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 Köln, Kampagne zur Wahl des Bundestages 200?

 ohne Einschränkung parteiisch für freie Menschen

Liberale wissen: Menschen wählen Men- schen. Also sind Politiker Menschen wie Du und Ich. Alle haben schon einmal Äp- fel gegessen. Aber es sollten nicht zu viele dieser Äpfel verzehrt werden. Schon Erhard meinte “Maß halten”. Also ist deftige Kritik angezeigt - mit dem Risi- ko, dass eventueller Irrtum des Kritikers öffentlich wird. Daher: Solidarische Kritik aus purem Gemeinsinn. Dennoch: Hoch die Mundwinkel!

2002, 1. Quartal

2002, 2. Quartal

2002, 3. Quartal

2002, 4. Quartal

2003, 1. Quartal

2003, 2. Quartal

2003, 3. Quartal

2003, 4. Quartal

2004, 1. Quartal

2004, 2. Quartal

2004, 3. Quartal

2004, 4. Quartal

2005, 1. Quartal

2005, 2. Quartal

2005, 3. Quartal

2005, 4. Quartal

2006, 1. Quartal

2006, 2. Quartal

2006, 3. Quartal

2006, 4. Quartal

“Liberal ” lesen, bildet:

Erfahren Sie mehr über: Peiplein-Aufsichtsräte, Wuppertal, Reptilien-Netzwerk bei VW, Visa-Politik, AHBR, LEG, Parlamentarier als Teilzeitjob, Nebenberufe der Parlamentarier, privates Geld an Politiker, Lobbyisten, gesponserte Dienstreisen, politische Presse-Imperien, Medien-Platzierung, Medien-Beratung, Nachträge zu Beratungsaufträgen, dringende Eilbedürftigkeit, Tolle Kollekte, Millionen-Werbung für ungelegte Eier (“2010”), Beraterhonorare, Finanzierung von “Bürgerbüros”, Werbekampgagnen für Staat und Regierung, staatliche Forschungsaufträge, B&B in SH, Verfassungsbruch, “freihändig und zufällig” vergebene Regierungsaufträge, Skandale, Investitionsbudget der DB, Ankündigungen, Besserwisser, Lügen, Trans- u. Metrorapid, Steuerhinterziehung, Gewalt, verschwundene und wieder aufgetauchte Akten, Spenden, Flugtickets, +6.5%, Phillip Holzmann, politische Propaganda, Atomisierung von Großspenden aus Reptilienfonds, Postenschacher, Bonusmeilen, Mega-Klüngel, Schmiergelder, gelöschte Festplatten, Milliardenpleiten, Amigos, Blaue Brüsselbriefe, NRW-Task-Force “Korruption”, Müllverbrennungsanlage in Köln und NRW, Castortransporte, Windmühlen, Nationalismus, Flugbereitschaft, Förderprogramme, Sex, politische Lügen, Insiderhandel, Bevormunder, Kölner Häfen, Flowtex, Gewerkschaften in Wahlkämpfen, Vernichtung von Berliner Forschungseinrichtungen, Korruption, Neue Heimat, Freiheitsberaubung, StartbahnWest, PISA, Bestechung, Statistik zur Jobvermittlung der BA, Rüstungsgeschäfte, V-Männer, kreditfinanzierte öffentliche Haushalte, Drogen, Europäischer PKW-Vertrieb, Umweltschmutz, Beugehaft, Graffitis, günstige Mietwohnungen, Untersuchungsausschüsse, Gutachten für Regierungen, Kultursterben in Berlin, Filz, Agrarsubvention, Sommerreisen, coop, Millionen-Kommunal-Korruption, Ammendorf, Spionage, BSE, MKS, Beschaffen von Transportflugzeugen (A400M), öffentliche Banken, Parteivermögen und - unvergessen - “mein” Konjunkturaufschwung von 1998 (OMM).

 Juni 2006

      
Link zu 1. Juli 2006
 

29. Juni 2006
Halbjahresbilanz der Liberalen 13%
Weiter so Leute/Leutinnen (korrekt, Klaudi?)      

29. Juni 2006
KStA: Schapoh, wegen Seite 3
Indulas: Das müssen Sie selber lesen. Deutschlandweit. Erstens eine Truppe hat das formuliert; zweitens Schattensprung wird exemplarisch vorgeführt; drittens respektvolle Sprache; viertens der Wissenskombi auch für aktive Szenebeobachter mit interessanten Details; fünftens kein SPIEGEL-Stil, der mit diesen Details Autorität vortäuscht; fünf- tens die Kernprobleme sauber belegt u. herausgearbeitet; sechstens alle kommen zu Wort, Leistungen der Anderen werden gewürdigt; siebtens kein faust-kantsches Grammatikarsenal, eher popper-flott, zügig und vor allem kein Worte-Sahara; achtens schön’ Gruß nach Ffm: So wird es gemacht, um die Indulaschaft von gewissen Infektio- nen und degenerativen Erscheinungen zu befreien. Und schön Tach an alle - hoffentlich ohne allzuüble Gewitter im Süden.

28. Juni 2006
Intellektuelle Simpel am Werk
Was
anderes als die ominöse sG ist Motiv/Antrieb vom Handeln, Spre- chen und vermutlichen Denken der SPD? Was anderes als der Blick des starren Kaninchens auf die SPD und andere Sozialisten ist Motiv/ Antrieb der CDU/CSU? Das neueste Beispiel liefert Roland Koch CDU/ CSU) mit dem Vorschlag etwa gezahlte Zinsen in die Bemessungs- grundlage für Gewerbe- und Körperschaftssteuer einzubeziehen. Die FAZ, S.13, berichtet, Koch wolle “Steuersubstrat im Inland halten”. Das LT: “Moin-moin, Hr. Misterpräsident”. Ob er will, dass der Bevölkerungs- druck in Deutschland abnimmt, weil Millionen es vorziehen, in die Sahel-Zone auszuwandern? Oder bearbeitet Koch derzeit seine Ge- brauchsanleitung “Wie werde ich Kundesbanzler” (für den Fall, dass Angie auf Grund geht)? Richtig allerdings ist auch, dass die Elefanten von SPD und CDU/CSU heute und leider künftig Gefangene ihrer eige- nen Ankündigungen und Propaganda sind. (Da sie da so wie so nicht herauskommen, wird das Problem nur durch Wählen der FDP zu lö- sen sein).

Sichwort “Intellektuelle Simpel” nun im Grundsätzlichen: Ist es nicht der
helle Wahnsinn, dass die Tätigkeit des Broterwerbs (Umschreibung für Wirtschaft) besteuert wird? Anders: “Ich arbeite um zu leben” und die Damen und Herren Politiker besteuern diesen Umstand etwa so als ob indula, sozialschädlich, zu viel gearbeitet wird. In einer Zeitung ist heute zu Lesen Milton Friedman habe Besteuerung als Diebstahl gegeißelt. Die Aussage ist unsäglich, weil das die sog. staatlichen Institutionen und vor allem die Demokratie delegitimiert. Besteuerung des Einkommens nach Leistungsfähigkeit (im Idealfall als Flat-Tax) ist etwa unter dem Gesichtspunkt von Menschenwürde aus liberaler Sicht zu bejahen. Steuerschuldner für ausgeschüttete Gewinne sol- lten die Unternehmen sehr wohl sein. Den natürlichen Personen, die im Inland wohnen wird bei der Ermittlung der Einkommensteuer die auf ihre Gewinnanteile entfallende Steuer gutgeschrieben. Wem also 5.000.000 Aktien gehören, der wird u.U. sogar nachzahlen müssen. Wenn allerdings 5.000.000 Arbeitslose Eigentümer je einer Aktie sind, geht der Fiskus leer aus. Koch hingegen argumentiert als ob Vermö- gensstreuung kein Verlust von Steuersubstrat sei ...

Die Meinungsstaubsaugerplattform für derartigen Schwachsinn stellt die FAZ einmal mehr her

Christian Wulff (CDU/CSU) habe “der FAZ gesagt”, er habe Bedenken gegen die von Roland Koch CDU/CSU) erläuterten Pläne zur Änderung der Steuergesetze; welche Bedenken erfahren wir (natürlich) nicht. Die FAZ hat “dankenswerterweise” auch mit HO Solms gesprochen. Hierbei hat “man” erfahren, was Sache ist: Der Vorschlag von Roland Koch bedeutet “Besteuerung von Kosten”, was die FAZ-Redaktion in dem Beitrag auf S.13 unter “Ferner Liefen” bringt. Soeben ist auf der Web-Site der FDP zu lesen, dass die Liberalen wieder 13% “haben”, die Vopas nur noch 3 Punkte auseinander seien. Also steht gestärkt die rotrotgrüne Mehrheit der Sozialisten.

Das “Vorne Hui” der FAZ, Realfassade?

Wenn
die FAZ ihr “Vorne Hui” ernst meinen sollte, hätte der Beitrag auf S.13 die Schlagzeile “Solms effenbergert (*) Koch” erhalten müssen. Hingegen ist das von Wulff gesagte Nichts unter “Ferner Liefen” zu bringen. Ob unsere Seriöslinge bemerken, dass Malträtierung der FDP Wasser auf die Mühlen der Sozialisten ist?
-----------------
(*) “effenbergern” kommt von Effenberger, sicher kein salonfähiges teut- sches Wort. Nach Einschätzung von Einigen, müsste die FAZ-Redak- tion aufgrund ihrer umfassenden Deutschkenntnisse jedoch in der Lage sein, ein geeignetes Verb für den Titel der sachgerecht konfigurierten Meldung zu finden. Hierbei stets bedanken: Die FAZ ist, selbsternannt, eine “Zeitung für Deutschlland”. Nicht für die CDU/CSU und schon gar nicht für Sozialisten. Oder? Übrigens, heißer Tipp: NZZ.   

27. Juni 2006 Ich denk ich steh im Walde
CDU/CSU-SPD-Elefantenschaft:
“Krankenkassen stillgestanden zur Fusion”


Noch orakelt die Menschheit über die ´”größte” Gesundheitsreform “aller Zeiten”. Die sog. große Koalition macht mal wieder einen auf Medien, statt Reform. Die bisher beobachtete Methoden.

  • Jeden Tag veritablen Dackeljournalisten neue Horrormeldun- gen “unterjubeln”. Am Ende große PK mit Augenaufschlag von Bürgerfreundlichkeit: “Wir bekommen hin, was keiner für mög- lich gehalten hat”, “wir, die Elefantenschaft, haben Sie, persön- lich vor bösen Reichen bzw. dem Untergang des Abendlandes gerettet”. 
  • Bei den angekündigten Überlegungen, so wie den angeblich de- finitiven Entscheidungen findet das perfekte Doppelspiel statt: Die SPD bringt die Steuerfinanzierung, die Krankenkassen-Fu- sion oder die Erhöhung der Bemessungsgrenze. Die CDU/CSU faselt von mehr Wettbewerb und mehr soziale Marktwirtschaft, oder davon, dass die “privaten Gesundheitsversicherung” erhal- ten bleibt - Als ob die Enteignung der angesparten Reserven den Hauch einer Chance in K’he hätte.

“Scharf”, die Sache mit der Fusion zu Kassen, die eine Millionen Mit- glieder habe müssen. Und wie, bitteschön, soll künftig eine neue Kas- se noch gegründet werden?

Es bleibt dabei: Auf der ganzen Linie behandeln CDU/CSU und SPD ihre Wähler so als ob wir hier ein Volk von Vollidioten wären. Logo, SPD u. CDU/CSU sind das Opfer ihrer eigenen früheren Propaganda von der sie zum Schaden aller nicht herunterkommen.

Dabei wäre alles so einfach: Jeder ist zur Versicherung mit dem in § 1 definierten Leistungskatalog verpflichtet. In einem weiteren Paragra- phen wird bestimmt, dass Anbieter von Gesundheitsversicherung je- den Antragsteller annehmen müssen; Modell PKW-Haftpflichtversiche- rung. Fertig ist die Kiste. Aber nein, Sozialisten und Konservative ver- teidigen ihre eigene ABM mit “Zähnen und Klauen”, Eigentlich unver- ständlich, wenn “man” bedenkt, dass sogar J. FIscher Prof. werden darf.

27. Juni 2006 Kinder, Küche, Kirche, Karriere und Kohleinduzierte

KKKKK-Selbstgespräch der Elefanten hat Wirkung

Was
vdL gemäß ihrem Lebenslauf nicht wissen kann: Problem für Va- ter/Mutter ist nicht der vorübergehende Gehaltsausfall wegen ihrer Kin- der. Problem ist der Verlust des beruflichen Anschlusses; aus Sicht der Millionen von Betrieben unter 100 Leuten, ist außerdem der Aus- fall einer Person ohne Ersatz nicht darstellbar. Daraus resultieren im wesentlichen “die Komplikationen” im Zusammenhang “mit Kindern”.

Kinderarbeit oder Kinder zur Arbeit?

Wieso werden Kleinkinder nicht zur Arbeit mitgenommen? Weil sie
weinen, weil die Windeln riechen, weil “es” zu stillen ist? Der echte Zeitbedarf pro Kind und Tag beträgt nicht mehr als 2 Stunden. Vorteil für den Betrieb: Mitarbeiter/Mitarbeiterin sind anwesend, können kon- sultiert werden und bekommen selber “alles” mit, verlieren also den Anschluss nicht.

Wenn es dafür einen staatlichen Leistungsminderungausgleich gäbe, würde es im LT zur
Kohleinduzierten (Brüderle: “Zuchtprämie für Doppelverdiener”) nicht die ätzende Polemik geben.

Sitzt die Mutter in der stundenlangen Konferenz. Kind weint. Nichts ist zu verstehen. Es wird doch niemand behaupten, dass der Ausfall der Redebeiträge einer Person, den Untergang der Ökonomie bedeu- ten würde. Im übrigen sind alle Teilnehmer selber einmal Babies bzw. Kleinkinder gewesen, wie das Bundesinstitut für Öko- und Artenfor- schung mit hohem Aufwand aber unumstößlich festgestellt hat.

Wäre es nicht interessant, insofern natürliche Zustände wieder herzu- stellen?      

26. Juni 2006 Es gab Wichtigeres, daher erst jetzt
USA importieren Know How “internationale Krisendiplomatie” Schnauzomobil-Mini
schon bald nach Untergang von Grünrot gab es Meldun- gen Dr.h.c. J. Fischer wolle, wie Christiansen (leider erst 2007), einen Teil seines Le- bensmittelpunktes, nämlich Quatschen, in das Ausland verlagern. “Es ist vollbracht” meldet
sinngemäß der KStA, beste Zeitung im Großen Westen am 19. Juni, S.3.

Bekanntlich hat die FDP den Alleingang der USA im Irakkrieg mehr- fach (18.02.03 und
19.03.03) nicht gutgeheißen. Die Grünroten beka- men angesichts des immerhin denkbaren US-Erfolges “die Krise” und haben aus diesem Grund seit Herbst 2002 die weltweite Antiamerika- nische Koalition maßgeblich organisiert. Das ermutigte Herrn Saddam, zum Widerstand gegen die Inspektoren, die finden sollten, was es wohl nicht gab. Die USA fielen auf die Provokation herein u. marschierten. Hätte Saddam statt dessen die Inspektoren arbeiten lassen, würde mancher der 2500 Toten US-Soldaten noch heute leben. Aus Schaden klug geworden, wollen die USA von Fischer, professoriert, persönlich wissen, wie “internationale Krisendiplomatie” zur Montage von Anti-Ko- alitionen funktioniert. Ob uns Deutschen dieser Know How Export noch bekommen wird?      

23. Juni 2006 Roman Herzog heute im KStA, S.10

Zweimal abgeschnitten immer noch viel zu kurz
Den politischen Schlampladen sanieren

Roman Herzog setzt sich in dem Beitrag für die Verabschiedung der “Föderalismus-Reform” gemäß bisher gefundenem Kompromiss ein. Realpolitisch mag
Herzog Recht haben: “Besser das als gar nichts”.

Wie der begnadete Jurist sicher weiß, besteht ein “Staat” konstitutiv aus Menschen, Gebiet und Institutionen (Rechtsordnung). Das Gebiet gibt es, ebenso die Institutionen samt Rechtsordnung. Auch die Men- schen gibt es; sie folgen, lassen sich Vieles gefallen; ein 1789 haben die
Menschen, d.h., die Indulas, weder geplant noch im Sinn. Mit an- deren Worten die Menschen machen, was “die Politiker” in ihrem Zu- ständigkeitsbereich wollen. Viele sind sogar der Meinung, die Politiker könnten ihre Zuständigkeit noch erweitern. Wo also ist das Problem?

Herzog schreibt, es ginge um die “Entscheidungs- und damit die Re- formfähigkeit” “unseres Staates”. Eben nicht. Der Staat, insbesondere das Gebiet, die Institutionen, die Menschen und Bürger, samt ihrer “Planungen”, sind absolut in Ordnung - wenn wir einmal davon absehen, dass alle “etwas” mehr/besser arbeiten müssten. Der Politik-Betrieb allerdings funktioniert unter aller Sau; das ist ein ausgewachsener Schlampladen in Vergleich zu dem die vielen untergegangenen Groß- unternehmen od. jene, die Mitarbeiter in Tausender-Packs noch 2006 entlassen müssen, wahre Tugendparadiese sind.

