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 Köln, Kampagne zur Wahl des Bundestages 200?

 ohne Einschränkung parteiisch für freie Menschen

Liberale wissen: Menschen wählen Men- schen. Also sind Politiker Menschen wie Du und Ich. Alle haben schon einmal Äp- fel gegessen. Aber es sollten nicht zu viele dieser Äpfel verzehrt werden. Schon Erhard meinte “Maß halten”. Also ist deftige Kritik angezeigt - mit dem Risi- ko, dass eventueller Irrtum des Kritikers öffentlich wird. Daher: Solidarische Kritik aus purem Gemeinsinn. Dennoch: Hoch die Mundwinkel!

2002, 1. Quartal

2002, 2. Quartal

2002, 3. Quartal

2002, 4. Quartal

2003, 1. Quartal

2003, 2. Quartal

2003, 3. Quartal

2003, 4. Quartal

2004, 1. Quartal

2004, 2. Quartal

2004, 3. Quartal

2004, 4. Quartal

2005, 1. Quartal

2005, 2. Quartal

2005, 3. Quartal

2005, 4. Quartal

2006, 1. Quartal

2006, 2. Quartal

2006, 3. Quartal

2006, 4. Quartal

“Liberal ” lesen, bildet:

Erfahren Sie mehr über: Peiplein-Aufsichtsräte, Wuppertal, Reptilien-Netzwerk bei VW, Visa-Politik, AHBR, LEG, Parlamentarier als Teilzeitjob, Nebenberufe der Parlamentarier, privates Geld an Politiker, Lobbyisten, gesponserte Dienstreisen, politische Presse-Imperien, Medien-Platzierung, Medien-Beratung, Nachträge zu Beratungsaufträgen, dringende Eilbedürftigkeit, Tolle Kollekte, Millionen-Werbung für ungelegte Eier (“2010”), Beraterhonorare, Finanzierung von “Bürgerbüros”, Werbekampgagnen für Staat und Regierung, staatliche Forschungsaufträge, B&B in SH, Verfassungsbruch, “freihändig und zufällig” vergebene Regierungsaufträge, Skandale, Investitionsbudget der DB, Ankündigungen, Besserwisser, Lügen, Trans- u. Metrorapid, Steuerhinterziehung, Gewalt, verschwundene und wieder aufgetauchte Akten, Spenden, Flugtickets, +6.5%, Phillip Holzmann, politische Propaganda, Atomisierung von Großspenden aus Reptilienfonds, Postenschacher, Bonusmeilen, Mega-Klüngel, Schmiergelder, gelöschte Festplatten, Milliardenpleiten, Amigos, Blaue Brüsselbriefe, NRW-Task-Force “Korruption”, Müllverbrennungsanlage in Köln und NRW, Castortransporte, Windmühlen, Nationalismus, Flugbereitschaft, Förderprogramme, Sex, politische Lügen, Insiderhandel, Bevormunder, Kölner Häfen, Flowtex, Gewerkschaften in Wahlkämpfen, Vernichtung von Berliner Forschungseinrichtungen, Korruption, Neue Heimat, Freiheitsberaubung, StartbahnWest, PISA, Bestechung, Statistik zur Jobvermittlung der BA, Rüstungsgeschäfte, V-Männer, kreditfinanzierte öffentliche Haushalte, Drogen, Europäischer PKW-Vertrieb, Umweltschmutz, Beugehaft, Graffitis, günstige Mietwohnungen, Untersuchungsausschüsse, Gutachten für Regierungen, Kultursterben in Berlin, Filz, Agrarsubvention, Sommerreisen, coop, Millionen-Kommunal-Korruption, Ammendorf, Spionage, BSE, MKS, Beschaffen von Transportflugzeugen (A400M), öffentliche Banken, Parteivermögen und - unvergessen - “mein” Konjunkturaufschwung von 1998 (OMM).

 Mai 2006

31. Mai 2006 Dackelmedien im D’land der SSG
Der Spiegel: “Achillesferse Guido”
Lasst Euch von antiliberaler Stimmungsmache nicht ver- rückt machen, typisch SPIEGEL, seit Jahrzehnten erprob- ter Stil: Ein paar unwichtige, nebensächliche Fakten wer- den umgerührt und das Ganze zum kundig wirkenden intel- lektuellen Fraß aufgemotzt.

Zu wissen, dass die FDP heute bei rund 70.000 Mitglie- dern nicht die Potenz für stabile 20% Wähleranteil hat, er- fordert
keine Intelligenzpotentaten, wie wir so viele in der schreibenden Zunft - zum Glück - indula haben. Klarer Fall: Besser wäre, wir hätten bei der FDP 10 Stück “Guido”. Auch genügt es nicht mit Begriffen, die mitnichten bewährt und fundiert sind, analytisch herumzujonglieren. Wer Franz Walter, den Autor des Beitrages, kennt wird sicher beurtei- len können, ob er ein Typ vom Kaliber WW ist. Begraben wir die Hoffnung. Denn wer so schreibt, was vom GG per- fekt erlaubt ist, will die Vopakratur, die derzeit in D’land herumregiert. Auch dies sei wiederholt. Um wie viel % besser kann die FDP in unserem politischen Schlampla- den denn sein, soll sie im Gegensatz zu anderen Realpolitik machen? Eben.

Die Wahrheit: DER SPIEGEL, zum Glück nicht völlig auf den Kopf gefallen, hat bemerkt, wie im Artikel zugegeben wird, dass die Meinungsumfragen bis zu sensationellen 13% gestiegen sind und will - nachvollziehbar - parasitär an der
Nachricht partizipieren. Die Art und Weise: Intellektuell, politisch und historisch minderwertig.     

31. Mai 2006 Monatsende, Ende gut alles gut:
Erneut 13% für die FDP
auch andere Umfragen signifikant besser. Kein Wunder:
 
Niebel: “Schwarz-Rot ist kein Team,
 
weil es kein gemeinsames Ziel gibt. Die einen wollen mau- ern, ein paar wollen stürmen, alle streiten, wo das Tor steht.
 
Diese Woche läßt tief blicken: Erst glossiert SPD-General Heil die Wirtschaftspolitik der Regierung, daraufhin bläst
die CSU zur Hubertusjagd – das sind mir schöne Verbün- dete. Zugleich attestiert CDU-Ministerpräsident Rüttgers
der großen Koalition wegen der gemeinsamen Mehrwert- steuer-Erhöhung
kein „bißchen Ahnung von der Ökonomie“, die CSU zerfetzt Kauders Gesundheitsfonds, die Unions- regenten proben den Hartz-IV-Umsturz, und Frau Merkel mahnt die Union zur Geschlossenheit, als sei sie noch gar nicht Kanzlerin. Gegen diese Regierung ist Herrn Bögers Neuköllner Hauptschule ein Hort der Ruhe und Eintracht.“
 
Westerwelle wieder schneller als das LT
 
DLF-Nachrichten um 14:00 “ ... Geklärt werden müsse die politische Verantwortung für die Beschattungen, sagte der FDP-Vorsitzende Westerwelle. Es sei lebensfremd zu glau- ben, dass die BND-Führung und das Kanzleramt nichts da- von gewusst hätten.” Das LT ergänzt den DLF: Da hat der BND die Aufgabe zum Geheimnis, wird “undicht”, verfehlt seine primäre Aufgabe und die Führung will davon nichts wissen? Sollte unter dem jetzigen Leiter des BND Journa- listenbespitzelung geschehen sein, muss der Mann zurück- treten oder zurückgetreten werden:

  • Wenn er “es” wusste: Deswegen
  • Wenn er “es” nicht wusste: Deswegen

So übrigens werden die politischen Hintermänner fallen wie das faul-reife Obst vom Baum. Und das ist gewollt.     

30.+31. Mai 2006 Die Kohleinduzierte in der Besten im Großen Westen
vdL in der Höhle des Löwen
KStA, 30.05, S.3, “Amerika war unser Kulturschock” von Ursula von der Leyen (CDU/CSU), Phamilienmisterin in der Elefantenkoalition. vdL berichtet über ihr Leben als junge Hochschulabsolventin und spätere Mutter, tätig in D und 4 Jahre in den USA.
 
“Die gute Nachricht”: Schön geschrieben, lässt sich schnell und flüssig lesen, die Schilderung ihrer Erlebnisse glaub- würdig und die persönliche Haltung beispielhaft für Millio- nen. Ist doch logo, vdL kommt aus “gutem Stall”. Chapeau allen u. ihr selber die Position bei den Elefanten so besetzt / bekommen zu haben. Eigentlich sollte es wie folgt gese- hen werden: Ihre Biographie ist Programm. Kaum mehr als ordentlicher Auftritt für dies und das ergänzend nötig.
 
“Die schlechte Nachricht” auf dem Fuße: vdL schreibt sel- ber dass sich “persönliche Erfahrungen ... nur begrenzt ver- allgemeinern lassen”. Typisch Popper. vdL ist Misterin, obendrein in großer Koalition. Dafür ist die Schilderung dann doch zu klein, naiv die Botschaft. Und: Aus ihrer Schilde- rung kann genau nicht das Programm die “kohleinduzier- te Verbesserung der menschlichen Reproduktionsra- te” abgeleitet werden.
 
Der mentale und politische Overkill
 
Das beste was vdL für D’land (“ihre Bevölkerung”) tun kann ist, das Programm der “Kohleinduzierten” stante pedes ein- zustampfen. Schwierig? Wieso? Wer mit null Fehlern arbei- ten will, kommt zu nichts. Besser aus Fehlern bald Konse- quenzen ziehen, als wie im Falle des grünroten HartzIV, trotz Warnung der FDP, erst nach dem Milliarden verbraten sind. Fehler also auch bei unseren Kollegen von der Erret- tung des Abendlandes quasi unvermeidbar. Wer Theater wegen dem Rückzug machte, ist kleinkarierter als ein Sack Nanopartikel.
 
Kursorischer Kommentar des KStA-Aufsatzes vom 30.05. Im ersten bis vierten Absatz schildert vdL plausibel, wie sie als Berufsanfängerin “an der Klinik” “behandelt” wurde. So wurde früher flächendeckend gedacht: Frauen für die “inte- ressanten” Positionen? Keine Chance - “ich” bin doch nicht bekloppt. Deswegen aber der Overkill per Elterngeld? Mit den bekannten verheerenden Wirkungen? Es folgen die Absätze fünf bis sieben mit einer lyrischen Schilderung ih- rer Jahre als Mutter kleiner Kinder. Kein Problem, das Le- ben eines Mitgliedes der Bundesregierung zu kennen. Die Botschaft könnte sein: “Macht es so wie ich”. Deswegen der Overkill per “Elterngeld”? Im achten bis vierzehnten Ab- satz, falsches Denken. Schön, das Familie, Frauen, Mütter in den USA so gedacht werden. Allerdings wenig hilfreich, sogar irreführend, weil USA als Ganzes, das all das erst möglich macht, ausgeblendet bleibt. Zwar schreibt vdL (et- wa Ladenöffnung, haushaltsnahe Dienstleistungen) was “hier nötig” wäre, aber eben nicht gegeben ist, obwohl seit vielen Jahren die FDP genau das für richtig gehalten hat. Weil nicht ist, was sein soll, der Overkill per Elterngeld? Oder könnte überlegt werden, die US-Voraussetzungen für mütter-freundliches Klima erst herzustellen? Stimmt: “Es” ist unbequem. Deswegen der Overkill nachvollziehbar, aller- dings Kosten 8 - 12 Milliarden € p.a. Wie viele zusätzliche Geburten wird es bringen? 
 
Widersprüche, Symptom für Unredlichkeit
 
Der letzte Absatz müsste seitenlang kommentiert werden. Es geht darin um das was wir “brauchen”. Zuversicht für die Familien: Durch Elterngeld? vdL scheut sich das “Warum habt ihr nicht genug Kinder” “persönlich” zu meinen. In der metapersönlichen, etwa der Ebene der gesellschaftlichen Debatte, “tut es wohl weniger weh”. Ist aber auch einiger- maßen wirkungslos, denn das Thema Kinder-Frau-Mann ist doch wohl ein hochpersönliches Sujet, bestenfalls in einer Vielzahl von Klassen einigermaßen übersichtlich darstell- bar. Ob es auf solcher Grundlage machbare u. wirkungs- volle “Politik” geben kann, ist ohne das Klassifizierungser- gebnis zu sehen nicht zu beantworten. Warum vdL den Satz “Zuversicht für Familien heißt: ... “ schreibt, könnte ihr Geheimnis sein. Typisch CDU/CSU der beschönigende “Pragmatismus”. Statt seitenlangem Kommentar nur die- ses: Kann es “pragmatisch sein” Milliarden € ohne hinrei- chende Kenntnis der Wirkungen “zu investieren”? Schließ- lich: “Gesellschaft will”: Die Obrigkeit will vermutlich sagen “Ihr alle habt zu wollen”. Oder ist vdL der Meinung, dass “die deutsche Gesellschaft Elefantenpolitik will”, weil am 18. 09.05 SPD u. CDU/CSU fast 80% der abgegebenen Stim- men bekommen haben? Heftiges Stirnrunzeln im Ja-Fall.
 
Der KStA-Aufsatz, eindeutig für “die Bevölkerung” geschrie- ben. In Cicero (Juni) hingegen äußert sich vdL vor den Ak- teuren der Politik-Branche. In jedem Rhetorik-Seminar ist zu lernen, dass das “psychologische Vorfeld” des Publi- kums Form u. Inhalt “der Rede” bestimmen, wenn jeweils maximale Wirkung erzielt werden soll. Ok. Aber Widersprü- che in zwei quasi zeitgleichen Texten erzeugen, gelinde geschrieben, “Magenprobleme” - die Ärztin wird wissen u. beruflich erlebt haben, zu “was” “Magenprobleme” führen ... (1) Im KStA, der Himmel der Familie mit Kindern und Er- munterung zum “me to”; in Cicero primär die finstere Lage “wir müssen da etwas machen” (2) im KStA Aufforderung zum “me to”. In Cicero, “Die aktuelle Debatte über Familie ist notwendig”; Frage: “Was gibt den jungen Menschen (mit 29 Jahren?) im Alltag Mut zu Kindern”. Offenkundig hat sich das Kollektiv der Elefanten zur Zielsetzung noch nicht sortiert, kennt folglich die Antwort nicht, bzw. die CDU/CSU, offenkundig Minderheit, weiß nicht wie sie die SPD über- zeugen soll. Wenn die Frage des Cicero-Artikels ehrlich ge- meint ist, müsste der KStA-Artikel einen substanziell ande- ren Wortlaut haben (dass dem wahldampfenden Politiker dieser Widerspruch schnuppe ist, ist ja das D’land-Pro- blem) (3) Wenn die Elefanten, worauf es einzig ankommt, sich gemäß Cicero-Aufsatz noch nicht sortiert haben, wa- rum dann die heile Welt gemäß KStA-Aufsatz? Könnte da ein kleines Ferkelchen die Ehrlichkeit “angemacht” haben?
 
Altes Problem: “Die Bevölkerung” ist doof
 
Im Cicero-Artikel schreibt vdL, sozusagen als politische Vorgabe und Zielsetzung: “Wer Kinder erzieht, erfährt nicht nur eine bis dahin nie erahnte Liebe ... Kinder brauchen und lieben ihre Eltern, keine Frage, aber sie brauchen auch andere Kinder um sich und andere Erwachsene, um ihren Horizont zu erweitern, um das Leben in der Gemeinschaft zu erlernen.” Wenn vdL meint, dies und anderes vorgeben zu müssen, brauchen wir uns über das Programm “Kohle- induzierte Verbesserung der menschlichen Reproduktions- rate” nicht wundern. PISA zeigt an wie verwüstet das Land ist.
 
Fazit:
 
CDU/CSU und SPD wollen die herkömmliche Sozialpolitik fortsetzen: Jede Teilmenge der Bevölkerung, als bedürfti- ge identifiziert bekommt die “maßgeschneiderte” So- zialpolitik. Progonose: Ein PISA-Test über Zeitgeschichte erbringt in der Politikbranche PISAxPISA
 
(auch dieser Aufsatz, Beispiel für liberale Dialektik)

30. Mai 2006
Die Angstmacher

CDU/CSU: Das Abendland wird überrannt
Grüne: Die Welt geht unter
SPD: Der Sozialstaat leistet nicht
SED: Marx wird vergessen

Liberale:
Angst vor Freiheitsverlust? Angst vor Demokratur? Angst vor Verstaatlichung des Einzelnen? ... Angst ist überflüssig, denn alles bereits geschehen. Nein? Staats- quote 50%, BND-Machenschaften, HartzIV. Ferner keine Angst, dass “es” noch schlimmer wird. Denn: Wenn die Menschen “das” wollen, soll es so sein. Angst, dass die Menschen betrogen werden? Auch nicht, denn so ist es bereits.     

29. Mai 2006
Mehdorn, Brüssel & Verheugen
Brüssel habe kein Problem mit der DB als “integrierter Konzern”; Mehdorn sprang förmlich vom Stuhl vor Freude - als ob er die Meinung von Verheugen frisch erfahren habe. Europa ist ja schön und gut. Aber ob wir künftig die EU- Kommission konsultieren sollen, wenn wir einen (Zug) fah- ren lassen wollen, geht dann wohl doch zu weit. Also ist die Meinung des Klaus-Uwe Verheugen zum Thema völlig irrelevant (Verheugen, das ist der, den Gisy vor wenigen Tagen
fomvollendet vorführte ).
 
Und übrigen könnte außerdem gefragt werden, ob die Mei- nung unseres Brüsseler Klaus-Uwe mit den anderen Kolle- gen der Kommission abgestimmt ist. Die Vorstellung, dass porzellanladenwirksame Teutoelefanten ihrem Unwesen nun im Brüssel nachgehen, macht nachdenklich; wäre ein Verhalten, dass mitnichten unsere Verantwortung vor der Geschichte ausreichend korrekt ausführt.
 
Also lieber Ferheugen: Nachsitzen bei F. Ebert-Stiftung in Bonn. Der Herr Prof. Thomas Meyer wird Ihnen korrektes Denken und Handeln im Sinne von Sozialismus ganz be- stimmt verklickern können.     

29. Mai 2006 Lehrstellen sind knapp und sie lassen nicht locker:
Sozialisten, intellektuelle Hungerleider
oder Besessene wider besseres Wissen?
PM 316/06: “ ... ist die Lage auf dem Ausbildungsmarkt a- larmierend”
geißelt, igittigit, die SPD: Der Markt, der Markt, das schuldige Kind; muss also verstaatlicht werden? “ ... reichen die bisherigen ... Anstrengungen ... der Bundesre- gierung bei weitem nicht aus”. Das LT: Welche Anstrengun- gen “der Bundesregierung” meint die SPD? Etwa Gesetze anzuschieben, damit die Funktionäre der Gewerkschaften billiger streiken lassen können? Herzzerreißend die SPD weiter in ihrem PM 316/06: “alle ausbildungsfähigen und -willigen jungen Menschen ein Ausbildungsplatzangebot erhalten”. Das sehen Liberale totalanders, nämlich “alle jun- gen Menschen sollen eine ordentliche Ausbildung absolvie- ren”, damit sie qualifiziert sind u. in D’land Wohlstand end- lich wieder durch Arbeit u. nicht durch Staatsverschuldung “gegenfinanziert” wird. Wie wär’s, SPD, wenn Ihr mal “Men- schen von den Menschen” befreit u. die Gewerkschafts- Funktionäre dazu anhaltet, alle Arbeitnehmer (einschl. ar- beitslose) zu vertreten?      

Mag ja sein, dass Vogt, Poß, Nahles und Lafontaine die Sache nicht blicken; dass vom Nichtblick auch Beck, Platzeck, Müntefering u. Schröder chancengleich Betroffe- ne sind, sollte zur Kenntnis genommen werden. Derweil bei Clement, Steinbrück, Ypsilon, Signore Tschultse, Bisky, Jüttner, so wie allen genannten eine endemische, sozusagen nachhaltige PISA ausgebrochen ist ... und die Bürger dafür, dass diese Sozis uns mit dem sozialgerech- ten Europäischen Sozialstaatsmodell “beglücken” auch noch Steuern zahlen. Also gut, neben der Welt waren Men- schen schon immer verrückt. 

28.+29. Mai 2006
Christiansen: Das wird trotzdem nichts

wer als Moderator/in die “schmutzigen” rhetorischen Tricks der Damen und Herren Politiker nicht kennt und ggf. öffent- lich-wirksam nicht hart ausbremst, wird dem Publikum eventuell die Show, aber nicht Information und Aufklärung bieten; schlimmer: Politikverdrossenheit noch verstärken.

Soeben beispielsweise hat der frühere NRW-Ministerpräsi- dent, späterer Arbeits- und Wirtschaftsminister, Wolfgang Clement, versucht, sich aus der “HartzIV-Schlinge” durch Ablenkung auf Defekte des Schulsystems zu ziehen; die Methode nannte man in Zeiten der legendären Volksdemo- kratien “Diversion” - Nachrichtenproduktion zur Ablenkung von der Wahrheit. Kleinkommunist sicherlich eine zu harte Bezeichnung - die Assoziation aber nicht zu vermeiden. Besser wäre für seine Partei, die SPD, so wie für D’land insgesamt,
Clement würde die Fehler der Schröder/Fischer Zeit zugeben und an alle Demokraten appellieren der SPD aus Patsche zu helfen; unvorstellbar, dass Solidarität der SPD des Otto Wels verweigert würde. Also fragen wir, der- weil unsere Sozeles die Räson wiedererlangen, einmal ganz bissig:

  • Warum hat Clement als langjähriges Mitglied der für Bildung zuständigen NRW-Landesregierung dies nicht früher erkannt?
  • Was kann getan werden bis das Schulsystem, auf Vordermann gebracht, in vielen Jahren besser quali- fizierte Schulabgänger hervorbringt?

Christiansen? Lässt das durchgehen. Kann sie nicht oder tut sie nur so?      

28. Mai 2006
In Bayern ist der Bär los. Warum schweigen die Grünen?
Oder läuft da noch eine gesellschaftliche Döbatthe (*) - hin- ter verschlossenen Türen? Schwierig es allen recht zu ma- chen? Tja, Ihr Besserwisser. Kleiner Ohgottwalter.
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(*) affektiert aussprechen, “tth” fast schnalzend, dann Luft anhalten, so dass “e” fast lautlos. Geste dazu: Sehr zufrie- denes, befriedigtes Gesicht. Wie Cohn-Bendit bei Chris- tiansen nach dem er für seine wirklich empörte Beschrei- bung ausgewählter Aspekte des Rechtsradikalen-Problems auch noch Applaus bekam.

