen und/oder Gedankenwelt des je Anderen. Zum Ersten ist die Foltergefahr inakzeptabel. Zum Zweiten widerspräche dies der Einsicht vom begrenzten Erkenntnis- und Wis- senshorizont. Da Sinn des Zusammenlebens nicht sein kann, sich ge- genseitig “auf den Wecker zu gehen”, ist schlüssiges Verhalten des Einzelnen friedensstiftende Bringschuld; Überheblichkeit aber der Be- ginn von Unfrieden. Wer es besser weiß, belegt das durch Besser- Machen. Sprechen dazu übrigens überflüssig. Denn - und das ist das Schöne - Gedanken sind bei wenig sprechen sogar noch freier. Be- sonders jene, die in religiösen Organisationen Funktionen ausüben, sind aus liberaler Sicht auf Gedanken als Quelle für Handeln beson- ders angewiesen.

Gläubige Menschen an Heilig Abend zu begleiten hat etwa die Wirkung, dem Pfarrer eine sicher nur kleine Freude zu bereiten: Im biblischen Sinn sind “meine Schäflein gekommen”. Das ist der gleiche Pfarrer, der ab 25. Dezember nicht nur an jene denkt, denen es schlecht geht, sondern ihnen als Seelsorger beisteht. Die Begabung für diesen Beruf haben wenige; sie unaufgesetzt zu ermuntern, ist ein Machen.  

24. Dezember 2005 Serie: Die gräuslichen Theorien des LT
Der sozialistische Mannesmann-Fraß
Versetzen Sie sich in die Lage eines typischen Sozialisten: In Ihrem Bewusstsein
ein kleines Licht zu sein, wollen Sie ganz groß rauskom- men: Cohiba, Schumi, Besenschrank, Armani, Bill Gates, Gabriel und so. Wie tun? Simpel: Sie ökonomisieren die Politik. Alle mal herge- hört: Ihr seid alles kleine ausgebeutete Lichter, so was von bemitlei- denswerten Geschöpfen ... und der Hr. Esser kriegt 30 Mega ... WOW, die Masche ... Menschlich nachvollziehbar, wollen Sie, typischer Sozi oder auch nur Sozele, die Sache möglichst lange am Kochen halten. Es koche die Volksseele zu (meinem) Nulltarif.

Zutaten: 1 Staatsanwaltschaft, 1 Landgericht, 1 Bundesgerichtshof u. Anwälte nach belieben. Vorgehen: Staatsanwaltschaft bekommt Hin- weis. Riesentheater, wiederholt empörte Ankündigungen. Wenn die Sache droht abzuklingen: Anklage, Prozessbeginn. Wochenlang Zeu- gen, derweil unauffällig die Visa für das Kultimulti “gestaltet” werden. Endlich Urteil: Freiheit, wegen Irrtum (sagte der Igel?) ... aber die ge- samte RA-Branche feixt ... Staatsanwaltschaft will auch beschäftigt sein. 30 Mega, viel Kohle - ab an den BGH. Der (*) befindet in seiner kosmischen Weisheit: “Irrtum? Totalfalsch, zurück Marsch-Marsch”. Und jetzt kennen Sie die wahre Geschichte ... über die bedauerliche Länge Dauer dieses wichtigen Verfahrens,

Und was meinen Sie, wie die Umsätze in der RA-Branche steigen ...

Thierse (SPD): und müsse das Anlass sein, eine Debatte über Unter- nehmermoral anzumahnen (DLF-Nachrichten 22.12.,12:00). Gut, ma- chen wir einen Aufwasch u. nehmen
Gewerkschafter und Politiker gleich mit. Naaaaaaa?

Und die Moral von der Geschicht’?
So hüte Dich vor allzu kleinem Licht.
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(*) Vorab Klarstellung: Die Figur des Richters mit eine der wichtigsten und nützlichsten Bildungen (Begriff nach Hajek) heutiger Gesellschaf- ten. Richter am BGH, verfassungstreu, gebildet, erfahren, meist viel Menschenkenntnis, kompetent im Fachgebiet. Viel Elend haben die schon gesehen. Auch das Elend der Gesetzgeber und das Elend ihrer Produktion. Erhabenheitsgefühl sicher keine Ausnahme. Solche Da- men & Herren sind meist ältere Jahrgänge und wir wissen, was dann alles so wechselt und welche Launen das produziert. Da genügt es, wenn Sprösslinge ihre “eigenen” Wege gehen od. etwa die Frau öfters mal mit dem Nudelholz ... Und wenn solche Leute empörungspolitisch per ökonomisierter Medienwirtschaft auch noch ein wenig aufgepumpt werden, dann ist sichergestellt, dass die Sache (ganz teleologisch) ausführlich kocht - man ist immerhin Hoher Richter in unserer elite- schwachen Zeit ... Zu berücksichtigen ist, dass am BGH, weil gesell- schaftliche Realität, manches sozialistische Schweinigelchen seine Kreise dreht - was sogar Menschenrecht ist: Jeder hat das Recht zum Sozialisten (keine Missverständnisse also auch an dieser Stelle). Fra- gen wir abschließend : Am 7. Dezember wurde entschieden bis 23.12. kein Urteil. Warum “können” 126 Richter nicht? Soll der Abstand zwi- schen Urteilsverkündung u. Veröffentlichung des Urteils möglichst groß sein? Etwa auch um möglichst lange zu kochen?      

23. Dezember 2005 die unendliche Geschichte unserer Abenlandretter
Zerkommentieren ist desinformieren
So bekloppt zu übersehen, welches Spiel die SPD per Elefantenkoali- tion macht, sind bei den Abendlandrettern nicht alle. Schadensmini- mierung ist angezeigt. Idealer Versuchsballonstarter aus der sicheren Beamtenposition des Lehrstuhlinhabers.