Noch deutlicher: Unter aller Sau ist das Verhalten der Politiker, d.h., der bestimmenden Akteure in der Politikbranche. So wie Klaus-Uwe Beck (SPD-Chef) kritisierte, dass viele nehmen, was nicht niet- und nagelfest ist, dehnen in der Politikbranche die Akteure die Verfassung bis
zum “Geht-Nicht-Mehr” u. manchmal sogar mehr als das. Anschei- nend ein Kavaliersdelikt. Aber niemand, schon gar nicht die Bürger zwingen die Damen und Herren Politiker zu einem derart schamlosen Verhalten. Alles Verhalten das künftig sein soll, könnte Realität sein - wenn “sie” heute wollten.

Jetzt also wollen unsere Politiker ihren eigenen Knigge ändern. Sollen sie. Und müssen sie. Denn der Schlampladen hat auch ökonomische Wirkungen. So wie in der Politik-Branche “alle über alles” quatschen und sich in fremde Zuständigkeit (etwa die der Menschen) und fremde Arbeit (die der jeweils anderen Gebietskörperschaften) hereinhängen, geschieht dies ziemlich flächendeckend auch in der Wirtschaft. Seit vielen, vielen Jahren; allerdings mit vielen unter den Realbedingungen lobenswerten Ausnahmen. Weiter so den Tüchtigen. Ob den 82,7 Mio Deutschen
die neuen Regeln in der Politikbranche helfen werden? Das entscheidende ist das bessere Realverhalten: Also weniger quatschen und mehr arbeiten:

  • Art. 38 GG ernst nehmen.
  • Die Überforderung der Politikbranche einsehen. Kompetenzen zurücknehmen. Sozialisten/Konservative würden nichts verlie- ren, weil dem Primat von Politik zufolge jede Entscheidung heute, später wieder genau andersrum getroffen werden kann.
  • Unverzichtbar: Mehr Selbstlosigkeit. Schon jetzt so wie Ideal- kommunisten erst später sein wollen oder Jesus Christus vor 2000 Jahren vorgegeben hat. Wie wäre es? “Unzumutbar”? “Zu” anstrengend? Also doch nicht mehr arbeiten, lieber quatschen?

Föderalismus-Reform nur mit Finanzreform

Alles sehr schwierig? Eben. Regeln ändern, gut. Aber darauf kommt es erst in zweiter Linie an. Angenommen, eine Straße sei bis 1,0 m unter Niveau sanierungsbedürftig. Macht es dann Sinn, nur die oberen 10 cm der Optik wegen zu sanieren?

Nur wenn CDU/CSU und SPD den Liberalen erneut (“veränderte An- zahl von der FDP mitregierte Länder”, Scholz, SPD, gemäß FAZ.net von gestern) die Finanzreform fest zusagen, lohnt es aus liberaler
Sicht, die Verantwortung für die Teilsanierung mit zu übernehmen. Nachvollziehbar, dass Roman Herzog als Mitglied der CDU/CSU zu dieser Frage in die Schlacht geworfen wird. Typisch CDU/CSU: Macht- politisch Druck machen. Und die Inhalte?

22. Juni 2006 Haushaltsdebatte im BT

Wie wäre es denn mit einem Unternehmergeld?

vdL sinngemäß
im Parlament aller Deutschen: Die Kohleinduzierte solle den Verdienstausfall wg. Kinderbetreuung ersetzen. Da wir zu we- nig Kinder haben, wird durch diese Lohnersatzleistung den künftigen Eltern die Entscheidung für ein Kind erleichtert.

vdL: “Elterngeld ist Lohnersatzleistung ...” + LT-Über- setzung: Auf Pump, wir haben es ja so Dicke. Basta.

Intellektuell minderwertig, übrigens typisch CDU/CSU. “Ich” befinde in meiner unendlichen Weisheit ... mit der Konsequenz, dass jene, die es am wenigsten “brauchen” am meisten “bekommen”. Zur Frage wie viel
Zusatzkinder uns die Kohleinduzierte bringen wird, schweigt vdL erneut. So als ob der Sozialetat von 2005 auf 2006 nicht um 4% ge- stiegen sei. Und das obendrein auf Pump. Selbstverständlich bei be- geistertem Applaus der Sozialisten. Logo, denn die werden mit Sicher- heit versuchen, das Publikum damit verrückt machen, dass geboten sei, diese sexualstaatliche Maßnahme in eine sozialstaatliche umzu- polen u. sich dann als Retter der Menschheit ausgeben. Die Brücke dazu hat die CDU/CSU der SPD verschafft. Tanzt die FAZ-Redaktion vor Freude? Zur Kohleninduzierten gibt es bei unseren Seriöslingen, fairerweise notiert, Murren. Das LT : Zu spät Freunde. Besser wäre ge- wesen der FDP etwa zum 26.03.06 nicht in den Rücken zu fallen.

Haben wir zu wenig Unternehmen?

Klar, 5.000.000 Arbeitslose. Also, nach vdL-Logik (saggens’e mal Hr. Albrecht ... ) gibt es jetzt das Unternehmergeld,
um die Entscheidung der künftigen Unternehmer für ein Unternehmen zu erleichtern. Naaaa? Worauf warten unsere fulminanten Elefanten ... ? Das sei per Ich-AG schon “versucht” worden. Entgegnung: Würden Sie einen Vogel “per PISA” entfedern u. sodann per Fluggeld sein Fliegen zu fördern? Sozialisten sind dazu glatt fähig. Und CDU/CSU, ganz schön vor den Hund gekommen ...      

30. Juni 2006 Fußball WM

Deutschland hat verdient ge- wonnen ... aber Argentinien hat besser gespielt

Die Lehre für die D&H Geschäftsführer in der Politikbranche: Nur auf die Resultate kommt es an.

Am Rande des Spiels notiert:

War es nicht süß, wie Angela Merkel Chefin in Europäi- schen Sexualstaatsmodell den Hrn. Franz Beckenbauer umarmt hat? Und der Herr Bundespräsident hat die Bürger- sprache wieder gefunden. Auch Peter Struck (SPD) saß elefantenlike in der Nähe der mächtigen Kanzlerin; er arbei- tete noch im Stadion an dem Band II seiner Naturromans “Lebensfreude und Optimismus”. An alle Indulas:

So und jetzt feiert erst einmal schön, denn am Sonntag gibt es die Philippika in alttestamen- tarischer Strenge sogar schriftlich.  

28. Juni 2006
FAZ erwähnt heute 7 X “FDP”
Aber die
Grünen müssen es ihnen angetan haben: Eben- falls 7 X (incl. 1 X AU). Gut, die FAZ-Redaktion war wohl der Meinung, ihre Leser würde der Abgang der Dr.h.c. J. Fischer interessieren; das brachte immerhin einen Treffer. Also war die FDP bei der FAZ heute klarer Sieger. Weiter so mit der Seriosität ...

À
propos Fischer. Große Indula-Aufregung, wohl weil man- cher auch so einen pikfeinen Prof.-Titel wie Fischer haben will. Man muss den Mann verstehen: Kein Mikrophon der weltweiten Erde in das seit 1998 der Fulminante nicht hin- eingequatscht hat. Wurde er von dienstbaren Geistern teils voreilend, jedenfalls unbegrenzt bedient, ist der Job desje- nigen, der sich fachlich kundig macht, in Bibliotheken, Ge- setzen, Vorlagen, Dossiers unermüdlich nach der Suche des Gemeinwohl (Art. 38 GG) stöbert nachvollziehbar min- derwertig: Unter seiner Würde? Nun, schaumama wie viel Studenten in 2008 noch seine Vorträge besuchen ... Aber auch Schröder; Herr über Quadratkilometer Anzeigen war in Ffm dereinst gelitten. Ob die Gazprom-Controller die Ren- tabilität des jährlichen 250.000€-Jobs nachweisen können? Unwahrscheinlich, nach der Performance in Berlin ...     

28. Juni 2006
ifo-Index: Freuen über Freude
Schon das wird Gebeutelten (selbst)helfen. Das gilt sowohl für
unsere 5.000.000 so wie die Kapitaleigner. Hoffnung, der Weg zu Heilung. Allerdings:

Gesundbeten zwecklos

Im
KStA, S.1 gibt es zwei interessante kleine Hinweise: (a) Die Zuverlässigkeit des ifo-Index wird teilweise bezweifelt (b) Der Index-Wert war seit 1991 noch nie so hoch.

Zu
(b) Vergleichbarkeit bei einem so langen Zeitraum? Wer- den die gleichen Fragen gestellt, ist Vergleichbarkeit frag- würdig, weil sich das Bewusstsein (Rezeption der Begriffe, Erwartungshaltung) der Befragten geändert hat und der Kontext (Hintergrund, Umfeld) anders ist; sind die Fragen “angepasst”, sind die Antworten ebenfalls anders, also Ver- gleichbarkeit erst recht nicht gegeben.

Zu (a) Keine Frage: Auch technische Messungen können im mathematischen Sinn grundsätzlich nicht genau sein. Im Falle des ifo-Index beruhen die Zweifel allerdings auf wechselnden, u.U. sogar zufallsbedingten, jedenfalls nicht erfassten signifikanten Einflüssen. Prämisse: Im Gegen- satz zu grünroten Zeiten mit Gerhard Schröder (SPD) und Joschka Fischer (Grüne) ist die Anzahl derer, die aus poli- tischen
Gründen den Aufschwung wollen gestiegen. Da der ifo-Index so bekannt ist, kennen die Befragten die Wirkung ihrer Antwort. In Grenzfällen gibt es also positivere Antwor- ten als der (inneren) Erwartung des Befragten entspricht. Laut Handelsblatt S.1 spiegelt sich der höhere ifo-Index auch an der höheren Kreditnachfrage am langen Ende (Investitionsabsichten). Das Argument kann zutreffen. Es kann aber auch sein, dass die Kreditnachfrage anzieht, weil seit ca. einem Jahr verstärkt mit steigenden Zinsen gerechnet wird. Einzig entscheidend ist jedoch: Wird in D’land nun mehr gearbeitet oder nicht?

Sowohl die Wirkung des politischen Wollens auf den Ifo-In- dex wie die steigende Kreditnachfrage bei steigenden Zin- sen
sind Anwendungsfälle für die sozialwissenschaftliche Unbestimmheit: Das Verhalten des Einzelnen wird von der Kenntnis eigener wie fremder Verhaltenswirkungen (Theoriekenntnis) beeinflusst. Der ifo-Index wäre insofern nur dann sauber, wenn kein Befragter wüsste, dass es ihn gibt .

Im
HB steht auf S.1 “Die rund 7 000 befragten Unternehmen beurteilten die aktuelle Lage deutlich besser als noch im Mai.” Die Verallgemeinerung ist mit Sicherheit überzogen. Es genügt, dass ein Teil (10%?) anders urteilt, um den ifo- Index in Bewegung zu setzen.

Die Grünroten haben oft geklagt es solle nicht in Mies ge- macht
werden. Der Wunsch war nachvollziehbar. Daher wä- re es optimal, wenn die Regierenden - damals und heute - zum Miesmachen keinen Anlass geben ... Tja ...        

27. Juni 2006
Armer Peter Carstens (FAZ)
Hatte wohl den Auftrag Nettes über die FDP und
WW zu schreiben. Thema: Fußball der spitzen Finger. Gutes Argument: 20 Mio schauen u. die anderen “50”-60? Sicher- lich bekommen viele Leute beim Gedanken mit anderen 50 Tsd im Chor zu brüllen die intellektuelle Gänsehaut. Im- merhin brüllten schon “früher” “zu viele” etwa in Nürnberg.

Für Carstens muss schon der Gedanke an die FDP eine Körperverletzung sein. So kann er sich nicht verkneifen (a) zu sportlichen Aktivitäten von WW das Verb im Konjunktiv zu setzen, (b) WWs Bescheidenheit als “gewohnte” und “seine”
Mehrheit als “wegschauende” zu adjektivieren (c) für die WW ein Trost “sei”, d) Die Oppositionsarbeit als “ätzen- de” zu bezeichnen als ob sie sich darin erschöpfe und (e) Carstens schafft es, jene der 20 Mio, die FDP wählen, “op- timal” nachteilig zu beeinflussen ... Ob Carstens dies alles mit links produziert od. an den Formulierungen länger feilt, ist hier nicht bekannt. Dennoch aus FAZ-Sicht sprachlich kompetent gelöst, so wie der Mann - zwar etwas sauertöp- fisch - von Kennern pauschal gelobt wird.

Letztens hat sich der Sound unserer fulminanten Hohlkopf- seriöslinge “etwas” gewandelt”. Klar, jeder Traum hat ein Ende (unfreundlich ließe sich im Carstens-Stil formulieren:
“Jeder Penner muss gelegentlich erwachen”). Nun, bei dem Agieren der vdL kein Wunder ... Aber: Es fehlt - wird hier- mit eingefordert - dass liberale Ideen auch systematisch und nachhaltig mit FDP verbunden werden. Wenn nämlich die Koalitionsumfragewerte um weitere 10 Punkte sinken, wird die Chose knallen und die Konservativen, jetzt anders- rum, als wahre Abendlandretter FAZ-propagandiert. Gemäß GG ist das erlaubt, aber für “die Bevölkerung” nicht wirklich hilfreich. Warum sollte denn angenommen werden können, dass die CDU/CSU künftig “vernünftig” agiert? Im übrigen ist dafür Sorge zu tragen, dass der Verlust der Elefantenschaft bei der FDP ankommt. Denn ebenfalls ohne Nutzen für “die Bevölkerung” wäre es, wenn die Prozente etwa bei der SED landen. Sagen wir daher etwas freundliches über die SPD: Die sind in gewisser Hinsicht wie ein metergroßes Karni- ckel, das auf dem Schoß platziert, sich das kuschelsanfte Fell bei angelegten Ohren streicheln lässt. Ach so, “pca”:

Was wird im Fall der Fälle mit
unserem Peter Carstens? Nun, in anderen Zeitungen ist es Praxis: Einzelne Damen und Herren Journalisten erhalten das FDP-Verbot, was nicht gegen Meinungsfreiheit verstößt, wenn die Redaktion das intern vorgibt. Oder ist die FAZ-Redaktion nicht doch der Meinung über die Oldies von 1968 ließen sich Biblio- theken von “Ätzendem” schreiben?      

26. Juni 2006 Elefantenlogik
“Alle an der Finanzierung einer guten Semmelversorgung beteiligen”
so weit sind wir nicht; die
objektiven Bedingungen sind nicht gegeben. Einstweilen kommt das neue “Gesundheits- system”, das “der Bevölkerung” hilft, gesund zu werden. Außerdem führt die sog. große Koalition des kleinsten Ge- meinsamen Nenners “Die kohleinduzierte Verbesse- rung menschlicher Reproduktionsrate” ein, obwohl in “der Bevölkerung” zunehmend Lebensplanung mit “ohne Kinder” stattfindet, Kinder zunehmend weniger “erwünscht” sind. Motto: Wir wollen es allen Recht machen und machen daher alles falsch.

Unser neuer “Sexualstaat muss”

sich daher mehr denn je um die Standard-Gesundheitsver- sorgung
“der Bevölkerung” “kümmern”. Wie sonst sollte das Leben im Sexualstaat genießbar sein? Die gute Nachricht:

Derweil Elefanten, Konservativen, Sozialisten, CDU/CSU u. SPD weiter frohgemut quatschen, kümmert sich der Se- xualstaat ... beklemmend schon die Vorstellung “die” wür- den sich neben Quatschen obendrein um Politik kümmern, gar neue Gesetze machen.

Warnung: Nach GG sind SPD und CDU/CSU im Bund legi- timiert, fast jeden Schwachsinn Gesetz werden zu lassen.

Besser wäre, sie würden sich um Wirtschaftswachstum u. vor
allem um die Befreiung der Menschen wenigstens “küm- mern”, so dass alle Menschen in die Lage kommen, sich autonom um ihre eigenen Angelegenheiten zu kümmern.   Noch besser: Sie produzierten entsprechende Resultate. Leider ein unwahrscheinliches Ereignis. Die CDU/CSU will noch nicht einmal die Koalition mit der SPD beenden. Ob die FAZ-Redaktion inzwischen einsieht, welche fatale poli- tische Entwicklung sie mit herbeigeschrieben hat?

Liebe Mitbürgerinnen u. Mitbürger. Sicher ist sicher:

FDP in den Meinungsumfragen, FDP in den Wahlen und FDP-Mitglied werden.    

25. Juni 2005 Interne Sache

“Hans Wurst” erneut melden.
 
Bei Adressergänzung “c/o Bernardo Trier” klappt es.

25. Juni 2006
Sollten wir am 9. Juli ...

Ihre LT-Redaktion hat schon die passende Schlagzeile für einen saftigen Artikel aus solchem Anlass.
Müntefering, Merkel und Co.: Ohren anlegen. Mauschascha.     