27. Mai 2006
Die Fehler von Bush & Blair
Das klingt so als ob Schröder & Fischer ihre Regierungs
- zeit mit dem Fehler, die Europäische Verfassung sei 10 Seiten zu lang ausgefallen, bilanzieren würden.      

26. Mai 2006
Berlin-HBf: 1a deutsche Ingenieurkunst
Schon beeindruckend. Sehr schön, die ausgewählte Musik zur Einweihung: Symphonie “Aus der neuen Welt” von Dvorschak.
------------
Allerdings: Es wird schon bombastisch gebaut. Z.B. in K- Rodenkirchen, Straßenbahnhaltestelle: Gleise so stark dass ein 45.321,00 to ICE mit 800 km/h “da” fahren kann; ist halt gut für den Umsatz ... dito die Sicherheitstechnik in PKW: Je mehr Sicherheit vom Gesetzgeber “erzwungen”, desto besser auf für den Umsatz der Automobilindustrie.

Und
hier 700 statt 400 Mio €. Das geht zu weit. Wer verant- wortet entweder die schlechte Kalkulation oder Schlampe- rei der Ausführung. Keine Frage, die Technik ist Spitze u. das ist gut so.

Technikfeindlich einmal mehr die Grünen, die meinen alles besser zu wissen. Kein Wort von der Kostenexplosion. Logo, deren Windenergie ufert ebenfalls aus - Sozialisten und das Geld, davon Null-Ahnung. Aber quatschen ...

25./26 Mai 2006 vor die Hunde gekommen oder
“auf den Weg gebracht”?
Erinnern
Sie diesen Schröder? Gerhard, e’N-waKa, richtig. Der ließ rechtzeitig zur Wahl von 2002 den Herrn P. Hartz, propagandistisch als Sozialexpeate geboostet, tagen u. in einem schön restaurierten Gebäude am Gendarmenmarkt, entsprechend pompös, am 16.08.02 verkünden zum 15. 08.2005 werde die D’land-A’lsosigkeit (damals 4.000.000) um 2.000.000,00 gesunken, also halbiert sein - eine feine sozialgerechte Sache im Europäischen Sozialstaatsmodell. Die Ankündigung wurde in den Wahlbetrug 2002 eingebaut u. per Kanzleramtspapier im Dezember 2002 wieder aus dem Verkehr gezogen. Sogar der CDU/CSU schäumte der Mund. Angesichts prekärer Finanzlage musste dennoch et- was geschehen: Großankündigung der Ankündigungsbundesankündigunsregierung (Grüne+SPD) am 14.03.03. Nach dem bereits am 04.12.02 der damalige OMM begann, Dinge auf den Weg zu bringen, wurde es nun ernst: Das LT schrieb alsbald von der Agenda Krach- Bumm unseres heutigen Peiplein Aufsichtsrates. Am 15. Dezember 2003 war nach grünroter Lesart die Sache der A’losigkeit in besten Tüchern weil die HartzIV auf den Weg gebracht wurde; von den Grünroten mit Hilfe der CDU/CSU, versteht sich.

Geschehen ist noch Folgendes. Die Grünroten u. die CDU/ CSU haben sich in der Sache so dämlich angestellt, dass monatelang in der Republik gegen neoliberale Politik de- monstriert wurde, als ob die FDP die sog. Hartz-Gesetze erfunden und verabschiedet hätte. Der aktivierende Staat der Sozialisten hatte die Reformgeilheit der Millionen “rich- tig auf die Spitze getrieben”. 2005 sind die HartzIV-Kosten (Hartz wurde bei VW als Personalvorstand inzwischen zu- rückgetreten) regelrecht explodiert; und in den ersten Mo- naten
2006 haben diese Kosten ’den Tschernobyl’ gemacht. Die SED , inzwischen um das Finanzgenie “angereichert” ist zwar immer noch sauer, die CDU/CSU bekommt inzwi- schen kalte Füße und die Krach-Bumm natürlich perfekt. Nachvollziehbar, dass Schröder die Sache “auf den Weg gebracht hat” ... um sich beizeiten aus dem Staub zu ma- chen (“abdanken” am 22.05.05). Nun ja, Schröder wurde am 30.09.98 demokratisch gewählt ... dafür entfallen jetzt diese Witzchen-PKen und die Flegeleien auf der Regie- rungsbank haben ebenfalls aufgehört. Allerdings fiel die Ar- beitslosigkeit nicht von 4 auf 2 Mio, sondern stieg inzwi- schen auf über 5 Mio. Teure Sache.

A. Merkel macht derweil Sight-Seeing. Vielleicht ganz gut so. Je mehr die regieren, desto schlimmer.     

25. Mai 2006 PM 313/06
Schwätzer im “entre nous”?
Karin
Nink teilt mit, Beck u. Rasmussen hätten sich in Ber- lin getroffen. Nicht überliefert, ob sie zu Mittag diniert haben. Jedenfalls haben die Beiden sich mit Fragen und Herausfor- derungen befasst. Nicht ganz so klar ist, was dabei für uns, die Menschen herausgekommen ist. Als Bedrohung muss wohl verstanden werden, dass für B u. R die Möglichkeiten der weiteren Stärkung des europäischen Sozialmodells im Mittelpunkt des Gespräches standen. 

Wird überlegt, dass uns das europäische Sozialmodell in Deutschland immerhin 5.000.000 Arbeitslose u. außerdem 1.500.000.000.000.000,00 € Staatsschulden beschert hat, fragt sich durchaus “was das nun wieder soll”? Wollen die Beiden
die Arbeitslosigkeit u. die Staatsverschuldung noch weiter in die Höhe treiben? Und soll in D’land die menschli- che Reprorate sozialgerecht auf skandinavisches Niveau angehoben werden, weil wir hier demographische Proble- me haben? Ganz anders wäre das Treffen zu beurteilen, wenn B u. R ihre Herausforderungen am Rande behandelt hätten. Nein, das Thema stand im Mittelpunkt ... Wenn al- so morgen der Herr Steinbrück die Steuern weiter erhöht, wissen wir zumindest wo das herkommt ...

Oder wollte der vollschlanke Herr R sozusagen zum Ken- nenlernen die Wampe des Herrn Beck bewundern, um ab- zuchecken, ob der SPD
indula größere Durchschlagskraft zugetraut werden kann? Oder war das Ganze nur ein Ab- lenkungsmanöver vom China-Besuch der Kanzlerin?

Vielleicht kommentiert die FAZ die Sache in ihrer nächsten Ausgabe.
Dann allerdings hat die Sache garantiert einen an- tiliberalen Haken und sollte ein Signal höchster Wachsam- keit auf den Weg bringen.      

24. Mai 2006 PM 119/06
Typisch Roth & Co.: “Überall mitquatschen”
Der
Bund soll Bildungsprogramme in den Ländern sponsern dürfen. Als ob die Bundespolitiker nicht genug zu tun hätten bzw. zu viele Steuereinnahmen hätten ... und wenn sie nicht ausgewandert sind, dann quatschen sie noch heute.

24. Mai 2006
Fritze Kuhn beim KStA
Vorsicht
Glasdach, Meister: Dass die kleinste Oppositions- partei etwas leisere Töne anschlagen muss, ist allemal kor- rekt. WW spreche laut. Nanu? Und Fischer, und Trittin, und Höhn, und Künast, und Ströbele, und Sager, und Roth (Betroffenheitsflennen), und dieser Herr aus BW mit dem Oettinger “so gute Gespräche” führte ... allesamt Leute der leisen Töne? Bitteschön, kein liberales Problem. Und:

Wieviel % BIP in Umweltschmutz investiert?

Nach 25 Jahren noch immer kein weißer Rauch? Dafür um so mehr Katastrophismus. Aufklärung war um 1750.

23. Mai 2006 einhundertachtzehnte PM in 2006
Schleimismus tremens
... und kratulieren wir Ihnen, liba Michael S. zur Widerwahl als Scherif des DGB ... Sie wissen gar nicht, wie gerne wir 78% der Stimmen bekähmen. Und außerdem wünschen wir
Ihnen, die Herausforderung zu bestehen, wozu wir Ihnen zur Not unsere furchtbare Z’sam’arbeit anbieten; Sie wissen doch, Kinder und diese gansen Herausforderungen. Beson- ders freut uns, dass Sie Leute, die wir ausrangiert haben, bei Ihnen auf Kosten Ihrer Mitglieder noch einmal unterbrin- gen konnten. Ihre Klaudi, Zirkusdirektorin

23. Mai 2006
Märkel in China.
Doch, muss stattgefunden haben, weil die
Dackelmedien es ausführlich berichtet haben. Den Reisebericht wollen wir sehen, Frau Merkel. Oder haben die Chinesen die Reisekosten übernommen? Elitär oder opportunistisch? 

23. Mai 2006
Beerfeltz meldet: 13% FDP in Umfrage
Übrigens, das ist ein Spitzenwert. Einmal in vielen Jahren gab es 13,1% bei Allensbach so wie 13% bei bei Infratest. Außerdem sei die Popularität von WW enorm gestiegen. Logo doch: Der ist nicht so ein barocker Typ wie andere, die im übrigen schon körperlich auftreten, wie veritable Wampomobile. Also, Liberale, seit streng und anspruchs- voll mit/zu
WW, damit der noch sehr viele Jahre hält.

23. Mai 2006 Gut gebrüllt BVerfG:
Grünrote Rasterfahndung verfassungswidrig
Nach dem 11. September 2001 großes Theater in D’land. Diesmal waren die Grünroten die Schwachen: Selber im Angstmachen erfahren (böse Kapitalisten, die die Umwelt vernichten),
waren sie dem Angstschüren der Konservativen nicht gewachsen. Gesetzgebung nach dem Motto von blan- kem Opportunismus. So kennen wir sie bis heute. So eben kommt dazu die PM der FDP:

LS: “Verfassungswüste hinterlassen”:

“ ... nach der akustischen Wohnraumüberwachung, dem Europäischen
Haftbefehl und dem Luftsicherheitsgesetz hat das Bundesverfassungsgericht erneut den Gesetzgeber ausgebremst und die Einhaltung anerkannter Rechtsstaats- prinzipien eingefordert.”

Vergessen
wir dazu nicht den eklatanten Verfassungsbruch vom 22. März 2002. Vollzogen von Klaus Wowereit, heute saubermännischer Koalitonspartner der SED.

22. Mai 2006 Gestern nacht
Klaus Uwe Beckstein bei Christiansen
Na, Meister? Ganz schöne Abreibung geholt? Für
Indulas, die Ihre Zeit nicht verschwenden wollten: Da bringt Christi- ansen und Cohn-Bendit (noch so ein Klaus-Uwe) ein paar verabscheuungswürdige Kriminalfälle und unser Klaus Uwe von der Alpenfestung verfällt in einen herzergreifenden Wort- schwall, was alles die CDU/CSU gegen solche widerliche Kriminalität unternommen hat. C-B und Platzeck lachen sich den Ast und heizen munter weiter ein. Allesamt wis- sen nicht was Popper ist. Klar, jeder solcher Fälle ist ei- ner zu viel. Repräsentativ für D’land? Nun es stimmt: Mit viel weniger Leuten hat die RAF mehr gemordet als die Kahlköpfe von heute. Man könnte notieren: Die RAF hat Cohn-Bendit-binICHgut-20060521wirtschaftlicher gearbeitet ... C-B, der eine Compagnie em- pörungspolitischer Sprecher mitbrachte, ist ein echt analy- sestarker Typ: Die Sendung lang empörte sich unser euro- päischer Landsmann mit 120 Dezibel über “ein Phänomen” das etwa die Grünen maßgeb- lich mit herbeiprovoziert ha- ben. Und C-B bringt null Lö- sungen, als ob ihm gelegen wäre, dass Menschen afrika- nischer Herkunft hier gejagt werden, wie dereinst die Deutschen an der Zonengrenze. Halt stopp: Einmal bemerkte C-B, es müsse anders (Wort- wahl) gesprochen werden. Und selber? Widerliches Verhal- ten, das von C-B.     

22. Mai 2006
FDP: 11% in RP und 10% in NRW
GFs, Ihr seid prima. Belohnung: 4 x sagen: Der
Staat macht. Und wenn dann die Umfragen weiter steigen, dürft Ihr das nur 3, 2, 1 oder 0 x sagen: (1) weil doch deswegen die Umfragen steigen und (2) weil Ihr das dann ja so schön geübt habt ... Immer bedenken: “Toitsche Sprackcke, schwähre Sprackcke” 

20. Mai 2006, 13:00
“Röttgen” und die Konsequenzen
Zwar
gibt es sogar bei Tiefschwarzen die Meinung BDI- Hauptgeschäftsführer und MdB, zwei Fulltime-Jobs, seien unvereinbar. An Ende wird R das MdB-Mandat wohl aufge- ben. Aber viel zu zögerlich läuft das Ganze.

So eben führt Rogowski die zeitliche Belastung als Grund für Unvereinbarkeit an.

Das sieht die LT-Redaktion anders. Die Positionen sind prinzipiell nicht vereinbar.

Wenn das Primat der Politik gilt (Das LT: gelten muss),
d.h., in der Gesellschaft Staat (Politik) die Rolle spielt, die der des Betriebssystems im PC entspricht, dann ist es falsch sog. “Interessenvertretern” innerhalb des Politiksys- tems eine Funktion zu geben. Wer sich als Interessenver- treter versteht (was selbstverständlich uneingeschränkt eh- renhaft ist), hat im Politiksystem schlicht und ergreifend nichts
verloren. Das ist eine Frage des Demokratieverständ- nisses (a) Interessen der Minderheiten? (b) Was soll der Interessenvertreter? Vorteile für seine Vertretenen? Ach!

Selbstverständlich hat die gesamte gewerkschaftliche, kirchliche, berufsständige, kulturelle, wirtschaftliche u. an- dere
Prominenz absolut nichts im Politikbetrieb zu suchen. An dieser Stelle wird das o.a. Rogowski-Argument aufge- griffen: Multifunktionäre sind ein schlechtes Beispiel: Über- all die Nase reinstecken, überall mitquatschen und nichts richtig machen. Nein danke. Keiner ist als Übergottvater unverzichtbar. Lassen wir die Jahrhundertausnahme zu. Im Übrigen gibt es in Deutschland locker 200-400 Spitzenpo- sitionen in denen besonders gute Leute ohne Probleme, die ihrer Qualifikation und Begabung entsprechende starke Wirkung entfalten können. WW hat es auf dem Parteitag in Rostock nur anders gesagt: Auch dem Bereich der Gewerkschaften sind einige (nicht mehr als einige) dieser Top Positionen zugeordnet.     

20. Mai 2006
Der feine Unterschied
Wenn eine Gesellschaft ihrer Freiheiten beraubt wird, wirkt sich
der Freiheitsdrang der Menschen bei anderen Parame- tern desto stärker aus. Das Programm “die kohleinduzierte Verbesserung der menschlichen Reproduktionsrate” ist aus Sicht von SPD und CDU/CSU in der Tat eine folgerich- tige Maßnahme. Die ist damit aus liberaler Sicht nicht des- wegen richtig. Falsch sind die vorangehenden in Jahrzehn- ten eingeschliffenen politischen Praktiken. Da müsste schon mit der Axt herangegangen werden. Problem: Diese Praktiken, die u.a. die 5.000.000 und Geburtenattentismus zur Folge haben, bezeichnen Sozialisten mit geschwolle- ner Brust als das “Europäische Soziastaatsmodell”; sie werden davon also freiwillig nicht ablassen.

Und
so wird einmal mehr die kapitale Fehlentscheidung der CDU/CSU eine Elefantenkoalition mit der SPD einzugehen sichtbar: Die SPD kann sich vor der Verantwortung ihrer eigenen Politik drücken, bei der CDU/CSU unterschlüpfen. CDU/CSU, Ihr seid die Größten.

20. Mai 2006
Der Sparkassendirektor
 
Ein Bundesregierender hat der Passauer Neuen Presse hin- ter vorgehaltener gesteckt, unser Bundespräsident ... siehe Schlagzeile. Dirk Niebel hat das Wichtigste dazu bereits gestern gesagt: Unmögliches Verhalten. Dem fügt die LT- Redaktion hinzu: Die “vorgehaltene Hand” ist unappetitlich, bedeutet das doch, dass die/der Aussagende nicht den Mumm hat, zu seiner Aussage zu stehen. Frau Merkel hat da schon absonderliche Exemplare in der Regierungsmann- schaft. Das sind jene, bei denen die politische Phantasie beim Thema Freiheit, Haushalt, Steuersenkungen aufhört und die offenkundig ganz sicher sind, dass sie mit der der- zeitigen Politik den “Haushalt sanieren” können. Sie haben richtig gelesen:

Haushalt sanieren, nicht “Ent- scheidung zu entschulden”

wird
gedacht, gesagt, geschrieben und auch gemacht. Aber Horst Köhler sei <Schlagzeile>. Ihre LT-Redaktion ist auf der WebSite der Bundesregierung so eben die Misterliste durgegangen, damit auch die unauffälligeren nicht überse- hen werden. Der Tipp der LT-Redaktion: Aussage und Stil von “Sparkassendirektor” passen zu

Peer Steinbrück (SPD)       

20. Mai 2006
Bewegung auf der Liste
Heinz Tutt (KStA) nur noch auf der watchinglist. Kommen- tar im KStA zum Einjährigen der Regierung in NRW:
http://www.ksta.de/html/artikel/1144673488282.shtml. Die Information ob die LT-Redaktion irrte od. Tutt seine Mei- nung geändert hat, liegt in der Tonne der Vergangenheit.

19. Mai 2006, 19:51
Militarisierte SPD
Es gibt bei der SPD täglich bis zu 5 PM in der die Genos- sen irgendein Ereignis “begrüßen”; sie wollten halt parasi- tär an möglicherweise guten Nachrichten partizipieren. So ist das mit den Chancen.

Per PM 297/06 von soeben, notiert die SPD die sensatio- nelle Erkenntnis, dass sich die

”Tarifautonomie in Deutschland ein weiteres mal bewehrt habe”
“bewehren” nach Duden “mit Waffen ...” usw. Was von SPDens “der Bevölkerung” wohl eröffnet werden sollte ist, dass sich die Tarifautonomie bewährt habe. Wir lernen:
Wer anderen eine PISA gräbt, fällt selbst hinein

19. Mai 2006
Populisten
Sie,
liebe Leser, erinnern sich an diesen Schröder. Richtig der e-N’waKa - genau, der von der Fa. Peiplein für die er, so weit die LT-Redaktion zutreffend informiert ist, die völker- rechtliche Grundlage höchstpersönlich gelegt hat ... nicht darüber motzen, dass er genau bei dieser Fa. Aufsichtsrat wurde ... denn Schlauheit ist nach dem GG nicht verboten; bei der SPD mag das etwas anderes sein, weil die doch diese schlechte Erfahrung mit der eher flächendeckenden MVA-Korruption gemacht haben ... nun lassen wird das.

Also
dieser Schröder, sein Münte und die ganze SPD, also einschließlich Ute Vogt, so wie die frühere Landesregie- rung von NRW die waren so was von gegen die MWSt-Er- höhung. Die waren so dagegen, dass die um ein Haar so- gar mehr Prozente als die CDU/CSU bekommen haben. Sie glauben nicht, dass die SPD früher gegen die MWSt-Erhöh- ung war? Fragen Sie Guido Westerwelle, den Boss der Liberalen, der hat in seinem Archiv ein Originalplakat mit “gegen die Sterkelmeuer” ...

Nun ändern sich bekanntlich die Zeiten, also haben die von der SPD u. der CDU/CSU erst einmal die Mathe reformiert: Ab sofort habe zu gelten (0+2)/2=3. Ja, so ist das, denn irgendwie müssen die Elefanten doch die MWSt-Erhöhung begründen. Andernfalls könnte man denen vorwerfen, dass die
zwar wissen, wie per “kohleinduzierte Verbesserung der menschlichen Reproduktionsrate” das Demographie-Pro- blem indula sozialstaatlich behoben wird, aber fundamen- talpolitisch nicht einmal 9 Monate im Voraus sagen können, wie sich der Finanzbedarf im Europäischen Sozialstaats- modell entwickeln wird. Berücksichtigt man allerdings die Leistungen der SPD in Sachen Korruption und Postenjäge- rei, dann ist klar: So auf den Kopf gefallen sind doch nicht.

Also
ist die Sache mit der MWSt ein glatter Wahlbetrug. So wie der von 2002 und der von 1998. Es ist doch wohl die Pflicht der Liberalen “denen” diesen Wahlbetrug öffentlich, im Bundestag, kräftig an das Schienenbein zu heften. Eben. Reaktion des Karnevalisten von der Waterkant: Liberale seien Populisten, weil die SPD Wahlbetrug macht, sich in die Regierung heranbetrogen hat.

Hast’e Worte? Ich nicht.    

19. Mai 2006
Schulden tilgen?
Es geht um 1,50 T€, macht ca. 18,00 K€/Nase einschließ- lich der Kinder, die in den nächsten 3 Monaten noch gebo- ren werden, einschließlich Omma und Oppa u. einschließ- lich aller Ausländer. Warum daher Oskar od. die CDU/CSU Fremdarbeiter fürchten, ist ein Geheimnis. BND?

Jedenfalls genehmigen sich die Elefanten den Schluck aus der Steuer-Pulle, weil sie vorher zu viel ausgegeben haben und meinen, jetzt reiche das Geld nicht hinten und erst recht nicht vorne. Und was ist mit Schulden tilgen?

Derweil verhandelt die ver.di auf der zweiten Stelle hinter dem Komma, statt den Damen und Herren Arbeitnehmern zu verklickern, dass alle für ummesonst ein halbes Jahr ar- beiten müssen, damit die Politikerschulden getilgt werden.

Und wenn jemand fragte, wovon die Damen und Herren Menschen angesichts des derart genialen Vorschlages der LT-Redaktion denn in den 6 Monaten leben sollen, wird von hier aus ganz trocken gekontert: Haben wir in Teutonien nun das Europäische Sozialstaatsmodell oder nicht? Also Politiker von SED, CDU/CSU, Grühnen und SPD, “regelt das”.      