Gerd Langguth, unvergessene Inkarnation schleimender RCDSler aus den siebziger Jahren. Damals zeitkonform mit Wuschelkopf, der die Königin von Saba vor Neid erblassen ließ. Konzediert und anerkannt: Gemäß kleinem Bild im KStA, 22.12.05, S.4, auch heute Charakter- kopf. “Die Krise der CDU” (LV-Süd, keine Krise?) aus der Sicht der CDU/CSU zielführende und sehr gekonnte Desinformation

Liberale aber können auch.

Zu Merkel notiert Langguth, dass sie “pünktlich zur Arbeit kommt”. Das Wahlergebnis sei aber desaströs gewesen. Es bleibt nicht bei dieser Bewertung.

  1. Merkel habe einen Wahl”kampf” der diskursiven Schulstunde geführt, sei (LT-übersetzt) die personifizierte Unwahlkämpferin gewesen.
  2. Es habe die Geschlossenheit gefehlt, weil es neben Kirchhoff zwei weitere Finanzminister gab.
  3. Merkel habe den Angstfaktor unterschätzt.
  4. Merkel habe wichtige Themen ausgeblendet und deswegen sei der CDU/CSU in die Defensive geraten.
  5. Merkel habe zu verantworten, dass die CDU/CSU nicht als Volkspartei aufgetreten sei.
  6. Es sei nunmehr, anders als zu Kohls Zeiten, erforderlich pro- grammatisch auf der Basis eines breiten Spektrums von Per- sönlichkeiten (Geissler, Merz) zu arbeiten.
  7. Merkels CDU (was ist mit dem LV-Süd?) müsse in der Bevöl- kerung verankert werden

Ob dies alles so zutrifft und ob die Korrekturen nach 6. u. 7. der CDU/ CSU aus der Malaise helfen können, soll Liberale nicht weiter interes- sieren. Fragen wir zunächst ganz trocken: Eine derart unfähige Politi- kerin haben die Gremien der CDU/CSU zur Parteivorsitzenden, zur Kandidatin für das Amt des Kanzlers und zwei Tage nach der Wahl fast einstimmig zur Fraktionsvorsitzenden gewählt? Wie ist das bei der CDU/CSU: Ernennt sich zu all den wichtigen Aufgaben ein Mitglied aus eigenem Befund? Wird so in den Wahlkampagnen gearbeitet? Und ist sonst niemand zuständig, Fehler zu bemerken und per Mehr- heitsbeschluss rechtzeitig für Korrekturen zu sorgen?

Oder ist Wahrheit, dass maßgebliche Kreise (Mehrheiten?) der CDU/ CSU die Gelb-Schwarze Koalition insgeheim nicht wollten (hierbei an die Seriöslinge aus Ffm denken), es auf das “desaströse” Wahlergeb- nis geradezu ankommen ließen?

Langguth blendet nämlich systematisch aus, dass der CDU/CSU zu anderer Politik grundsätzlich jede Fähigkeit abzusprechen ist. Einerseits gibt Konservatismus nicht mehr her. Andererseits formuliert die CDU/CSU zwar kein sozialistisches Programm, aber sie handelt hinten anders rum als sie vorne - für die Spendenkasse - herausbläst.

Nach der Analyse des Herrn Professor, müsste Angela Merkel stante pedes gefeuert werden ... Geht das? Jetzt wissen wir ein wenig bes- ser, warum die FATZlinge die Seriösitätskampagne ausgerechnet ge- gen die FDP gefahren haben. Die angesichts der seit dem 17.03.05 verabredeten Strategie vorauszusehenden Verluste der CDU/CSU soll- ten minimiert und die eigenen Schwächen kaschiert werden.

Wer schadet Deutschland mehr: Die SPD oder die CDU/CSU?

22./23./24. Dezember 2005
Mannesmann-Urteil: Zwischen Sozialisten, Bürger- sinn, Bürgermensch und Angsthasengesellschaft
Rein empirisch ist heute, um 17:00 festzustellen, dass die Sozialisten Ackermann “abschießen” wollen. Argumentation pharisäerhaft so als ob es noch nie
lokale Ereignisse bei denen gegeben hätte. Ok, ist ihre Meinungsfreiheit. Deswegen noch lange nicht richtig.

Der BGH führt in seiner PM vom 22.12 aus, “nach den Feststellungen des Landgerichts beschlossen die Mitglieder des Aufsichtsratsaus- schusses für Vorstandsangelegenheiten (Präsidium) der Mannesmann AG Prof. Dr. Funk, Dr. Ackermann und Zwickel kurz nach der verein- barten Übernahme durch das britische Telekommunikationsunter- nehmen Vodafone, freiwillige Anerkennungsprämien auszuschütten ...” Das sei Untreue zu Lasten der früheren Mannesmann AG.

Das
LT: Wessen Vermögen könnte veruntreut worden sein? Doch nur das von Vodafone, der (künftige - Achtung: Wann war Eigentumsüber- gang?) neue Eigentümer von Mannesmann. Zwar müssen die Organe von juristischen Personen strafrechtliches Verhalten auch dann verant- worten, wenn sie dazu von anderen (etwa dem Eigentümer einer Kapi- talgesellschaft) angestiftet werden. Im Fall Mannesmann aber, hat der gesetzliche Vertreter, Gent, Vorstandsvorsitzender von Vodafone, die- se Ausschüttungen veranlasst, also über das Eigentum der Vodafone (im Vorgriff?) verfügt. Die Ausschüttungen sind folglich strafrechtlich nicht von Belang. Im “Fall Mannesmann” ist nur ein Freispruch erster Klasse rechtlich geboten. Anders könnte sich die Situation darstellen, wenn trotz vereinbarter Übernahme das Eigentum der Mannesmann AG, aus welchen Gründen auch immer, nicht an Vodafone übergegan- gen wäre. Die rechtlich unzulässige Verfügung über das Vermögen der Mannesmann, also das Eigentum der Mannesmann-Aktionäre, wur- de aber durch die späteren Rechtsgeschäfte geheilt. Allerdings ist das Argument des LG Düsseldorf (‘Verbotsirrtum’) in der Tat haarsträubend. Wo kämen wir hin, wenn Zahlungen in Multimillionenhöhe, von Top-Ma- nagern (keinerlei Rechtsabteilungen?) veranlasst, mit der Begründung von “Verbotsirrtümern” strafrechtlich nicht belangt würden? (*)