24. Juni 2006
Ein paar Resultate gefälligst?
beim Suchen des vdL-Lebenslauf über die Web-Site der Elefantenregierung aus SPD und CDU/CSU steht heute als Erläuterung eines Bildes der redenden Kanzlerin:
Wichtige Projekte sind auf den Weg gebracht  Typisch. Und was wurde fertiggestellt? Als ob die LT-Re- daktion gestern ein Orakel geschrieben hätte (siehe links “Den politischen Schlampladen ...”). Fertiggestellt? Die Ge- setze zum Griff in die Tasche der Bürger. Klar, zum Nullta- rif gibt es das “Europäische Sexualstaatsmodell” nicht.

24. Juni 2006
Christiansen geht. Aber erst 2007.
berichtet der KStA ausführlich. Im Rahmen eines etwas chaotischen Beitrages bei den Seriöslingen (S.45) wird kri- tisiert, dass Ch “von vornherein jeden Gesprächsfaden zer- schnitt, ließ sie den Gedanken gar nicht erst zu, daß es auch Probleme geben könnte, die bei geduldiger Beratung zu erledigen wären”. Interessant. Fazit auf Kölsch: “Illner, opjepass”. Friedman, Sie kommen.      

23. Juni 2006

Deutsche Politik sanieren? Gerne.
Erst FDP wählen.
 

22.+24. Juni 2006
Die gezinkten Karten der Gewerkschaften
Bisweilen ist von Sozialisten (SPD, Gewerkschaften, usw.) zu hören, alle Maßnahmen (Steuersenkungen des
OMM, Ausbildungspakt, Hartz-IV, usw.) zur Reduzierung der Ar- beitslosigkeit hätten nichts gebracht. Schon deswegen sei- en die sog. Arbeitnehmerrechte zu verteidigen.

“Derzeit” agieren die Gewerkschaften ein wenig “umsichti- ger”. Ihre politische Abteilung, die SPD erreicht dies durch appellieren an die solidarische Disziplin, die gemeinsamen Werte oder erinnern an
Otto Wels und viele makellose De- mokraten, die es in der Geschichte der SPD ohne Zweifel gibt. Immerhin gebe es derzeit mit Hilfe der CDU/CSU doch signifikante Fortschritte in der sozialistischen Sache.

Die Pferdefüsse:

Die gesetzliche Förderung für kostengünstigen Streik, das Tarifmonopol, die Allmacht der Zentralen, die Funktionärs- fremdbestimmung, alles “Instrumente” mit denen die Ge- werkschaften schon seit 20 Jahren den Karren systema- tisch durch Schüren von Sozialneid an die Wand gefahren haben, bestehen unverändert.

Und weil
“die Kapitalisten” das wissen, gibt es den beklagenswerten Investitionsattentismus, mit der Wir- kung, das Arbeitslosigkeit nicht fällt. Denn: die Ge- werkschaften sind unverändert in der Lage auf Amok zu schalten u. haben sich in keiner Weise von ihrem verheerendem Verhalten distanziert.      

22. Juni 2006
”Seriosität” bis auf die Knochen: Hohlkopfseriöslinge bringen “FDP” nur 26 mal, “Grüne” aber 37 mal.

22, Juni 2006
Was ist im Busch ?
Bundeshaushalte 2007ff seien schwierige Herausforderun- gen. Mehrfach klingen in den letzten Tagen derart düstere Stimmen ex Regierungslager an. Merkel: D’land ist ein Sanierungsfall.      

22. Juni 2006

... über sozialistische Prozesspolitik ...

Wertepolitik: Sozialismus, was sonst? Einwand: Sie sagen das doch nicht. Entgegnung: Wahldebakel, wäre (heute) die Konsequenz; übri- gens agieren sie derzeit dreigeteilt, d.h., mit “Spezialprodukten”, was eine maximale Ausschöpfung des Marktes erlaubt und im “ungünstigs- ten” Fall “Abgabe von Dienstwagen” an andere Partner zur Folge hat.

KStA,
S.33 zitiert Heribert Ferger (*), GF der IHK Köln: Es könne nicht angehen, “dass die öffentliche Hand (Ferger meint sicher die Damen u. Herren Politiker) zweifellos wünschenswerte Ziele zu einer gesamtge- sellschaftlichen Aufgabe erklärt und dann zur Finanzierung die Steu- ern erhöht”.

Die Aussage, hätte in wenigen Wochen möglicherweise auch die LT- Redaktion produziert. Ferger war schneller. Gut, dass Viele (ausge- nommen die Hohlkopfseriölinge auf Ffm, der legendären Reichsstadt für Handel und Aufklärung) mitziehen, denn auch eine komplette Re- daktion kann unmöglich alleine stemmen, was nötig ist.

Der Gedanke von Heribert Ferger ist anders zu formulieren: “Liberale wollen nicht, dass Sozialisten/Konservative zweifellos ... usw.” Denn entgegen der Aussage von Ferger, geschieht genau “das” doch und zwar mit System/Methode.

Beispiel der Kombi Bildung/Familie. Seit ca. 1996-98 hat die SPD das Thema “kommuniziert”. Das lief zunächst unter Sozialgerechtigkeit, wurde später nach und nach von der SPD verselbstständigt. Schließ- lich kreierten die Grünroten “das Ganztagsschulsystem”, obwohl ers- tens der Bund nicht zuständig war und sie zweitens genug anderes zu tun hatten und hätten tun sollen (**). Um die Vorgehensweise zu verstehen, genügt es zu wissen, dass per professioneller Meinungs- umfrage die zeitpunktbezogene
“Einstellung” der Wähler ziemlich genau ermittelt werden kann, so dass unter Abschätzung der Reak- tionen der anderen Player auf dem Markt, mit relativ geringem Irr- tumsrisiko der nächste Schritt unter Einsatz von “Macht” getan werden kann.

Alle jene, die die liberale Bürgergesellschaft wollen, müssen sich also bewusst machen, dass die öffentliche Meinung derzeit so konfiguriert ist, dass die Sozialisten es sich erlauben können, das zu tun, was Liberale nicht wollen: Zuletzt haben sie per Elterngeld “errungen”, den Wirkungsbereich
der Staatsverwaltung zu erweitern - von einer entspre- chend kompensierenden Minderung ist nichts bekannt.

Sozialisten hilft hierbei die Klarheit der vereinfacht formulierten Zielset- zung: “Mehr Staat”. Entsprechend die Liberalen: “Weniger Staat”.

Und die CDU/CSU? Holen erstens der SPD die Kastanien aus dem Feuer, tragen / machen zweitens aktiv eine Politik, die subsummiert mehr Staat, d.h., mehr Sozialismus produziert. Fazit:

Weil die CDU/CSU so handelt, ist ihre schrittweise Abwicklung unverzichtbar. Was helfen uns Leute wie Biedekopf oder ihre Bibliotheken von Stonntagsreden, wenn die CDU/CSU “in der Realität angekommen”, sozialistische Politik macht?       

21, Juni 2006 Haushaltsdebatte BT
Westerwelle: “Toleranz durch Bü- rokratie”. Das LT: “Elefantenlogik”.

21. Juni 2006 Haushaltsdebatte BT
Falsches Denken im Parlament aller Deutschen
Peter
Struck (SPD): “Die Menschen erwarten, dass wir Ihnen helfen ei- nen Arbeitsplatz zu finden”. Fragen wir mal so: Die Regierung will allen 5.000.000, gar persönlich, “helfen”? Oder sollte “die Regierung” dafür sorgen, dass sich die Unternehmen um Mitarbeiter reißen?

21. Juni 2006 Haushaltsdebatte BT
Ausbleiben der ökonomischen Argumentation bei CDU/CSU/SPD bietet Gisy die Plattform für seine Demagogie. Satz für Satz; Aussage für Aussage. Gisy hat der Regierung eine um die andere Maßnahme förmlich um die Ohren ge- hauen, dabei die Liberale Argumentation (etwa von der FAZ systematisch nicht mit “FDP” ver- bunden) nonchanlant bypassen können.      

21. Juni 2006 Haushaltsdebatte BT
Merkel zeigt Unsicherheit in der Wortwahl
viele Beispiele. Und dann erneut “Gesundheitssystem”. Wer in inso- fern in Systemen denkt, kann die Sichtweise, das Interesse der Bei- tragszahler konzeptionell nicht erfassen; Konsequenz: “Maßnahmen” mögen dann ästhetisch gefallen, aber die Wirkungen sind für die Ein- zelnen eine Belastung. Etwa bei den Themen Elterngeld oder KMU (“das
Entwickeln leichter machen”) bricht die obrigkeitsstaatliche Men- talität voll durch. Gedankengänge der Kanzlerin nicht stringent.

21. Juni 2006 Haushaltsdebatte BT
Mehr Steuern, Staat und Bürokratie
Rainer Brüderle donnert der Kanzlerin ihre gebrochenen Wahlverspre- chen um die Ohren (sinngemäße Zitate): Stimmung wird schlechter, weil die Versprechungen nicht umgesetzt werden ... statt mehr Freiheit, bekommen wir mehr Bevormundung und mehr Regulierung ... es kann nicht um Zuchtprämien für Doppelverdiener gehen. Auch “Pofalala” mit seiner Scheindebatte ’Splitting’ ist kein Ansatz, der überzeugen kann. Zu Merkel: “ ... jetzt sind Sie gelandet als Bettvorleger der SPD u. set- zen mit der SPD das um, was die Grünen wollten” ... “wir werden von zwei Sozialdemokratischen Parteien regiert eine ist rot angestrichen, die andere ist schwarz angestrichen, beide sind falsch progammiert”.

18.+19.+20. Juni 2006

Kohleinduzierte als ABM für Staatsanwälte?

Die erste Betrügerei ist im Projekt bereits eingebaut: 67% vom Netto soll “es geben”. Was ist denn mit den Beiträgen zur Sozialversiche- rung? Die entfallen, also sind 67% (300-1800 €/Monat) die Betrugspa- ckung von Anfang an.

Auch Privaten eröffnen sich große Chancen für Betrügereien:

So ist mit inflationärem Kinderimport, Kinderhandel, -schiebereien und Kindertransport unter unmenschlichen Bedingungen zu rechnen. Fer- ner ist mit einer Zunahme der virtuellen Bevölkerung zu rechnen, bzw. damit das Einzelne aus amtlicher Sicht als Mehrfachgeborene zu gel- ten haben. Auch könnte interessant werden, dass Einzelne von Beruf Geborener werden. Die Zusatzkinderkopfpauschale beträgt einschl. Vaterfaktor
immerhin bis 25.200 €/Fall. Kann dem Auftragsboom in der Passindustrie aus ökonomischer Sicht noch Positives abgewonnen werden, so können die Staatskonzepte Orwellscher Konfiguration zur “Bekämpfung” der Betrügereien als Folge sexualstaatlicher Regelungs- wut nur Beklemmung auslösen.

So müssten Privatgeburten verboten und das Straßenschilderwesen mit, flächendeckenden, Richtungspfeil “zur staatlichen Geburtsan- stalt” ausgebaut werden. Ferner bekämen wir einen neuen Beamten- beruf:
Amtliche Geburtsinspektoren hätten die hoheitliche Aufgabe die Geburtenbranche u. das Gesamte Geburtenwesen so zu überwachen, dass wir uns wegen unmenschlicher Zustände in der Geborenenindus- trie gegenüber allen anderen Bananenrepubliken dieser Welt nicht od. nur mäßig blamieren müssen. Vor allem hätten Geburtsinspektoren die Aufgabe, versuchen sicherzustellen, das Kinder nicht doppelt ge- boren werden, also der Anteil der virtuellen Bevölkerung nicht zu sehr zunehme. Nachdem also

SPD und CDU/CSU intensiv mit der Beseitigung der Probleme kämpfen, die sie selber kreiert haben,

hätten sie enorme Schwierigkeiten sich auf die einzig sichere Metho- de
zu einigen, die (rechtliche) Mehrfachgeburt ausschließt: Eintragung in die Einwohnerrolle und Herausgabe “der Papiere” nur Zug um Zug gegen eindeutige indesktruktible Kennzeichnung. Einige wollen den handgroßen Stempel auf den Po, andere die zehnstellige Nummer unter der Achsel tätowiert und andere plädieren für den Nasenring. Als Zukunftssicher und modern betrachten gewisse Kreise angeblich das konsolidierte Kind-Mutter-Vater-Genzertifikat. (Liberale schmunzeln durchaus: Sollen sie nur kommen ... )

Virtuelle Arbeitsverträge. Das Thema war bereits in der Presse. Das Durchschnittsgehalt der letzten X Monate soll für die Ermittlung der Kohleinduzierten maßgeblich sein. “Man” will Missbrauch verhindern. Dann verhindert man schön; auch den Handel mit den Männerrechten. Er+Sie wissen normalerweise genau was zum Thema Elternschaft ei- nes
Kindes Sache ist. Warum also nicht einen Dauervater unter Vertrag nehmen, der beim Amt gemeldet wird? Die Kohle läuft fifty-fifty und “alle” haben nur Vorteile.

Exkurs Verfassungsrecht: Muss über das Recht, geboren zu werden nachgedacht werden? Bekenntnis der LT-Redaktion, noch heute “Ja zur Änderung des §218” (verschämte Ausdrucksweise). Jedoch geisti- ge Gänsehaut. Wenn vdL immer wieder nonchalant einfließen lässt, es solle die Entscheidung der Eltern zum Kind durch die Kohlein- duzierte “gefördert” (welches Verb auch immer) werden, muss nach Meinung der Misterin, die ja wohl weiß wovon sie spricht, die Befruch- tung
ein Willensakt bei vollem Bewusstsein sein. Bitteschön. Jede Po- lemik kann hier unterbleiben, auf die Widersprüchlichkeit im Handeln sei hingewiesen. Auf den geistigen Schnauzefall warten wir in aller Ru- he, derweil wir wie zur Belustigung beobachten können, wie die Ele- fanten von CDU/CSU und SPD die bio-anthropologische Degeneration der Menschheit bekämpfen. Kein falsches Verständnis: Polemik gibt es hier ausschließlich wegen der Arroganz und der Frechheit, das Tun und Lassen anderer Menschen bestimmen zu wollen. Wie ist nicht voraussehbar: Aber schiefgehen wird den Elefanten “dies alles” auf jeden Fall. Je später sie es einsehen, desto wahrscheinlicher ein künftiges “1789”, im wortwörtlichen Sinn.

Zu allerlei Erwägungen sollte schon aus ethischen Gründen die
Kom- plexe Situation auf jeden Fall veranlassen. Fand eine Monatsklausur der Regierung statt, damit alle, verantwortlich, kapieren worum es geht? Nein, also Frage: Hat der Gesetzestext am 14.06.06 “versand- fertig vorgelegen” oder wurde lediglich der Tag vom “1:0” (auch im Ne- gativfall “richtiger” Termin) ausgenutzt, um die problematische Angele- genheit durch die Medien (mit an diesem Tag “nur darauf konzentrier- ten” Journalisten) zu bringen?

Es wird also immer dringender, dass die Kollegen Mitbürger ihre noch vorhandenen antiliberalen Vorurteile vorsorglich abbauen: Es zeichnet sich ab, dass die Lieblinge der FAZ, die CDU/CSU/SPD-Elefanten, das schon bisher beachtliche Desaster weiter ausbauen wollen. Und dann? Je eher Sie FDP wählen, desto besser für jene, die der- zeit den Sozialisten u. Konservativen noch am meisten trauen.

18. Juni 2006 Heute ist gutes Wetter und Demokratie ist wunderbar

Sozialisten und Konservative auf politischem Saufgelage

Unwillig bzw. unfähig “die Ökonomie in Ordnung zubringen”
(*), haben sich ca. 85% der Akteure unserer Politikbranche so lange das De- mographieproblem als Surrogat für die ProblemSTELLUNG sel- ber aufgeschwatzt, dass sie nun in Panik verfallen sind und damit zwangsläufig dem Wahnsinn der Kohleinduzierten, wenn man so will, zum Opfer gefallen sind. “Zum Opfer gefallen” weil dadurch nichts ge- löst wird. An dieser Stelle ist zu unterscheiden:

Die
Konservativen (im wesentlichen die CDU/CSU) merken gar nicht was sie tun; sie halten sich die Hände und: Scha-u-u-u-u-u mi net deppert o.

Die
Sozialisten (im Wesentlichen SED,  Grüne, SPD) lachen sich zwar ins Fäustchen, nehmen aber inkauf ein für alle Mal als politische als Megabetrüger ihren Platz in der Geschichte zu erhalten.

Holland in Not, Vaterland ade, Malz und Hopfen verloren? Nein.

FDP wählen, FDP sein, liberale Geis- teshaltung haben
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(*) 1,5 Mio Arbeitslose, keine Staatsverschuldung, Sozialpolitik nach dem Objektprinzip, Bürgergeld im Wesentlichen eingeführt, Renten zu 50% kapitalgedeckt, Gesundheitsversicherung aller: Private Pflicht- Grund-Versicherung (Zusatzleistungen nach Wahl) selbstverständlich bei stabilem EURO, also weiterhin unabhängiger Notenbank      

17. Juni 2006

KStA, S.3: “Eine Stute für jeden Hengst?”
 