19. Mai 2006 die schöne Nachricht
FDP: 10% in Bayern 

18. Mai 2006 Entzugserscheinungen der NRW-SPD
Üble Volksfrontsituation in Köln
Wir wissen es bundesweit:
Unsere Konservativen, zumal die der CDU/CSU, haben schon einmal Probleme unter dem Stichwort “Trotteligkeit”. 2005/2006. Übrigens schon 1966 als sie der FDP den Erfolg nicht gönnte, es vorzog mit der SPD zu gehen, die ihnen dann die “Macht wegschnappte” und 13 Jahren regierte ... Geschichte.

Im Rat der Stadt Köln gibt es nicht anders als im Bundes- tag die rotrotgrüne Mehrheit. Um das Abendland zu retten, kohalierte die CDU/CSU nach der Kommunalwahl von 2004 mit der SPD. Milchbärte plus neuerdings Funktionäre und Beamte
die andernortes übrig blieben. Die SPD aber sowas von postengeil, klatschte die CDU/CSU im Sommer/Herbst 2005 um Posten bei den städtischen Funktionärsversor- gungsanstalten (klar, dass die SPD nicht privatisieren will) und will sich jetzt zwei Dezernentenpositionen per Volks- front organisieren. Details in Köln-Liberal vom 18. Mai 2006. Ob die Bundes-CDU/CSU lernt?      

17. Mai 2006
Es versagt das Politiksystem
Im KStA, (derzeit mit “Schwächeanfall”), S.8, zitiert dem Sinne nach Frau Löhrmann (Grüne): Die Schulpolitik in NRW sei verfehlt (noch verfehlter als zu grünroter Zeit?). Die neue PISA-Studie belege
die Ungerechtigkeit “des Bildungssystems”
Eigentlich nachvollziehbar, denn die Grünen haben partizi- piert und camouflieren ihre Verantwortung hinter der Unge- rechtigkeit, d.h., dem Versagen des B-Systems.

Totalfalsch, Kollegin. Wenn schon ein System versagt, dann das Politiksystem, das Bildungsversagen produziert, bzw. Versagen “des Bildungssystems” zur Folge hat. Oder hat jemand je etwas vom Primat der Bildungsbranche ge- hört? (Ausgenommen die Grünen: ca. 120% ihrer Politiker sind Lehrer). Formell gibt es übrigen und zum Glück noch immer den Primat der Politik; dass das materiell anders gesehen werden könnte ist einzusehen. Und so kommt es, der fulminanten SPD sei es gedankt, dass im Land der D&D reihenweise halbgebildete Wilde einen in Politik ma- chen - und so sieht es in unserem politischen Schlampla- den auch aus: Wie bei Sofas unter dem Hempel.

Warum wohl sind die Liberalen seit Jahrzehnten hinter den
Vopas her, damit Schüler, Lehrlinge, Studenten endlich mehr lernen? Aber viele Medien wissen es besser ... Da- ckelmedien eben; der BND bezahlt. D’land Land der SSG

17. Mai 2006
Sorge oder Getue um Verkehrstote?
“Sicherheit” im Verkehr der Dauerbrenner. Klaus-Uwe Tiefensee (SPD) will die Strafen für Rasen, Drängeln, Al- kohol oder Drogen am Steuer drakonisch “gestalten” Und, jetzt kütt es: den Erlös aus den Bußgeldern in die “Ver- kehrssicherheitsarbeit”
investieren. Wurde bisher das Nöti- ge denn nicht getan? Das ist eine Riesensauerei. Wer das verantwortet ist zur Rechenschaft zu ziehen:
 
Drakonische Strafen für Schlamperei im Ministeramt. 5300 Tote und 80K Verletzte sind einer Kulturnation unwürdig.
 
Aus bürgerlicher Empörung gefühlter Strafanspruch: Den Ministern in Bund und Ländern, die seit 5 Jahren (Ver- jährung für gewöhnliche Straftaten) nicht alles in Sachen Verkehrssicherheitsarbeit getan haben, sind die Pensio- nen/Renten drakonisch um 5% zu kürzen. Sollte sich he- rausstellen, dass leitende Beamte gegen Anweisungen ih- rer Vorgesetzten Minister gehandelt haben, ist genau so zu verfahren und den Ministern weitere 5% wegen schlapp- schwänziger Führung abzuziehen.
 
So und wenn trotz ordnungsgemäßen Politikbetrieb noch immer keine fühlbare Minderung der Verkehrstoten eintritt, dann muss die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 Km u. das Verbot in D’land Alkohol zu konsumieren kommen. Schwierig? Aber wenigstens ehrlich.
 
Und nun liebe Politik-Michels lesen Sie noch, was “das Bundesministerium” zur Sache “verlauten lässt”.
 
Schön, nicht wahr? Der Herr Minister erhielt folgende e-mail von der LT-Redaktion:
 
Sehr geehrter Herr Minister Tiefensee,
 
bitten senden Sie mir Unterlagen, Statistiken oder Hinweise zu den Ursachen für Verkehrsunfälle mit Todes- und Ver- letzungsfolgen. MfG ...

17. Mai 2006 Föderalismus-Reform als Beschäftigungstherapie 
Lächerliches Theater um Strafvollzug
Die
Standards würden abgesenkt, wenn der Strafvollzug de- zentral gestaltet werde. Zentrale Politiker besser als Dezen- trale? So ein Schwachsinn: Wäre es dann nicht besser, zunächst Bildung und Kultur “zentral” zu gestalten? 14:40 Das hat LT zu schnell geschossen. Die offizielle Meinung der FDP vertritt LS: Zentral wegen der Einheitlichkeit von Strafandrohung und Strafdurchführung      

16. Mai 2006 Alles nur Sprechblasen?
”Wir sichern Deutschlands Zukunft”
Bisher war das ja nicht so doll ... Unsere 5 Mio lassen grü- ßen. Daher wäre es vielleicht besser, die SPD würde si- cherstellen, dass ihre Vergangenheit abgeschlossen, über- wunden wird ... Solches ist die “Kraft der Erneuerung” alle- mal wert; Würde die SPD doch wenigstens dafür ihre “Ver- antwortung für unser Land” einbringen. Oder will die SPD vor
lauter Quatschen weiterhin die flächendeckende Korrup- tion aus ihren Reihen übersehen?      

16. Mai 2006 Wer will schon gerne Billigpolitiker sein
Röttgen (CDU/CSU) zum BDI
“Trauerreden” in Berlin sind Propaganda pur. Aus LT-Sicht ist Röttgen ein altkluger Theoretiker. Ähnlich de Villepin. Möglich, dass R im Abitur die “1” hatte. Nun, der Nieder- gang der Industrie in D’land zeigt sich daran: Vor Jahren hätte ein solcher Grünling beim BDI keine Chance gehabt.

Allerdings ist zu beobachten, dass die CDU/CSU nach alt bewährter Manier, nicht anders als die SPD, die Apparate mit ihren Leuten durchsetzt. Bei der Wirtschaftswoche bahnt
sich das ebenfalls an. Davon lebt die CDU/CSU. Nicht von ihrer Elitefähigkeit und ihrer geistigen Produktion. Ent- gegen der Propaganda: Nicht so gut für die Errettung des Abendlandes. Wenn das so weiter geht, tritt eher die Total- degeneration ein. Woran müssen Nachwuchsleute unerbitt- lich gemessen werden? An den von ihnen produzierten Re- sultaten; Schleimismus mag dem Beschleimten persönlich angenehm sein, Loyalität die reine Selbstverständlichkeit, aber erst Resultate, nämlich produzierte (auf den Weg brin- gen viel zu wenig) sind das Meisterstück des Gesellen. Leute produziert ganz viele Resultate; z.Z. weniger Menge dafür mehr Qualität.      

15. Mai 2006 DLF flaggt abends “halbmast”
”Das Bildungssystem hat versagt”
die neue PISA habe ergeben, dass Kinder ausländischer Eltern nicht genügend gefördert werden. Chancen im So- zialstaat offenkundig geeimert - bitte: auch getonnt.

Alle
Bürokraten, Politiker für das Europäische Sozialstaats- system empört bis unter die Decke, Heerscharen von em- pörungspolitischen Sprechern auf Sendung: Wie entsetz- lich, so ungerecht, schon wieder Primat der Wirtschaft und die verlagern die Arbeitsplätze auf Kosten der Steuerzahler ins Ausland, blubb, blubbb, blubbbb ...

Ja wirklich?
Oder Nachtigall, ick hör’ Dir trapsen?


1 Schüler kostet im Sozialstaat sagen wir 4000 €/Jahr. 10 Jahrgänge
à `750.000: 30 Mrd€ kostet also “das Bildungs- system” p.a. ... bis Klasse 10. Ganz schön Kohle. Offen- bar nicht für die Damen und Herren Politiker, denen doch wohl die Führung der Bürokratenschaft obliegt. Nachvoll- ziehbar, denn die Verschuldung beträgt rund das fünhun- dertfache davon ... und im übrigen sind das die Gelder der Steuerzahler inklusiv der Reichen, die haben bitteschön solidarisch zu zahlen ... andernfalls Knast. Basta.

Fragt die LT-Redaktion mit staatstragender Delikatesse, um
niemandem auf die Hühneraugen zu treten: Könnte sein, dass unsere Abendlandretter und unsere Sozialstaatsretter vor lauter sozialgerechter Gestaltungstätigkeit vergessen haben, im System die Erfolgskontrollen einzubauen? Könn- te, in der Tat. Nowbody ist perfect.

Also ist festzustellen: Die
Vopas gestalten 30 Mrd€/Jahr in das Bildungssystem ohne die Prüfung vorzusehen, ob denn diese phantastische Gestalterei auch die erwünsch- ten und versprochenen Resultate erbringt. Bitteschön ist bei Sozialisten und Konservativen halt üblich.

Mooooment: Könnte ferner sein, dass hier Stelleninhaber, Politiker und Funktionäre - alles Mitmenschen mit Namen und Adresse versagt haben? Keine Frage, so ist das. Und: Sind diese Leute mit geklärtem sozialen Status wegen In- kompetenz hochkantig rausgeflogen, wie zuletzt Fußball- trainer
od. ist denen das Gehalt um 30% gekürzt worden?

Wieso? Es hat das Bildungssystem versagt.

Na, Herr G. Grass: Wollen Sie nicht doch einmal diese in- tellektuellen Kanonen in unserer Medienwirtschaft sprach- lich auf Vordermann bringen? Sie äußern sich doch auch sonst so pointiert zu Dingen die eklig sind ...

Politik-Michels:
Vergessen Sie den Grass in dieser Sa- che. Der ist doch auch Sozialist. Kommen Sie besser zur FDP. Dort wird klare Kante gesprochen. 

10. Mai 2006
Schreibt Trotteligkeit Geschichte?
Gisy
denunzierte gestern, an Frechheit nicht zu überbieten, dass Länder mit niedrigsten Steuern, niedrigsten Löhnen, niedrigsten Standards die größten Vorteile haben sollten. Verheugen, der zuvor Globalisierung als “lokales Erlebnis” in einer “völlig neuen Situation” und “neuen Herausforderun- gen” bezeichnet hatte, reagierte darauf durch den Verweis auf die (“Tausend”) Regulierungsbemühungen der EU-Kom- mission. Verheugen müsste, als ehemaliger Liberaler, wis- sen, dass keine Regulierung menschliches Verhalten hin- reichend “wasserdicht kanalisieren” kann (weit hergeholt: Mord ist auch verboten ... ). So hat Verheugen mit Absicht oder aus Trotteligkeit Gisy die Vorlage geliefert (dem Sinne nach): “Die Standards werden zerstört, die Staaten werden zahlungsunfähig, das sei eine Rückwärtsentwicklung; letzt- lich neoliberal, gäbe es den Primat der Wirtschaft; etwa Steuerwettbewerb habe die Einnahmen des Fiskus dezi- miert, die Sozialsysteme zum Nachteil der Leistungsemp- fänger ausgehöhlt; Globalisierungsgewinner können die Deutschen nicht sein, wenn es Millionen Arbeitslose gibt, die Renten gekürzt werden oder die Kranken zuzahlen müssen, so dass die Betroffenen sich nicht als Gewinner der Entwicklung fühlen können; Daseinsvorsorge werde pri- vatisiert (U-Bahn in London. Verheugen: “ist geschützt, da gibt es keinen Wettbewerb (Das LT: Hallo)); Gisy- Lösung: “einheitliche Standards”, Deregulierung ist auch falsch in Europa und Deutschland.

Verheugen
setzt an, drei falschen Behauptungen von Gisy zu widersprechen, der kontert per schamlos Dazwischenre- den und das Wort an sich reißend mit die Deutsche Bank und die Allianz hätten zunehmende Gewinne und trotzdem Stellen abgebaut ... Verheugen fängt sich und meint es sei erschreckend, dass man sich über die grundlegenden Fak- ten nicht verständigen könne ... es gäbe geradezu zwangs- hafte Vorstellungen darüber wie der Binnenmarkt organi- siert ist (Das LT: Denkt in Systemen) ... und beschwört den Allgemeinplatz, die beste Garantie für Wohlstand und soziale Gerechtigkeit sei eine vertiefte politische und wirt- schaftliche Integration. Durch die (plötzliche) Zustimmung zum Allgemeinplatz mit “das ist richtig” sackt Gisy den vor- angehenden KO ein. Verheugen erleichtert und Gisy stößt nach: (1) Deswegen das Primat der Politik (als ob das je in Zweifel gezogen worden wäre) (2) ... wenn ein Unternehmen in Deutschland guten Gewinn mache, wegen noch höherem Gewinn den Standort ins Ausland wechsele und obendrein den Umzug von der Steuer absetzen könne, dann “ist das das Ding zuviel ... das dürfe doch wohl kritisiert werden” ... Verheugen, völlig von der Rolle, bietet nur noch “Schau-u- u-u mi net so deppert o”. Kann Verheugen nicht, will Verheugen nicht? Klar, Fallstricke der SPD-Denke ... Gisy hat Verheugen mit Haut und Haaren argumentativ verspeist.

Folgende Fragen stellte Verheugen nicht: (1) Ob denn die Beitrittsländer von Luft und Liebe leben sollen ... wenn sie die gleichen Löhne bekämen, “bekämen” sie keine Aufträ- ge (2) Fragt nicht, ob die Einzelbeispiele (typische sozia- listische Masche) zu verallgemeinern sind.

Schließlich schließt Gisy die Runde mit gnädiger Geste “die EU müssen wir politischer und sozialer machen, dann wird auch die Akzeptanz steigen”. Vorhang runter.

Das trottelige und mutlose (Mut den anderen quatschen zu lassen) Verhalten von Verheugen ist nicht zu überbieten. Und einmal mehr ist klar:
Die SPD kann der SED (mit Gisy und Lafontaine) nicht wechseln.
Sozialisten unter Sozialisten, wer mehr fordert und die Er- gebnisse der sozialistischen Politik seit 1995 / 1998 den neoliberalen
in die Schule schiebt, macht in dem Kreis das Rennen. Sogar Pleitgen in der ersten Reihe wurde nervös. Mao Tse-Tung hat ganz bestimmt einmal gesagt: “Studiert den Klassenfeind”. Auch Liberalen dringend geraten. Es ist gar nicht so schwierig; aber Gründlich- keit ist unverzichtbar.

9.+10. Mai 2006
Gisy als Zuhörer auf dem Europatag: Dieser Zeitgenosse sollte sich von seiner Vergangenheit abnabeln, allerdings springen muss er selber.
Gisy im Streitgespräch: klassi-
scher Demagoge mit absto- ßendem Verhalten
(*) und ty- pisch SPD: Verheugen kann (/will !?) in der Substanz nicht wechseln.
--------
(*) Marke “1. Hälfte 20. Jahrhundert” , angereichert durch weiteres Know-How dieser Zeit und fortgesetzt von der SED

9. Mai 2006 vor 61 Jahren war das Reich am Ende
Die Kohleinduzierte: Zu Risiken u. Ne- benwirkungen fragen Sie Ihren Politi- ker od. den zuständigen Zirkusdirektor

“Die Bevölkerung” wird entweder weniger heiraten oder sich öfters scheiden lassen. Denn Alleinerziehende kassieren 14 Monate, ohne dass der Alte ran muss
 
Offenbar ist der Elefantenschaft aus CDU/CSU und SPD klar, dass die Männer gar nicht wollen und die Frauen in den Familien es alleine nicht schaffen zu überzeugen; also üben sie, als Inhaber der besseren Erkenntnisse, staatlichen Druck aus. Dies wird, unvermeidbar, zu Hunderttausendfa- chem Sozialbetrug führen; wer will schon bis zu 3600 € verlieren? Also benötigen wir neue Behörden, etwa Sonder- staatsanwaltschaften, um den staatlich induzierten Sozial- betrug alsbald mit Macht zu bekämpfen. Motto: “wählt mich”, der ich Probleme löse, die ohne mein segensreiches Wirken erst gar nicht entstanden wären.
 
Derweil sich die regierenden Schlaumeyer genau überlegt haben, dass bekinderte Menschen als Strafe für das von ihnen direkt verursachte Bevölkerungswachstum die Min- derung des Netto auf 2 je 3 verdienten € plus Minderung der Rentenansprüche akzeptieren werden, könnte sich der Geburtenrückgang noch beschleunigen, denn “so teuer” war ein Kind im ersten Lebensjahr noch nie in der Mensch- heitsgeschichte.
 
Tritt der vorstehend beschriebene Effekt wider erwarten nicht ein, wird sich zunächst extremer Lohndruck und im zweiten Schritt doch weiterer Geburtenrückgang einstellen. Wenn nämlich Menschen “in einer Situation” (Kindersegen), die sie extrem bis an die Grenze der Unzumutbarkeit belas- tet eine Gehaltsminderung um immerhin 33% akzeptieren, fragt sich, warum nicht immer? Nicht einmal die Funktionäre werden anlässlich der Tarifgespräche dem etwas entgegen- setzen können. Daher werden sie die Mitglieder der Ge- werkschaften, damit öffentlich, auffordern: Leute, lasst das mit Euren Geburten, wir stehen das in den Verhandlungen nicht durch.
 
Es wird sensationelle Beschäftigungseffekte geben. Aus- löser ist ein Gründungsboom von “ALGII-Aufmotz GmbH”. Alle, die beim ALGII leer ausgehen oder schlecht abschnei- den, werden unter Vertrag genommen, um solange die Kos- ten für Sozialversicherung und Steuer noch nicht voll greifen, die Bezugsbasis für die “Berechnung” des Elterngeldes auf- zubessern. Da die regierenden und gesetzgebenden Damen & Herren solchen Unfug mit Sicherheit (zumindest offiziell) nicht wollen, wird Ihnen kaum eine andere Möglichkeit blei- ben als verfassungsfest folgende Klausel Gesetz werden zu lassen:
 
“Arbeitgeber sind bei Androhung von Strafe dazu ver- pflichtet, bei der Entlohnung der durch Dienstvertrag (§611ff BGB) gebundenen Arbeitnehmer die Kongru- enz zwischen Lohn und effektiv erbrachter Leistung sicherzustellen”. Naaaa?
 
Und ob die Geburtenrate kausal mit dem Elterngeld “hoch- geht”, wird bisher weder von vdL, der SPD noch Angela Merkel (CDU/CSU) dargestellt. Das Schweigen hierzu hat schier unzumutbare Dezibelwerte erreicht.    

8. Mai 2006 Rudolf Hickel im KStA
Sozialistischer Beton und ökonomisches Halbwissen

http://www.ksta.de/html/artikel/1144673437276.shtml

Meinungsfreiheit, keine Frage, daher unvermeidbar auch idiotenfreiheitliches Verhalten: Beispiel Rudolf Hickel - wer hat dem den Professoren-Titel verliehen? Ob Beton oder Halbwissen, die LT-Redaktion weiß es nicht; der Zeitgenos- se ist “öffentlich”, daher kein Pardon:

“Der Gipfel” sind die eher harmlosen Aussagen: “Der Staat muss eingreifen”, “ein Markt, den man völlig sich selbst überlässt, zerstört seine eigenen Grundlagen”. Darin kommt das gesamte Elend sozialistischer Geisteshaltung - oder eben Halbwissen - zum Ausdruck. Fett gesetzt die einzelnen inkriminierten Worte. Sie kennen das: Markt od. Staat handeln nicht. Nur Personen handeln. Diese Perso- nalisierung in der öffentlichen Kommunikation: Typisch so- zialistisch. Und wenn Hickel meinte, es sei klar, was ge- meint ist, dann schreibe/spreche er doch genau das. Miss- verständnisse und in seinem Fall Verdächtigungen wären ausgeschlossen - nichts lieber als Hickel unter Liberalen einzuordnen. Aber bei der Sprechweise “nicht um’s Verre- cken”.

Hickel denkt in Systemen, offenkundig nicht in der Katego- rie von Individuen. Markt, Hickel müsste es wissen, findet statt weil sich Anbieter und Nachfrager treffen; Transaktio- nen finden statt, wenn über das Preis/Leistungsverhältnis des zu tauschenden Gutes (bei “Naturaltausch Güter) Ei- nigkeit erzielt wird. Machbar ist es, Gesetze zu erlassen, die
das Verhalten der Marktteilnehmer in Schranken zu hal- ten. Hickel sagt das aber nicht. Vermutlich, weil er nicht zugeben will, dass es um die Regulierung/Gestaltung von menschlichem Verhalten geht. Es würde dann nämlich so- fort nachgefasst: Welche Verhaltensweisen sind nicht er- wünscht? Hier käme Hickel in Schwulitäten. Er wählt den Weg der konzeptionellen Trübe, um darin für Sozialismus zu fischen; das ist nach dem GG zwar, positiv, erlaubt, darf ihm aber so wie etwa der SPD, die genauso operiert, nicht durchgelassen werden (Hinweis: Auch Liberale wollen nicht, dass der Mensch den Menschen ausbeutet; im LT steht sogar “den Menschen vom Menschen befreien”).

Die Leser des LT wissen: Die Meister erkennen wir an ih- rem
prozesspolitischen Handeln. Hickel aber bleibt, pro- fessorale Unsitte, weitgehend in der wertepolitischen Be- trachtung hängen. Zwar - entgegen historischer Erfahrung - noch gerade schlüssig in der Metaebene, aber eben trüb, darin prosozialistisch fischend.