Bürgersinn und Bürgermensch: Dass die Zahlungen zumindest Ge- ruch hinterlassen, muss, da das LT politisch argumentiert, ein weite- res Mal festgehalten werden. Es ist allerdings zulässig anzunehmen, dass in den zahllosen Korruptionsfällen der letzten Jahrzehnte bei SPD u. CDU/CSU nicht alle Wissenden verurteilt wurden. Allein deswegen ist, obwohl der Fall anders liegt, ein Rücktritt von Josef Ackermann nicht gerechtfertigt. Das wäre eine Sanktion nach dem Prinzip der zwei Maßstäbe und in der Konsequenz eine weitergehende erhebliche “Schädigung des Standortes”. Dass Sozialisten genau diese Beschä- digung (Verelendungsprinzip) wollen, ist bekannt. Sie haben das Recht auf solches Wollen. Unmoralisch wie das sozialistische Programm oh- nehin ist, kann das nicht der Maßstab für die Berechtigung des Rück- trittes von Josef Ackermann sein. Hoffentlich hält der Aufsichtsrat der Deutschen Bank in dieser Frage seine Position von gestern aufrecht.

Angsthasengesellschaft: Selbstverständlich haben Vorstände, Ge- schäftsführer, Aufsichtsräte die im HGB definierten Pflichten: Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes. Damit sind die Anteilseigner in zweck- mäßiger Weise (Marktwirtschaft!) geschützt. Zum Haareausraufen allerdings die Argumentation auch aus Kreisen der CDU/CSU: Das an- vertraute Vermögen sei sorgfältig zu verwalten (“Vermögensbetreu- ungspflicht”, Bosbach). Logo, verwalten mindert Haftungsrisiken. Schön für die Verwalter. Auch für Deutschland? Harrrrr diese SSG.

PM LS / Wolff und PM Brüderle lesen.
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(*) Eine juristisch korrekte Argumentation umfasst weitergehende Er- wägungen und Gesichtspunkte.      

22. Dezember 2005
Worin ähneln sich Mennedscher und Phamiehlien?
Um beide will sich “die Politik” kümmern. Im Fall von einigen Hundert Top-Managern offenbar erfolglos, wenn es nach dem BGH geht. Und nun will “die Politik” einige Millionen Familien fördern. Das kann aber lustig werden.       

22. Dezember 2005
Über das Geschäft mit der Armut
Haben Sie viel Kohle? Zahlen. Haben Sie Kohle normal, Ihr Problem. Haben Sie wenig oder gar keine Kohle. Es gibt Kredit. Kampf gegen Armut als Anspruchsgrundlage genügt. Erfolg ist nicht nötig. Gehören Sie zu den Ärmsten wird ihnen das Geld geschenkt. Und wenn Sie sich angestrengt haben, einen Cent zu viel: Pech gehabt, nicht arm genug ... hätte ich mich doch bloß nicht angestrengt ... das Geschäft mit der Armut machen die Erfolglosen, so der IWF in Sachen “arme Länder”. Das Problem der Armut von Milliarden in dieser Welt ist aller- dings
nichts für Witze. Sinn der einführenden Zeilen ist, herauszuarbei- ten von welch konzeptioneller Stärke die Entwicklungspolitik getragen wird. Die Frau W.-Z. (SPD) macht den Job nun schon seit sieben lan- gen Jahren. Und ... ? Klar, Sozialisten.      

Entwicklungshilfe Liberal
“Helfen” müssen wir so wie so. Vordergründig ohnehin a fond perdu. Wird also etwa ein Kraftwerk benötigt, dann wird es “geschenkt” - uni- oder multilateral. Bedarfsgerecht. Wollen Private der Regierung oder Privaten in Entwicklungsländern einen Kredit geben: Nur zu - auf eige- nes Risiko. Aber Schluss mit der “staatlichen” Kreditvergabe. Viele si- cher tüchtige Beamtenmenschen, mit teurer Auslandszulage, die wir bei den VN oder anderen Cocktailparties und Sektempfängen in Scha- ren treffen, ließen sich einsparen. Und reihenweise würden jegliche Prestigeprojekte in den Schubladen verschwinden. Was wäre im Par- lament aller Deutschen los, wenn im Etat des BMZ ein solches auf- tauchte? Viele Augen sehen mehr als Edelbeamte in fernen Glastür- men. Die viele Arbeit im Bundestag? Nun gibt es dort viele die das eine oder andere als Nebenjob betrachten?      

22. Dezember 2005
50 Jahre “Gastarbeiter”, Grüne immer grüner
Per PM 273/05 Eloge auf die neue Ära dt. Geschichte: Weil uns hier der
Wohlstand so mundete, wurden “Gastarbeiter” waggonweise herge- karrt. Keiner, am wenigsten die SPD dachte daran, die Millionen in Deutsch zu unterrichten. Wozu auch, für die Verrichtung der minderen Dienste waren Gastarbeiter allemal gut genug. Die von den Grünen so zelebrierte “Ära” ist eher eine beschämende Geschichte. Die Grünen wollen das bereinigt haben. Aber FDP forderte als erste ein Gesetz, zur Fassung des Aufenthaltrechtes jener unter uns, die “keinen deut- schen Pass haben wollen”. Die Grünen ganz auf Kultimulti hatten die Mehrfachstaatsangehörigkeit gewollt, fielen damit zunächst in Hessen grandios auf die Schnauze (sachlich zu Recht, methodisch Sache der CDU/CSU), veranlassten später die SPD zum Verfasssungsbruch u. schließlich nahmen die FDP und der damalige OMM in einer seiner wenigen guten Taten die Sache in die Hand. Es wurde unter Bypass der Grünen das Zuwanderungsgesetz vollendet, im Parlament verab- schiedet u. trat am 1. Januar 2005 inkraft. Das Gesetzt haben wir. Und was hat sich seit dem geändert? Bis zum 21. November 2005 haben doch die Grünen hier auch noch herumregiert. Oderrrrr.     