WOW, wie ist das wohl gemeint? Kein Hengst mit mehr als einer Stu- te od. jede Stute ihren Privathengst? Darunter fettgedruckt “Tierschutz- verband in Schweden will Pferden Gesellschaft garantieren” Also unbe- dingt lesen, gelten die Skandinavier indula doch als fortschrittlich, wenn es um das Thema Nr.1 geht ... am Ende jedoch gewisse Enttäu- schung, denn über Pferderechte und deren Wunsch, in Gruppen zu le- ben wird berichtet. Gleichwohl irgendetwas muss im Busch sein. Wo- von haben die Damen und Herren Journalisten Wind bekommen? Hat da jemand gefeiert und zu viel geplaudert?
 
Hast’e Worte auf S.6 des KStA, beste Zeitung im großen Westen, ”CDU erwägt Familiensplitting” O-Ton “Wir treten dafür ein, das Ehegattensplitting zu einem Familiensplitting zu erweitern, damit be- sonders Belastungen von Familien mit Kindern besser ausgeglichen werden” Und jetzt kütt das Schärfste: “Zudem müssen gezielt Anreize gesetzt werden (weil die Abendlandretter befinden?), damit sich Eltern für mehrere Kinder entscheiden. Wir brauchen nicht nur mehr Famili- en in der Gesellschaft (klar, am Mond nicht), sondern auch mehr Kin- der in den Familien”. Das ist ja nicht zu fassen. Kaum hat das Elefan- tenkapinett “von der Leyen I” beschlossen, soll, weil trotz vdL-I-An- reize der Alte noch immer nicht zielsicher auf die Alte kommt, per “von der Leyen II” nachgebessert werden? Ob der Politikersorgen wird einem ja schwindlig, denn - außer Wirtschaftswachstum - küm- mert sich “der Staat” realiter um alles: Soziales, Staat, Europa, Sex, Globalisierung, Gerechtigkeit ... Das ist es:
 
Licht02

Indula wird der globale Sexualstaat ausgerufen
 
Oder haben wir jetzt nach Ausbruch sozialer Sexualgerechtigkeit
 
das “Europäische Sexualstaatsmodell”?
 
Allerdings absonderlich: So soll es für jeden sexuellen Volltreffer eine individuell berechnete Kopfpauschale geben, aber andererseits werden nach Steinbrücks neuer Steuerphilosophie Verhütungsmittel durch steuerpolitische Enthaltsamkeit gefördert. Solange also hier nicht die Instrumente, etwa, eine Condomsteuer, auf Vordermann gebracht werden, müssen wir davon ausgehen, dass in Berlin, derweil die Kanzlerin, mitten in der WM, einen in Fußball macht, die
 
sexualpolitische Geisterfahrt der Elefanten stattfindet.
 
Fehlt nur noch, dass der Dr.h.c. Joseph Fischer seine Damen ins Spiel bringt od. um das im LT bereits erwähnte Repro-Fondsmodell “abzusichern” der Online-Gentest mit realtime-response per “von der Leyen IV” kommt. Also Leute ... meint Ihr nicht ...
     

17. Juni 2006
‘Schuldigung wg. Dackeljournalisten
Am Ende des Beitrages “Die Deutsche Mutter ... “ steht am Ende “Dackeljournalisten”. Das wirkt pauschal, war auch so gemeint. Bei erneuten Nachdenken aber “das ist ungerecht”. Daher ‘schuldigung an alle Journalisten, die keine
Dackeljournalisten sind, wie übrigens der Definition vom 29.06.03 eindeutig zu entnehmen ist.     

16. Juni 2006
Es fehlt in D’land der ernsthafte ökonomische Diskurs
Nachvollziehbar, dass CDU/CSU und SPD genau daran kein Interesse haben. Statt dessen betätigen sich wesentliche Teile der Politiker von CDU/CSU und SPD mit
Meinungsstaubsaugerei. Als ob wir hier ein Volk von Vollidioten wären.

Das sind die christlichen Werte der CDU/CSU:      

16. Juni 2006 Sind wir hier im falschen Film?

Merkel, “christliches Menschenbild Grundlage meines politischen Handelns”

Aha, deswegen macht die CDU/CSU den Steigbügel für die Sozialis- ten. Deswegen also etwa Antidiskriminierung à la Grünrot, deswegen ebenfalls entgegen den Ankündigungen “Steuererhöhungen” das Re- formprojekt seit Monaten. Deswegen also Kinder nach Scheckbuch.
 
Also gut: Verzeihet ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun. Aber vergessen: Besser nicht. Oder: Wer der CDU/CSU glaubt wird selig. Besser auf Seligwerden verzichten. Und jetzt wissen wir auch, warum die CDU/CSU-Oberen davon sprechen, Bürokratie abzubauen. Sie ver- stehen das nicht? Die LT-Redaktion doch: Damit sie um so ungenier- ter
Bürokratie aufbauen können. Ihr dernier cri: der Fonds für die Um- verteilung der Beiträge und Steuererhöhungen zur Finanzierung der Zahlungen an die Dienstleister / Lieferanten der Gesundheitsbranche.
      

15. Juni 2006 Die gute Nachricht: Nach seiner Karambolage, zwei scharfe PM

Dirk Niebel wieder on air.
 
Zur Absicht der GEW an Schulen eine Gewerkschaftsbroschüre „Argumente gegen das Deutschlandlied“ zu verteilen:
 
Die Funktionärskaste der GEW stellt sich selbst ins Abseits, wenn sie die deutsche Hymne auf ,Einigkeit und Recht und Freiheit’ als nationa- nalistische Bedrohung hinstellen will. Der GEW-Chef leugnet so die Ge- schichte unserer Nationalhymne aus den Tagen der demokratischen Revolution und auch die Erfahrungen und den Umgang der Deutschen mit ihr.
 
Ich habe mich darüber gefreut, mit welcher Begeisterung an einem denkwürdigen Sportabend Polen und Deutsche in Dortmund ihre Natio- nalhymnen ganz selbstverständlich in das große Fest einbezogen haben.
 
Die ewiggestrigen GEW-Funktionäre sollten ihre Gespenstergeschich- ten in ihren Selbsterfahrungsgruppen diskutieren, unsere Schulen aber damit verschonen. Dieses Foul gegen Deutschland schreit geradezu nach einem Platzverweis für die GEW.
 
 
Zur Forderung des Expeaten Stefan Müller nach einem Arbeits- dienst für Arbeitslose:
 
Herr Müller von der CSU (Das LT: LV-Süd der CDU/CSU) marschiert mit seiner Forderung nach einem neuen Reichsarbeitsdienst in die falsche Richtung. Statt alle Arbeitslosen unter den Generalverdacht der Drücke- bergerei zu stellen, sollte Schwarz-Rot seine Hausaufgaben machen.
 
Unser Problem ist, daß wir zu wenige Arbeitsplätze haben und die Re- gierung nicht genügend kräftige Impulse setzt, damit mehr entstehen können. Europäische Nachbarn machen uns vor, wie es geht: mit einem niedrigen, einfachen und gerechten Steuersystem und einer Flexibili- sierung am Arbeitsmarkt.
 
Statt staatlicher Zwangsmaßnahmen ist es notwendig, jedem neu ge- meldeten Arbeitslosen ein Angebot zu machen: einen Arbeitsplatz, ei- ne Verwendung in der Zeitarbeit, eine Qualifizierung oder gemeinnützi- ge Arbeit.
 
Bei mehr als 4,5 Mio. Arbeitslosen muß Herr Müller erklären, wie er einen Arbeitsdienst organisieren will, ohne reguläre Arbeitsplätze zu gefährden. Wettbewerbsverzerrung wäre das letzte, was uns weiterhilft.

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Es empfiehlt die LT-Redaktion: Aber immer schön langsam “jun- ger Mann”; es gibt
indula schon zu viele Leute mit “nachhaltig” schwachem Rückgrat; da können wir uns nicht noch zusätzlich Ausfälle aus mechanischen Gründen leisten.

15. Juni 2006
... kann “man” doch nicht mit den NAZIS vergleichen ...

Doch “kann” “man” und wie. Zum Beispiel: Es gibt zwischen den NAZIS und allen heutigen Parteien Gemeinsames. Waren die Mitglieder der NSdAP Menschen? Und waren das Deutsche? Ach, soo. Also “kann” “man”. Entscheidend: Was folgt daraus? Nun ... Radio Eriwan. Schaumama, etwas genauer.

Besessenheit, Fanatismus: Die SPD weniger als die NAZIS, stimmt -
aber die Liberalen noch weniger. Staatsorientierung: Diesbezüglich steht die SPD den NAZIS eher wenig nach - aber die Liberalen sind von allen heutigen Parteien am wenigsten staatsorientiert. (Null StO allerdings nicht, sonst würden die Liberalen für die Abschaffung des Staates eintreten). Systemsucht: Die SPD spricht vom Bildungssys- tem, dem Gesundheitssystem, dem System der Sozialen Sicherung; solches organisiert die SPD - sicher aus theoretisch edlen Gründen - bewusst, so wie die NAZIS. Keine Missverständnisse: Die SPD wird nie ein industrielles System zum Mord von Menschen organisieren. Aber: Liberale sind nicht an Systemen interessiert, sondern daran, dass Kin- der zum Leben ertüchtigt, also ausgebildet werden oder daran, dass niemand etwa aus Geldmangel stirbt (deswegen Versicherungspflicht). Liberale wollen schließlich, dass der Einzelne sozioökonomisch nie untergeht. Deswegen das Objektprinzip als Sozial(pflicht)versiche- rung. Dazu “Systeme”? Nun, wenn die SPD meint, “wir” seien ein System von Vollidioten, bitteschön. Das aber ist kein liberales Ding. Massenorganisationen: Die Massenorganisationen der NAZIS mögen 12 Mio umfasst haben. Die der SPD (leicht rückläufig) umfassen, dis- zipliniert, ca 8 Mio. Mitglieder. Zwar können die Liberalen mit 70.000 Mitgliedern “das Problem” nicht stemmen. Aber eine Massenorganisa- tion mit Liberalen ist undenkbar ... und so lässt sich sicher noch “man- ches” finden ... Korruption ... Filz ... Hindukusch ... Elterngeld (die Deutsche Mutter, Sujet der Politik) ... Fazit:

SPD den NAZIS ähnlicher als die Liberalen

Fairerweise, die Frage: Was folgt daraus? Nun, dieses: Will die SPD den NAZIS ähnlicher sein? Sieht, angesichts der Tendenzen “schon
mal” die Verfassung zu missachten oder verfassungswidrige Gesetze zu verabschieden, so aus. Und das ist echt schade. Immer daran den- ken: Otto Wels war SPD-Mitglied. .       

15. Juni 2006 Tageshammer von gestern
Golf-Produktion in Wolfsburg unwirtschaftlich,
sagt der VW-Vorstand. Irgendetwas muss dann wohl “zu teuer sein”: Die Unterlegscheiben, die Farbe, der Strom zum Antrieb der Montage- automaten, die Sicherheitsvorrichtungen
(*), die Gemeinkosten od. ist es die SPD (+SED +Grüne), die uns “teuer” zu stehen kommt? Kenner der Szene meinen, in der Region Wolfsburg “herrschen” SPD-Verhält- nisse wie dereinst in NRW oder Köln ... 
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(*) Sicherheit im Verkehr? Laaaaangsam fahren und vor allem konzen- triert - dabei übrigens geht die Geschwindigkeit ganz automatisch he- runter. Ach, und, übrigens: Wer zahlt den Aufwand von Ärzten, Kran- kenhäuser, die Medikamente und Materialien zur Behandlung von Ver- letzten? Die Krankenassen? Komisch, unsere ”Fonds-Lösungen”. An- ders: Kein Wunder, dass die Sozialisten “solche Ideen” auf breitere Füße stellen und zu “Instrumenten” entwickeln” - s. nebenan “blöd”.

14. Juni 2006 Alte Löwen beißen ...
“Bildung verträgt mehr Wettbewerb”
von OGL auf S.10 bei den Seriöslingen. Messerscharf analysiert der Marktgraf der Liberalen, dass das “Bildungssystem” eine wettbewerbs- freie Zone ist. Bequem für die D&H Lehrer, Direktoren, die übergela- gerte Bürokratie und - wenn wundert es - auch für die D&H Schüler. Oder haben Sie sich - damals - nicht gefreut, wenn der Unterricht aus- fiel? Schule für Letztere der soziale Ort zum Austausch von Informati- onen, Erfahrungen und jeweiligen altersbedingten Zuneigungen. Auch heute noch fetzen die Kleinen morgens zur Schule: Was haben die Anderen zu erzählen? Lernen und eventuell büffeln ... ? Schon, durch- aus. Soll ich Lehrer mich um die Blagen bemühen, derweil die Eltern sich den Lenz machen ... künftig Schulaufgaben ab 18:00 Abends “inspizieren”?      

14. Juni 2006
Deformiertes Denken, Beispiel “Gesundheitssystem”
Die SZ bringt gestern auf S.4 “Die Wettbewerbsblockierer”. Gemeint sind die privaten Krankenversicherer. Die sind Sozialisten ein Dorn im Auge,
weil Einzelne dem Gesundheitssystem entfliehen können. Ein- nahmen für “das System” fehlen an allen Enden, die Privatversicherten und die Privaten Krankenversicherer sollen “einbezogen”, “reformiert” od. sonst was werden. Hauptsache der Fluchtparadies wird versauert, denn allerlei Unsoziales führe mieses Dasein im Bereich der Privaten.

Vorgestern steht im LT notiert: die Menschen wollen im Krankheitsfall gesunden, dazu 24 Stunden an 7 Wochentagen behandelt werden u. sich versichern, damit im Fall der Fälle der Einzelne nicht dem wirt- schaftlichen
Ruin anheim fällt. Hinzuzufügen ist: Weitsehende wissen, dass sie für das Alter vorsorgen müssen; und eigentlich weiß jeder- mann, dass die Drohung mit dem Wechsel eines Anbieters dem, und wie, Beine macht, vielleicht - oh Wunder - plötzlich doch weniger ”Kos- ten hat” - bei gleich guter Leistung. Und ist es wirklich nötig sich bei- spielsweise bei einer Oberarm-Luxation vom Krankengymnasten “be- muttern” zu lassen oder genügt nicht auch die Anweisung der Arztes für die paar Übungen? Überhaupt: Zähne putzen, nicht rauchen - was tut der Mensch nicht alles um sein Portemonnaie zu schonen und zu schönen? Aber Nein: Im SZ Beitrag ist dieser letztlich unsägliche All- gemeinplatz formuliert:

“Eine Krankenversicherung soll den Kranken helfen und nicht ... “.

“Helfen”, wieso denn das? “Ich” zahle eine Prämie in Höhe des durch- schnittlichen Risikos an den Versicherer, die Behält Profit übernimmt ansonsten “meine Krankheitskosten”. Das ist doch nichts anderes als eine vertragliche Bindung auf gegenseitigen Vorteil, der “ökonomisiert” gerechnet, für die Idee von “Hilfe” keinen Raum lässt, wenn davon ab- gesehen wird, dass Versicherer - aus eigenem Interesse - ihre Kun- den pfleglich behandeln. Aber nein, die Sozialisten erfinden “Hilfesys- teme”. Merken Sie, verehrte Leser, was Ihnen da wieder untergejubelt wird? Deswegen - bewusst und absichtlich das Pauschalurteil - wird geaast. Ausnahmen? Ja, Ausnahmen gibt es.

Und was ist denn, wenn sie “falsch erfinden”, die “Systeme” also nicht das leisten was die D&H Politiker versprochen haben, wie im Falle HartzIV, oder des “Gesundheitssystems” Mitte voriges Jahrhundert? “Irrtum”, fluchte der Igel ...? Die Versicherten zahlen (so wie so?). Be- steht gemeines Wohl daher darin, dass der gemeine Mensch für den Bockmist der D&H Sozialisten/Konservativen den Kopf zwangsweise hinzuhalten hat?

Was ist denn mit dem Spruch: Der Zahler bestellt Musik? Es stimmt: Weniger “System” killt Arbeitsplätze in der Politikbranche. Die Bürger - nicht ich, wollen Demokratie und Staat - sollen sie blechen?      

13. Juni 2006
Ist Mehrwertakkumulation Ausbeutung?
Natürlich nicht. Denn der
Kapitalist, der den Mehrwert als Ganzes mit den Arbeitnehmern nicht redlich teilt, der bekommt genau da- durch selbstverschuldet das nasse Bein ... was bisweilen sogar “riecht”. Und weil Redlichkeit, zugegeben, dehnbar wie Gummi ist, sind Gewerkschaften unverzichtbar. In solchen Großorganisationen kann der Sachverstand vorgehalten werden, um den Arbeitnehmern in den Betrieben fachlich beizustehen.