Was
bedeuten im Einzelnen sehr konkret in Kennzahlen der Ökonomie: Vermachtung der Wirtschaft, Konzentration des Kapitals, kurzfristige Renditeorientierung, tiefe Spaltung der Gesellschaft, sehr stark in Beteiligungen drängen, unge- rechte Einkommensverteilung, wie “reich” soll die öffentli- che Hand sein, was soll bei Hedge- u. Private-Equity-Fonds kontrolliert werden?

Im übrigen seien die gröbsten Flops/Populismen herausge- griffen : (A) Könnte sein, dass früher zu viel des Guten ge- schah, weshalb nun die Kapitaleigener profitieren (um wie viel zu viel?) und die arbeitende “Bevölkerung” verarmt? (B) In
den fünfziger Jahren wurde (getreu Karl Marx) “auf Kosten” der Lohnempfänger investiert und (C) was offenbar jetzt nicht mehr der Fall ist: Die Perspektiven für die Kapitaleig- ner erschienen besser, weswegen jetzt (nicht immer) höhe- re Firmengewinne nicht “mehr Investitionen u. Arbeitsplätze bedeuten”, bestenfalls als “arbeitsplatzsparende Rationali- sierungsinvestitionen” getätigt werden. Hickel könnte ein- mal erklären, warum die “Unternehmer an den Spieltischen des internationalen Casino-Kapitals” auf Gewinne verzich- ten sollten. Aus Angst “vor Hickel” oder weil die Pespekti- ven (etwa der Wille, die Funktionäre der Gewerkschaften teilweise zu entmachten) nicht gegeben sind? Sollen die “Kapitalisten” auf Profit verzichten od. wie viel Prozent Ren- dite sind nach Hickel erlaubt, damit aus diesem Grunde keine tiefe Krise der sozialen Marktwirtschaft ausbricht? All dem entgegenzuhalten in den fünfziger Jahren, “also zu Zeiten des Wirtschaftswunders, hatten wir eine erhebliche Aufbruchdynamik” ist bestenfalls lächerlich. Wenn auch dies Hickel nicht weiß, dann sei erneut gefragt, ob mögli- cherweise Sozialisten für Hickels Professoren-Titel gesorgt haben. Würde Hickel “seine sozialistische Überzeugung” zugeben, hätte all dies nicht geschrieben werden müssen.

Den flapsigen Verweis auf Marx, die Aussage, “der Markt hat unschlagbare Vorteile” und die Aussage, dass “wir” ein Investitionsprogramm in Umweltschutz und Infrastruktur brauchen retten den Meister nicht. Das sind Feigenblätter, denn wenn Hickel konsequent formulieren würde, dann müsste er offen für Sozialismus eintreten. So weit, dies zu akzeptieren, haben unsere Sozialisten die öffentliche Mei- nung eben noch nicht “gestaltet”.      

7. Mai 2006 Thema die “Kohleinduzierte”

Definition Zusatzkinder

Zusatzkind
ist, wer ohne das Programm “Die kohleinduzier- te Verbesserung der menschlichen Reproduktionsrate” nie geboren worden sein wird. Zusatzkinder werden lebenslang Zusatzmenschen, denn nach Art 1 GG erhalten Zusatzkin- der ihr Leben definitiv; sie werden allerdings auf Pump ge- boren, weil die “Kohleinduzierte” aus der Bundeskasse “gegenfinanziert” wird und CDU/CSU mit SPD entschieden haben, die Nettoneuverschuldung “des Bundes” jährlich um 40.000.000.000,00 EURO zu erhöhen, dafür also zusätzli- che Kredite am Kapitalmarkt aufzunehmen. Dieser “Gegen- finanzbedarf” steigt also exakt um das Volumen der “Kohle- induzierten”. Zusatzmenschen sind folglich gekennzeich- net dadurch, dass sie einen substanziellen Anteil der Kos- ten ihrer eigenen Geburt selber zu tragen haben. Der Anteil des von den Zusatzmenschen zu tragenden Kostenantei- les hängt ab (a) von der Höhe des Elterngeldes (b) anderer Imponderabilien etwa ob die Mutter alleinerziehend ist oder der Vater sich für ein Kind (die ggf. vorab geborenen sind der Theorie zufolge bereits staatlichen Aufbewahrungsan- stalten “zur Betreuung” überantwortet) zuhause den Lenz macht, statt zur Maloche anzutreten (c) Vom “nicht in An- sätzen” bekannten Tilgungsplan der 1.500.000.000.000 € Politiker-Schulden.

Dass es Zusatzkinder geben wird, kann ernsthaft niemand bezweifeln, denn andernfalls würden SPD und CDU/CSU das Programm nicht auflegen. Oder? Die Elefanten werden zur Bezahlung der Kosten für die Zusatzkinder mit dem Ar- gument der “Solidarität” kommen. So funktioniert “Systempolitik”, die sich entgegen der neuesten Äußerun- gen etwa der SPD nicht am Menschen, sondern real am Be- gehren (wieder)gewählt zu werden orientiert. CDUSPDCSU versuchen damit, die transparent nicht vermittelte Durch- schnittsbefindlichkeit zu treffen, wobei sie gegen das Prin- zip der sozialwissenschatlichen Unbestimmtheit sys- tematisch verstoßen, dieses selbstverständlich durch die Propaganda, die das Gegenteil suggeriert camouflieren. So wird “Politik”, die Inkarnation von Lüge. Darüber hinaus bauen sie hierbei erstens auf PISA und zweitens, eben be- sonders verwerflich, darauf, dass der gesamte Politikbe- trieb “für den Menschen” so abstoßend (u.a. “Lüge”) orga- nisiert (“gestaltet”) ist, dass niemand bzw. leider viel zu we- nige sich damit befassen wollen. Festzuhalten ist: SPD und CDU/CSU wollen das so; andernfalls würden sie ändern, was längst begriffen ist. Stichwort “Politikverdrossenheit”. Die Ausrede von “Schwierigkeiten” ist nicht akzeptabel, denn für alle sonstigen “Herausforderungen” wird, wie wir täglich hören und lesen können, doch auch unermüdlich gekämpft - im Dienste ... ?

Schade, dass sich die Liberalen der Kohleinduzierten nicht widersetzen konnten (!). Fazit:

Stärkt die FDP, unterstützt unsere politischen Geschäfts- führer, damit Politik möglichst sginifikant “besser” wird als Deutschland insgesamt. Ebenfalls schwierig. Dennoch ma- chen, andernfalls wird alles noch viel
degenerierter.     

6./7. Mai 2006
Liberale und die Parteidisziplin
Zum
einen: Kadavergehorsam ist Sache von NAZIS / Kom- munisten. Zweitens: WW hat am 8. Juni 2004 in einer be- merkenswerten Rede im Time-Lime (Köln) sozusagen per- sönlich gesagt, wer eine Partei will, mit der er zu 100% ü- bereinstimme, müsse die selber gründen und einziges Mit- glied bleiben. Drittens: Vor einigen Jahren hat Dahrendorf im KStA, der besten Zeitung im Großen Westen, geschrie- ben, jeder Liberaler sei ein klitze-kleiner Anarchist; klar, denn 100% “Staatstreue”, das kann ja keiner durchhalten. Viertens. Irgendwann werden die Liberalen Ihr Ziel errei- chen; entsprechend groß wird die Anzahl der Mitglieder dann sein; und das Meinungsspektrum wird unvermeidlich größer. Meinungsunterschiede müssen dann so stattfinden, dass Bild und Wahrnehmung der Liberalen keinen Scha- den nehmen, sondern auch unter diesen Bedingungen ver- bessert werden. Ratsam ist es also fünftens dies jetzt schon zu üben; mit Toleranz haben die Liberalen dazu das beste nur denkbare Instrument an der Hand. Nutzen wir es. Sechstens: Ralf Dahrendorf ist schon erwähnt. Seine Rol- lentheorie ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung. So kann hier ex LT, wie seit Monaten und Jahren, weiter gegen die ’Kohleinduzierte’ beliebig heftig polemisiert werden. Aber beispielsweise ein Mitglied des Präsidium sollte (i.S. von dürfen) das nicht tun; die Rolle ist anders. Da das Thema gerade auf der Platte liegt, ist fehlerhaftes Verhalten ferner der Verstoß gegen folgende Regeln:

  • Keine Öffentlichkeit zu Themen, die in Gremien noch in der Entwicklung sind; insbesondere nicht um ggf. die eigene Minderheiten-Position abzuwenden.
  • In Parlamenten u. von diesen eingesetzten Gremien Abstimmung stets mit der Mehrheit; ausgenommen die seltenen Gewissensfragen.
  • Verallgemeinernd: Gremienergebnisse haben alle Mitglieder zu tragen - wenn sie zu Wort kommen konnten: Wer “Recht haben” will, muss überzeugen können. Jede Abweichung hiervon ist totalitäre Men- talität. Keine noch so große Schwierigkeit zu über- zeugen exkulpiert. Auch ggf. Filzverhältnisse nicht.
  • Die eigene Meinung sollen auch jene zurücknehmen, die aus anderen Gründen sehr bekannt sind.

Wie steht die LT-Redaktion zu Ina Lenke, die in Sachen “Kohleninduzierte” Speerspitze ist? Antwort: Gut bis exzel- lent. Wer einer kompletten Liberalen Partei den Schwach- sinn der “Kohleinduzierten” verkaufen kann, der ist einfach gut; gute Leute müssen wir wollen. Und: Null Fehler geht nicht. Wer das Risiko von Fehlern (gilt auch für die LT-Re- daktion) nicht eingeht, tut nichts. Daher Chapeau unse- rer Ina Lenke. Die Frage ist natürlich wer tut was? Mit Sicherheit kein Thema das hier zu behandeln ist. Einfach nur eine Idee: In Sachen Schweinepest scheint es indula ein paar ungelöste Fragen zu geben. Wie wär’s? Von Land- schafts- und Tierpflege verstehen doch in Niedersachsen sogar die Gewerkschaften samt SPD etwas.

Sehen Sie, liebe Leser: 100% menschenfreundlich, aber
unbeugsam in Sache und Überzeugung.

À propos: Es gibt am 6. Mai “da” noch so einen anderen Vor- fall. Aber Sie wissen, verehrte Leser, dass Parteiinterna im LT nicht behandelt werden ...     

4. Mai 2006
Sozialisten ... und die Kohle, ... die Energie
Ankündigt und fragt die SPD per 265/06 mit Größtworten: “Energiekonferenz des Forums Eine Welt. Die Energiefra- ge
ist die Zivilisationsfrage unserer Zeit: Auf welcher Ener- giebasis sichern wir unsere globale Wirtschafts- und Le- bensweise?”

Und wir dachten, die wissen, was sie tun. Haben unsere
Sozeles neulich nicht Volksvermögen in Höhe von 40 Mia€ in den Schornstein gepustet ... äh, den Elektrizitätsunter- nehmen den sog. Atomkonsens abgepresst? Hieß der Kan- tzla damals nicht Schröder? Und ist der keiner “von denen”, die ... Stimmt, die SPD hatte schon bessere Zeiten. Mag ja sein, dass die “uns” auf der Wolke Sieben leben.
Ich in D’land und das ist gut so.     

4. Mai 2006 Gute Nachricht, verdient für die Bayern-FDP
Politik-Michels: Nachmachen
WW: Und ich werde im Landtagswahlkampf mit Freu- de jedes Bierzelt, jeden Markplatz und - wenn es sein muß – jeden Milchkannenhof besuchen, um die baye- rische FDP zu unterstützen.

Jeder Liberale sollte wissen, die “CDU/CSU-Verhältnisse” haben sich in langen 37 Jahren in Bayern kein Jota geän- dert.
Das haben die Bayern, herzhafte Leute, ihrerseits nicht verdient. Zu sehen ist, dass die CDU/CSU ’technisch’ be- trachtet, was im Übrigen eine Selbstverständlichkeit ist, in- sofern kompetent verwaltet. Verwaltet. Aber Überheblich- keit, Arroganz, Personalfilz, dickfelliger “Nationalstolz” ha- ben besonders in den Städten seit Jahrzehnten die Wähler der SPD in die Arme gejagt. Und ihre jahrelange absolute Mehrheit? Nun, Aufklärung regiert eben nicht ... Und vor al- lem haben es die Bayern nicht verdient, in gewissem Maße dem bundesweiten Spott preisgegeben zu werden. Genau das Problem löst liberale Geisteshaltung.     

4. Mai 2006
*.PDF-Dateien sind schwierig
Der Herausgeber hat längst bemerkt, dass die Leser offen
- kundig mit solchen Dateien Probleme haben. *.PDF-Date- ien werden daher vermieden. Und die noch vorhandenen werden Zug um Zug ersetzt. Geduld wird erbeten, das LT, inzwischen umfangreich, erfordert hohen Verwaltungsauf- wand. Auch die Link-Reparatur ist seit Monaten fällig.

4. Mai 2006 Bild der Wissenschaft meldet
Rutschpartie statt Randale
Schleim soll gewaltbereite Massen ruhigstellen

Mit einer speziellen Schleimkanone sollen Polizisten künf- tig Randalierer auf sanfte und schonende Art zur Räson bringen: Die Kanone schleudert einen extrem glitschigen Schleim in Richtung der gewalttätigen Fußballfans oder Demonstranten, der die Ruhestörer schnell ausrutschen und zu Boden gehen lässt – und sie so handlungsunfähig macht.

Schmunzeln?
Gemach, gemach, denn in Massenansamm- lungen können solche Rutschpartien erhebliche Verletzun- gen verursachen. So durchgeknallt Demonstranten auch immer sein mögen - auch die Vorfälle an der Universität in Köln sind degoutant: “Art 1 GG gilt für jedermann”

4. Mai 2006 Ute Müller und Daniel Wetzel in DIE WELT mit
Gespenster-Story e.on/ENDESA
Wir erkennen: Der Schönling in Spanien hat Zähne. Aber: Appetitlich ist seine sozialistische Politik deswegen noch lange nicht. Der Link:
http://www.welt.de/data/2006/05/04/881971.html
Für Politik-Michels deswegen lesenswert, weil aufgezeigt wird, was (während wir hier regierungsamtlich kohleindu- ziert, Elterngeld, die Verbesserung der menschlichen Re- produktionsrate zurechtschnibbeln) in Europa u. der Welt wirtschaftlich u. politisch los ist. Dass unsere Leute da mit- mischen wollen und auch können, sollte erfreuen.

Und jetzt küttes: Wenn “unsere” wegen schlappschwänzig- populistischer Politik in Spanien über die Europa-Schiene aber wirklich kräftig auf den Tisch donnern würden, dann droht “unseren”, völlig logo, gelegentlich die Retourkutsche ... ist “man” doch in Spanien mitnichten auf den Kopf gefal- len ... so funktionieren halt die Koalitionen, die kaum je- mand erkennt u. im übrigen einen großen Teil der Zeit
un- serer Politiker auffressen.

Es
könnte auch formuliert werden: Wettbewerb (wenn über- haupt) auf jeden Fall nur für das Volk. Kein Wunder, dass Politik eine so schlampig schlechte Qualität hat, die Akteu- re mehr als einmal mit halbgarem Zeug kommen und das dem Volke wie zum Fraß hinschmeißen. Da passt die Sa- che mit den 5.000.000 ganz gut: “Die Bevölkerung” ist an- derweitig beschäftigt.       

3. Mai 2006

Warum die CDU/CSU nicht regieren darf.

Weil sie unter den gegebenen Bedingungen nicht regie- rungsfähig ist und dann “das tut, was sie tut”. Derzeit also die Reichensteuer und das alberne Elterngeld. Der Punkt ist: Die CDU/CSU, programmatisch nicht gefestigt, ist nicht im Stand den Sozialisten Paroli zu bieten, landet so den klassischen Bettvorleger, besser: Knickt ein. Fazit:

Jeder Spenden-Cent für die CDU/CSU ist herausgeschmissenes Geld.

Bei
der FDP hingegen, etwa für die Programmarbeit, wäre jeder dieser Spenden-Cents vielfach besser investiert. Und dies im vollen Sinn des Wortes Investition.

3. Mai 2006
Soziales Tremolo der SPD
Die
Stimme von Hubertus Heil, Generalsekretär der SPD, der gestern (die längst beschlossene) Reichensteuer erneut ankündigte, ist einer der Soundtracks, die lange in der Er- innerung bleiben können. Was den Grünen Ihr Tschernobyl, der SPD die Reichensteuer? Sicherlich nicht ganz,

denn die CDU/CSU macht mit.

Das Argument der SPD dem Sinne nach: Es könne nicht sein, dass den Schwachen tiefe Einschnitte zugemutet werden, derweil die Reichen ungeschoren davon kämen. Hubertus Heil fragt aber nicht ob “die Schwachen” vorher mehr bekommen hätten, als heute “machbar” (machbar ohne Zweifel dehnbar). Ist es nicht so, das die Schwachen gestern gleichzeitig “Elterngeld” gekommen haben? Und ist es nicht so, dass die Gewerkschaften gestern einen Mindestlohn von 7,5 €/Stunde entspricht 1200,00 €/Monat, gefordert haben? Stimmt, die SED wollte 1400,00. Sollen wir
die Gewerkschaften loben? Sollen wir die Gewerkschaf- ten so wie die Sozialisten ernst nehmen? Sollten wir, denn nach den Umfragen liegen die Sozialisten, leicht gesunken, bei ca. 48%. Allerdings müssten auch 30% Zustimmung, die unter den jahrelangen Aussagebedingungen der Sozia- listen, denen zustimmen ernst genommen werden. Es sind nämlich Menschen mit Gefühlen.

Da
diese Gefühlslage von den “physikalischen Gegebenhei- ten” nicht getragen wird, besteht kein Anlass sich mit der Gefühlslage abzufinden. Das Wichtigste hierzu ist, über- haupt zu erkennen, dass von - wahlentscheidender - Ge- fühlslage zu sprechen ist.

Und
wenn das klar, dann ist ebenso klar, dass jede Schlam- pigkeit auszumerzen und quasi rastlos, dennoch ohne Ver- standesbeeinträchtigung, jede nur denkbare Verbesserung der politischen Qualität anzustreben ist.

To whom it may concern.    
 

2. Mai 2006
500.000 demonstrierten gestern
unter Führung der Gewerkschaften. Das sind ca. 7% der Gewerkschaftsmitglieder. So weit haben die Funktionäre die ihnen anvertraute Organisation bereits ruiniert. Übrigens bezogen auf alle Arbeitnehmer sind 500.000 nur etwa 1,5% Wie also ist die Legitimation der Funktionäre zu definieren und zu sehen?      

      
Link zu 30. April 2006 und früher
 

      

      
Link zu 1. Juni 2006
 

31. Mai 2006 Kultimulti begraben?
Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt
KStA: “Grüne Abkehr vom Multikonzept”. So, so: Von welchem “Kon- zept” sind die Grünen denn abgekehrt? Oder ist die Kultimulti-Allüre der Grünen nichts als Parolenbläserei - vielleicht um die Abendland- retter ein wenig zu provozieren? Jedenfalls berichtet der KStA directe- ment auf Seite 1 “... stellen sich Grünen stärker als bisher gegen das Aufkommen einer Parallelgesellschaft”. Was das denn nun wieder ist, ein Parallelgesellschaft? Sind denn 0,0001 Grad Abweichung von der Parallele noch parallel? Oder sollen wir unsere Ausländer bemitleiden, weil sie total staats- und grünenhörig jetzt schlottern und schwören “nie
wieder parallel”, denn die Grünen haben das in ihrer unendlichen Weisheit gar “verboten”? Harrrrr, D’land Land der ...

Und was ist nun mit den Versäumnissen? Etwa dem, den damaligen Gastarbeitern “signalisiert” zu haben, dass deren Deutsch-Lernen so wünschenswert gar nicht sei? Und was ganz konkret geschieht, damit die Kinder der ersten Klasse zu nahe 100% der allfälligen Alphabeti- sierung
auf deutsch folgen können? Oder kommen die Grünen nun mit einer ökologischen Leitkultur, statt “durchzusetzen”, dass jeder der mit und bei uns leben will, Deutsch spricht?

Statt also das Naheliegende zu erkennen, haben die Grünen dem KStA, S.7 zufolge: (1) Ein Grundsatzpapier gemacht, (2) werden die Ausländer zu “größerer” Integrationsbereitsschaft aufgefordert an- dernfalls (3) der Staat (und was tun die D&H Politiker?) die Ausländer stärker (wie stark) in die Pflicht nehmen müsse, (4) besonders inte- ressant: Um ein (nicht bestehendes) Konzept weiterzuentwickeln, be- nötigen die Grünen 13 Seiten, (5) schließlich sei die früher vordergrün- dige (oder vielleicht doch fundamentalistische?) Frontstellung zu über- winden (6) Richtig herzzerreißend die Idee eines Integrationsvertrages (ich integriere, du integrierst, er/sie/es integriert ... Wer den Vertrag wohl unterschreiben wird? (7) Den Ausländern soll ihre Sexualmoral abgewöhnt werden - ich glaubt es hackt, unsere Grünen als Wächter über private Moral (8) Ganz was Neues: Wer hier lebt muss den Kata- log der Grundrechte einhalten. War das bisher, auch bei Grünrot nicht der Fall?

Würden die Grünen das Problem “Deutsch-Sprechen” abarbeiten wä- ren sie auf Jahre beschäftigt. Sagen sie aber nicht. Sondern:

Wollen
die Grünen nur auf der kommenden Patriotismus-Welle anläss- lich der Weltmeisterschaft reiten? Denkbar.    

31. Mai 2006 Das LT: Kohleinduzierung, starker Schwachsinn:
“... was nun”, sprach Zarathustra.

Angesichts
des Verriss’ zur “Kohleinduzierten”, könnte die Frage kom- men: “Alternativen”?

  • Nur wenig überzogen: Käme der Vorschlag, die Toiletten in 2. Klasse der ICE sozialgerecht zu vergolden, ...
  • Wer also ist zuständig? Die politischen Geschäftsführer. Wer denn sonst? Dafür werden sie doch (aus dem Steueraufkom- men) bezahlt
  • Die Politikbranche ist im übrigen bezüglich “Vorschlägen” aus “der Bevölkerung” von beachtlicher Beratungsresistenz; die Branche tickt nach Gesetzmäßigkeiten, die nur Insider ausrei- chend durchschauen können. Das mag bedauerlich sein, lässt sich nicht einmal in Demokratie ändern; ist zum Teil auch sachlich begründet, weil es keinen Sinn macht, die Macht an die Politik (Volksvertreter) zu delegieren und “es” dann selber machen zu wollen.