22. Dezember 2005
... und haben wir die 40 Stunden Woche abgewehrt
so die ver.di Matadore von der patriotischen Front. Wenn das der Mathe-Thias Platzeck, neuer Optisponti in der Politik-Branche, erfährt ... dann verschreibt der denen gleich eine Portion Vertrauen in die SPD - ob das der ver.di mundet u. bekommt? Dabei hat doch der graumelier- te Herr bei der Frau Sahbiehne am 18.12 klipp und klar gesagt, die Deutschen würden 20% weniger arbeiten als die Amis aus den USA vom Djschordsch Dabbbbel-iu. Logo, wozu arbeiten, wenn doch die Kohle aus der Steckdose kommt und der Sozialstaat ohnehin aus purer Solidarität der Damen & Herren einspringt ...      

22. Dezember 2005 Patriot Act ... sicher nichts für D’land. Aber:
US-Kongress verlängert Patriot Act ... um 6 Monate
Patriot Act, die Schily I+II Gesetze der USA. Aber anders als hier, gibt’s dort den großkalibrigen Effenberger für die Exekutive: “Wir sind das Volk” und gewährt dem Djschordsch Dabbbeliu eine klitze-kleine Verlängerung.
Keine Macht, kein Winken mit dem neuen Mandat, kein Bitte-Bitte half. Wie sagte noch der neue Dampflauderer der SPD bei seiner Reality-Show mit Sabiehne Christiansen am 18.12? Es sei für die Tonne sich das Beispiel an den USA zu nehmen; die hätten eine völlig andere - minderwertigere? - Kultur. Fragt sich nur noch, ob es bei uns im indula-D’land D&D minderwertigere Sozialisten gibt?

22. Dezember 2004 Platzeck, oberster Parolenbläser der SPD
damit Vertrauen wieder entsteht in Deutschland
tut so, als ob die SPD noch nie regiert hätte ... etwa in den Kommu- nen
lokale Ereignisse erzeugt hätte ... Nun Sozialdemagogie verträgt sich sehr schwer mit der Bürgergesellschaft freier Menschen.      

21. Dezember 2005 Die endlose Geschichte des EU-Haushaltes:
Aber Kompetenzerle: Jetzt ein geistig Scheißerle?
Wissen
Sie, liebe Leser, was der heute, just am traditionellen Kompe- tenzerletag im Handelsblatt einer guten deutschen Zeitung zum Besten gegeben hat? Im LT wird’s festgehalten: “Der am vergangenen Samstag noch in letzter Sekunde gefundene Kompromiss unter der geschickten Verhandlungsführung unserer Bundeskanzlerin sieht eine Kürzung des Haushalts auf 1,045 Prozent der europäischen Wirtschaftsleistung vor”. Also sagggggense mal: Erstens hat Tony Blair (ankündigungsstark wie unser e-N’waKa) die Pherhandlungen gephührt und zweitens ist der EU-Haushalt nicht gekürzt, sondern im Gegentum auf Grund der Überlegungen von der teutschen Eindjschieh, eiskalt durchge- rechnet von 1,0 auf 1,045% des BIP erhöht worden. Wäre Das Kom- petenzerle nicht so eine ehrwürdige Gestalt der deutschen Politik an der Wende des 2. zum 3. Jahrtausend, müsste glatt festgestellt wer- den, dass der bekloppt ist. Vor 14 Tagen hat der Das Kompetenzerle von der Notwendigkeit geschrieben, dass in D’land mehr gearbeitet werden muss. Mit einem gewissen Hintergedanken fragte damals die LT-Redaktion, was der wohl bei den Abenlandrettern noch macht. Heu- te muss notiert werden: Schon schlimm genug, dass die Liberalen in den Umfragen derzeit nur 11% “haben”. Versteckt daher die Formulare für die Eintrittsgesuche bei den Liberalen vor unbefugtem Zugriff, denn so masochistisch, sich per Mitgliedschaft so unchristlich desinformie- render Vögel fulminant aus allen Parlamenten dieser Welt herauszu- katapultieren, kann niemand sein.  

20. Dezember 2005
Wird die CDU/CSU-Süd nun Wolperdinger suchen?
Nun, sie beklagen, so viele Stimmen am 18.09.05 verloren zu haben. Patriotischer und emotionaler will “man” künftig sein und vor allem nie wieder Gelb-Schwarz. Ähemm: Wann wollte und war die CDU/CSU für eine
Gelb-Schwarze in der Wahlkampagne? Noch nie, verehrte Politik- Michels. Und was ist mit der Erklärung vom 02.09.2005? Muss spitz- findig erklärt werden, dass Papier sowas von geduldig ist? WW wird schon gewusst haben, warum er die CDU/CSU zur gemeinsamen Er- klärung “einlud”. Es gibt eben immer wieder einmal Braten über den offi- ziell nicht gesprochen wird, obwohl sie prima zu riechen sind; diesen haben auch viele Wähler gerochen: Sie haben der CDU/CSU wegen hin- terfotziger Unredlichkeit kurzerhand das Vertrauen entzogen und kon- sequent liberal gewählt. Diese Wähler will Stoiber per Patriotismus widergewinnen? Wenn Sie ganz genau lesen, verehrte Leser, werden Sie der LT-Redaktion zustimmen: Und wie erfolgreich er sein wird.