Aber: Der heutige “rechtliche Rahmen” hat zu einer
Perversion der Idee von den Gewerkschaften geführt. Also: Ja zur Tarifautonomie. Aber nein zum flächendendeckenden Tarifmonopol. Zu überwinden allerdings das Monopol und die Flächendeckung.
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Hinweis: Beitrag ist Beispiel für
liberale Dialektik       

13. Juni 2006
Beck-Interview in DIE WELT: Menschenverachtend?
(Ausführungen noch einmal zurückgestellt)     

12. Juni 2006 Ausgerechnet zum Thema “Bildungssystem”
Seriöslinge mit exquisiten Meinungsstaubsauger
geschehen am 11.06, S.6. Genau: Es waren die Sonntagsseriöslinge  Oh, übrigens von Schmiese, Wulf, einem der obersten CDU/CSU- Schönredner im Abendland. Ob die LT-Redaktion erzürnt ist? Keine Spur: Es ist eher zum Lachen. Annette Schavan ist sich sicher, dass auf Sitzenbleiben als Sanktionsmittel nicht verzichtet werden kann. Im letzten Absatz seines Elaborates allerdings, notiert Schmiese, dass in NRW (CDU/CSU-Kulturmisterium, wie jeder weiß) Sitzenblei- ben erschwert werden soll . (arme Schüler nicht einmal das). Fazit:


CDU/CSU, politisches Kaufhaus

alle Waren sind zu haben. Und “alle” sind zufrieden. Und in D’land wird weiter herumregiert. Schmiese macht’s möglich. Da auch die SPD mit ihren Thesen ausführlich zu Wort kommt und Schmiese den eigenen Standpunkt verbirgt, haben wir mit “Dreißigjähriger Bildungs- krieg” einmal mehr lineare Replik von Standpunkten. Die persönliche Verarbeitung fehlt. Qualitativ minderwertig.

Oder wäre es besser, wie sogar Schmiese zart andeutet, darauf zu achten, dass Kinder lernen? Wenn dann noch
Popper sorgfältig be- achtet würde, eventuell die Sozialwissenschaftliche Unbestimmt- heit konsequent verinnerlicht wäre, kann doch der Streit um den Titel der “beliebteste Politiker” gar nicht stattfinden. Hilfsargument:

Lernpflicht bis zum 18 Lebensjahr

Stoff nicht geschafft: keine Entlassung. Ohne Sitzenbleiben, mit Sit- zenbleiben, damit erledigt. Und die Kinder, insbesondere wenn selbst oder ihre Vorfahren im Ausland geboren, würden wenigstens Deutsch lernen. Viele können das schon jetzt. Wo also ist das Problem?

10.+11. Juni 2006
Hmm!
Wir alle wissen, die Politikbranche hat sich am Markt im Laufe der letzten 4-6 Tausend Jahre so entwickelt . Wieso, warum, woher? Ist egal. Es zeigt sich, dass bei allem Verdruss, den diese Kollegen “Menschen” so erzeugen: Alles in Allem im Grunde genommen doch nützlich.Vor Allem: Wir haben uns daran gewöhnt ... so sehr, dass wir die sogar (über eine Fonds-Lösung, derzeit dernier cri) u. letztlich aus der eigenen Tasche bezahlen (dies bitte nicht falschverstehen).

Wie alle Berufstätigen sollen auch die D&H Politiker Ihre Berufschan- cen haben. Ist doch klar, wegen der Sozialgerechtigkeit und so. Fra- gen Sie nun wen Sie wollen oder gehen Sie mit offenen Augen durch die Geschichte, dann werden Sie feststellen:

Im Wesentlichen lebt die Branche von Ihrer Dummheit

Beispiele: Sie zahlen, damit Sie bezahlt werden. Oder: Die Politiker erfinden das Gesundheitssystem, damit es viele Pöstchen mit Dienst- wagen
geben kann - völlig unabhängig davon, ob Sie, falls einmal krank, auch wirklich gesund werden. Der Gipfel: Sie (die Politiker) “investie- ren” seit Jahrzehnten nicht in Bildung, damit Sie möglichst dumm blei- ben. Und niemand darf sagen die “Investitionen in Büldung” seien un- terblieben, weil es keine Kohle gibt, denn Kohle “haben” die ohne En- de. So feiern wir derzeit bei ca. 5 Mega Arbeitslosen, der Gipfel der Verkommenheit, die größte Steuererhöhungsorgie seit Menschenge- denken - warum also nicht früher? Nein, nein weil sie nicht wollten ... übrigens deswegen sagen sie genau das Gegenteil. Auch für das Pro- gramm die “Kohleinduzierte Verbesserung der menschlichen Repro- duktionsrate” sollen Milliarden tonnenweise zum Fenster herausge- schaufelt werden. Wie gesagt, Kohle haben die und zwar ohne Ende.

Wo es “bei vielen” inzwischen hapert ist der Sex. Vor einigen Tagen erst
hat sich “von denen” schon wieder einer geschieden. Wegen einer Frau, die 14 (vierzehn) Jahre jünger ist. Namensnennungen unterblei- ben, weil Sex Privatsache ist - aus Liberaler Sicht. Die FAZ sieht das anders. Die haben sich so was von aufgeregt und den Namen genannt - ts-ts-ts. Das ginge so nicht. Und das müsse therapeutiert werden. Und man müsse sich “dabei” in Augen schauen. Sagenhaft was die FAZ so alles weiß ... Wäre die FAZ nicht so seriös, müsste “man” schreiben “Porno-FAZ” - so weit sind wir im Abendland inzwischen.

Wahr ist, dass wir Männer im Grunde genommen nur “mal picken wol- len”, aber mit den Konsequenzen ... Frauensache. Das war früher zu- mindest im Bereich der höheren Säugetiere (nicht etwa bei Vögeln ... ehämmm) natürlich u. in der Landwirtschaft noch heute. Zum Beispiel organisiert man in Südamerika die Reproduktion von Rindvieh so: Ein Bulle für 50 Kühe ... hat der ein Leben - mit harter Arbeit - allerdings Verlust des Überblickes. In der Menschheit wurde derlei Promiskuität seit langem abgeschafft. Nur 1:1 sei sexualgerecht. Wie aber Natur so spielt: irgendwann “bricht es” doch durch. Die Frauen denken: Die Männer picken überall herum, davon kann “ich” u.U. Aids bekommen, dann will auch “ich” selektiv vorgehen. Die ersten Frauen mit n Kin- dern von m Männern kommen in der Politikbranche inzwischen groß raus. Wenn der Fall n<m
(*) eintreten sollte, wird es ex Ffm natürlich wieder Theater geben, was “wir” sicherlich überstehen werden.

Zu falschen Verdächtigungen
gibt es keinen Anlass, aber nachvollzieh- bar ist nun doch, warum die Partei, der der eine mit ”der 14 Jahre Jün- geren” angehört, die Kohleinduzierte einführen will ... Probleme wird allerdings die SPD bekommen. Denn wenn das System “n<m” offizi- ell wird, dann ist abzusehen, dass die reichen Männer ... und die “an- deren”? (**). Irgendeine eine “gesetzliche” Regelung wird den Sozia- listen sicher einfallen ... Vielleicht eine (anonyme) Fondslösung?

Was hat all das mit der Dummheit zu tun? Dieses: Alle zahlen, damit niemand den Spaß hat. Klingt verdammt nach Kapitalismus. Ist jetzt guter Rat teuer? Natürlich nicht.

Die
Liberalen setzen auf den Einzelnen, die/der selber weiß, was er/ sie will. Lesen Sie die alte Geschichte vom EURO, den Hühnern u. den Füchsen. Darin ist ulkend dargestellt, wie Liberale das Thema vom Einzelnen und dem Ganzen so sehen.
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(*) Beispielsweise: Frau X hat 3 Kinder von 5 Männern ... Nixx Esel im Galopp verloren. Die Wer-Wen-Frage kann durch Gentests gut geklärt werden. Würden Gentests nämlich insofern zu legalisiert, könnten die Dannkinder (möglicherweise als Zusatzkinder) erfahren, welches Genie den Volltreffer gelandet hat, dem sie ihr Leben verdanken. Nun gab es vor bald anderthalb Jahren 07.01.2005, 13.01.2005 und 24.01.2005 die- se absonderliche Kuckucksei-Debatte. Damals wollten viele Frauen
(u.a. Brigitte Zypries) Gentests sozusagen verbieten, damit Seiten- sprünge nicht aktenkundig werden. Dabei könnten “diese Gentests” bedenkenlos zugelassen werden, da Liberale jedweder Online-Gen- Test-Messung
(abscheulicher Verstoß gegen die Menschenrechte) ve- hement widersprechen würden, wäre nie herauszubekommen um wie viel m größer als n ist. Sollte das Recht des Kindes auf seinen Vater nicht durchschlagen, würde garantiert der Herr Innenminister argumen- tativ helfen wollen. Zumindest im Falle der n Volltreffer könnte sozusa- gen genetisch relativ genau ermittelt werden, wer sich wann wo aufge- halten hat. Eine interessantes “Instrument” in Sachen Kriminalitätsbe- kämpfung und Bevölkerungssicherheit.

(**) Vielleicht kommt die SPD auf die Idee, im Rahmen des Europäi- schen Sozialstaatsmodelles Sexualgerechtigkeit dadurch herzustel- len, das per Gesetz reiche Männer verboten werden. Dann hätten nur noch die Funktionäre die Vorteile der früheren reichen Männern; etwas gerechter wäre die Gesellschaft dann auf jeden Fall geworden.

10. Juni 2006
Schon wieder Steuererhöhung
Das politische Berlin erinnert “durchaus” an den Hühnerstall, der Be- such
von einem dieser ungehobelten Füchse erhält. Da ist wohl etwas im Busch. Obwohl Zielsetzung einigermaßen unbekannt, geht es im Schatten der WM angeblich um die Rehphorm des Gesundheitssys- tems. Sagen sie.

Jemand hat einen Fond erfunden - was die Damen und Herren der ver- waltenden
Zunft in Aufregung versetzt, weil es neue (SED gesellschaft- lich “sinnvolle”) Arbeitsplätze gibt. Besonders wichtig: Welcher Partei- genosse bekommt, sozusagen um seinen sozialen Status zu klären, den Dienstwagen und das “beste” Büro?

Warum der Fond die Elefantenschaft so fasziniert? Simpel, wer einen Fond hat, darf Kohle verteilen. Selbstverständlich muss in so einen Fond auch Kohle reinkommen. Die Beiträge der Versicherten, klar. Aber
auch Knete aus dem Bundeshaushalt. Allerdings nun wird es eng. Denn “es” “reicht” angeblich nicht; Aus Schaden wir “man” schlau, zu berücksichtigen nämlich aus, wie Klaus-Uwe Beck jüngst feststellte, wenn “die Bevölkerung” mitnimmt, was “nach dem Gesetz vorgesehen aber mehr ist als nach “Bevölkerungsanstand zulässig wäre.

Greifen Sie einmal dem nackten Mann in die Tasche. Die Elefanten greifen. Sogar den Männinnen, äh, den Frauen.

Wenn Oma Müller demnächst vom mickrigen Sparguthaben auf den globalisierten Finanzmärkten (ist zwar nur einer, aber damit es schön brutal klingt, formuliert auch die LT-Redaktion in der Mehrzahl) Profit macht, muss sie den Meldungen zufolge; davon einen Teil in das soli- darische Gesundheitswesen “investieren”; und wenn die Oma Müller 90jährig in die Etage zieht, weil sie im EFH nicht mehr klar kommt, das also vermietet, muss sie als Belohnung auch von diesen Erträgen einen Teil in die Solidarität mit den Elefantenpolitikern “investieren”, Solidarität mit den Elefantenpolitikern? Denn diese sind zu schwach und zu dämlich dem Volke zu erklären, dass es im Organismus Ge- sellschaft für ihre Gesundheit so wie so zahlen - manchmal eben so, dass sie es nicht merken. Hierbei übrigens wird nachvollziehbar, wa- rum etwa die SPD in NRW seit Jahrzehnten nicht genügend für die Büldung ausgeben wollte ...

Da nun Zins- und Mieterträge mit Gesundheit nur insofern etwas zu tun haben, als die Bundesfinanzen in der Tat krank sind, fragt sich, was das nun wieder soll. Simpel, Kollegen Aufsichtsräte:

Die Elefanten erhöhen Steuern ein weiteres mal.

Sie nennen das zwecks Vertuschung einfach Gesundheitsreform, an der, da Vertuschung (die FAZ würde das glatt merken) komplex ist, seit Monaten herumlaboriert wird. So sehr wird laboriert, dass wir vor zwei Tagen gar nichts erfahren haben. Logo, die WM. Sie warten auf Freudentaumel der Venns einer siegenden teutschen Elf, damit sie dann den Coup landen können. Scheißspiel - in mehrfacher Hinsicht.

Rechnen wir einmal ganz nüchtern: Auch die Freude über die siegen- den
Germanen, ist spätestens Ende Juli 2006 nirwanisiert. Die Bezah- lung der Anbieter auf dem Gesundheitsmarkt wird für Jahrzehnte teuer und falsch. Sollten wir unseren Jungs auf dem Rasen, nicht doch vor jedem Spiel einen halben Liter Whisky geben, damit sie verlieren und wir somit den Elefanten aus CDU/CSU und SPD ihr betrügerisches Handwerk legen?      

9. Juni 2006
Elefanten-Dialektik
Kann die SPD das Wattenmeer von den Alpen unterscheiden? PISA, Sozialismus per Sozialromantik, Paritätische, MVAen, Mein & Dein, fiskalische Verschuldung ... es kommen Zweifel. Aber angenommen, Sie
müssen sich entscheiden ... to be or to be ... Einklich ist Watten- meer und Alpen so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Und zu sagen, die SPD könne Tag und Nacht nicht unterscheiden, wäre dann doch zu viel. Also geht die LT-Redaktion, wissend wie gebüldet die Diver- sen so sind, ins Risiko und befindet “die SPD kann Wattenmeer und Alpen im Großen und Ganzen doch unterscheiden”. Wäre schließlich unangenehmen, konstatieren zu müssen, dass über 200 MdB den Geographie-Unterricht geschwänzt haben, und etwa wie die Herr Beck zu allem Überfluss RP mit Deutschland vergleichen.

Wenn es unseren Lieben also gelingt, gegenüber der CDU/CSU durch- zusetzen, dass im Watttenmeer die selben Umweltschutz-Gesetze gelten sollen wie in den Alpen, dann ist festzustellen:

Die handelt SPD wider ihr eigenes Wissen

... und die CDU/CSU? Glaubt daran ...      

9. Juni 2006
Berichte über Unfall beim Fallschirmspringen
Dass
viele die 13%, erst recht etwa die 18% und mehr der FDP unde- mokratisch missgönnen, wissen wir. Neu aber: Jetzt scheint es die Tendenz zu geben, den Liberalen auch das Fallschirmspringen zu ver- miesen. Dabei löst Beides so schöne Gefühle aus. Also müssen (auch) Liberale mehr arbeiten. Resultate bringt das auf jeden Fall      

9. Juni 2006
Absurd: Finanzmittel für des Anderen Aufgaben
zumal
wenn nicht einmal eigene einigermaßen erledigt, bzw. ein kosmi- scher Schuldenberg jahrelang verschoben wird. Struck, meint bezüg- lich Bildungssektor sei es absurd wenn der Bund den Ländern “kein Geld geben dürfe”. Struck (SPD) setzt dies Wische-Waschi-Politik des Gerhard Schröder (SPD) fort. Dazu kommt der typisch sozialisti- sche Zentralismus, der immer totalitäre Züge trägt. SPD in der Praxis: Je zentraler desto sozialer. Schönes Beispiel die Aufregung, darüber, dass im Umweltschutz die Länder von der Bundesgesetzgebung ab- weichen können soll. Für Sozialisten (SED, SPD, Grüne) ist eben das Wattenmeer das Gleiche wie die Zugspitzregion. Alles über einen Kamm scheren, perspektivisch die Menschen mental kastrieren, bes- tenfalls entmündigen, was selbstverständlich nicht ausschließt, dass von Demokratie und Freiheit geschrieben oder gesprochen wird. So war es in der SU und in der DDR und mancherorts sonst auch. Kon- zediert, der SPD könnte nicht vorgeworfen werden, Menschen an Grenzen wie Hasen abgeknallt zu haben.      

22. Juni 2006 Haushaltsdebatte BT
Versprechen der Eingliederung ist schamlos
Die FDP beantragte, den 2005 nicht “genutzten” Betrag unter dem Titel “Eingliederung” 2006 nicht als Ausgabe zu etatisieren. Heftige Angriffe von Konservativen u. Sozialis- ten. Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit sei doch gebo- ten, jede Hilfe zu gewähren.

Keine Frage: In Einzelfällen tragen “Hilfen” wirksam dazu bei,
dass Arbeitslose sich auf dem Arbeitsmarkt bewähren, d.h., ihr Brot erarbeiten und damit auch zum BIP beitragen.

Nichts gegen viel Bildung. Nur: Warum sollte heute jemand lernen, wenn er/sie es bisher offenkundig nicht getan hat? Erneut: Wohin sollen denn die Arbeitslosen vermittelt wer- den? Und schließlich: Warum soll die BA besser wissen, welche Qualifikationen “erforderlich” sind? Wäre es nicht doch besser, Steuern zu senken, damit bei gestärkter Er- tragskraft der Unternehmen die Nachfrage nach, bzw. bei höherem Netto die Bereitschaft zur Arbeit zunimmt? In D’land werden gute Leute händeringend gesucht. Das sind heute solche, die bereit sind, ihre 4 Buchstaben schwung- voll zu bewegen. “Learning by doing” ist die vielfach besse- re Ausbildung, als die Schulungsgießkanne für Hunderttau- sende mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestattete. Aber nein, dagegen spricht aus konservativ/sozialistischer Sicht: Die politischen Spielwiesen werden geschlossen. Politiker verhalten sich wie jeder Abteilungsleiter
in Verwal- tung und Wirtschaft: Viel Kompetenzen haben. Das be- schäftigt und macht wichtig.