Funktion der Bürger in der Demokratie

  • Personalwahl. Entweder in zahllosen Wahlen in Kommunen, Ländern, Bund, Europa; ferner Sozialwahlen, IHken, Verbänden. Wer mehr tun will, hat in den politischen Parteien zahllose Auf- gaben. Aber Achtung: Mit Links geht das nicht. Die gewissen- hafte Arbeit kostet Zeit.
  • Laufende Kommentierung der Arbeit der gewählten Politiker.

Alternativen zur Kohleinduzierten, nur zur Güte:

  • Jedes Jahr eine ordentliche ICE- oder Transrapit-Strecke. Alter- nativ ein großer Flughafen, eine Universität
  • Wie wäre es, wenn die Elefanten der CDU/CSU das viele Geld für die Rückzahlung der Politiker-Schulden investieren? Bei einer Rate von 8,00 Mrd€ p.a. wären die Schulden erst in 200 Jahren getilgt. Und dies nur unter der Voraussetzung, dass die Zinsen aus den laufenden Haushalten “gegenfinanziert” werden. Ist “da” ein Groschen gefallen verehrte Kollegen Mitbürger?
  • Ebenso gut wären die 8 Mrd€ p.a. als Entwicklungshilfe “investiert”.
  • Z.Z. werden in D’land 695.000 Kinder geboren. Nicht einmal für die konnten unsere Elefanten der CDU/CSU und SPD chancen- reich ausbilden; jetzt sollen mehr Kinder geboren werden. Wäre es nicht besser, den Bestand besser auszubilden?

Aber nein. Statt den 82,45 Mio Deutschen zu sagen, dass sie erst mehr arbeiten müssen, wenn es ganz viel Wohlstand geben solle, zie- hen sie es vor, das viele Geld über das Elterngeld in den Konsum zu pumpen. Einige werden sicher sagen, das sei doch auch eine Investi- tion. Auf das erstaunte “hä” käme: “Meine Karriere doch, weil ich dann doch so beliebt werde” ...

        Prösterchen Jungs, modernisiert weiter ...

31. Mai 2006
EU-Flugastdaten an die USA:
 
Schon wieder Grünrotes Handeln wider Freiheit, pro Kontrolle kassiert.
 
Derweil Schröder offenbar meint, es gäbe Schrödernostalgie. Möge er doch auf seine Peiplein aufpassen ... ach: Ist einklich ein Dienstwagen “dabei”? Obwohl doch gar nicht nötig, denn wir hier werden uns doch wohl nicht lumpen lassen und aus politischen Magenproblemen den ehemaligen Kanzlern usw. den Dienstwagen (BMW 700 oder Daimler- Chrysler 400) nicht zu konzedieren. Von Interesse allerdings: Nutzt Schröder die Bundes-Karre, für die “mein Nachbar in der Sozialwoh- nung” ebenfalls MWSt entrichtet auch für die Peiplein-Einsätze? Das wäre zuviel des Guten. Gegönnt ist lediglich, “das er hat”, nicht aber für den Profit von Privatunternehmen. Wer kontrolliert Schröder, damit bezüglich “seiner” Karre alles korrekt zugeht?    

31. Mai 2006
Der Bundespräsident beim DGB am 22.05
Gegen
einzelne Aussagen selbstverständlich nichts einzuwenden. Das Gesamtwerk allerdings enttäuscht. Horst Köhler ist dem Standard- Jargon unserer Politik-Branche weitgehend verfallen, eine schleichen- de Entwicklung, die wenige Monate nach seiner Amtsübernahme be- gann und seit 8 Monaten immer stärker auffällt. Vorwurf an den Bun- despräsidenten? Auf jeden Fall gedämpft, denn die Berliner Politikma- schine, in Bewegung gehalten von ca. 2000 Personen in Deutschland ist ein herzloser Moloch, der unsere besten Geister zermalmt. Unter Liberalen werden Texte wie diese Rede von Horst Köhler schon mal als “La-la-la” bezeichnet: Vom Hölzchen aufs Stöckchen, kein edler Gedanke vergessen, alle bei bestem, gar deutschem, Willen u. Fleiß mit Bon-bons bedacht - die Gedankentiefe blieb auf der ganzen Stre- cke auf der Strecke.
 
Und dabei enthält der Anfang der Rede so treffende Aussagen:
 
“In Deutschland sind offiziell 4,79 Millionen Menschen arbeits- los. Sie werden daher von mir keine Festrede erwarten. Einmal mehr - zur Sache also: Seit Jahrzehnten steigt die Arbeitslosig- keit bei uns mit jedem Konjunkturzyklus ... Aber auch viele Men- schen, die Arbeit haben, sind verunsichert. Sie fürchten, ihren Arbeitsplatz zu verlieren, und haben Angst, dann keine neue Stelle mehr zu finden ... Ich bekräftige darum meinen Vorschlag: Verständigen wir uns auf eine ... Vorfahrtsregel für Arbeit!”
 
Der Bundespräsident hat die Rede gehalten, die Themen ausgewählt und abgegrenzt. Die Inhalte sind - das geht gar nicht anders - im We- sentlichen von besagten 2000 Mitbürgern, bestimmt. Mit gewisser Be- klemmung ist zu fragen: Ist das alles was ihnen zu Deutschland ein- fällt? Und welche Gedanken sprach der Bundespräsident aus die die Gewerkschaften, an die die Rede sich primär wandte, dazu bewegen könnte, heute akzeptieren, was sie seit Jahren eben nicht akzeptie- ren? Überhaupt: Zur Frage, was die Gewerkschaften denn nun konkret tun sollen oder können hat der Bundespräsident ihnen am 22. Mai 2006 “nicht allzuviel” gesagt.
 
Obwohl zu allem Überfluss außerdem Demokraten sich untereinander bespitzeln: Resignation nie. Schade auf jeden Fall.

30. Mai 2006 Nachdenken zeigt an: Wat mutt, dat mutt

Fehler, Beck blutig geschlagen als Foto zu bringen

Pro: Die Medien sind zur Wahrheit selbstverpflichtet. Kontra: Einen hochrangigen Politiker gedemütigt zu zeigen, löst klammheimliche Freude und weitergehende Aggression aus. Die Waage neigt eindeu- tig zum Contra, d.h., die Fotos wären besser nicht veröffentlicht worden.

Gegen Schlägertypen gibt es das Kraut der Demokratie. Kopf hoch, Herr Beck und hoffentlich bald gesund wie immer.

30. Mai 2006 Handelsblatt S. 5
Typisch D’land, quatschen statt machen

“Zypries
will GmbH-Recht entschlacken”:

“Will” entschlacken. Besser: Wäre es doch bereits geschehen. Und wenn Zypries “will” aber nicht “kann”? Vielleicht wurde deswegen für die Nachricht “gesorgt”, denn erstens läuft es weiter, zweitens wie es ist: Grund zu Empörung wegen der Absicht parasitären Wählerfanges.
 
Etwas mehr Ernsthaftigkeit s’il vous plait?
 
Das HB schreibt, “die CDU/CSU” wolle die Glaubwürdigkeit der GmbH mit dem Eigenkapital (substanziell, aktiviert) von mindestens 25.000€ bewahren. Wer das ernsthaft so will, versteht von der Realität wenig bis nichts - typisch Vopa-Politiker vom Kindergarten über Abitur plus Arsenal von Fremdwörtern in die Parlamente: Wer betrügen will, lässt das meist bar eingezahlte EK ebenso schnell verschwinden wie es ein- gezahlt wurde. Und außerdem haben wir ein Mega-Problem mit Be- trugsmaschinen bis 25.000 € ... Harrrr, was für Idioten.
 
Wir haben selbstverständlich zu viel Bürokratie. Aber die englische “Ltd.”, in wenigen Tagen errichtet, als Argument gegen die GmbH, er- richtet in 3-4 Wochen, ist nicht stichhaltig. Wer gründet eine GmbH
für die Dauer von 2 Jahren? 4 Wochen spielen dann keine Rolle. Bes- tenfalls
relevant, dass das Eine zum Anderen kommt. Dazu zählt auch der notarielle Vertrag; der gesetzliche Standard nach dem BGB-Prin- zip (implizit “ansonsten gilt das Gesetz”) könnte dies ersetzen; voraus- gesetzt, dass der gesetzliche Standard “nicht durch den Vermittlungs- ausschuss gepaukt” werden muss oder irgendwelche Sozialisten/Kon- servative sich daran ideologisch austoben.
 
Zum Kapital: Warum soll es neben der GmbH keine GohK (Gesell- schaft ohne haftendes Kapital) geben? Offen, transparent so ausge- wiesen? Mag sein, dass eine Handvoll überlasteter und mächtiger Po- litiker das Theater mit der redaktionellen Durchforstung des GmbH-Ge- setzes “jetzt” “nicht wollen”. Eine Runde Mitleid oder Anschiss “stellt Euch nicht so an”? Vorspann zum Gesetzes-Beschluss als Wille des Gesetzgebers: “ ... und wird hiermit die GohK eingeführt, weshalb das alte GmbH-Gesetz redaktionell überarbeitet wurde, bezogen auf die bisherige GmbH, ausgenommen die §§ X,Y ... Z sich daher materiell nicht ändert”. Das weitere erledigt der Zahn der Zeit. Übrigens schöne Übungsaufgabe für Jungparlamentarier (Typ “promoviert vor Einschu- lung”, die es, Spaß beiseite, geben kann, also ausnahmsweise etwa im 600-Mann-Parlament geben soll)       

30. Mai 2006
Antiliberalismus schwarzrot bei FAZ/FAS
Selektiv
und partiell liberale Inhalte einstreuen, FDP totschweigen bzw. in Nebenthemen verbannen. Aber in der großen Agenda kommt FDP, obwohl pointierte Aussagen vorliegen, bei der FAZ nicht vor. Heute aber beispielsweise Schröder auf Seite 4 aufgebläht durch Nonsense- Aussagen. Das LT: Plagiate, auch schlechte, sind schlecht für das Abendland. Ob es ganzseitige Regierungsanzeigen bringt? Später?

30. Mai 2006
Kalauer vom Tage

Schröder sagt, HartzIV sei die größte Sozialreform aller Zeiten

Stimmt, die größten Kosten und die größte Arbeitslosigkeit
      

28. Mai 2006
Herumregieren in D’land
Zur Affäre um den politischen Missbrauch des BND gibt es in der Sonntagsausgabe
des kWdS auf S.7, vorletzter Absatz diese Zeichen- folgen: “ ... überlegt man ... im Kanzleramt ... soll die für die Nachrich- tendienste zuständige Abteilung im Haus ausgebaut werden”.
 
Organisationstheoretische Interpretation des Vorganges: Die BND-Sa- che (eine dieser Herausforderungen?), brisant wie TNT und obendrein voluminös, ist geistig von den zuständigen Akteuren nicht zu bewälti- gen. Also wird die Administration des Problems ausgebaut. Steuer- zahler tragen die Kosten für die intellektuellen Prothesen unserer ei- genen Rrrregiehrenden. Ist aber gar nicht so witzig.
 
Die fiktive Verantwortung des Kanzlers 
 
Kanzler (Kanzlerin!) nach GG Chef der Regierung, die von der Sache her unverzichtbar: (a) Führen der Staatsverwaltung (einschl. Sicher- heit) und (b) Vertretung der 82,45 Mio gegenüber anderen u. in den übergeordneten (i.S. von weiter umfassenden) Institutionen. Lassen wir gelten, dass dazu Minister, also enge Mitarbeiter des Chefs erfor- derlich sind. Viele sehen mehr als eine/einer; außerdem sollte ganz- heitlich/organisch unter ausgewogener Einbeziehung aller fachlichen Aspekte (Art.65 GG: Richtlinien durch Kanzler, Ressortverantwortung u. Kollegialität) entschieden werden. Mit anderen Worten, die Gesamt- heit des Kabinetts muss anstehende Entscheidungen und Beschlüs- se überblicken; andernfalls könnte der Kanzler, der an Minister dele- giert seine Verantwortung nicht erfüllen. Seien wir großkariert: 50% der Minister in 50% der Fälle. Das regierungsamtliche “dankeschön” für diese LT-Großzügigkeit wird hier in Köln klar vernommen. Zu früh gefreut Leute. Werden die 50/50 realiter denn erreicht? Das “fachliche” Spektrum und den Typus “Leitender Politiker” vor Augen: Die LT-Re- daktion schätzt, dass in 75% der Fälle 75% der Anwesenden zu we- nig wissen, um aus eigener Einsicht gewissenhaft das Handeln des Kabinetts positiv zu vertreten.
 
Ein beliebiger Fall: Iranische Nuklearpolitik touchiert Sicherheit, Wirt- schaft, F&E, Entwicklungshilfe (u. Finanzen); auch Straßenbau, Kin- derpopo, Ehebetten, Gesundheit, Renten, Arbeitsmarkt, Senioren, Um- weltschutz, Bildung, Landwirtschaft, Verbraucher, Justiz? Die Anwe- senheit der letztgenannten Themen-Vertreter ist von der wünschens- werten Allgemeinbildung abgesehen reine Zeit- und Kostenverschwen- dung; und wiegt die Zuständigen möglicherweise in unrealistischer Si- cherheit. Beispiel: Es könnte eine Bemerkung fallen “ ... und die Fran- zosen mit ihrer leistungsfähigen Agrarwirtschaft ... “, dann ist es natür- lich angenehm, wenn Seehofer “anwesend” ist. Aber er wird, unvorbe- reitet eher schweigen. Das ist schlimmer als wenn er gar nicht anwe- send wäre.
 
Die Liste der Bundesminister ist zwecks Konstruktion weiterer Fälle dokumentiert. Überlegen Sie, liebe Leser, beliebige Themen, die laut Medien derzeit im Bundeskabinett behandelt werden und prüfen Sie, was die jeweils anderen Misterien damit wohl zu tun haben ...
 
Die Cheffin aber weiß doch alles. Gehen wir davon aus. Erstens ist der Kanzler von der Erarbeitung von Vorlagen regelmäßig entlastet. Zweitens gibt es noch den Minister-Minister. Der wurde dereinst ein- gerichtet (und modern gepriesen) weil ... Sie ahnen es garantiert ... die Dinge unmenschlich kompliziert wurden. Nicht einmal die Intelli- genzmaschine Helmut Schmidt konnte darauf verzichten. Objektiv gibt es keine Menschen, die den gesamten Stoff gewissenhaft verarbeiten können. Im übrigen ist auch ein Kanzler Mensch, wie Du und Ich, also hoffentlich mit Schlaf- und Freizeitbedarf. Sie, D’land-AR, angespro- chen: Wollen Sie überarbeitete/übellaunige Geschäftsführer/Vorstän- de? Noch dazu, wenn sie befugt sein müssen, die Instrumente des staatlichen Gewaltmonopols einzusetzen? Besser, sie sind ausgeruht.
 
Die Gretchenfragen
 
“Wer” zwingt unsere maßgebenden Politiker ihre Arbeit so zu organi- sieren, wie sie organisiert ist? Und wer zwingt den gleichen Personen- kreis die von einzelnen nicht zu durchschauende Themenvielfalt in das Zuständigkeit-Portefeuille zu holen? Haken wir Eitelkeit, weniger rele- vant, zuerst ab. Stark wirkt das Phänomen der zukunftswirksamen Propaganda der Vergangenheit: Einmal versprochen, zwingt zu Handlungen andernfalls politische Untergangsgefahr. Schließlich, was auch alle ehemaligen Kanzler und Minister mit Sicherheit wissen: Viele “leben” von den beschriebenen Verhältnissen. Den Augiasstall ausmisten ... angesichts unserer 5.000.000, neben Belastungen aus der Sacharbeit? Einverstanden, “eine Herausforderung”. Konsequenz:
 
(***) Erstens läuft es weiter, zweitens wie es ist. Also wird in D’land herumregiert. “Man” kümmert sich nicht, delegiert im Zweifelsfall an Unter-Regierungen. Durchblick? ... Hunde beißen stets die letzten. Also will keiner ’Letzter’ sein; auch das noch: Dafür haben wir doch “den Staat” u. “die Regierung” ... Arbeiten? “Für Kapitalisten” nicht. Wer schnarcht, hat den Vor- teil all das nicht wahrzunehmen. Sprung nach (***)

26. Mai 2006 Serie: Die gräuslichen Theorien des LT
BND-Missbrauch ist Regierungsskandal
Der BND habe dies und das ... um undichte Stellen im eigenen Appa- rat
zu finden. “Der BND habe daher erfahren wollen”, woran ausgewähl- te Journalisten recherchierten.

Wer die Undichte-Stellen-Story glaubt, wird selig

Es entspricht konservativer und sozialistischer Geisteshaltung, den Menschen zu misstrauen. Bunkermentalität nennt man diese Haltung. Warum sollte die Mannschaft um Kohl nicht Wind davon bekommen haben,
dass über “Spenden” recherchiert wird? Die Angriffe (Blockade) der SPD im Bundesrat waren im übrigen real schamlos. Warum also sollte die konservative Regierungsführung nicht mit “Gegenspionage” reagieren? Und Schröder? Nun der hätte der Theorie zufolge die Pra- xis einfach übernommen. Auch die SPD hatte einige Skandale, haben alles andere als “sauber” regiert. Warum sollten SPD und Grüne ent- sprechende Recherchen von Journalisten nicht als Angriff auf das Eu- ropäische Sozialstaatsmodell einstufen? Nach Lenin absolut legitim dagegen etwas zu unternehmen.

Pikant die Einschaltung des Auslandsspionagedienstes, um das Gan- ze nach innen per System abzuschirmen. Die Leser des LT wissen, dass die Redaktion die Meinung vertritt: Es ist keine Körperverletzung SPD-Mitglied zu sein. Also gibt es solche auch beim BND. Das hätte dann
so laufen können. Auftrag an BND-Leitung bestimmte Angriffe von außen zu untersuchen. Relativ einfach ist es für diese Aufgabe BND- Leute zu spezifizieren, die nur von Parteigängern erfüllt werden; diese beginnen ihre Arbeit unter Nutzung der sicher guten technischen Mög- lichkeiten des BND ... und erhalten “ergänzende” Instruktionen über “parallele Befehlslinien”. Kein Chef hat die Chance alle Erkenntnisse eines Mitarbeiter “abzurufen”.

Klärungsbedürftig also ist:

Nach welchen Kriterien wurden anzuzapfende Journalisten ausgesucht?
    

26. Mai 2005 Fallout einer Recherche
Zitat für politische Feinschmecker
“Besonders schlimm ist: Sie misstrauen dem Handeln einzelner Per- sonen. Deswegen sagen Sie, Herr Müntefering - das ist das alte linke, sozialistische Staatsverständnis -: Gebt euer Geld doch dem Staat; denn dort ist es gut aufgehoben. - In Wirklichkeit denken Sie, dass al- les, was der Staat nicht zu 100 Prozent bekommt, ein ganz besonde- rer Gunstbeweis sei. Ich sage Ihnen: Lassen Sie mehr Geld bei den Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere wenn es um die Finanzierung des Konsums geht! Die Menschen sollen zumindest über ihren Kon- sum entscheiden können.”

Gesprochen
im Parlament aller Deutschen am 4. Dezember 2002 von Michael Glos (CDU/CSU). Reale Politik: Glos hat heute das Büro am Platz des Bundeswirtschaftsministers, ist also Mitglied der kon- servativ-sozialistischen Elefantenkoalition von CDU/CSU und SPD.

25. Mai 2006 Auftritt bei der CDU/CSU im Juni 2002 wird nie vergessen
Karlspreis an Juncker wg. seinem Einsatz f. Europa
Das LT bissig: Einsatz durchaus. Resultate aber eher durchwachsen

25./26. Mai 2006
Elefanten für die Ewigkeit?
 
Dieser Tage sagte einer von unseren Sozeles, die Sache mit den Ele- fanten sei nur für vier Jahre. Warum sagt die SPD das? Damit wir uns nicht zu sehr aufregen, da das Ende absehbar sei? Wenig wahrschein- lich, würde sich SPD damit doch ans eigene Bein ... Warum also? Al- so liebe Politik-Michels, im LT ist doch längst gelehrt, dass man vom Sprechen der Sozialisten u. Konservativen nie auf deren Denken schlie- ßen darf ... eeeeeeben. Also sagen sie “es” weil sie das phortsetzen wollen. Ist doch klar, sowas von kuschelig ... und rettet die Grünen mit Sicherheit vor ihrer eigenen Umweltpolitik ... können statt dessen ihre furchtbare Arbeit den Gewerkschaften andienen (PM 118/06) ... und in Köln Volksfront spielen, um Minderwertigkeitskomplexe abzureagieren

25. Mai 2006 DLF-Nachrichten am 22.05 um 12:00
Merkel, Angela schrödert
“Deutschland will im Verhältnis zu China einen stärkeren Akzent auf die Menschenrechte setzen. Bundeskanzlerin Merkel sagte nach ei- nem Gespräch mit Ministerpräsident Wen Jiabao, Menschenrechte seien unteilbar. Deshalb wolle sie auch in Zukunft das Thema offen ansprechen.”
 
WOW
 
Das LT fragt: Was ist ein Akzent, was heißt setzen und wie stark (aus- gedrückt in kg/cm**2 oder in m/Sek**2?) will sich die Kanzlerin denn setzen? Die Sache mit dem “Verhältnis” ist interessant. Denn hier ha- pert es bekanntlich mit dem Kinder-Krieg. Also muss überlegt werden, wie “es” doch klappen könnte. Da diesbezüglich das Europäische So- zialstaatsmodell zu 107% versagt hat, könnte sich hier ein Reproduk- tionsergänzungsmittel zur von der Leyenschen Kohleinduzierung erge- ben. Machen, Leute.
 
Wo die Kanzlerin Recht hat, soll sie Recht haben: Anders als D’land sind Menschenrechte unteilbar; warum sie deswegen nach China jet- tete ist allerdings unklar; nun, wenn sie den Deutschen per Reisebe- richt Rechenschaft ablegt, werden wir sicher mehr erfahren.
 