19. Dezember 2005 von der Leyen von der kohleinduzierten Reproduktionsrate
“Fördert der Staat”?
Jedenfalls zahlen die Steuerpflichtigen

Obergrenzen u. Untergrenzen u. Untervorschriften u. Obervorschriften. Und
wann gibt es das Gesetz zur Förderung Staatsgeschädigter, Lärm- geschädigter, Katastrophengeschädigter, Behinderungsgeschädigter, Spätentwicklungsgeschädigter, Wassergeschädigter, Staubgeschä- digter, Arbeitsgeschädigter (bisherige Regelungen unsozial, da es im- mer mehr Hirnamputierte und Geschädigte gibt, obwohl weniger denn je gearbeitet wird), Verfassungsgeschädigter ... Zugegeben, zwischen den definierten Leidensgruppen gibt es Überschneidungen, auch be- züglich bestehender Regelungen. Aber alles andere als “Sicher ist si- cher” ist unzumutbar für die Betroffenen. Übrigens: Das wichtigste in D’land D&D-DDR-SSG-DDE wäre endlich das BetnenÜbewdungsG, gerne auch ein BetheitVermdungsG, und das UnBetFördG ... Jetzt aber ... kann der Staat in die (seine?) Spände hucken ... Endlich?

In
D’land, der Sozialstaat im 3. Jahrtausend, wird es künftig genügen, geboren zu werden & zu sein. Das weitere regelt und richtet der Staat ... schon wieder der Verschreiber ... Das Weitere gestalten die obersten Nebenberufler der Nation und zahlen die sonstigen Steu- erpflichtigen u.a. per Reichensteuer.

18. Dezember 2005 DIE WELT am Sonntag zum EU-Finanzkompromiss:
“Sie zog das Scheckbuch.”

Ob
die Republik die WM gewinnen wird od. überhaupt kann, steht in den Sternen. Aber ’wir haben’ nicht nur einen Papst: “Wir sind Kanzlerin”. So jedenfalls der Tenor der Medien am Wochenende. Viel Belangloses war zu lesen, wobei Freude mitnichten belanglos ist. Freuen wir uns, nicht aus uneingeschränkter Solidarität, sondern aus Menschlichkeit über die Tatsache, dass es Freude gibt, denn es hilft alles nichts: 82 Mio müssen danach zurück in die Realität. Seit vielen Jahren erhöht jede “neue” Regierung erst einmal die Steuern; sie sagen um den Haushalt zu konsolidieren. Wahr ist, dass bereits vorher mehr Geld ausgegeben wur- de, als “hereinkam” und selbstverständlich ist beabsichtigt, noch mehr Geld auszugeben: Zwar ist für D’land die EU im Vergleich billiger, aber insgesamt läuft mehr, das ist ent- scheidend. Dann soll das Elterngeld kommen; wo wird ent- sprechend gespart? Und die Gesundheit wollen sie “refor- mieren”: Das neue kompromisstheoretische Verfahren ist bereits erprobt ... Es bleibt - zumal vor Ablauf von 100 Ta- gen - dabei: Im Vergleich zum Vorgängerkanzler ist Merkel wie die Befreiung vom bösen Albtraum. Allerdings starten wir von einem ziemlich geringen Anspruchsniveau und in die Röhre der Freiheit blicken die Deutschen, der Ehemali- ge gern eingeschlossen, allemal.

Die Menschen sollen gefälligst arbeiten.

Wie der Ertrag investiert bestimmt der Staat ... äh-glucks
... um Him-mels Wil-len, wenn das die Parteifreunde lesen ... also wie das
von der Bevölkerung Erschuftete verbraten wird, bestimmen die Damen & Herren Politiker - gegebe- nenfalls in der Freizeit nach/neben ihren Nebenjobs.

Zurück zu unseren Medien. Angenommen der Peer wolle sparen. Raunzt der also Mittwochs - nach Absprache mit den anderen SPD-Ministern (Steinmeier wird überstimmt und
zur Solidarität verdonnert) - Frau Merkel an: Und haben Sie außerplanmäßig 1,00 Mrd ohne die vereinbarte Rück- sprache ausgegeben ... Reagiert die Angeraunzte kühl: “Für die große Sache Europa ... und haben Sie nicht die Medienkommentare wahrgenommen?” Sogar dem Bundes- mister mit der derzeit bei weitem größten Klappe fällt der Kinnladen aus beiden Scharnieren. Sage einer unsere Me- dien hätten - pauschal und alle miteinander - nicht exzellen- te Arbeit geleistet - wenn sogar der P. schweigen muss.. 

17. Dezember 2005 DLF-Interview um 7:20, rekordverdächtig?
Nassauer: 1,045% ist sogar Obergrenze. WOW? Meint dadurch das Abendland retten zu können. Söder könnte Recht haben: Nie wieder Koalitionswahlkam- pagne der Liberalen mit solcher CDU/CSU.      

17. Dezember 2005 EU langt zu. So kann jeder regieren.
Letzter Wasserstand 1,045%
Haushalt also auf 1,045% begrenzt. Nicht vergessen zuvor war
der HH schon einmal auf 1,03% u. noch früher auf die
1,0%-Grenze vom BIP begrenzt. Weiter-weiter-weiter? Na- türlich nicht. Es können doch die Osteuropäer nicht unend- lich “wachsen”. Also: Wann ist
Schluss mit lustig? 2013, 2015, 2017 ... ? Politikerleinchen wissen nicht? Eben, die wissen rein gar nichts. Aber Steuern erhöhen, das können die. Wozu?