Bessere Vermittlung und bessere Qualifizierung sind ein hohles und populistisches Versprechen. Daher schamlos.

Sozialistische Verelendungsstrategie

Das Preis/Leistungsverhältnis von Arbeit ist gemessen an den
Produktpreisen aus den Fugen geraten. 5.000.000 wer- den durch die Gewerkschaften gezielt arbeitslos gemacht. Die gleichen Sozialisten, die das verursacht haben, verkün- den den Hoffnungslosen “Hilfen”. Dafür ist die BA zustän- dig - die Abgeordneten von Grünen/CDU/CSU/SPD machen “nur” die Gesetze (manchmal auch “Instrumente” genannt). Unabhängig davon, ob das Versprechen der “Hilfe” erfüllbar ist, wollen Sozialisten und Konservative die BA nicht auflö- sen. Und die Arbeitslosen? Wieso? Wir haben doch die BA

22. Juni 2006 Haushaltsdebatte BT
Claudia Winterstein: “Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert”
Mit
einem konzentrierten und fundiertem Beitrag positioniert Winterstein die FDP; WW applaudiert - zu Recht - “stolz wie ein Schneekönig” zum Redebeitrag von Claudia Winterstein. Indulas u. Politikmichels: Winterstein vormer- ken, so sprechen liberale Kompetenzwalzen.

Schaumama, was die FAZlinge dazu morgen bringen.      

21. Juni 2006 Haushaltsdebatte BT

WW: Gesunder Patriotismus

Hände
aus den Hosentaschen! Alle Abgeordneten sind dem Ganzen verpflichtet. Sie (LT: die Elefanten) sind nicht der Staat, Sie sind die Regierung. Anderen das Denken an das Ganze abzusprechen entsprecht absolutistischer Geistes- haltung. WW weist nach, dass die Elefanten zwar Freiheit wagen wollten, aber Unfreiheit beschlossen haben. Bravo:

WW lehnt Familienpolitik als staatliche Bevormundung ab. Urteil der Abteilung WW-logie des Liberalen Tagebuches:

  • Der Mann wächst “hörbar”, positiv
  • Aus der Fülle der Zitate wird erkennbar, dass in der FDP-Fraktion gut zusammengearbeitet wird.

WW-Rede, guter Tag für Deutschland

(Der Film mit der WW-Rede gehört zu den Schätzchen im Archiv des Liberalen Tagebuches)     

21. Juni 2006 Föderalismus-Reform
Röttgen: Anzahl der zustimmungspflichtigen Gesetze wird 50% abnehmen. Schaumama.

21. Juni 2006 Das Maß ist voll:

Steinbrück, Peer (SPD) klopft Sprüche, statt ökonomisch zu argumentieren

Unglaublich, dasssis ja der Hammer: Kanzlerin mit Steinbrück “zufrieden”


über
einen Auftritt auf dem Niveau einer Standard-Bananen- republik. Könnte sein, dass die Liberalen noch zu dem Er- gebnis kommen, dass wohl besser war, mit Angela Merkel keine Koalition eingehen zu können?

Steinbrück stellt Behauptungen in den Raum, schuldet je- den Beweis. Die gestrige Steinbrück-Rede im BT wird im LT als Mahnmahl wider die politische Inkompetenz “errich- tet”. Steinbrück (SPD) verwechselt den Bundestag, das Parlament aller Deutschen, mit einer Karnevalsveranstal- tung, steigert sich obendrein zum Demagogen. Und Ange- la Merkel (CDU/CSU) ist zufrieden, statt die Koalition stan- te pedes zu beenden.

Also will die CDU/CSU genau die Politik, die derzeit läuft.       

20. Juni 2006 Kohleinduzierte

Kommt der Beruf der Menschengeneratorin?

Der ökonomische Hintergrund. Menschen gibt es seit ... Seit dem nun die SPD Geschmack am Regieren gefunden hat, erfinden ihre Leute immer wieder die Modernität. So auch die Kohleinduzierte, die die CDU/CSU nun abkupfert.

Seit Tausenden Generationen zeugen, gebären und ertüch- tigen Menschen ihren Nachwuchs. Je “ärmer” desto mehr Nachwuchs. In den letzten Jahrzehnten verstärkt sich, ob nachhhaltig
ist nicht gesichert, der Trend: Mehr Wohlstand, weniger Kinder. Kulturpessimismus und die Auffassung “wir haben es doch so dicke” wirkt sicher verstärkend. Gesehen werden muss außerdem:

  • Schwangerschaft ist unbequem, endet meistens im Krankenhaus.
  • Bindet danach. Stillen häufig eine Qual und
  • Wirkt ungünstig auf die “Beauty” 

Da es nun die Zusatzkinderkopfpauschale im Wert von bis 25.200 €/Geburt “gibt”, wird dies unvermeidbar der Ge- burtenindustrie den Boom bringen. Warum angesichts des Wohlstandes selbst schwanger sein, wenn dies gegen ein Salär, dass in vielen Ländern der Welt “zum Reichen” befördert, übernommen werden könnte?

Ob etwa die SPD auch diese moderne Vision hat: Nicht einmal “Sex” müssen genetische Eltern haben. Das Vete- rinärwesen hat jede Menge Techniken, die in Zusammen- hang mit der Kohleinduzierten
gesellschaftlich sinnvoll genutzt werden können. Und die Geborenen kommen in staatliche “Betreuungsanstalten”. Genetische Eltern wer- den von der Belastung zu wissen, dass sie Kinder haben, da solches durchaus “unzumutbar” sein könnte, befreit. Nachvollziehbar, denn schließlich haben Eltern mit dem zahlen von Steuern schon genug zu tun. Soll “der Staat” sich um die Blagen “kümmern”.

Die SPD wird die skizzierte Vision sicherlich hart demen- tieren. Darauf aber gibt es keinen Kredit, denn auch Sozia- lismus dementiert die SPD. Und wenn es darauf ankommt entsenden sie jemand wie
Verheugen, der im Streitge- spräch mit Gisy kein Bein auf die Erde bekommt, bzw. eingeht wie ein Primeltopf.

Derweil ist Angela Merkel “zufrieden” ...
       

18. Juni 2006
Schlafzimmer auf der staatlichen Pay-Roll
Wegen der
Kohleinduzierten , Sie wissen, verehrte Leser. Dafür müssen entweder die Steuern erhöht werden oder es läuft auf Pump, was zur Folge hat, dass die Zusatzkinder die Kosten ihrer Geburt, weil die andernfalls ja niemals ge- boren worden sein werden, gefälligst selber tragen sollen.

Sogar die SPD für Kopfpauschale

Die Kohleinduzierte läuft darauf hinaus, dass Frauen sozu- sagen
verstaatlicht werden. Wenn nun “der Staat” schon die viele Kohle zahlt, so mag mancher Obrigkeitsstaatler den- ken, inkauf nehmen oder gar nicht merken, bestimmte “er” auch die Musik. Weiter gedacht, läuft die Kohleinduzierte nicht nur auf verstaatlichte Staatsfrauen, sondern auf staat- liche Geburtenkontrolle/-lenkung hinaus. Wenn nämlich die Elefanten weitgehend willkürlich befinden, dass pro sexuel- lem Volltreffer mit anschließender Geburt eines Zusatz- kindes eine Kopfpauschale von 300 - 1800 €/Monat gelöhnt wird, könnten sie genauso befinden, dass diese individuelle Kopfpauschale zwischen 1000 und 5000 €/Monat betragen soll. Der Theorie zufolge müsste dann die Geburtenrate weiter steigern. Wenn sie aber befinden, dass die Kopfpau- schale nur 30 - 180 €/Monat betragen soll, müsste die Ge- burtenrate entsprechend sinken. Die formelle Legitimation so (oder anders) zu handeln haben “die” nach dem GG offenkundig (wohl?). Will jemand behaupten, diese geniale Zusatzkinderkopfpauschale nach Gutsherrenart sei kei- ne ausgekochte Methode staatlicher Geburtenlenkung bzw. -kontrolle?

Schau’n wir uns so deppert o?

Es ist aber noch schlimmer, was die CDU/CSU entgegen ihrer Programme in Jahrzehnten hier verzapft. Fragen wir einmal, ob beispielsweise 1912 so eine staatliche Gebur- tenlenkung und -kontrolle im Reichstag, dem damaligem Parlament aller Deutschen die Zustimmung erhalten hätte. Niemals, Kollegen Mitbürger. Der Boden musste in Jahr- zehnten bereitet werden. Zunächst haben die NAZIS sich mit dem Thema “befasst”; dann kam nach 1945, das was wir jetzt
Sozialpolitik nach Kassenlage nennen samt der Bibliotheken von Gesetzen und Beschlüssen, die die heutige Staatswirtschaft konfigurieren ; zuletzt fuhren zu al- lem Überfluss die Grünroten mit den Dienstwagen. An unser System mit Staatswirtschaft und durcholigarchisierten Machtverhältnissen, das von Demokratie weiter entfernt ist, als “so Mancher” uns Sonntags erzählt, haben wir uns eben gewöhnt. Damit ist der Boden reif für das Gesetz zur “Kohleinduzierten”, d.h., der Verstaatlichung von Frauen.

Naaaaaaaaa, Ihr Abendlandretter?

Die Sozialisten predigen stets, dass “die objektiven Bedin- gungen gegeben sein müssen”. Wenn also die Kohleindu- zierte Gesetz wird, wovon auszugehen ist, dann wird auch diesbezüglich “Gewöhung” eintreten und damit sind die ob- jektiven Bedinungen gesetzt, um weitere Schritte in Rich- tung Sozialismus “zu gehen”.

Jetzt guckt mancher der 70%, der die diese Elefanten ge- wählt hat, sicherlich ganz schön dumm aus der Wäsche; von den antiliberalen Seriöslingen vom Hohlen Kopfe, ins- besondere während der Wahlkampagne zum 18.09.2005 glühende Anhänger der Elefantenschaft, wollen wir lieber gar nicht schreiben.

Zu
analysieren ist noch, dass die Kohleinduzierte eine wei- tere Quelle happiger Betrügereien aller Art sein u. auch des- wegen mehr staatliche Regulierung nach sich ziehen wird.

So, verehrte Leser: Jetzt lassen Sie sich den herrlichen Spätfrühlingstag nicht versauen. Heute wird das Gesetz eh nicht verabschiedet. Aber morgen sollten Sie schon an die Millionen Pisierten denken, die als Opfer von Sozialisten, Konservativen u. Elefanten das Dasein fristen. Das ist sehr wohl eine Frage von Gerechtigkeit od. Solidarität, denn als Mensch mit liberaler Geisteshaltung werden Sie mit Sicher- heit durchkommen. Wie? Und wie, die Vielen? Wäre es nicht langweilig, wenn wir das heute schon wüssten? Aber getan werden muss es. Ohne Zweifel:

FDP wählen u. FDP sein: Das hilft Millionen.
      

17. Juni 2006 (Tag der deutschen Einheit)
Steinbrück, Peer (SPD):
Starke Worte, schwache Politik
  
 
Wer zwingt CDU/CSU und SPD das Geld gleich tonnen- weise zum Fenster herauszuschaufeln? Niemand. Aber die Sparvorschläge sollen die Liberalen machen ... und jetzt wissen wir, warum in Deutschland seit Monaten kein Dich- tungsmaterial zu bekommen ist.
 
Außerdem immer wieder das Gleiche: Sozialisten und das Geld: Verbraten, bisweilen korrupt. Weg ist die Kohle auf jeden Fall.   

15.+17. Juni 2006, 18:00 Neeee, vdL retter sich nicht

Die Deutsche Mutter, Sujet der Politik

Hatten wir alles schon einmal. “Damals” trugen sie blonde Zöpfe, wurden als germanische Heldinnen Gegenstand der staatlichen
Fürsorge. “Man” wollte schon damals mehr Kin- der als die Menschen selber wollten. Und da “der Staat” es stets besser weiß ... damals und heute noch immer. Unter- terschied: Vor 1948 gab es beispielsweise von den Grünen allenfalls deren Vorläufer von der Compagnie “latsch-latsch, die Heide blüht”. Heute treten die Grünen jedenfalls genau- so vehement für die staatliche Fürsorge ein, wie alle Stan- dard-Sozialisten; schon J. Fischer gestaltete das Instru- ment der verkappten Einwanderung von Frauen. Aber lassen wir das. Es geht um Ursula von der Leyen (CDU/CSU) Mit- gliedin (korrekt so, Klaudi?) im Elefantenkapinett.

DIE WELT (Kompakt) eröffnet am 14.06.06 mit “Von dervdL-20060614 Leyens großer Tag”. Eben: Po- litikerleinchen, das damit gea- delt wird, einen Gesetzesentwurf sponsern zu dürfen, ist - wie auf- regend - eben zuständig für die Ankündigungen, kommt also in den Medien super groß raus, ist an Wichtigkeit überhaupt nicht mehr zu übertreffen; alle Lobby- isten antichambrieren um die Gunst des Mächtigen. Entspre- chend das Bild in der WK größer als die Zeitung selbst mit einer Überglücklichen vdL - übrigens mit Politikerinnen-Frisur (würde sie privat garantiert nie tragen). Was also den Fans ihr 1:0 (ach ist das schön) ist dem Politikerleinchen sein “Gesetzespro- jekt”. Und deswegen reißen sie sich um Staatskohle. So- zialgerecht ist wenn jeder einmal Gesetze, je größer desto besser, machen darf ... “Hauptsache ich werde Gesetz” u.  “alle funktionieren nach meiner Weisheit”.

Wenn dann irgendwelche Gremien getagt haben, der Er- laubnispoker mit Geben und Nehmen durchgestanden ist - klar
jeder möchte Kohle so haben um Gesetze zu machen, kommt das Aller-Aller-Aller-Wichtigste: Die Pressekonfe- renz mit der gönnerhaften Ankündigung auf der die media- len Damen und Herren die artigen und devoten Fragen stel- len dürfen - Ein Gefühl wie Weihnachten wenn die kriechen und um Exklusiv-Antworten regelrecht winseln. Ach! ... bin ich wichtig. Mit getragener Stimme trägt vdL in feierlichem Vibrato, wie von Gottvater persönlich auf die Kanzel der Er- leuchtung befördert vor; das Ganze reichlich garniert mit Fremdwörtern und pseudo-wissenschaftlichem Kauder- welsch. Beispielsweise: “Das Elterngeld zeigt (hoffentlich macht “es” keinen Purzelbaum) erstmals, dass es der Ge- sellschaft nicht gleichgültig ist, wenn sich junge Menschen für ein Kind entscheiden. Das heißt, die Gesellschaft er- setzt wegfallendes Einkommen im ersten Lebensjahr des Kindes, nämlich genau in einer Phase wo sonst heute wenn die Familie wächst, das Einkommen wegbricht”. Von Schröder u. seiner Mannschaft sind wir ja einiges gewöhnt. Aber hier ist eine Zeitgenossin angetreten, die alles bisher Gequatschte in den Schatten stellt. Lassen Sie den Satz und seine grammatikalische Konstruktion auf der Zunge zergehen. Achten Sie besonders auf die Verben und die handelnden Objekte. Das war noch nicht alles: “Das Eltern- geld ist sicher eine der wichtigsten Säulen der neuen Fa- milienpolitik. Es ist aber nicht einzige. Ich möchte ganz kurz nur anreißen, dass diese Säule immer ergänzt oder flankiert werden muss durch den Ausbau der Kinderbetreu- ung. Und die zweite wichtige Säule neben dem Elterngeld ist kinderbewusste Strukturen in der Arbeitswelt”.

vdL meint, künftig werden statt 5% nun 27% der Väter auf die Kleinen aufpassen. Und die Kosten sollen 3,9 Mia betragen. Den Gesetzes-Moloch mit allerlei Sonderregeln und Kautelen bekommen wir obendrein nachgeschmissen.

Das Entscheidende aber sagt vdL nicht: Wie viele Zusatzkinder, die das Theater noch rechtfertigen könnten, wird es dank der Genialität von CDUSPDCSU denn geben?

Und wie selbstverständlich: Danach gefragt haben unseren Medialen auch nicht. Dackeljournalisten.

15. Juni 2006
“ ... die kaufen Flaggen wie blöd ... ”
zitiert DIE WELT eine Karstadt-Mitarbeiterin aus Stuttgart. Klar, Meinungsfreiheit. Nur: Auch relevant? Insofern zumin- dest unfreundlich ausgedrückt - hoffentlich nicht gedacht.