Besonders zu begrüßen, dass unsere fulminante Kanzlerin das The- ma “Wen Jiabao” sozusagen offen ansprechen will. Übrigens künftig, nicht jetzt. Wie dem auch sei. Denn dieser Herr Wen ist bekanntlich nicht durch Wahlen in sein Amt gekommen, wie sie unsere strengen Wächter in K’he approbieren würden. Dem Wen dies offen an die Bir- ne zu donnern, kann deshalb nur richtig sein - hätte sich Schröderchen- Schleicher übrigens nie getraut. Jedenfalls ist es von Vorteil, dass mit dem Herrn Meier im AA ein alter Schröder-Hase, der sich bestens in den BND-Dingen auskennt, gewissermaßen sitzt. Falls diese unsere “Neue Offenheit” also irgendwelche Komplikationen erzeugt, wäre das der richtige Mann, die Nation zu warnen, damit die veranlasst die Kanz- lerin ggf. rechtzeitig wieder abzuwählen.
 
Aber liebe(r) Politik-Michels und -Michelinnen: Zu Aufregung besteht kein Anlass. Die Kanzerin will “es” erst künftig tun ... und wann das ist, wissen garantiert nicht einmal die Götter.

Vatertagsappell: Leute und Leutinnen, steigt
den Herumrägiehrenden aufs Dach, wenn die mit ihren nichts sagenden Gummiformulierungen kommen. Das ist besonders deswegen wichtig, weil irgendwelche Da- ckelmedien, deren Intelligenzbestien ja Anspruch auf Beförderung ha- ben, so’n Zeug mit Vorliebe bringen, ... derweil die Nation pennt, statt zu arbeiten ... für den eigenen Wohlstand.       

23. Mai 2006, 21:00 D’land-Genesung könnte länger dauern. Beispiel:
Die Deutschen sind ... So ein Quatsch
Zitat aus DIE WELT: “Was ist an Chinas Kommunisten noch links? Als einen vorsorgenden Sozialstaat kann man ihr Reich nicht gerade bezeichnen. Daran gemessen, sind die Deutschen inzwischen von Linksparteien geradezu umzingelt. SPD wie CDU stehen für einen Staat, der seine Bürger umfassend schützt, indem er sie in den Schwitzkasten nimmt. Den meisten Wählern scheint es zu behagen. Freiheit, die mehr ist als nur Freiheit von Despotie, steht im Werte- Ranking der Deutschen nicht auf Platz eins. Gleichheit, Gerechtig- keit zählen mehr. Wäre es anders, wäre liberale Politik mehrheits- fähig und das Land reformierbar.”

Es
stimmt, Reformen laufen - seit Jahren - nicht. Weil die Vopas nicht wollen. Und sie wollen nicht, weil sie nicht “können”. Sie sind Gefange- ne ihrer jahrzehntelangen eigenen Propaganda, Ausdruck dieser Maß- losigkeit, die nach den Entbehrungen 1940-1960, wie ein nicht ge- dämpfter Regelkreis aus dem Ruder lief, emotional “pendelte”. Die deutsche Gesellschaft ist emotional noch heute weniger stabil als an- dere. Hierbei ist zu sehen: Krieg an den Fronten (Stalingrad), Flächen- bombardements, 9 Millionen angekommene Flüchtlinge, 6 Millionen in- dustriell Gemordete, 4 Millionen von der Zone nach Westdeutschland vertrieben plus Einsicht, dass die Frustration nach 1919 zum erlebtem Wohlgefühl 1933-39 und den Exzessen bis 1945 nicht berechtigte. Es begleitete sie der Fingerzeig des Korea-Krieges, so wie die Keulen des 17. Juni 1953 (Kampfpanzer gegen Demonstranten) u. die Berlin- Krise mit Chrutschow. Was sollten die 80 Millionen von u. nach 1945 denn tun? Sie waren überwiegend froh, dass sie überhaupt noch am Leben waren. Und arbeiten durften-konnten ... und durch Entbehrun- gen gezeichnet, also genügsam, durch viel Arbeit, den sog. Kapital- stock ersparten. Leider fehlten Leute die, überzeugte Liberale u. des- wegen u.a. Marktwirtschaftler, den Millionen erklären konnten, wa- rum jeder Kapitaleigner Mehrwert (weiter) zu akkumulieren hat. Der Kalte Krieg erzwang und ermöglichte es, soziale Kohäsion durch anti- kommunistische Angst herzustellen. Alles in Allem war jedoch das Wirtschaftswunder ein durch Erhard versprochenes und tatsächlich eingetretenes Ereignis bzw. Phänomen. Aus der Sicht von Millionen:

Einigen Politikern ist doch zu trauen

Das zwang die SPD 1958 zu Godesberg. Unvergessen sind einzelne Stimmen, einschließlich der von
Erhard: “Mass halten”. Elitelos hat Deutschland das überhört. Die Neureichen in allen Schichten hatten Flughoheit: Zulangen, auch in der Gestalt von Korruption bis heute, das Motto. Die Politik hatte zuvor versprochen. Es funktionierte daher haben Millionen - verhaltensökonomisch verstärkt - “es” weiterhin ge- glaubt. Die SPD hat das Zulangen 1969-1982 zur hohen Kunst entwi- ckelt, damit signifikante Residualfrustration wegen dem Kniefall von Godesberg kompensatorisch heruntergespült. Es wurde so schlimm, dass die FDP-Führung der SPD die Brocken hinwarf, hierbei die Par- tei gefährdete, jedenfalls stark strapazierte. Und die CDU/CSU dieser Jahre? Ihre inhärente Schwäche machte sich bereits bemerkbar; Die 1945-1960 Gestrandeten wählten überwiegend konservativ; das hat die Tagespolitik - tragisch - belastet. Aber andererseits war es auch sehr bequem, eine Masse zu führen, die zwischen Frustration’19 und naivem Nationalgefühl, die Bewusstlosigkeit vom 10. Mai 1945 - warum auch immer - eben nicht durch wachen und kritischen Verstand er- setzt hatte. Die CDU/CSU fiel 1969-1982 aus, konnte ab 1983 Wah- len gewinnen, weil die etwas Jüngeren beweglicher waren als die all- mählich alternden SPD-Leute. Maßlosigkeit blieb jedoch der rote Fa- den deutschen Verhaltens - in der

Zweite-Wahl-”Statt-Elite”

allemal:
Blühende Landschaften, Neue Mitte, keine KKW, ... , die Ein- nahmeseite zu verbessern, unabwendbar ... Alle Begriffe sind durch sehr bekannte eher barocke, eben nicht asketische Personen belegt. Plus neureiche Großspurigkeit.

Die Millionen interessiert Gleichheit und Gerechtigkeit nur dann, wenn die “Kohle echt fließt”. Anders: “Ihr” habt versprochen, wir haben Euch geglaubt: Zaahlen. Wie? Euer Problem ... deswegen “sagt” Steinbrück und “zerschweigt” die CDU/CSU: Die Verbesserung der Einnahmesei- te ist unabwendbar. Mit Gleichheit und Gerechtigkeit hat das bereits finanztechnisch, erst Recht unter den Gesichtspunkten von Kosten- rechnung und Psycho-Soziologie sehr wenig zu tun. Intelligente Leute aber sind es, die das Gegenteil behaupten. Magenprobleme.

22. Mai 2006 Schuldfrage klären und dann politisch entschlossen handeln denn:
Sayan(SED) , Opfer von Kriminellen
im Abendländischen und Europäischen Sozialstaatsmodell. Halten wir fest: Liberale haben zum Nährboden solcher Straftaten nicht beigetra- gen; Sozialisten und sogar Konservative jede auf ihre spezifische Wei- se allerdings haben; dass sie das nicht wollten, sollte unter Demokra- ten konzediert werden. Obwohl also der Nährboden nicht das Resultat
liberaler Politik ist, muss nach den Ursachen gefragt werden. Ein sehr, sehr langes Thema. Eine Einführung schrieb Franz Sommerfeld im KStA, beste Zeitung im Großen Westen (Daumendruck wg. “Ffm”). Sommerfelds Rezept, das einzig Richtige. Haben deswegen CDU/ CSU und SPD so massiv die Steuern erhöht?     

21.+22.+23. Mai 2006
Über falsche Ansichten im Volke
Auch
Mao Tse-Tung machte sich darüber Gedanken. Lesen Sie einst- weilen “Ein neues deutsches Gefühl” in der DIE WELT vom 21.05. Link: http://www.wams.de/data/2006/05/21/890159.html (markieren dann Strg+C, dann Strg+V im Browser Fenster)

Zum Glück ist unsere Geographie geklärt; die Nachkriegszeit mag auf dem Zeitstrahl “vorbei sein”, aber nicht sozial und vor allem nicht see- lisch, weil die Wirkungen - etwa im Vergleich zu Europa - leicht zu greifen sind. Ob “die Deutschen” noch heute als traumatisiert zu klas- sifizieren sind, wird erst in vielen Jahren zu beurteilen sein.

Dass
die siegenden und die siegreichen Allierten hier fehlerhaft gewüs- tet haben, werden sie selber, später als die USA um 1948, inzwischen erkannt haben. Notiert seien unsere Fehler. Es war das schlechte Ge- wissen, bei den NAZIS mitgelaufen zu sein, das in der Tat alles Natio- nale schroff und aus schierer Unsicherheit mit Tabus belegte. Da die Elite “weg war”, kann den nachrückenden Halbgebildeten, nach und nach Neureichen, dazu nicht einmal der Vorwurf gemacht werden. Die Übertreibung war allerdings schlimm. Exemplarisch, das Wort von der Wiedergutmachung; als ob der Mord an nur einem Menschen durch Geld “wieder gut zu machen” sei. Es mag Stimmen gegen diese Eti- kettierung gegeben haben. Millionen in vielerlei Hinsicht Entwurzelten wurde das Nationalgefühl verboten. Die Halbgebildeten, insofern mittel- losen, hatten Angst es könne angesichts der bis 1990 offenen Geogra- phiefrage so heftig wie früher ausbrechen. Die einen waren nicht fähig Nationalgefühl positiv in Sozialgefühl umzusetzen; andere erkannten die Chance zur Karriere auf der Basis von Sozialgefühl aus der Retor- te: Sozialstaat hat einen starken Platz in Deutschland; um das Retor- tenbaby “zu fördern” ließen und lassen Sozialisten (Ausnahme Brandt u.a. bestätigen die Regel) keine Chance aus, das Nationalgefühl mit Füßen und mit Absicht zu trampeln: Deutschland halt’s Maul hörten wir 1989/90.

Effekt
der Globalisierung? Andersrum passt der Schuh. Da Nationalge- fühl verkümmert ist, fällt es vielen (der Mehrheit?) eben schwer, insbe- sondere das medial globale Angebot positiv anzunehmen oder auch positiv abzulehnen. Weil die innere Verfassung nicht im Gleichgewicht steht, kommt es zu allerlei, teilweise absolut unzulässigen Übertrei- bungen - aus schierer Orientierungslosigkeit.

Deutschland? Na klar, “ohne aus der Geschichte auszutreten” (Alfred Neven DuMont, Ehrenbürger der Stadt Köln). Das geht übrigens auch dann, wenn die Nachkommen der Gastarbeiter von 1958 heute zwei- sprachig alphabetisiert werden. “Neues deutsches Gefühl” Ach was, das alte aus Jahrhunderten ist - ohne schlechte Übertreibungen - alle- mal gut genug: Was “wird hier” gesprochen? Deutsch.        

20./21 Mai 2006
Vereinzelt zu hören: Erneut BT-Wahlen
Im LT ist so am
27. März 2006 erstmalig gefragt worden. Diese Wahl müsste, da die SPD weiter geschwächt, die SED decouvriert ist, eine Koalition von Liberalen und Konservativen möglich machen.

Die Erkenntnis kam langsam: Die Elefantenkoalition sollte zum Woh- le der Schwächsten alsbald beendet werden. Ausführliche Überlegun- gen dazu unter
Zur Lage am 21. Mai 2005.

Und die Liberalen? Werden
tolerant bleiben wie immer und Demokra- tie stützen, ausbauen wie immer. Werden weiterhin dem kleinen Pa- triotismus das Wort reden - bitteschön aus ideologischen Gründen. Liberale haben die Pflicht zur Arbeit. Mehr: Die Pflicht Resultate (nicht Erklärungen) zu produzieren. Soll es den Schwächsten besser gehen? Also:

Das Herz darf in Flammen stehen, solange der Kopf kühl bleibt.     

20. Mai 2006 Regieren wie Hempels unter dem Sofa,
BND: Schwerer Rechtsbruch
Wir
hören dieser Tage, es sei die Pressefreiheit “verletzt” worden. Frei- heit zunehmend Jagdgut für Sozialisten und Konservative, da kann man schon mal verletzen, wenn es um das Abendland geht ... und überhaupt “Ackermann” ... So schleimt sich unsere Elite durch die politische Ge- schichte ... Hauptsache Wähler merken wenig ... und die Posten blei- ben erhalten. Viel zu wenig Mumm. Klar, die Nudelhölzer ... sage einer, dass die Menschen der zweiten Strophe des früheren D’land-Liedes indula nichts zu kamellen (Duden!) haben.

Ach, sie wollen noch mehr kamellen. Sollen Sie. Erstens Frage von Menschenwürde; zweitens: Haben die Macker es gepackt oder nicht? Also drittens eine Frage der
sG. Viertens: allerdings es ist ein D’land- Sturm, denn die Elefanten haben befunden, dass viele von ihnen au- ßer den o.a. Belastungen, etwa die Männer auszuhalten und für sie einzuspringen (noch) mehr Kinder zu bekommen haben. Dafür werden sie immerhin bezahlt. Übrigens auch im Pascha zu Köln wird bezahlt. Die Analogie: Zahlung nach Zeit. Der Unterschied: Nach den vorliegen- den Information sind die ersten Minuten die teuersten ... womit wir bei- nahe den Faden verloren hätten. Keine Sorge.

Nicht “Freiheitsverletzung” wird zunehmend zum Kavaliersdelikt. Mit “Pressefreiheit” können nämlich die meisten Collegen im D’land-AR nichts anfangen. So kommt es zur verniedlichenden Formel. Die Ver- antwortlichen können von Glück reden, dass in der LT-Redaktion juris- tischer Fachverstand kaum vorhanden ist. Denn, was sich “der BND” geleistet hat, ist (nach dem Gefühl der LT-Redaktion) eine schwere Straftat.

Außerdem erleben wir, dass die politische

Führungsverantwortung gemieden

wird wie die Klippen im Gewässer. Logo, Klippen sind besonders für die großen Tanker plus die politische Umwelt todbringend. Und zum Kontrast: Quatschen, befinden, bevormunden, angeben, den starken Mann markieren, das und Vieles, das geht ... aber bei der Übernahme der entsprechenden Verantwortung werden die maßgebenden D’land- Mäuler signifikant kleiner. Wenn aber eine/einer 500,00 € Steuern nicht zahlt, kommt am Ende die Staatsgewalt ... Magenprobleme?

17./18./19. Mai 2006 Die LT-Redaktion schuldet:
 
Presse zum Rostocker FDP-Parteitag
 
Phainensialltaims (Dauer-Boni wegen der Wahlempfehlung vom 8. zum 13. Juni 2004 erteilt das Liberale Tagebuch nicht) 15.05, S10: Dass Freiheit, die der Idioten einschließt, ist hinlänglich bekannt; nor- malerweise beobachtet die LT-Redaktion, bevor Einzelne auf die Lis- te kommen; im Falle des Reporters Herrn Timm Krägenow erfolgt die Listenplatzierung ohne Umschweife - Krägenow könnte sogar in die Kategorie Sozialisten gelangen; die LT-Redaktion entscheidet jedoch auf “konservativ”. Begründung: “Freiheitsbegriff mit Lücken”, “die FDP feiert sich”, derweil Beck die Wirtschaftsverbände angreift (S.9) und Merkel staatstragend die Koalition zur Ordnung ruft (S.9). Hinzu kommt, dass Krägenow die Meinung einzelner Delegierter (Meinungs- freiheit unverzichtbar) aufgreift und das Ganze redaktionell zur allge- meinen Meinung - ganz nach Gusto des Autors - aufmotzt. Krägenow sollte mal wieder seinen Popper lesen ... Wenn Burkhard Hirsch sagt, die Zwangsmitgliedschaft der Unternehmen bei den IHK sei eine intellektuelle Zumutung, dann schlägt jeder Liberale die Hacken zu- sammen; Hirsch “darf” das, da auf dem Felde bewährt und anerkannt. Aber den lieben Herrn Krägenow fragen wir mal, ob denn nicht gele- gentlich die Wehrpflicht abgeschafft werden sollte oder ob Verbrecher künftig “ungeteilt frei” herumlaufen sollen. Über die Antwort des Herrn Krägenow (Unschuldsvermutung) besteht kein Zweifel. Wenn allerdings Krägenow den Beschluss zum Kammerwesen als geteilte Freiheit der FDP denunziert, dann hat er entweder nichts verstanden (über die Lage in D’land) oder handelt bösartig. Ok, Ok, Krägenow muss sein Gewissen selber abarbeiten. Eine “Meinung” zum FDP-Parteitag hat die FT nicht, bzw. sie mischt die Meinung, “besser CDU/CSU”, gleich in den Sachbericht. Prima-seriöser Journalismus - könnte sogar Frankfurter Machart sein.
 
FR, 15.05, S. 1,3,4: (misepetrich) FDP “sucht” mit der nobelpreisver- dächtigen FR-Erkenntnis, dass die FDP in Bündnissen schwarzrot und schwarz grün “abwesend” sei, derweil auf S.1 Beck die SPD an die (edlen?) Wurzeln erinnert. Die objektive Alleinstellung der FDP, auf Freiheit zu setzen, uminterpretiert die FR als “Kapitän Westerwelle ge- gen den Rest der Welt”; darüber ist zu lesen (S.4) “Kein Militär beim Streit (?) um Öl” mit dickem Bild von Michael Müller (SPD). Müller “wichtiger” als WW? So sieht es in D’land aus. Fazit: FR “tut objektiv”, um pointiert SPD zu platzieren. Was die FR von der FDP erwartet wird auch nicht klar.
 
KStA: Die beste Zeitung im Großen Westen gibt derzeit Anlass zu Sor- ge. Sollte diese Sorge durch derzeitige brancheninterne Aktivitäten be- gründet sein, lassen wir es stoisch über uns ergehen; bessere Zeiten werden sicher kommen. Am 13.05, S.4, ein großkalibriger Hammer durch den Chefredakteur. Angebliche Fehler hält Sommerfeld der FDP so vor, als ob in unserem politischen Schlampladen nach welchem Maßstab auch immer die perfekte FDP machbar sei. Dahrendorf als Zeuge für Grünismus ist zumindest gewagt; den “11.September” mit seinen Folterkonsequenzen semantisch durch “Konstruktion” eines Widerspruches Dahrendorf / FDP-Wollen-2006 in Verbindung zu bringen, ist eine Ferkelei. Seine Überlegungen zur Werteorientierung vor dem Hintergrund der Geschichte 1980-2006 ist eine der Elefanten- koalition gebaute Rechtfertigung, im wesentlichen aber ahistorisch: Es gibt keine Werte, die logisch-zwangsläufig “mehr Staat” “erfordern”. Damit ist Sommerfeld beim LT im Keller; es fehlt wenig, um ihn in der Liste unterzubringen. Am 15.05 Sibylle Quenett für Ihre Maßstäbe re- lativ neutral. Was will Quenett mit der Empfehlung “auf Dauer auch ein Dreier-Bündnis mit den Grünen nicht ausschließen können” sagen? Etwa dass Koalition wichtiger als Programm ist oder dass mit den Grünen Liberalismus nicht machbar ist? Sind das Geheimnisse von Quenett od. schlichte Parteinahme für Grüne und CDU/CSU? Soll die FDP sein/agieren wie Grünrot oder Schwarzrot? Das LT : Wir sollten solcherlei Ideen neindanken. Besonders die Idee einer CDU/CSU in der bequemen Lage des Mediators zwischen politischem Liberalismus der FDP und den Grünen. Liberale sehen das politische Tun “der ande- ren” durchaus mit Gelassenheit, weil jeder Mensch den Anderen sei- nem jeweiligen Gewissen überlassen muss.
 
HB 15.05, S. 4: Die Liberalen seien enttäuscht, frustriert ... allerdings darüber, dass die Vopas “die Bevölkerung” unverdrossen von vorne und hinten, so wie nach Strich und Faden bescheißen. “Leider nicht drangekommen ... “ für diese Erkenntnis, die hohen “Investitionen” in Bildung? Das “leider” stimmt schon, denn Liberalismus hat nicht die Finalität geistiger Selbstbefriedigung, sondern Ziel und Zweck den “Menschen von Menschen” zu befreien; zur Not mit viel Geduld und Spucke. Nicht einmal das geschieht derzeit. Eher Gegentum. Dem Collegen Mitmenschen, also Thomas Sigmund, will die LT-Redaktion aufgrund des Artikels gerne bestätigen, dass er irgendwie in Rostock “da” war ; die Info wird auch zum Zweck der Weitergabe an seine Ge- schäftsleitung freigegeben. Verstanden aber hat Sigmund nicht viel. Über Polittratsch - auf einem leicht besseren Niveau als die SZ - ist er im übrigen nicht hinausgekommen, hat die Gesamt-Stimmung (Stich- wort “leider”) ziemlich falsch interpretiert. Bemerkenswert: Sigmund vermisst Rezepte, Vorgehensweisen, d.h. Prozesspolitik und außer- dem Wertepolitik der Liberalen. Dazu sei notiert : Alles beschlossen, in geeigneten Unterlagen (per Internet verfügbar) genau notiert. Oder will Sigmund, dass die Liberalen, andere imitierend, jedes Jahr die gleichen Inhalte beschließen? Stimmt, es wechselt bei Sozialisten schon einmal “die Schlagzeile” ... Wiederholung: Perfekt können nicht einmal Liberale sein ... aber als intellektueller Hungerleider hat sich der politische Liberalismus in D’land noch nie profiliert. “Meinung” hat- te das HB zum Thema FDP am 15.05 offenkundig nicht. What shall’s.
 