16. Dezember 2005 aus dem Parlament aller Deutschen
Druck auf die Grünen , damit sie sich endlich als normale indula-Mitglieder begreifen und verhalten  

16. Dezember 2005
Philipp Rösler beim OV-West der Kölner FDPRösler-20051215
 
Mitglied im Präsidium der FDP, zuständig für Gesell- schaftspolitik. Sein Credo: ”Wettbewerb Elixier der Ge- sellschaft freier Menschen”. Die LT-Redaktion schon heu- te neugierig, was da noch alles kommen wird. In Nie- dersachsen ist Rösler Vor- sitzender der Landtagsfrak- tion. Beachtliche liberale Leistungsbilanz. Rakete für Walter Hirche, der Rösler entdeckte

15. Dezember 2005
KStA, beste, desinformiert zu NRW-Bildung
Minderwertige Argumentation von Christian Huemmeler: “Entmachtung der Eltern”, weil Kinder, die nach Meinung von Lehrern offenkundig nicht das Gymnasium schultern können,
diesen Zugang zunächst nicht erhalten. “Der nach- haltige Erfolg eines Schulsystems hängt von seiner Gerech- tigkeit, Durchlässigkeit u. Chancengleichheit ab”, schreibt Huemmeler im vorletzten Satz.
Schwachsinn lässt grüßen
Ein System soll erfolgreich sein? Nachhaltig? Warum nicht sofort? Und: Könnte sein, dass die Kinder auf der Schule auch etwas lernen sollen? Davon aber schreibt Huemmeler in “Entmachtung der Eltern”, trotz vieler Argumente in der zweiten Ebene rein gar nichts. Typischer sozialdemokrati- scher Schwachsinn, der NRW und D’land ruiniert hat. Das verschlampte Bildungswesen in NRW muss dringend aus- gemistet werden und von dem die Gesellschaft zersetzen- den sozialen Eia-Popeia und Sozialschwafelei der SPD be- freit werden. Gerechtigkeit, Chancengleichheit? Kein Pro- blem. Aber zuerst wird gearbeitet - auch die Damen und Herren Pädagogen müssen wie alle in Deutschland einen Zahn zulegen - und vor allem muss gelernt werden. Lesen Sie die dämliche PM der SPD zur Lehrerausbildung. Fragt die LT-Redaktion: Warum hat die NRW-SPD das alles im Jahre 1993 nicht umgesetzt? Aber quatschen ...      

15. Dezember 2005 Status für Kleinfritzchen wichtig:
Haaaaaaaaallo, Herr Voastant
schon den neuen Armani und die Ladung Cohiba erhalten?

15. Dezember 2005
Wassis einklich mit Staatsverschuldung, Wirtschaftsvolumen, Bildung, ... ?
Sagt der eine Bb zum anderen: “Bistte beklopppt, wir ma- chen jetzt einen auf el-Marsi, das lenkt ab”. Das LT: Erstens prüfen, ob in den Akten, ... Zweitens ganz viel Geheimnis- tuerei, dann wird die Medienmeute wild. Drittens SPD-An- liegen im Kohalitionsvertrag respektieren: Kein Wort über grünrote Zeiten. Viertens ansonsten die Öffentlichkeit ton- nenweise mit Worten zutexten. D’land-Regierung.     

18. September 2005
Sozialisten aggressiver denn je
Spiel in verteilten Rollen klappt zunehmend besser. Heute etwa zwi- schen Christiansen, Hickel und Platzeck. Kannegießer müsste ein- mal ein Seminar für sozialistische Philosophie, Dialektik u. Prozess- politik besuchen oder sich andernfalls aus der politischen Diskussion heraushalten. Amateurmarktwirtschaftler können wir uns derzeit nicht leisten. Genial übrigens Christiansens Schröder-Nummer. Da wech- selt Hickel überzogen u. wenig glaubhaft die Front, u. Platzeck meint, die
FDP mit ’ihren Aufsichtsräten’ attackieren zu können. Wetten, dass Platzeck nicht einen einzigen FDP-Politiker in Aufsichtsratfunktion hätte nennen können? Vielleicht aber SPD-Betriebsräte mit Dauerti- cket nach Brasilien?      

18. Dezember 2005 Christiansen spielt Platzeck die Bälle zu
Platzeck (SPD) ist ein Dampfplauderer
und agiert obendrein demagogisch. Etwa beim Vorwurf an Dirk Niebel die
FDP wolle durch Bündnisse für Arbeit die Tarifautonomie aufheben. Christiansen interverniert und moderiert nicht, sondern sorgt dafür, dass dies unwidersprochen im Raum bleibt, verteilt das Wort nach ihrer po- litischen Präfererenz. Das ist ein ganz übles Verhalten. Zu fragen ist einmal mehr: Alle boykotieren Christiansen. Dann kann die sich mit ihren Sozialisten alleine entertainen.  

17. Dezember 2005 “Forscher” in Bielefeld:
Fremdenfeindlichkeit miserabel instrumentalisiert.     

17. Dezember 2005, 01:00
EU-Gipfel: Schon wieder mehr Geld ausgegeben
Wozu eigentlich “brauchen” wir unsere Politiker? Erst am 15.12. ge- nehmigte sich die Elefantenkoalition den ersten kräftigen Schluck aus der Steuerpulle. Schon einen Tag später wird genau dieses Geld wie- der zum Fenster hinausgeschaufelt. Die Idee der Kohäsion ist selbst- verständlich eine gute Idee. Ob jedoch die Wirtschaftskraft (das Wirt- schaftsvolumen)
in Osteuropa dank wohliger Solidarität od. durch Hilfe für Investitionen in Infrastruktur, Anwendungsforschung od. ausnahms- weise in Gewerbe bzw. Rationalisierung der Staatsverwaltung wächst, bleibt die spannende - aufgrund der Erfahrungen in Südeuropa - einmal gründlich zu untersuchende Frage; jedenfalls ist zu hoffen, dass Kohä- sion spartanische Haltung verlangt u. so schöne Dinge wie etwa Dorf- sanierung, neue Schulgebäude (*) od. ein Gebäude für die Oberstezen- tralverwaltung der integrierten soziokulturellen und intraspezifischen “Schieß-mich-tot-Problematik” (OZISIS-S.M.T.P) nicht umfasst. Wei- tergehend ist zu fordern, dass derartige Maßnahmen solange EU-Geld fließt auch aus dem jeweils lokalen Haushalt nicht finanziert werden. Konsum aus sozialer Gießkanne ist genauso schädlich wie Konsum aus künstlicher (subventionierter) “Wirtschaftsaktivität”.