Wer noch nie ein Stadion besucht hat, konnte solche At- mosphäre
dennoch überall in D’land erleben. Etwa auch am Kölner Schokoladenmuseum, wohin der gutbesuchte mo- natliche Stammtisch der Kölner FDP verlagert wurde. Klar, jede Menge deutsche Fahnen. Übrigens, unbehelligt, auch ein polnische - 93 Minutenlang. Keine Frage, prickelnde Sa- che insgesamt. Besonders für den ungeübten Zuschauer, der bei dem Kuddelmuddel mit zweimaligem Lattenschuss gegen Ende der Partie mitbrüllte, weil das Tor gefallen sei - was jedoch im Tor-Counter auf dem Megabildschirm ein- fach nicht erscheinen wollte. Nun, die Freude war die Vor- wegnahme des echten Tores nach Ablauf von 101 2/3% der regulären Spielzeit

Ja, es ist etwas besonderes los in D’land. Durchaus so zu beschreiben: Ein wenig Weltjugendtag 2005. Von Übertrei- bungen in Dortmund berichtet die Presse. Da aber Millio- nen mitgerissen werden, bleibt die übliche Auffälligkeit, letztlich unauffällig. Die Sicherheit fest wie Stahl aber kei- nesfalls per ordre de mufti; das ordre de liberté konnte sich voll entfalten. Auch dieses passierte: Einige Liberale, die zu spät kamen, fanden am Schokomuseum das gesperrte Gitter vor, dahinter diese sicheren Sicherheitsgestalten, keine unter 2,50 m groß: “Der Platz ist überfüllt”. Frust? Nein, Geduld. Denn die gewitzte Ausrede, hatte Erfolg wie in Lateinamerika. Mit nun wieder preußisch professioneller Miene
öffnete sich der Sesam. Sanftmut hatte sich den Weg gebahnt. Die enttäuschten Gesichter der jungen Damen, die weniger gewitzt auftraten, also draußen bleiben muss- ten, sind zu dennoch zu notieren.

“Sie” war in Dortmund. Wie laut ist nicht berichtet worden, vermutlich nicht so sehr, weil der Herr Bundespräsident, blätterte
versteckt in einem Büchlein “Bürgerdeutsch. Für Solche die das im Amt schon mal verlernen”, sonst wohl “etwas gesagt” hätte. Aber zu “Ihr”: (1) Angenehm, dass da nicht dieser medial dampfhansende E-N’waKa saß (2) Sie muss noch üben (2a) im schwarzen Dress passt nicht (2b) Und außerdem - woher wohl? - das Buddhahafte sollte sie auch überwinden.

Die Mannschaft des sympathischen Trainers Klinkermann (oder so ähnlich) aus dem Schwabenland hat das 1:0 - für Deutschland insgesamt echt nachahmenswert - erarbeitet. “Wir” das gemeine Volk, haben das 1:0 erlitten. Ende gut alles gut.

DIE WELT berichtet es habe irgendwo in D’land Schwarz- Rote Tröten gegeben. Tröten sind nach LT-Definition Men- schen, die verhalten sich so wie das Wort klingt. Damit sind wir in voller Absicht bei der Elefantenschaft aus CDU/ CSU und SPD: In D’land regieren Trötokraten, also haben wir
indula eine Trötokratie, die übrigens der Herr Stefan Sauer vom KStA heute exquisit vorführt. Während auf D’lands Straßen die Fête läuft, haben sich die Elefanten eingebunkert, erwägen die Fondslösung für die Gesundheit und beschließen im Bundeskapinett (das muss man mal zu Ende denken) es solle künftig die Kohleinduzierte ge- ben. Großzügigerweise soll - noch?- erlaubt sein, Kinder privat zu halten ... Skeptisch sollten wir dennoch sein. Da “der Staat keine Kinder bekommen kann”, dies traditionell nur die Frauen können, ist, da es nicht genügend (gesell- schaftlich sinnvolle) Zusatzkinder geben wird, nicht auszu- schließen, dass die Kopfprämie von max. 1800,00 €/Monat erhöht wird (Angebot und Nachfrage) u. wegen der sozialen Sexualgerechtigkeit die Fondslösung, bei der alle “Manner einzahlen”, kommt ... Angesichts der Gentechnik und der Daten-Sammelwut der Sicherheitsbehörden ist mit simpler Software auf Standard PC leicht herauszufinden, wer gene- rierender Vater eines Zusatzkindes ist. Und die SPD wird auch dann triumphieren: “Meilenstein moderner Familien- politik”, der “unterstützt die Lebenswünsche junger Paare, insbesondere die der Väter nach einer aktiveren Rolle” ... (PM 336/06)

FAZit:
Die Elefanten-Politiker sind offenkundig der Meinung, dass die Bevölkerung blöd ist. Der als Schlagzeile zitierte Spruch der Karstadt-Verkäuferin scheint bittere Wahrheit zu sein. Sie hätte sich das Wort “Flagge” wohl sparen soll- können, denn wie anders, als sie behandelt werden, sollte “die Bevölkerung” denn sonst kaufen?      

14. Juni 2006
Blindes Kuhn findet auch ein Horn
Heute unsere fulminanten
FAZlinge mit “Kinderfreundlich” auf Seite 1. Der Sound zwar konservativ, die Logik ist in Ordnung. Liberale sind allerdings für Einführung des Fami- liensplittings erweitert um die Anzahl der Kinder. Übrigens wie in Frankreich. Und vdL könnte ihre viel schlechtere “kohleinduzierte Verbesserung der menschlichen Reproduk- tionsrate” in die erste beste Tonnen “wo gibt” hineinkloppen. Kernargument der FAZlinge: Am kinderfreundlichsten ist, wenn besonders die gebildete Mutter die Sache persönlich übernimmt. Keine Frage: Sie muss das so wollen. Andern- falls andere Lösung. Etwa à la vdL-Lebenslauf.

13. Juni 2006
Verheugen (SPD), Aufreger des Tages
Bekommt
Verheugen (SPD) von der besten Zeitung im Gro- ßen Westen, dem KStA, die Gelegenheit mit immerhin 626 Worten seine Leistungen, d.h., die Resultate seiner Arbeit darzustellen - gut gebrüllt Ihr Glashaus-Löwen.
 
Und was tut der erlesene Herr EU-Kommissar? Zeigt wie der e-N’waka u. seine Leute, was teutsche Ankündigungs- stärke ist. Der Mann hat echt Nerven. Beispiel: Da kommt Verheugen (SPD) mit der sen-sa-ti-o-nel-len Erkenntnis “Überregulierung trifft die KMU stärker als Großunterneh- men”. Also: “Wir halten es daher für wünschenswert und machbar (WOW), die Bürokratiekosten für UnternehmeR in Europa um 25% zu senken”. Hat V einen Anfall von So- zialgerechtigkeit bekommen? Echt stark, so viel hat nicht einmal die CDU/CSU geboten.
 
Wie immer im Falle schwacher Texte: Die Verben beach- ten; V heute: für Umfeld sorgen, Hauptaugenmerk legen, Stellenwert einräumen, Rahmenbedingungen verbessern, Potenziale stimulieren, wünschenswert halten (s.o), Büro- kratiekosten senken (s.o), geplante Vorschriften prüfen, Leben erleichtern, Formulare gestrafft (erstes Verb in der Vergangenheit), 1400 geltende (!) Vorschriften “vereinfa- chen” (?) ... es wird nach 33% des Textes langweilig ... Selbstverständlich will V KMU künftig “stärker fördern”. Das LT, bissig: Möge doch der Fulminante seinen Job machen und die UnternehmeR in Ruhe lassen, weil die sich besser selber fördern können, als auf die Kohle zu warten, die sie zuvor als Steuern entrichtet haben. Lesen Sie, wenn Sie Lust auf üble Laune verspüren, den Originaltext. Das ist die totale Verben-Orgie in einem absonderlichen Tem- pus: Gegenwartszukunftsvergangenheit.
 
V sieht - ganz professionell - auch die obligaten Risiken. “Einer unserer größten Hemmschuhe in Europa, der zu- dem unsere Wettbewerbsfähigkeit untergräbt, ist die weit verbreitete Risikoscheu”. Dann fraggggen wir doch mal:

  • Welche Partei hat das “Europäische Sozialstaats- modell” der maximalen Risiken erfunden?
  • Gehen die Millionen durch die Wahl von Konserva- tiven und Sozialisten, samt deren “Eliten” auf dem tanzenden Kongress, nicht das maximal anzuneh- mende Risiko (MAR) ein? Nein? 5 Mega in D’land, 18 Mega in Europa sind wohl Risiko-Peanuts? Je- denfalls nicht das Resultat liberaler Politik.
  • Will V, wenn er notiert, dass in den USA 61% Unter- nehmer sein wollen, in Europa nur 45%, die Schuld “an Allem” auf jene verschieben, die Unternehmer sein wollen, es aber auf Grund der “positiven” Stim- mung, die Sozialisten “dazu” verbreiten, lieber doch nicht tun?
  • Warum sollen sich die Unternehmer mit “Europa” be- fassen? Weil der Hr. V ein Förderprogramm (s.o.) “hat”? Und was passiert, wenn die Kleinunterneh- meN wissen, dass der EU-Kommission “die Förde- rung” der Unternehmertums wichtiger denn je ist? Und hat er die mit seinen Genossen in Parlament u. DBG denn abgestimmt? Und woran sollen die KMU das alles erkennen? An den Förderprogrammen? Was also soll die Parole?

Sorry, der V schreibt “sich” - bezogen auf die Zielsetzung des Notwendigen - einen ziemlich minderwertigen Schrott zusammen. Wenn V das, was er schreibt, wirklich will, mö- ge er sich auf seinen Hosenboden setzen, Liberalismus u. auch Marxismus studieren, dann seinen “Freunden” erklä- ren, warum Kapitalisten, d.h., Eigner von Produktivkapital, zum Wohl des Ganzen Mehrwert akkumulieren müssen. Vielleicht vermeidet Verheugen (SPD) dadurch einen solch jämmerlichen Auftritt wie anlässlich der Europatages.
 
Erneut: Chapeau dem KStA. Wollen wir in EU/D vorankom- men, ist es unverzichtbar Prominentenschwachsinn zu ken- nen. KStA sollte man am Zeitungskiosk wählen; FDP er- gänzend dazu an den Wahlurnen; Ziel: Dieser ganzen Pha- lanx von Quatschköppen jede Regierung streitig machen.

13. Juni 2006

Elefantenkoalition, SPD+CDU/ CSU, unfähig jenseits der Vor- stellungen. D’land bald wie bei Sofas unter dem Hempel?
 
SZ und FAZZZ berichten, es krache gewaltig. Logo, sie re- agieren, da Umfragen “eingetrübt”. Derweil hat die FDP seit 3 Wochen 13%. Was zu sehen ist: Erst wenn die Liberalen den Vopas jede Regierung streitig machen können, wird es in Deutschland die Reformen geben, die “ein paar Proble- me” dieses Landes mit den schönen Juni-Tagen, der all- seits gefeierten WM und den Millionen fähiger Menschen, lösen und die Wende zum Besseren bringen.

Gefragt
schon heute: Welche ist die Koalition der Aufklä- rung mit den Liberalen?       

11.+12. Juni 2006 ... politische Tage ... ?

FRESSEDIENST BUENDNIS 90/DIE GRÜUEHNENN Bundesvorstand, Sigrid Wolfff, Pressesprecherin, Platz vor dem Ollen Tor 1 * 10115 Berlin, Email: mailto:presse@ gruene.de, Tel: 030-28442 131 * Fax: 030 - 28442 234
***************************** Nr. 129/06, Datum: 10. Juni 2006
Alaaaaaaarm!
Lafontaine überwindet Hemmschwelle
----------------------------------
Zur Aufforderung von O. The Finanzgenie an die Bundesre- gierung, Gespräche mit der palestinensischen Hamas-Re- gierung aufzunehmen, erklärt Reinhard ‘koffer, Bundes- nachsitzender von Bündnis 90/Always-Grün:

„Es muss Oskar Lafontaine sehr gewurmt haben, dass sein alter Intimfeind Gerhard Schröder ihm vor kurzem als Hamas-Versteher den Rang ablief. Also setzt Oskar einen drauf. Ausgerechnet an dem Tag, an dem der „militärische Flügel“ der Hamas die Waffenruhe aufkündigt, fordert Herr Lafontaine Gespräche mit Hamas unter Verzicht auf die bisherigen Vorbedingungen. Zur Mehrung seines Ruhmes als Hemmschwelleüberwinder ist Oskar Lafontaine nichts zu zynisch. Was sagen eigentlich Lothar Gysi und Gregor Bisky dazu.“

Saggggense mal, Lafontaine:

Dass Sie schon mal Beknacktes sagen, ist ja bekannt. Aber, sind Sie lebensmüde oder inzwischen total vor den Honecker gekommen? Wie können Sie Erklärungen vom Stapel lassen, OHNE vorher die Grühnen zu fragen?

10. Juni 2006
Gesundheitssystem ist überflüssig
ab in die Tonne damit, bevor die dafür gebrauchte (*) Tonne kosmische Maße annimmt. Fragen wir:

Was wollen die Leute?

Damit es nicht zu kompliziert wird sei festgehalten: Es gibt drei Probleme, mit denen Sie so konfrontiert werden könn- ten: Mechanische Probleme (Hals- und Beinbruch), che- mische Probleme (C2H5OH greift die Leber an oder ihre DNA “funktionieren” sozialungerecht) oder elektrische Pro- bleme (die Nerven gehen Ihnen durch, weil in der Politikbran- che zu viel gequatscht wird; auch Ersatz oder Neugenerie- rung Ihrer Software zählt dazu, so wie selbstverständlich Disfunktion Ihrer Biohardware, etwa wenn Ihr RAM-Speicher die Daten nicht halten kann oder alles durcheinander wirft). Alles ernste Sachen gar nicht zum Lachen. Also:

  • Bei Dach- und anderen Schäden wollen Sie die In- standsetzung der Teile. Bei Organschäden schon mal Ausbau, Ersatz, Umbau oder auch schlichte Reparatur. Und ggf. neue Software bzw. Reorgani- sation Ihres Datenspeichers.
     
  • Solcherlei Schädigung kommen oftmals ohne Vor- warnung, Sie benötigen daher einen 24h Service an 7 Tagen die Woche (nixxx Ladenschluss)
     
  • Manchmal kostet die Instandsetzung der geschä- digten Teile ein Schweinegeld. Daher ist es sehr sinnvoll eine Versicherung abzuschließen - für den Fall der Fälle. Das funktioniert weil irgendwelche Kapitalisten bereit sind - selbstverständlich gegen Kohle - Ihnen diese Risiken “abzukaufen”, womit die selbstverständlich Geschäft machen, weil sie wis- sen, dass nicht immer alle “Betroffene” sind. Wie die das machen? Ist doch wurscht, deren Problem. Hauptsache Ihr Vertragspartner zahlt.

Alldafür ein “System” und sei es noch so gesund? Ist doch Blödsinn. Das funktionierende System, das mit tausender- lei Fällen, Millionen Kunden und Hunderttausenden Liefe- ranten/Dienstleistern, die “leben”, weil Sie schon mal “Ge- sundheitsprobleme” haben, das möchten wir einmal sehen.

Wenn Sie beispielsweise auf den Kopf fallen, gehen Sie dann in/an/auf/zum das Gesundheitssystem? Neee, rat- sam ist es, zum Onkel Dokktoah zu gehen, der flickt den Schädel und verschreibt Aspirin wegen der Schmerzen. Die Chemikalie holen Sie sich auch nicht beim Gesund- heitssystem, sondern im entsprechenden Fachhandel. Stimmt’s? Na, also.


Dass weitergehende Verabredungen geboten sind sei nicht bestritten. Wenn Sie beispielsweise als “Ackermann” “zu” viel Verluste erzeugen, in hohem Bogen rausfliegen, des- wegen nie wieder einen Job bekommen, sind Sie ein Sozial- fall oder wenn Sie so wollen, sind Sie dann sozialkrank. Aber keine Sorge, das regeln die Politiker; die besorgen sich über Steuern Kohle und zahlen Ihnen damit sogar die Heizungskosten oder erfinden, wie dereinst der Schröder die Eindollar-Jobs, damit Sie beschäftigt sind. Mit dem Eindollarjob können Sie natürlich den Kapitalisten, der Ih- nen das Gesundheitsrisiko abkauft nicht bezahlen. Keine Sorge: Auch dann springen die Politiker ein. Um das zu rechtfertigen haben sie die Wohlfahrtsgesellschaft, dann den Sozialstaat und noch später das Europäische Sozial- staatsmodell erfunden. Wie gesagt:

In die Tonne mit dem System. Sie wollen genesen.