SZ, 15.05: produziert die kleinsten Korinthen, die wir je sahen. Ja-ja- ja-juuu, Reporterleben ist bestimmt eine Last : Vor allen Dingen wohl dann, wenn der geistig entsprechend ausgebildete Mensch selber den- ken muss, statt dem Voxpopulivoxrindsviecher nachzulaufen. Ange- sichts der sicher vorgegebenen Anzahl Quadratzentimeter muss jeder Reporter aus einer Fülle von Themen wählen. Peter Blechschmidt ent- schied sich für billigen Polittratsch auf S.5, den er noch einmal um- rührte und auf S.4 zusätzlich kommentierte. Früher, ja früher, die Zei- ten ändern sich - hat auch Franz Sommerfeld präzise erkannt ... In den Jahren 1969-72, galt es unter Studenten/Innen in München als ausge- sprochen schick ab 20:00 mit der SZ unter dem Arm etwa im Hahnhof der Leopoldstr. oder einem der zahllosen Biergärten, dort wo auch die interessantesten Frauen verkehrten, lässig zu schlendern oder völlig “uninteressiert” darin - für alle sichtbar - zu lesen oder zu schmökern. Wenn das auch heute noch “so” ist, muss konstatiert werden: Das Ni- veau der Münchener Studenten scheint vor den Hund gekommen zu sein ... die Themen von 1969-72 sind bekannt; heute also Polittratsch ... Da hat der LV-Süd der CDU/CSU in der Tat ganze Arbeit geleistet. Oder hat der Herr Prof. Nieder-Lümmelin von der LMU “die Menschen” so erschrocken, dass Intellektuelles heute dort abgelehnt wird?
 
DIE WELT (15.05): Bleibt - tendenziell konservativ - in Deckung: Die FDP wolle sich “in Stellung bringen” und “versuchen” in der Umweltpo- litik Profil zu gewinnen ... Machen wir den Augenreib und fragen: Was versuchen denn die Vopas mit der Produktion von 5.000.000 Arbeitslo- sen? Oder meint jemand, die seien Produkt liberaler Politik? Eben.
 
schließlich die Hohlkopf-Seriöslinge aus Ffm 13.05: 2 x wird FDP erwähnt wohl weil sie “dabei war” 15.05, S.1 “Bulgarien” und “Weiß- buch” wichtiger. Auf S.2 Titel dem Sinne nach: “Auch die FDP arbeitet mit der SPD zusammen”, als ob die FDP die abtrünnige Untergliede- rung der CDU/CSU sei und für die Liberalen ausgerechnet die Sozialis- ten der Nabel der Welt wären. Lichtblick: Die FAZ hat der FDP schon mehr Knüppel zwischen die Beine geworfen. S.3 (Beck (der populäre), der es einfach erklärt) und “Der Vorsitzende gönnt sich was” von dem bekannten Herrn Peter Carstens, für den FDP eine Körperverletzung sein muss. Einige richtige Zitate, dennoch alles in Allem Polittratsch mit eingebautem politischen Heiligenschein für die CDU/CSU. Dazu “passend”, was schon einmalig ist, ein farbverfälschtes Bild von WW, das beim Gang zum Rednerpult eine Körperbewegung suggeriert, die nicht der Wahrheit entspricht.
 
Fazit: Durchgängig antiliberale Hetze. Ein medialer GAU? Von Sozia- listen nicht anders zu erwarten; bei den Konservativen greift offenkun- dig ein gewisses M-Sausen um sich. Alle Hilfstruppen werden mobili- siert. Vorlage: BND-Aktivitäten seit Kohls Zeiten. Vieles nach GG durchaus erlaubt : Kleinkariert, engstirnig, intellektuell minderwertiges Denken sowieso. Eben auch schreiben. Ungemütlich : Konservative/So- zialisten sind nicht einmal erfolgreich ... Und käme die Aussage “weit und breit hat doch niemand Gutes geschrieben”, dann kontert das LT: “Obwohl kein Länderchef Liberaler ist, bekommt die FDP 11% in den Umfragen ... kapiert?       

17. Mai 2006 :-(D
Schau-u-u-u-u-u-u-uuuhh
mi net so ddäppppert o ...

17. Mai 2006
Effekte haschen
 
Virtuell, Vorstandssitzung bei SPDens: “ ... und müssen wir etwas ’da- gegen’ tun ... insbesondere bringen die Medien keine Silbe über unse- ren Verkehrsminister ... also Münte, richten Sie dem aus, dass der mal kräftig auf die Pauke hauen muss ... unser Europäisches Sozialstaatsmodell mit den 5.000.000 ... “
 
Zurück in der Realität: “Nichts einfacher ... “, siehe nebenan “Sorge ... “.
 
Nun liebe Politik-Michels und -Michelinnen, was tun Sie, wenn Ihnen das Wasser Oberkante Oberlippe steht? Sie befreien sich, bzw. wer- den im liberalen Sozialstaat von den dafür Zuständigen aus Ihrer miss- lichen Lage befreit. Gut gebrüllt, Herr/Frau Staat. Bezogen auf D’land mit vielen wunderbaren, tüchtigfähigen Menschen: 5 Mega, 1,5 Tera,
0,695 Mega, 1,8% und flächendeckendem Nullbock. Richtig? Richtig.
 
Ob unsere fulminante SPD mit der die CDU/CSU die Kuschelkoalition f-eiert, schon einmal staatstragend geprüft hat bzw. lassen hat, wie viel Tote durch die Probleme, die sich hinter den o.a. Zahlen verbergen, verursacht werden? Könnte zum Beispiel sein, dass ein signifikanter Teil der Raser und Drängler sich aus verzweifelten Job-Suchern im Kreise der 5 Mega rekrutiert? Und wäre es dann nicht noch viel wichti- ger endlich eine Politik zu machen, die anders als Hartz IV nicht Dop- pelkosten sondern halbviele Arbeitslose produziert? Noch unerwähnt:
 
Die flächendeckende Großkorruption in D’land.
 
Ob die SPD einmal überlegt, wie viel Schaden und Kummer, auch Tote dieses gesellschaftliche Problem erzeugt? Wäre es da nicht doch viel wichtiger; wenn die SPD sich einmal der Verantwortung ihrer Geschich- te stellt, den Augiasstall glaubwürdig ausmistet und präventiv drakoni- sche Strafen für derartige Sozialschweine aus ihrer Miglieds- und An- hängerschaft ohne gesellschaftliche Debatte wenigstens “auf den Weg bringt”? Fragen über Fragen.
 
Auch dieses zum Thema “Oberkante”. Das dringlichste Problem ange- sichts dieser “gesellschaftlichen Situation” ist für die SPD ihr Image. Nicht das Problem der 5 Mega, usw. Partei für das Volk oder Partei für die Funktionäre? Toll, nicht wahr?
 
Und komme die SPD nicht mit den “anderen” Fällen. Darf “man” mor- den, weil ein anderer “es” auch tut? Na also.      

17. Mai 2006
Mammut-Konvent der Föderalismus-Experten
Etwa
DIE WELT berichtet unter Entwirrung des gordischen Knotens wie die gesamte Expertenschaft mit der Politik über das berät, was SPD/CDU/CSU gar nicht mehr ändern wollen. Eine wahrhaft gespens- tische Veranstaltung : Nach jahrelangem Ringen einigt “man” sich auf den fein austarierten Minimal-Kompromiss und jetzt das? Könnte sein, dass “unsere” Politiker gar keine Experten für Politik sind? Wissen un- sere Politiker nicht einmal wie wirkungsvoller Politik-Betrieb zu organi- sieren ist? Oder geht es einmal mehr nur um Wichtigtuerei? Oder wol- len “unsere” Politiker nur von ihrer Kohleinduzierten, den 5,00 Mio, der Staatsverschuldung, dem fehlenden Wirtschaftswachstum, dem Unwil- len zur Arbeit, o.ä. ablenken?      

16. Mai 2006
Kritik an Merkel substanziell berechtigt
Das LT steht zur positiven Einschätzung der Kanzlerin. Dennoch darf ihr das Argument “ich kann doch nicht anders” keinesfalls durchgelas- sen werden. Denn niemand hat sie zur Koalition mit der SPD gezwun- gen. Merkel und CDU/CSU haben halt eine Geisteshaltung, die den Willen zu solcher Koalition beinhaltet. Und wenn die Argumente sorg- fältig gewertet werden, dann wird klar: Die CDU/CSU zieht die Koali- tion mit der SPD schon immer vor. “Aber das wird so nicht gesagt”. Stimmt.
(1) Vom Sagen auf Denken zu schließen, ist immer falsch. (2) Aber die CDU/CSU koaliert mit den Liberalen wann immer möglich. Wirklich? Was war denn das in BW? Und wie hat Böhmer die Koalition mit der SPD bereits vor der Wahl eingestilt? Und wie hat die CDU/CSU die FDP in HH traktiert? (3) Das Verhalten der CDU/CSU zielt darauf ab, bestimmte Wählergruppen finanziell zu binden. Sonst nichts.

Machen wir der CDU/CSU öffentlich den Vorwurf. Sie wird ihn mit ent- rüsteter Empörung zurückweisen Soll sie. Das verstrickt sie “noch schöner” im abendlandrettenden Lügengebäude.

Liberale
wissen: Prinzipiell muss jeder Liberale zur Koalition mit politi- schen Gruppen bereit sein. Ob es geschieht, ist eine Frage der Zweck- mäßigkeit zum Zeitpunkt der entsprechenden Entscheidungen. Nicht anderes operiert die CDU/CSU. Sie wollte jetzt die Elefantenkoalition mit dem Vorteil, sich elegant von ihrem eigenen Wahlprogramm verab- schieden zu können.       

16. Mai 2006
Der Chef auf dem Parteitag
Keine
Silbe seiner Rede ist zu ändern; auch nicht wenn die Grünen sich mokieren, dem Umweltschutz habe WW im Zuge seiner gedanklich präzisen Ausführungen nur 1 Minute gewidmet (Die Grünen müssen aus ihrem existenziellen Katastrophismus halt Buhei machen, während Liberale das Thema nüchtern-kühl neben vielem Anderen, dann eben en passant erfüllen).

Festzuhalten:
(1) Es war richtig, in Sachen IHK das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten, wobei der Rede-Beitrag von Burkhard Hirsch für Liberale sehr wohl das Zeug zum Schwächeanfall hatte, denn beim Thema Zwang muss Liberalen heute u. morgen schlicht der Rollladen heruntergehen. Jetzt schaumama, wie sich die IHKen reformieren; an- dernfalls kommt das Thema, dann schärfer, in 5/10 Jahren so sicher wie das “Amen in der Kirche” erneut. Übrigens haben unseren Julis in der fetzigen Debatte eine glänzende Leistung gezeigt. Schüler/Azubis/ Studenten: Macht bei den Julis mit; kernige Typen/Typinnen, mit un- bändigem Willen zu Kompetenz und bereits viel Wissen. (2) Ebenfalls richtig, nicht jetzt das Rentenalter 67 zu beschließen; WW hat völlig Recht, die Liberalen wären doch bekloppt dem Opportunismus von CDU/CSU u. SPD nachzurennen; die haben das übrigens nur deswe- gen jetzt beschlossen, damit sie den Rentenbericht 2006 Schönrech- nen können. Alles andere insbesondere Verlässlichkeit nur Bla-bla. Sind denn die Elefanten in Sachen MWSt so verlässlich gewesen? Für die Hohlkopf Seriöslinge vielleicht ... (3)
      

15. Mai 2006 CDU/CSU wählt das schlechteste Modell:
200.000 durch Kombi-Lohn nicht länger arbeitslos,
stellen totalgenial die Expeaten der CDU/CSU fest. Warum das, das am besten gehütete Geheimnis, seit dem schon vor 1998 Journalisten “vom
Staat” bespitzelt wurden; typisch CDU/CSU. Unsere Wirtschafts- koryphäen haben ferner überlegt: Bis zu 40% des Lohns eines Arbeits- losen übernimmt “der Staat” im Falle der Einstellung; und damit es nicht zu teuer wird: unter 25 oder 55 muss “der Geförderte” alt sein. “Die Förderung” wird der Einfachheit halber an den Arbeitgeber gezahlt. Logo, die Sozialgerechtigkeit und die Bürokratie.

Probleme: Die Einstellungschancen der 54jährigen sinken auf Null: “Kommen Sie nach Ihrem Geburtstag wieder”. 26jährige sind extrem gefährdet: Sie sind zu alt, gefördert zu werden; das Gleiche gilt für alle nach ihrem 26. Geburtstag: “Der Staat zahlt mir für Sie nichts” - “Chao”. Und überhaupt: Warum sollte ein Arbeitgeber ...

Anders u. sachgerecht die FDP mit dem Bürgergeld: Bestimmte (so- ziale) Umstände haben Abzüge von der Einkommensteuerschuld zur Folge. Wird die Einkommensteuerschuld negativ, “zahlt” der Fiskus, bzw. die Steuerzahler: Sozialpolitik nach dem
Subjektprinzip.      

15. Mai 2006

Der Parteitag in Rostock
 
”unser Zaubertrank ist die Freiheit”
 
sagte der Chef der Liberalen in wirkungsvollem Tonfall am Ende seiner ausführlichen Rede; die zu hören war schon ein Erlebnis, insbesonde- re für die LT-Redaktion dessen Computer in Köln jede Silbe unermüd- lich auf die Festplatte schaufelte - was prima klappte.

Alle Liberalen kann nur Freude bereiten, dass so viele sich weiter ent- wickelt haben, schon wieder gewachsen sind. Ärgerlich, dass Medien “begnadete” Redner herausstellen; das nämlich ist totalfalsch. Richtig ist: Es gibt viele mit guten und richtigen Ideen, die von einigen beson- ders gut vermittelt werden.

Innovation, Umwelt & IHKaen so wie eine scharfe Verurteilung des BND-Skandals “Pressebespitzelung” waren die zentrale Themen. Schön wäre es, wenn Hunderttausende Liberale sich auf dem Niveau der gefassten Beschlüsse fachlich kundig und kompetent machen könnten.

Könnte die “FDP” noch besser sein? Und wie. Leichter gesagt als ge- macht:

  • D’land ist ein politischer Schlampladen. Da Liberale selbstver- ständlich auch Deutschland sind, können sie sich dem nur we- nig entziehen; andernfalls wären Liberale Nicht-Deutschland.
  • Nach GG unverboten ist es, dass Tausende ihre persönliche Kompetenz, so steigern, dass anderen Tausend keine andere Wahl bleibt, als ihre Kompetenz ebenfalls zu steigern. Glauben Sie liebe Leser Ihrer LT-Redaktion: Jeder andere Weg ist un- produktiv und sogar gemeinwohlschädlich in unserem politi- schen Schlampladen.

Übrigens: Liberale Bundesparteitage sind mehr als das. Nämlich Kon- gresse für Liberales Denken im weitesten Sinn. Allein die virtuelle Ge- danken-Börse zu den Themen Liberalismus, liberale Geisteshaltung, Bürgerrechte, selbstverständlich auch Aufregung über unsere Indula- Sozialisten, die so gekonnt “die Bevölkerung” auf den Arm nehmen, sich an die Macht - schon 1997/98 - “heranbetrogen haben”. Zu einem solchen Ereignis lohnt die Anreise von von einem zum anderen Ende der Republik. Wer einsieht, dass abgesehen von kaum ansprechbaren Antragstellenden, die unter (äußerst gesundem) Strom stehen, das Gespräch mit Prominenten sich auf wenige Sätze beschränken muss, weil viele das wollen, kommt auch diesbezüglich voll auf seine Kosten.

Bundesparteitage der FDP sind Hunderte Km wert. Für Freiheit u. gegen soziomentalen Schrott.
      

9. Mai 2006 Große Mode, auch Grüne wollen (systemsprengend)
Kohlekraftwerke ohne Kohlendioxidausstoß.
Vattenfall
baut eine Pilotanlage mit staatlicher Förderung. CO2 wird aus dem Rauchgas entfernt und in den Untergrund verpresst. Alles könnte berechnet werden, insbesondere auch der Gesamt-Wirkungsrad (der- zeit gerechnet -15%) so wie die Stromgestehungskosten; aber nein wir haben es ja so dicke, einmal mehr wird gespielt und Zeit geschun- den. Der Strompreis wird steigen (höhere Investition pro Netto-KWh am Ausgang des Kraftwerktrafos bzw. an der “Steckdose”) - nun, der Um- welt geschuldet, möglicherweise nicht zu vermeiden.
 
Aber: Wer garantiert unseren Nachkommen, dass das verpresste CO2 beispielsweise in “700.000” Jahren nicht wieder an der Erdoberfläche auftaucht? Die Grünen, die SPD, gar Herr Beck persönlich? Ge- schenkt Leute. Dass namhafte Unternehmen den Spuk mitmachen, sagt rein gar nichts:

  • Sie kennen die Spinnereien “einiger” Politiker, halten es folglich für möglich, dass das Verfahren “durchgesetzt” wird. Warum sollten sie auf Kosten der heutigen Steuerzahler die Prozesse nicht optimieren wollen, um die letzten Prozente Wirkungsgrad zu erschließen?
  • Der politischen Gestaltung einigermaßen sicher, ist es den Un- ternehmen nicht nur egal, ob sie teurer produzieren müssen. Wenn nämlich “alle gleich betroffen” sind (sein müssen), dann lässt sich mit der gleichen Stromabsatzmenge mehr Geschäft generieren: Höhere Investitionen, höheres Beschaffungsvolu- men, höhere Abschreibung, höhere Instandhaltungskosten, mehr Personal. Alles in Allem pro verkauftem KWh höhere Wertschöpfung. Prima Sache.
  • Vergleichbar mit dem Thema Sicherheit in der PKW-Industrie. Alles müssen Airbags liefern ... feine Sache für den Umsatz. Ganz ähnlich übrigens die vom Gesetzgeber “durchgesetzte”
    3jährige Garantie für langlebige Verbrauchsgüter. Der Kunde zahlt das alles so wie so.

Wer zum Thema der Schlagzeile Hoffnungen weckt, betrügt oder weiß nicht wovon er spricht.       

9. Mai 2006 Systematik und Disziplin als Elixier
Angela Merkel auf dem Europatag
Die guten Seiten von Helmut Kohl (hatte der Kanzler der den gordi- schen
Knoten überwand und Geschichte akzeptierte) sind noch immer zu fühlen. Die hat Merkel ab der bekannten Distanzierung von Kohl in einem gewissen Dezember dieses Jahrtausends mit eigener Reife und eigenem Stil durchsetzt. Bedeutendes hat sie heute nicht gesagt. Dennoch :

Es ist zum Heulen, dass dieser Charakter (G.W.Bush) von einer kontur- und perspektivlosen Elefantenkoa- lition verschlissen wird.      

9. Mai 2006
Fritz Pleitgen: Standard-Salon-Sozialist; so edel und staatstragend, dass er nebenan stin- kende Korruption nicht einmal wittert. Davon lebt die SPD.      

9. Mai 2006 Im Gespräch bei Phönix:
Frank Schirrmacher zu Familie und Gesellschaft
Ist vom vdL-Ansatz, gelinde gesagt, “nicht begeistert”, hält der CDU/ CSU
realpolitisch unverdrossen die Stange. Verbündeter des LT? Nein, denn Schirrmacher extrapoliert linear, macht sich die gängige Mei- nungen/Ansichten zu eigen. Und versucht zu verstehen, was nicht verstanden werden kann.
 
Jeder Systemansatz mit dem Ziel, die Probleme von Millionen zu lö- sen, wird gnadenlos scheitern. Allein hilfreich ist es den Menschen mit seinen Vorlieben, Interessen, seinem Schicksal so zu befreien, dass der Einzelne erst handlungsfähig, zum Leben ertüchtigt wird. Dass unsere lieben Sozialisten, auf Schritt von den Konservativen ge- folgt, zu größter geistiger Anstrengung gehalten sind, ist aus Sicht vieler Liberaler so wie der LT_Redaktion klar: Nämlich, der über dem eigenen geistigen Schatten den Riesensprung zu vollziehen.
 
Das LT zu allen diesen Fragen, eben auch zur Kohleinduzierten: Mehr Arbeiten. Selbstver- ständlich an die wechselnde Kondition des Einzelnen angepasst. Zum Leben heute, zum Leben morgen und zum Leben übermorgen ...

9. Mai 2006
Elefantenregierung aus CDU/CSU und SPD zur Kohleinduzierten im Internet.
Gebüldete Politik-Michels
sollten “das” kennen.      

9. Mai 2006 Wolfgang Böhmer (CDU/CSU) nach 8:00 beim DLF:
”Wenn Parteien mit unterschiedlicher Zielsetzung sich einigen müssen ... ”
sagte meinungsstaubsaugend der Misterpräsident von SA, Klaus- Uwe Böhmer. Einigen müssen? Wo steht das geschrieben? Im Ele- fantenvertrag? Und den mussten die Abendlandretter unterschrei- ben? Es lacht das eierlegende Federvieh.      

8. Mai 2006 Bei Liberalen ist es so: Sitzen auf den Vieren, denken mit dem Hirn:
Kater-FAZ heute auf Seite 1
Die CDU/CSU und die Grünen haben nach dem Muster der Herrn Öttinger (CDU/CSU, “Günther Oettinger brachte den Stein so richtig ins Rollen”.) in Ffm die Koalition verabredet.- paaf der FDP. Aber im Laufe der Überlegungen kommt der politische Kater doch zum Vor- schein. Fazit des LT:
 
Das Koalitionsprogramm in Ffm, soweit von der FAZ dargestellt, zeigt:
 
Grüne unverändert technikfeind- lich; sie wollen modernisieren. Was?

8. Mai 2006 Wegen einer schönen Nachricht:
“Ich” bin stolz FDP-Mitglied zu sein
Paul
Kirchhoff, dessen Fehler in der Kampagne 2005, wesentlich da- zu beigetragen haben, dass die Koalition mit der CDU/CSU nicht mach- bar war, wurde von Liberalen als Huckelrieder Spargelkönig gewürdigt. Das, liebe Politik-Michels, ist Stil und Haltung, schlicht elitär. Denn Paul Kirchhof ist einer dieser Primatypen, von denen es viele weitere in Deutschland gibt und immer geben wird. Dass Liberale in der Fami- lienpolitik anders ticken, tut dem kein Abbruch.

Rakete im Dutzender-Pack dem, der diese Idee hatte.

Liberale zeigen: Nicht nachtragend zu sein, fehlertolerant zu denken. So bekommen wir die
liberale Bürgergesellschaft.      