Der News-Ticker von DIE WELT meldete gestern um 23:10 “Aigars Kalvitis nannte den neuen britischen Vorschlag unfair gegenüber den ärmsten Staaten der erweiterten EU. Er mache es unmöglich, den Le- bensstandard in Lettland dem EU-Durchschnitt anzunähern”. Wollen wir Länderzuwanderung in das EU-Sozialsystem (Erdogan is watching you) od. wollen wir den Mehrwert (Hoyer) der europäischen Integration? Im letzteren Fall ist zu fordern, dass unsere osteuropäischen Miteuro- päer im Wesentlichen durch Arbeit u. investitionsfördernden Konsum- verzicht ihren Lebensstandard verbessern. So wie die Deutschen 1945- 1966. Adjunktive Kapitaltransfers können nur den Sinn haben, die Zu- nahme des Wirtschaftsvolumens sinnvoll zu beschleunigen. Das vor- stehende Zitat zur Aussage von Aigars Kalvitis od. die angeblich harte Haltung des polnischen Ministerpräsidenten Kazimierz Marcinkiewicz deuten aber darauf hin, dass in Osteuropa eher “auf Wachstum durch Subvention” gesetzt wird. Verheerend nicht nur sozialistische auch konservative Mentalität in allen Ländern dieser Welt. Wie sollen die Regierungen in Osteuropa zu sparsamen Staatshaushalten, d.h., zu Entstaatlichung angehalten werden, wenn in Deutschland noch 2006 Milliarden in “Umverteilung” oder Subventionen fließen? “Staat richtet” es in Deutschland - Warum nicht bei uns? Wir sind doch auch Politiker.

Toll: Heldenhaft verkünden unsere Obrigkeitsstaatler der EU-Haushalt werde begrenzt. Seltsamerweise stets auf die Grenze, die in der glei- chen Sekunde schon wieder - selbstverständlich nach oben - “ein we- nig” geändert wurde. Aus Solidarität? Mir kommen die Tränen ...
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(*) Darf davon ausgegangen werden, dass die Sozialisten ein vorbildli- ches Schulsystem aufgebaut und unterhalten haben? Falls zutreffend, müssen/können die entsprechenden Schulgebäude - von Ausnahmen abgesehen - noch 20 Jahre genutzt werden.     

16. Dezember 2005 Saarbrücker Zeitung
Elefantenkoalition, “geboren aus großer Not”
Rrrrrrichtig. Intellektueller Not der
Vopas-Führungen und der entspre- chenden Parteimitglieder, die solche wählen und tolerieren.

16. Dezember 2005 Als Sozialisten einen in Bildung machten:
Mengenlehre: Wenn sich in einem Raum 5 Leute aufhalten, 7 Leute rausgehen, dann müssen 2 Leute kommen, damit niemand drin ist ... Dabei ist Mengentheorie in vielerlei Hinsicht hilfreich. “Worin” wird hier nicht geschrieben, denn wenn irgendwelche Sozialisten das lesen, droht die gesellschaftliche Döbattte (affektiert aussprechen, hartes, schnalzendes “t” und lautlos- gehauchtes “e” am Ende), mit eingewebtem Sozialschwafeln, Anti- amerikanismus und dem Antrag alle Lohnempfänger von der BA unter Vertrag nehmen zu lassen. Geschenkt? Was meinen Sie, liebe Leser, wieviele indula-Menschen “das” denken. Nicht nur Fremdenfeindlich- keit gibt es hier. (Das ernste Thema aber separat.)

16. Dezember 2005 Wort für Wort auf der Zunge zergehen lassen
Schavan quatscht. Bläst in den Äther: Bildung, um die Chancen der Jugend zu sichern. Und ihre Rente?

15. Dezember 2005
Ach-und-übrigens: Macht sich gut unsere Kanzlerin am Platz auf dem der e-N’waKa noch vor wenigen Wochen feixte.

15. Dezember 2005 Bundestag zur Europapolitik
Werner Hoyer: Europäischen Mehrwert sehen
so funktioniert konstruktiver
Liberalismus in Zeiten des “Liberalen Bürgerbündisses” und im übrigen vermisst Hoyer den persönlichen Beitrag europäischer Spitzenleute.     

14. Dezember 2005
Kann man Öl und Wasser mischen?
Nun ja ... gesellschafltiche Döbatttte (affektiert aussprechen), mit ge- nügend Energie (Grüne aufgepasst) geht manches. In diesem Fall gibt es eine Emulsion, die aber ist metastabil, trennt sich im Zeitablauf u.: Oben
Öl, unten Wasser - alles für die Katz’. Handle nicht wider die Na- thurgesetze. Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu erfah- ren ist, haben die Rotschwarzen in Berlin planvoll die “Macht ergattert”: Neue Posten und andere Wohltaten ohne Ende. Ein bisschen herum- regieren müssen sie durchaus. Aber damit scheint es zu hapern. Nicht nur 191 Seiten Kohalitionsvertrag wurden phormuliert. Jetzt gibt es im Januar eine Klausurtagung (mit anschließender PK?). Um zu regieren? Geht das? Nun, die ersten Anschläge auf die Arbeit der Deutschen, sprich Steuererhöhungen, sind plankompatibel (17.03.2005) gelaufen. Und nun wollen sie halt darüber nachdenken, wie das schöne Geld gleich tonnenweise zum Fenster herausgeschaufelt wird. Dass “man” sich darüber einigen muss, wer welche Schaufel “kriegt”, ist nachvoll- ziehbar. Immer bedenken: Handle nicht wider die Naturgesetze. Wenn also zu viele Schaufeln ans Werk gehen, könnte es noch weitere Ne- benwirkungen geben. Und das hätte uns gerade noch gefehlt.
         Wichtig: Alle D’land-Lichschalter verstecken, sonst ...

14.12.05 KStA, beste, weiß alles. Träume erfüllt, lachen wie ein Honigkuchenpferd:
ich bin ein ganz dolla Schröda:
Jetzt gar Peipleinchen-VOASTAND.
Vorstände, Aufsichtsräte sind, wie jeder Politik-Michel weiß, genauso unverzichtbar wie der Pförtner, der PR-Mann oder jener der die Belege - hoffentlich richtig - kontiert. Schuldigung: Das Vorstehende cum grano salis selbstverständlich auch in der Damen-Version (entre nous: andernfalls hätte die LT-Redaktion mit KM einen Riesenärger bekom- men). Nun, ehrlich geschrieben, liebe Leser, müssen wir jetzt gespal- ten sein? Rau würde sagen: “Nein”, also alternative Sichtweise:

Einerseits: Die vielen herzzerreißenden Reden des e-N’waKa in Her- zen, Hirnen der Millionen und vielen Gigabyte auf Festplatten vor Au- gen: Was kann “uns” besser geschehen, als dass unser OMM a.D. sich kontrastreich und seine duldende Partei gleich mit so blamiert? Kontrast hat etwas mit Widersprüchen, also Dialektik zu tun. Nicht einmal die Lektion Nr. 1 der Ebert-Stiftung beherrscht Schröder heute - und beinahe hätten wir den ein zweites Mal als Kanzler gehabt. Gön- nen wir ihm unter diesem Gesichtspunkt und, übrigens sowie so, ein Salär von Fußballer-Kaliber.

Andererseits: Staat und Wirtschaft. Sozialisten haben diesbezüglich Fokussierungsschwierigkeiten: Sie unterscheiden nicht. Offiziell durchaus. Aber realpraktisch? Etwa die legendären Korruptionsfälle der SPD: “Ich bin der Staat, also nehme ich mir”; “ich bin der Staat, also bleibe ich auf der Payroll des niedersächsischen PKW-Herstel- lers”; “ich bin der Staat, also insiderhandle ich mit Aktien”; “ich bin der Staat, also zahlt mir der den Anglerausflug” (rechtliche Konstruktion WestLB), “Ich bin der Staat, also muss der Auftragnehmer die Spende, als lokales Ereignis, miteinkalkulieren”; “ich bin der Staat, also nutze ich staatliche GmbHs, um die Pensionen wichtiger Leute zu finanzie- ren”; “ich bin der Staat, gefälschte Sendenquitttung also ab in die Steu- ererklärung” (Peanuts-Kopper lässt grüßen). Und-und-und ...

Und jetzt, verehrte Leser, wissen Sie noch besser, warum Liberale die Sphären trennen. Deswegen etwa haben die Liberalen den Antibange- mann-Rüffel der europäischen Öffentlichkeit letztlich akzeptiert - ob- wohl Bangemann in seinem Ressort bei der EU aus liberaler Sicht eine gute Pervormens brachte. Staat ist nämlich wie das Betriebssystem des PC. Macht es Sinn die vielen Anwenderprogramme darin zu inte- grieren? Gehen tut das. Aber sinnvoll? Unter dem Gesichtspunkt “Mo- nopol” vielleicht. Darüber hinaus allerdings nicht erwünscht. Überkom- plexe Systeme sind hypertroph und störanfällig. Die philosophische Begründung im LT und die systemtheoretische Sicht, veröffentlicht im Han- delsblatt (Oktober 2004), kennen Sie sicher auswendig.

Ganz schlimm wird es, wenn sich etwa Parlamentarier als Interessen- vertreter begreifen. Wir hatten das neulich schon einmal. Im Bild des PC: Was ist, wenn wir das Betriebssystem ’im Interesse’ von Word optimieren? Zwangsläufig hat Excel dann ein schwereres Leben. Und wenn jemand meint, das sei simpel? Das LT: So simpel ist das. Pro- blem Praxis? Richtig. Deswegen FDP. Zum Beispiel in der Fassung “Liberales Bündnis der Bürger”    

13./14. Dezember 2005 Bonzen gleichen Kupfervitriol? Beide fressen sich durch.
Sozialisten, Menschen mit Idiotenfreiheit
oder “Die Schweinefarm des George Orwell”
Was war das für ein wochenlanges Theater als Martin Bangemann für Telefónica arbeiten wollte. Nun gut, ist passé, die Liberalen haben ak- zeptiert.
Jetzt aber im Fall Gerhard Schröder defilieren die Verteidiger: Zypries (die FDP solle nicht so schreien), Bsyrske (Schröder vertritt nationale Interessen), Struck (Vorwürfe abwegig) und salbungsvolle Worte findet der Parteivorsitzende Platzeck. Schröder selber will juris- tische Schritte gegen Falschmeldungen unternehmen. Er darf das, selbstverständlich; aber nicht sehr phantasievoll, typisch Sozialisten: “Recht auf Ordnung”. Den Vogel schoss der Vize von Gazprom ab: Das Projekt solle gekippt werden. Wenn Schröder nicht macht? Ach. Oder hat der von Wirtschaft so wenig Ahnung wie Schröder, der bis vor kurzem damit befasst war, eine komplette Volkswirtschaft weiter zu ruinieren. Jetzt gibt es Grund zu fragen: Sollten die Kreditengage- ments vorsichtshalber neu kalkuliert werden, wenn solche Leute wie der Vize maßgebend sind? (s.a. “dolla Schröda” hier direkt oberhalb)

12. Dezember 2005, 7:00
Liberalismus über Koalitionen definieren?
Totalfalsch. Schon seit 40 Jahren als klar wurde, dass es viele Koali- tionen geben kann u. wegen der Notwendigkeit des mittel- und langfris- tigen Austarierens geben muss; die unverzichtbare Flexibilität der ei- genen Anhänger ist diesbezüglich Thema. Sogar die Tatsache, dass Fehler unvermeidbar sind, mindert nicht das Selbstbewusstsein - me- taphorisch - ggf. mit dem Mann der Hufe und Hörner zu gehen, wenn politischer Vorteil (*) gegeben ist. Warum also nicht mit den Grünen? Wenn die allerdings mal wieder zickig werden oder ihre politischen Wechseljahre nicht unter Kontrolle halten können, dann gibt es eins auf den Deckel -