8. Mai 2006 Sie gibt uns keine Ruhe
Die Kohleinduzierte unvermeidbare Prozess- politik als Ausfluss sozialistischer Wertepolitik

Alle unsere geübten und kundigen Liberal-Michels kennen die Vorstel- lung zur “sozialistischen Weltordnung”. Ihr realer propagandagepusch- ter
Marktanteil liegt sicher bei 70%. Nicht alle Sozialisten wählen SPD, Grün oder SED; und mancher, der glaubt Liberaler zu sein, wählt kon- servativ oder auch sozialistisch. Propagandistische Diffamierung hat Konsequenzen. Keine Missverständnisse: Meinungsfreiheit so, dass auch Sozialisten zum Zuge kommen, ist von Liberalen ausdrücklich gewollt. Nicht gewollt ist selbstverständlich Sozialismus, denn diese Lehre ist unmoralisch: Die Verheißungen sind real nicht machbar.

Außerdem: Weder in der Koalition mit den Konservativen noch in der mit den Sozialisten “durften die Schwänze mit ihrem Hund wackeln.” Der Zustand der Republik ist nicht Konsequenz liberaler Politik, son- dern das Resultat sozialistischer Politik. Erinnert sei etwa an das
Lambsdorff-Papier von 1982 und die zahllosen Programmaussagen der FDP. Aber nein, einen Sozialstaat wollen wir hier. Problem: “5,00 Millionen”. Tonnenweise Kohle durch das Fenster hinausgeschaufelt, ist aus liberaler Sicht zu schreiben, denn den Sozialstaat so wie er per Propaganda Marke 1. Hälfte 20. Jahrhundert angepriesen wurde und noch wird, haben wir doch wohl nicht. Stets ist es das - demokra- tisch zu erreichende - Fernziel des “Sozialismus”, für das kein ideolo- gischer Machiavellismus (Begriff nach Karl Addicks) ausgekocht ge- nug, um die mäßig ausgeprägte Bürgergesellschaft der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts “Schritt für Schritt” zu überwinden. Dies alles keine Klage, sondern nüchterne Bestandsaufnahme. Hierbei haben sich un- sere Sozialisten, von Konservativen häufig genug kräftig unterstützt, im schier unüberwindbaren Knäuel ihrer politischen Gestaltung ver- rannt; sie sind am Ende - nicht weniger als zunehmend im Laufe der siebenjährigen Plage - heute, am 8. Mai 2006. Ihr Motto: Weiter um- verteilen, weil die Armen so arm sind. Nicht hinzugefügt: “Als Resul- tat unserer Politik”. Steinbrücks (SPD) Aussage zum Zusammen- bruch der Sozialsysteme, nichts als meinungsstaubsaugendes Ab- lenkungsmanöver; er müsste, wie Helmut Schmidt aus der SPD aus- treten, wenn er seine Sprüche wirklich ernst meint. Denn Sozialisten haben “ihre Chance” nur, wenn das System verfault und am Ende zu- sammenbricht.

Sie haben es
so weit getrieben, dass unsere Jungen nicht einmal mehr Kinder haben wollen. Obwohl die Armen auf der ganzen Welt die meisten Kinder haben, meinen sie, es sei hier so teuer, dass sich - insbesondere “die Akademiker” (!) - keine Kinder leisten können. Fazit: Das Programm die kohleinduzierte Verbesserung der menschli- chen Reproduktionsrate, per soziale Gießkanne ist konsequenter Ausfluss sozialistischen Systemdenkens: Bildungs-, Gesundheits-, Arbeitslosen-(?) u. sonstige Systeme müssten zukunftsfest gemacht werden. Und die Menschen ... die werden eingepasst. Hurraaahhh.

8. Mai 2006 Grüne sehr zufrieden: Alles Indulas in Panik

Grauenvoll: Jetzt Klimakatastrophe auf dem Jupiter

Bild der Wissenschaft berichtet, es sei ein zweiter - allerdings halb- sogroßer - “roter Fleck” im Sonnenensystem, unserer unmittelbaren kosmischen Heimat, “entstanden”

So weit sind wir nun gekommen:

Forscher führen die Entstehung des neuen Jupiter-Wirbelsturms (Ra- dius 6.000 km, Umfang also 40.000 km) u.a. auf Klimaänderungen in der Atmosphäre des Gasplaneten zurück. Der helle Wahnsinn: Bei Grünenvorzugstempo
wäre sogar ein atom- bzw. plutoniumgetriebener PKW (benötigt kein Halten an Tankstellen) 1333 Stunden, d.h., ge- schlagene 3 Jahre und sechs Zehntel davon unterwegs, um die Klima- katastrophe auf dem Jupiter nur ein Mal von allen Seiten in Augen- schein zu nehmen. Hierbei würde sich der Klimaanalytiker am Rand des mächtigen Wirbelsturmes permanenter Lebensgefahr aussetzen. Wenn also die Inspektion in sicherem Abstand zum gigantischen Sturm stattfände, würde die Inspektion noch viel länger dauern.

Die Grünen (einschließlich Klaus-Uwe Metzger), also jene, die schon seit Jahren Katastrophismus zum Exportschlager entwickeln konnten, sind die Einzigen, die in Sachen Umweltschmutz noch “den Durch- blick” haben. Also bitte, bitte, bitte Ihr lieben
Grünelein :

Rettet uns von der Apokalypse und ... regelt “das”.      

7./8. Mai 2006 Rumpelstilzchen in Aktion: AR-Ratgeber
”Muss” Politik auf die Ergebnisse von Wissenschaft zurückgreifen?

Es kann Ihnen, liebe Kollegen Aufsichtsräte anderer, sozialistischer wie konservativer Großorganisationen “geschehen”, sollten Sie verlan- gen “Thema gründlich untersuchen, Literatur und Forschungsergebnis- se einbeziehen”, dass Sie bei
Vopas hören müssen:

“Wir sind doch hier kein Forschungsinstitut”

WOW, das sitzt? Vordergründig, denn so funktionieren Totschlagar- gumente. Wirtschaftlich ist das durchaus, weil es natürlich billiger ist, Parolen in den Äther zu blasen. Billig übrigens in mehrfacher Hinsicht. Wenn Sie allerdings überziehen und etwa “die neue Relativitätstheo- rie” verlangen, dann haben Sie verloren; der/die Angesprochenen (stets
bedenken: Sie nehmen sich so wie so nur für Leute Zeit, die ehr- liche und gute Absichten haben) machen den inneren “Händereib” - aus dem Schneider, wie beim Skat. “Lebensnotwendig”, schließlich wartet daheim der Alte bzw. die Alte mit dem Nudelholz; auch nach- vollziehbar, aber eben leider, leider nicht so gut für “die Prozente”. Also insistieren, u.a. weil:

Bessere Erkenntnisse gibt es nicht. Viel Geld, teilweise Steuern wur- de für Forschung ausgegeben. Selbstverständlich sind
saubere Er- kenntnisse gemeint; es zählt dazu alles, was veröffentlicht ist. Bewer- tung eingeschlossen. Die Vorgehensweise im Kosmos der Information, kein Problem, haben doch 95% der Hochschulabsolventen (sog. “Aka- demiker”) genau dies aus dem FF gelernt. Hoffentlich doch.

Warum geschieht das Naheliegende nicht?

  1. Es gib Ausnahmen, so haben diese Krypto-Konservativen von der CDU/CSU per Herzog-Kommission gezeigt “wie” es geht. Der Link zu der umfangreichen Unterlage mit voluminö- sem Anhang, der die Aussagen im Hauptwerk nachvollziehbar macht. Chapeau. Klar, Roman Herzog, bis auf die Tatsache, dass er der CDU/CSU angehört, guter Mann.
  2. Es ist unbequem. Kostendruck erfordert Umorganisation, lieb gewordene Tätigkeiten sind u.U. einzustellen. Besonders wich- tig: Literaturstudium bedingt mehr als manchmal Vorurteile ab- zubauen. Auch dieses: Blanke Theorie ist meistens nutzlos (etwa große Bereiche der VWL). Also sind Umsetzung in die Realität, Herstellen von Politikgängigkeit unverzichtbar. Auch das anstrengend, durchaus fehleranfällig, damit riskant und Quelle von Streit und Verdruss - aber es gibt keine Alternative zur Qualität, um Prozente zu halten oder auszubauen. Also:

Politik hat eine Bringschuld, die Nutzung der Literatur nachzuweisen. Wo kämen wir sonst hin? Den modernen Souverän nennen wir Auf- sichtsrat: Wählt und motiviert öffentlich; kontrolliert u. missbilligt falls nötig - allerdings jenseits der Öffentlichkeit. Keinen Bock? Bitteschön:

Erstens kommt es gleich, bleibt zweitens wie es ist.

6.+7.+8. Mai 2006 CDU/CSU und SPD mit “dem Volltreffer” des Jahres 2006:
Kohleinduzierte Verbesserung der menschlichen Reproduktionsrate

Das Elefanten-Phamiehliän-Programm ist:

 gesellschaftlich

 ein Eingriff in die soziale Keimbahn

 archeologisch

 noch nie gewesen

 philosophisch

 eine gute Idee

 pharmakologisch

 EURO-Viagra

 physikalisch

 nach Heisenberg unbestimmbar

 mathematisch

 ein Nullsummenspiel

 sexualwissenschaftlich

 ein GAU, denn sogar Geiz ist geil

 ökologisch

 völlig kontraproduktiv

 juristisch

 problematisch: Wer ist Zusatzkind?

 psychologisch

 Selbstbefriedigung, Freud fragen

 außenpolitisch

 ein blamageminderndes Feigenblatt

 chemisch

 indifferent

 moralisch

 ein Hammer. Ausgerechnet der Bevölke-
 rungstyp “großer Umweltverschmutzer”
 soll sich (bei 6 Mia) stärker reproduzieren

 ethisch

 ein Verstoß gegen das Prinzip Nächsten-
 liebe. Wollen “Sie” Zusatzkind sein? “Ich”
 möchte ein “So-Wie-So-Mensch” sein.

 finanziell

 ein Projekt mit eingebauter Notenpresse

 technologisch

 eines dieser berüchtigten “Instrumente”

 anthropologisch

 derzeit ungeklärt

 politisch

 Selbstbetrug

 betriebswirtwschaftlich

 Profit-Center-Denken

 astrophysikalisch

 vermutlich völlig irrelevant

 beschäftigungspolitisch

 positiv für öffentliche Verwaltung + ver.di

 vopalogisch

 typisch und passt

 linguistisch

 ohne PISA nicht machbar

 volkswirtschaftlich

 so effektiv wie ein Herbstgutachten

 religiös

 nicht vorgesehen

 staatsrechtlich

 nach Elefantensicht offenkundig irrelevant

 geographisch

 so unverhohlen einzig im europäischen
 Sozialsstaatsmodell

 medizinisch

 ein Rätsel

 kulturell

 folgerichtig (s. europ. Sozialstaatsmodell)

 rhetorisch, musikalisch

 guter Soundtrack

 pädagogisch

 Sozialismus

 innenpolitisch A

 Valium und PISA-Camouflage

 innenpolitisch B

 die übliche soziale Gießkanne

 veterinärmedizinisch

 standard

 politikwissenschaftlich

 1. Hälfte 20. Jahrhundert

 verwaltungsrechtlich

 ein Verstoß gegen § 242 BGB

 biologisch

 degeneriert

 entwicklungspolitisch

 das modernste, was die CDU/CSU hat

 historisch

 trotz allem nicht nachvollziehbar

 genetisch

 nicht optimal

 strafrechtlich

 derzeit nicht justiziabel

 technisch

 Thema der Informationsverarbeitung

 zoologisch

 tja.


“Was nun?”, sprach Zarathustra      

5. Mai 2006 Was sollte sie denn sonst tun? Das LT: Den Mund halten
Nach 3,5 Stunden gewinnt Kanzlerin “den Eindruck”,
dass Bush der Invasion des Iran abgeschworen hat. Was haben denn die
Beiden in den langen 3,5 Stunden gemacht? “Schiffchen versenkt”? 3,5 Stunden ihres Lebens und die Kanzlerin gewinnt Eindrücke. Nicht sehr beeindruckend.     

4. Mai 2006 Hohlkopfseriöslinge berichten per “*.net”
Steinbrück, will Firmen von Steuern entlasten.
Gut gelöwt Brülle. Die Frage jedoch ist, kann er auch? Und wáhrum hat Steinbrück erst die Steuern massiv erhöht, wenn er sie jetzt wie- der
senken will? Oder hat Steinbrück (SPD) nur deswegen die Verbrau- cher mit +3% MWSt belastet, damit er nun “die Firmen” entlasten kann? Oder “will” Steinbrück nur deswegen jetzt, weil er genau weiß, dass er gar nicht will? Also Meister, was ist nun? Ach so, Steinbrück ist Mitglied der Regierung von SPD und unseren fulminanten Abenland- rettern von der CDU/CSU ... ja schau-u-u-u mi net deppert o ... und “Sie” aus Ffm auch nicht.      

3./4. Mai 2006 Micha Glos (CDU/CSU) auf S.20 der FAZ vom 2. Mai
Klage über zunehmende Ansprüche an den Staat
Richtig, Augenreib ...
indula wo sonst? Die Frage, allerdings: Augen- reib über “die Ansprüche” oder “die Chuzpe” unseres humorvollen De- battenredners? Über beides, liebe Politik-Michels. (1) Wer hat denn die- se alberne kohleinduzierte Verbesserung der menschlichen Reproduk- tionsrate (Ullachen nennt das Phamilien- bzw. Eltangeld) geansprucht? Die Politiker waren das, um auf Kosten der Steuerzahler populääääär zu werden. Oder hat jemand gehört, dass “die Bevölkerung” es bei un- seren Hochmögenden beantragt hat? Also Verehrtester: Diejenigen, die “Ansprüche an den Staat” stellen, sind die Politiker selber. Problem: Die CDU/CSU äfft den Sozialisten nach Also (2) Augenreib über die Chuzpe desjenigen der unser oberster Wirtschaftsmeister sein soll.

Nun, der Stoiber wäre auch nicht besser gewesen. Aber den Beweis muss
Ihnen, liebe Leser, die LT-Redaktion schuldig bleiben. Denn: Der SPD-Vorstand wollte nicht, dass Stoiber in Berlin mitkuschelt. Hä? Na, klar: Die Vorständler der SPD, u.a. Ute Vogt, die es erst hinterher geblickt hat, haben noch vor der Zeit vom Mathe Platzeck (ebenfalls klar) den Münte im hohen Bogen katapultiert, worauf der Stoiber, eben ein feiner Mann, dachte, sagte und machte: “Dann will ich auch nicht”. So hat halt der FAZ-Artikel, “Ist unser Wirtschaftssystem noch zu- kunftstauglich”, (2. Mai, S.20), als Autor die Buchstabenfolge “Glos” statt “Stoiber” bekommen. Tja, ohne Systematik, der Untergang. Also rührt die FAZ (Inkarnation unseriöser Karrierewünsche (*) von Men- schen, die sich unter dem Label CDU/CSU versammeln) die Werbe- trommel. Sie könnten es lesen, die FAZ hängt bald in jedem Klo, ist aber nicht ratsam, es lohnt nicht und Erhellendes kommt auch nicht.

Vielmehr kommen die letzten Selbstverständlichkeiten in dozierend- naivem Plauderton; “zum Ergötzen” aber auch Relativierungen etwa, dass möglichst weitgehend die Gesundheitskosten von den Ar- beitskosten abgekoppelt werden sollen, weil dann - jetzt wird es dann sogar wüssenschaftlich - entsprechend den Präferenzen der Nachfra- ger
ein Markt für Gesundheitsleistungen wachsen kann. Hast’e Worte? “Ich nicht”. Tun soll der Mister es, statt per FAZ den Meinungsstaub- sauger zu machen ... tja, der Karl Valentin (http://www.valentin- musaeum.de/isartor.htm) war schon ein weitsehender Mann ... Nun die Dinge sind derzeit mal wieder gar nicht so witzig, denn die FAZ veröffentlicht in besagtem Artikel außerdem noch: Der Autor erwägt
u.U.
die Lohnzusatzkosten zu senken. Das müssen wir besprechen:

Also
wird indula Deutsch gesprochen? Wird. Kosten: Güterverzehr, der für die Erstellung betrieblicher Leistungen anfällt.

CDU/SU und SPD sowas von genial: Muss nach 65/67 “Geld kriegen”, wer nie gearbeitet hat? Selbstverständlich. Sicher auch aus Sicht der CDU/CSU, denn sie kohaliert doch mit dem “Europäischen Sozial- staatsmodell” (Merkmal: 5 Mio). Also können Zahlungen an die Rent- ner von heute, die nach Rechtslage die Ansprüche der Rentner von morgen begründen, herzlich wenig mit dem Leistungsverzehr der Pro- duktion von heute zu tun haben. Die Damen und Herren Gesetzgeber (einige nennen sich schon mal “Staat”, um ihren Unfug zu kaschieren) mögen
das anders definiert haben, ist aber deswegen noch lange nicht richtig. Vermutlich haben irgendwelche intellektuellen Penner (**) die Sache nicht geblickt und so haben die Sozialisten die Sprachregelung halt “durchgesetzt”. Es kommt noch dicker. Wer “erwägt”, muss der Ansicht sein, zuständig zu sein: (1) Was der Münte dazu wohl meint? (2) Der Gesetzgeber soll also in die Kosten der Unternehmen eingrei- fen. Ja, wirklich?

Kein
Wunder, dass es Probleme gibt, denn die Damen und Herren der SPD und CDU/CSU können noch nicht einmal ihren eigenen Job, die Politik. Doch? Das LT: Nein. Was ist mit unseren 5.000.000? Wollten sie das? Na also. Das LT empfiehlt einmal mehr: Statoreduktin forte.

Jedenfalls plätschert es weiter bis zum Ende: “Bildung u. Qualifikation gewinnen besonders an Bedeutung” ist einer der auffälligen Sätze. Fragt sich, was das mit Marktwirtschaft (sozialer) zu tun hat. Der Mi- nister meinte wohl, es sei wichtig “die Bevölkerung” dies wissen zu lassen ... u. die FAZ druckt das noch. Aber vielleicht wissen die Her- ren der politischen Redaktion auch nicht so genau was los ist ... und dann “passiert” solches eben. Leider häufiger u. das wird dem Abend- land à la long dann doch nicht bekommen ... gönnen wir dem alt ge- wordenen Herrn Lafontaine die Freude.

Fragt sich noch, warum der Minister seinen Namen für die in der FAZ “publizierte” Zeichenfolge hergibt. Ein Grund könnte der sein: Die Po- litik der Elefantenkoalition ist das genaue Gegentum ... Sie verstehen sicher, verehrte Leser.
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(*) Sonst nichts, das ist das Empörende, weil die ja nicht in der Lage und nicht fähig sind, vernünftige Programme umzusetzen
(**) das könnten sogar jene sein, die Schroder dereinst meinte. Aller- dings bedenken : Hundewackeln ist deutschen Schwänzen ex officio total untersagt ... und ist es - übrigens - daher ein Wunder, dass wir “Probleme” mit der Reproduktionsrate haben?  

3. Mai 2006
Variationen in Heuchel-Dur oder Sozialismus-Moll

Der DGB, nach eigenen Angaben mit 510.000 Leuten auf der Straße, hatte das Motto ausgegeben, das es nun im mehreren Varianten gibt:

Die Würde der Menschen ist unser Maß
Deine Würde ist unser Maß
Die Würde des Menschen ist unser Maßstab

Nachvollziehbar. Denn 510.000 (rund 7% der Mitglieder) zu mobilisie- ren, kostet eine Stange Geld. Durch ihre AR-Tätigkeit wirtschaftlich geschult, wollen sie ganz bestimmt darauf achten, dass die Mittel op- timal genutzt werden; folglich ist auch die Parole zu optimieren. Die Diskussion könnte kontrovers gewesen sein, wenn die Varianten sich sogar auf der Home der Web-Site des DGB wiederfinden. Über den Modus
Operandi eines repräsentativen Teils der Sozialisten können wir also einiges mehr erfahren. Was das mit der Würde des Menschen zu tun hat, muss - frei nach Lenin - ein Geheimnis der besonderen Art sein. Und was - übrigens - ist mit der Würde der 5.000.000 offiziell Registrierten? Und der “Kollegen aus Nürnberg”, die in den 5.000.000 noch gar nicht auftauchen? Abwarten und Tee trinken?

Die CDU/CSU nicht. Sie koaliert mit denen, wozu, solange wir akzep- tieren,
dass die Sozialisten demokratisch agieren, jeder andere Demo- krat selbstverständlich bereit sein muss. Auch dazu, deren Programm umzusetzen? Was auch dann der Fall wäre, wenn Deutschland “1 mm sozialistischer” statt “1 mm liberaler” wird. Warum die CDU/CSU den Mumm nicht aufbringt, den Sozialisten unter den Bedingungen solcher Forderung(en) die Koalition auszuschlagen, müssen unsere Lieben mit ihrem eigenen Gewissen ausmachen. Dass sie damit aber die

Voraussetzung für Heuchel-Dur od. Sozialismus-Dur

schaffen und festigen ist ein öffentliches Ärgernis. Oder meint die CDU/CSU allen Ernstes, dass die Sozialisten noch heute die bereits erwähnten
ca. 48% in den Umfragen hätten, wenn sie ihre Suppe allei- ne auslöffeln müssten? Sollen wir nun davon ausgehen, dass in der CDU/CSU keine politischen Analphabeten das Sagen haben? Bitte- schön. Aber verstehen kann das dann wer will. Und die FAZlinge aus Ffm packen wir gleich dazu.

Vielleicht ist es dieses: Sie hoffen die FDP in mehrfacher Hinsicht an den Rechten Rand zu drücken. Wer die laufende Programmdebatte kennt, weiß, dass genau das nicht der Fall ist. Und im Übrigen wie WW in Wuppertal am Sonnabend noch einmal betont hat:

2./3. Mai 2006
FDP, Partei für das ganze Volk
führte
WW auf dem Landesparteitag in Wuppertal zum wiederholten mal aus. Schäbig ist es, diese Aussage als “Anpreisung” zu kennzeichnen. Jede politische Partei (Art. 21 GG) muss für das ganze Volk wirken wollen.

Alles andere wäre Interessen-, sog. Klientelpolitik; die kann nur das Ziel haben, die jeweiligen partikulären Interessen auch durchzusetzen, wozu Mehrheiten erforderlich sind. Und was ist mit den Interessen der Minderheiten? Hat “To be or not to be” noch eine andere Bedeutung?