So simpel ist das. Übrigens, der Herr Daniel Bahr, von Be- ruf Banker hat das heute morgen den Indulas per Radio sehr einfach erklärt. Und sollten Sie fragen, welcher Par- tei dieser Banker angehört: Doch klar, der ist Liberaler also FDP. Wählen Sie FDP, wählen Sie Daniel Bahr.
-----------
(*) “gebraucht” nach P. Steinbrück (SPD); der braucht auch etwas: Mehrsteuern ... und zur Camouflage nennt der das Mehrwertsteuern, die in Politikerkarrieren investiert werden

10. Juni 2006 Auf Zukunft gedacht
Kann Merkel Kanzlerin sein?
‘türlich hätte die Schlagzeile auch anders formuliert sein können. Aber zum Kanzlerin-Venn will die LT-Redaktion nun doch nicht mutieren; schließlich sind wir hier FDP und wenn Venn von irgendjemand dann von dem WW. Wieso das? Das weiß der WW selber, muss ihm nicht notiert wer- den. Außerdem finden Sie keinen Aufsichtsrat, der sich ir- gendwie über das Personal äußert. Beispiele: Wer schlech- tes Personal hat, ärgert sich über den selbst zu verantwor- tenden Missgriff und schmeißt die Kameradin / den Kame- raden raus (LT-Redaktion schon wieder mit Korrektheitsan- fall); geht jener, der gute Leute hat, mit denen schon mal protzen? Ist passiert, aber ein Fehler. Intern erhöht das den Preis und extern wird nur die Konkurrenz auf die eigene Prozesspolitik aufmerksam. Also auch über das Personal keinerlei Äußerungen öffentlich; sondern flach ausgedrückt “Schnauze”. Das sehen die anderen 70.000 AR der Libe- ralen so weit “man” sieht nicht anders. Wieso also über A. Merkel (CDU/CSU) dessen AR immerhin 82,70 Mio (Statis- tiken beim LT “zeitnah” aktualisiert) Leute sind? Die Frau Bundeskanzlerin ist “von den anderen” und überhaupt, so- wieso ... bitte keine Fragen ... Doch jetzt ja: Prinzipientreu kann nur jener sein, der die Prinzipien (ausnahmsweise) übertritt, dazu geistig überhaupt in der Lage ist; oder mel- det sich bei Ihnen, liebe Leser, das Gewissen nicht, wenn schon mal so sagen, aber anders denken und machen? Stimmt, die Betondenker, die halten sich an den Wortlaut und wenn ... dann sind es gleich Millionen (MVAen), Milliarden (HartzIV), “Brasilien” oder aber die Sekretärin hat aus versehen, denn Schummelbeleg zu dem Antrag gelegt, den “man” selbst unterschrieben hat ... lassen wir das, sonst kommt ver.di mit dem Anliegen, die Geschäfte aus Gründen der Sozialgerechtigkeit im Sommer, wenn die Schwimmbäder locken, schon um 14:50 schließen zu las- sen. Einzusehen: Jetzt hat Ihre LT-Redaktion den thema- tischen Kuhschwanz gemacht. Problem erkannt halb ge- löst. Es geht um die Frage ob A. Merkel (CDU/CSU) Kanz- lerin sein kann.

Kinnings: Sie ist Kanzlerin ... und macht sozialistische Politik allerdings nicht ausnahmsweise gegen das eigene Sagen,
sondern flächendeckend, nachhaltig, systematisch, aus freien Stücken, gegen den objektiven Willen von Aber- Millionen von Menschenrechtssubjekten. Gegen die eige- nen Einsichten? Schön wär’s, “allein mir felht der Glaube”.

Wieso die Frage gemäß Schlagzeile? Nun, unsere fulmi- nanten Hohlkopfseriöslinge aus Ffm, jene von der selekti- ven,
“schon mal” antiliberalen Geisteshaltung sind im Ernst, d.h., nicht gespottet, feine Leute mit einem sensiblen Ge- wissen. Und die wissen selbstverständlich, dass die Ele- fantenkoalition aus SPD und CDU/CSU ziemlicher Murks ist, ziemlichen Murks macht. Da sie nun aus unerfindlichen Gründen diese Elefantenschaft wollen (wehe wir erwischen so eine von “diesen großen” Anzeigen ...) ist Gegensteu- ern angezeigt. Sie bringen also jeden auch nur halbwegs vorzeigbaren Atemzug. Heute auf Seite 5 ein dickes Photo beim Empfang des Präsidenten von Costa Rica, Don Oscar Arias (bienvenido Señor). Macht die Kanzlerin nicht eine prima Figur - nicht nur im Gegensatz zu den Flegeln der siebenjährigen Plage? Natürlich tyyypisch CDU/CSU: “Auf die Verpackung kommt es an”. Leute und Leutinnen:

Wählt FDP, seid FDP.  
    

9. Juni 2006
... die Seriöslinge können es nicht lassen ...
Sie fazen auf S.3: “Hans-Dietrich Genscher wurde Außen- minister,
und die Wissenden erzählten, der vormalige Innen- minister könne kein Englisch”. Und was hat die CDU/CSU 1974 geleistet? Lauter Kongresse abgehalten, die ohne Folge blieben; darüber bringen unsere Hohlkopfseriöslinge allerdings nicht eine Silbe. Woher die LT-Redaktion das al- les weiß? Tjaaa ... Zwar gilt der Satz “ ... denn sie wissen nicht was sie tun”. Aber vergessen wird nichts und selbst- verständlich unter jede Nase gerieben, die “sich” allzusehr rümpft. Übrigens die Sache mit dem “Englisch” wurde tat- sächlich damals kolportiert. Ob es stimmt, nicht wichtig. Denn Liberale machen 1a Außenpolitik ggf. ohne Englisch- Prothese, was von den CDU/CSU Leuten nicht behauptet werden kann ... schon wegen dem Abendland ... Übrigens HD Genscher wurde nicht Außenminister. HD Genscher war fast 20 Jahre lang Bundesaußenminister. Alles claro?

9. Juni 2006 Klagen zu den Ladenöffnungszeiten bei der WM
Ver.di hat sozialistische Betonmentalität
Methode: Verelendung. Sie wollen zwar Lohn. Aber mög- lichst wenig Arbeit für die “Kapitalisten”. Das ist das Prin- zip der jahrzehntelangen Lohntreiberei, die die SPD (Grüne und SED sowieso) aktiv “betrieben”, die CDU/ CSU zuge- lassen haben. Und die “unteren” Lohngruppen? Das LT: Al- le müssen erst mehr arbeiten. So simpel ist das.

9. Juni 2006 Im Irak
Zum Tod eines Schwerverbrechers
Die
Verlautbarungen und Pressekommentare dazu sind zu- mindest befremdlich. Etwa die USA, 295 Mio Mann hoch, geben sich befriedigt, weil sie einen (maßgeblichen) elimi- niert haben. Wahrgenommene Gegenstimme: Friedbert Meurer, Moderator des DLF. KStA kommentiert ebenfalls nicht. “Rheinische Löwen” gut gebrüllt.     

9. Juni 2006
“Durchsetzen” ?
KStA, S.5: SPD will Änderungen an der Föd.Ref. durchset- zen, KStA, S.6: Koch (CDU/CSU) will Änderungen an dem Antidiskriminierungsgesetz durchsetzen. Der Sprachge- brauch könnte totalitäre Mentalität verraten.      

8. Juni 2006
Kuhschwanzargumentieren der FAZ
Würde die FAZ-Redaktion gezielt u. kohärent argumentie- ren,
müsste sie dafür eintreten, dass die Elefantenkoalition aus SPD u. CDU/CSU “in die Wüste geschickt wird”. Aber so weit ist die FAZ, die dereinst flammend für die große Ko- alition eintrat, noch nicht. D’land, Deine Geister ...

7. Juni 2006
FAZ: “Menschenwerk” mit bedauerlicher Argumentation
auf S.1 gegen die derzeitige Fassung des Antrages zum Gleichbehandlungsgesetz. Inhaltlich führt “Dt” aus, sei dies ein “tiefer Einschnitt in unser Rechtssystem”, ferne werde “die Wirtschaft geschwächt, der Arbeitsmarkt belastet, ge- neriere Bürokratie und werde auf Jahr den Rechtsfrieden beeinträchtigen”. Als ob es darauf ankäme. Die Argumente sind
zwar nicht vom Tisch zu wischen, vielleicht das Ästhe- tische auf bessere Zeiten zu verschieben. Gäbe es schöne Welt der nicht-diskriminierenden Welt, ist etwa das Argu- ment “des tiefen Einschnitttes”, “das den Rechtsfrieden be- einträchtigt” allemal hinzunehmen. Über Gesetze Diskrimi- nierung regeln? Das ist weltfremd, denn besonders die ge- meinste Diskriminierung, nämlich jene die nicht justiziabel, wird immer Gesetzeslücken finden. Neben den bereits vor einigen Tagen notierten “Fällen” hier noch folgende:

Ist es keine Diskriminierung, wenn deutsche Politiker auf dem Empfang im finanzschwachen Entwicklungsland “ei- nen über den Durst trinken” und sich entsprechend beneh- men? Ist es keine Diskriminierung wenn der Kanzler zu Holzmann
eilt, derweil jährlich 30-40 Tsd. Unternehmen der Pleitetod trifft? Sind Subventionen “nie” Diskriminierung? Ist es keine Diskriminierung, wenn die fließend Deutsch sprechende junge Frau afrikanischer Herkunft bei dem Be- such des potenziellen Vermieters gesagt bekommt: “Scha- de, vor 10 Min. vergeben”? Nun ist der Standpunkt denkbar, es müssten die “Gesetze verschärft werden”, damit das Rechtsbewusstsein “der Bevölkerung” gestärkt werde? Sol- len dadurch jene, die bewusst und absichtlich diskriminieren dingfest gemacht werden? Elefanten träumt weiter. Oder bekommen wir die nächste Verschärfungswelle, wenn die Diskriminierungswilligen sich auf die neue Gesetzeslage eingestellt haben? Wie weit soll das gehen? Überspitzt: Wollen die Elefanten aus CDU/CSU und SPD, dass jeder Atemzug des lebend entmündigten Menschen gesetzlich geregelt wird? Und was gewinnt der/die subtil Diskriminier- te, wenn der Vertrag gegen den Willen des Vertragspartners zu Stande kommt? Seltsame Welt, die unserer konservie- renden u. sozialisierenden Politiker. Mutiert Ursula von der Leyen durch den neulich kommentierten Aufsatz nach- träglich zum Orakel von Delphi, wenn Heerscharen von Po- litikern Kleindiskrimierung “regeln”, weil sie von sich auf an- dere schließen? Damit sind wir bei einem großkalibrigen Hammer angekommen:

Ist es keine Diskriminierung, wenn die SPD ihre Par- teigänger zu Tausenden in “bestimmten” Unterneh- men unterbringt? Ist die flächendeckende politische Patronage keine Diskriminierung? Ist es keine Diskri- minierung wenn SPD und CDU/CSU unter dem Vor- wand “Vertrauen” Tausende Führungspositionen mit “ihren Leuten” besetzen?

“Wir” sollten verstanden haben: Nicht kommentieren wollte “Dt”, dass “Gleichbehandlung” im Sinn des Wortes besten- falls ein gesetzlicher Placebo unser so ankündigungsstar- ken
Politikmenschen ist, wobei weder SPD noch CDU/CSU, d.h., unsere regierenden Elefanten, im Traum daran denken Ämterpatronage gesetzlich “zu regeln”. Diagnose: Die FAZ liefert Diversion u. Desinformation zwar nicht mit roten Fah- nen, aber im Nadelstreifen. Muss das sein?

7. Juni 2006
DLF-Presseschau: Keine Silbe von der FAZ
Obwohl
die FAZ über die vom DLF gewählten Themen “Kom- promissangebot des Westens im Atomstreit mit dem Iran u. zum Ergebnis des Mikro-Zensus in Deutschland” etwas gedruckt hat. Gut gebrüllt DLF. Insbesondere auch, den Hefty-Text, der es fundamental bringt, ignoriert zu haben.

7. Juni 2006
Hätte der Hund nicht ... Aber er hat:

Pressemitteilungen der FDP gestern bis 18:26 :

Niebel:
Brief an SED wg. MWSt im Bundesrat
Thiele: Erbschaftssteuer-Murks + Begründung A
Brüderle: Erbschaftssteuer-Murks + Begründung B
Döring: Denkmalschutz, ausführliche Begründung
Meinhardt: “Grüne durchgeknallt”
Koch-Mehrin: “EU-Verfassung tot”

Sind diese PM “für” den Mond oder in bzw. “für” D’land ge- schrieben und veröffentlicht worden? Berichtenswert? Aus Sicht der FAZ in einem Fall verstümmelt, damit falsch und in den anderen Fällen gar nicht. Logo, FAZ, Zeitung gegen die Liberalen. FAZ-Redaktion darf das ... zugeben.      

6. Juni 2006
Paaaaaaaaaf. Sascha Tamm zum SED- Manifest kurz und bündig:

Die zukünftige vereinigte Linke hat ein Manifest vorgelegt, das im Wesentlichen von ihrem Sprachrohr Oskar Lafontai- ne stammt. Darin wird von einer „barbarischen Weltwirt- schaftsordnung“ gesprochen, zu der eine starke linke Op- position gebraucht wird. Tatsächlich gibt es ja gute Gründe, einiges an den globalen Wirtschaftsbeziehungen als barba- risch zu bezeichnen. So schotten die reichen Industriestaa- ten bis heute einige Märkte rigoros gegen Konkurrenz aus Entwicklungsländern ab. Dabei geht es nicht nur um die Landwirtschaft, sondern auch um Textilien und andere Pro- dukte. Die Abschottung erfolgt immer genau auf den Märk- ten, auf denen ärmere Länder Wettbewerbsvorteile haben und es gleichzeitig starke Interessengruppen gibt, die ihre Marktstellung verteidigen. In gleicher, barbarischer Weise wirken die zahlreichen Subventionen, die bis heute kleinen Gruppen von Profiteuren gewährt werden und die gleichzei- tig viele Menschen in anderen Teilen der Welt zu einem Le- ben in Elend zwingen.

Doch all das meinen die Linken natürlich nicht. Sie meinen auch nicht die barbarischen Auswirkungen einer Politik, die anderen Länder die europäischen Sozialstandards aufzwin- gen will u. sie so von einem freien Wettbewerb ausschließt. Sie kritisieren nicht, dass die so genannten Sozialstaaten zu einem großen Teil auf Kosten der dritten Welt existieren. Ganz im Gegenteil: Sie wollen diese verteidigen - gegen den Neoliberalismus, also gegen unliebsame Konkurrenz. Man könnte das damit abtun, dass hier eine kleine Gruppe am Rande des politischen Spektrums spricht. Doch leider wird hier nur etwas klar ausgesprochen, was große Teile der politischen Eliten Deutschlands glauben: Das wir mit Staatsinterventionen und wohlklingender Sozialrhetorik un- seren Wohlstand bewahren können. Das wird nicht funktio- nieren, und erst recht nicht wird so den von den Linken und vielen anderen mit Krokodilstränen bedachten Menschen in den wirklich armen Ländern geholfen.

6. Juni 2006
Die Neuauflage der SED mit Lafontaine

Das Thema ist so ergiebig, dass als Grundsatzbeitrag aus- geführt.
Fazit: Alter Wein in neuen Schläuchen. Und die sind marxistisch. Nicht durch den Klartext, sondern wegen dem, was daraus folgt und eben vermieden wird auszudrü- cken. Sozialisten, die Kohle und die Moral.    

6. Juni 2006

Hartzen, dass die Fetzen fliegen

Es gibt schlimmeren Streit. Aber unter regierenden Damen und Herren eher selten so laut, so öffentlich. Zog dereinst der damalige
OMM aus, sich, die SPD und überhaupt zu modernisieren. Der Nimbus der Vermittlung von APs, jahr- zehntelang Domäne der CDU/CSU war zusammengebro- chen. So viele Wohltaten seien nicht mehr zu finanzieren. Es wurde bald sehr trübe und die SED fischte nach Belie- ben: “Hast’e Worte, Sozialpolitik nach Kassenlage für die Kapitalverwertungsinteressen, der internationalen Kon- zerne und den Imperativen der (bösen) internationalen Fi- nanzmärkte”. Wer das wohl ist? Warum diese Finanzmärk- te im Europäischen Sozialstaatsmodell nicht längst hinter Gitter sind? Vermutlich, weil sie zur Verwertung noch ge- braucht werden. Auch dazu, um gewisse NA diskret in Par- teikassen zu bugsieren? Was soll’s die sozialgerechten Billigpolitiker (siehe nebenan) haben um 100% daneben gegriffen; was alles tut “man” doch für Zukunftsfestigkeit und - plötzlich, etwa nach 40 Jahren SPD-Regierung in NRW - für Investition in Bildung. Von der FAS durchaus schön formuliert:

Da wollte die CDU/CSU mit dabei sein.

Bierdeckel? Ach was; schon Konrad Adenauer und davor Bert Brecht prägten dafür die passenden Sprüche. Jeden- falls
gab es Reformfreude “der Bevölkerung” mit nie gekann- ter Intensität und nun sahnt die SED zum zweiten Mal ab.

Wenn
die SPD und Grünen es gewusst haben sollten: Logo, Sozialisten. Und wenn sie es nicht gewusst haben sollten? Denkbar, PISA lässt grüßen. Passen dazu die Lafontaine/ Schröder-Sprüche von 1998? Lenin hat eben Jünger noch bis heute.      

4.+5. Juni 2006
Gehirn auskuppeln. Dienstleister denkt

Der Kerngedanke: “ich” denke nicht, will mich nicht küm- mern, lasse denken. Bitteschön: Jedem Tierchen sein Plai- sierchen - das Leben, des Nächsten ist schließlich sein Leben.

Geht das zum Nulltarif?

“Gehen” tut Vieles. Da auch Bequemlichkeit Arbeitsteilung bewirkt, gibt es am Markt, das Angebot “Ich löse Ihre Pro- bleme”. Das ist die implizite Botschaft jedes Produkte- und Dienstleistungsanbieters. Nicht anders in der Politik - ein Markt letztlich genau wie jeder andere Markt - auch dann, wenn Tausende Sozialisten ihre Friedhöfe in Kraterland- schaften verwandelten. Wenn also der Anbieter schon so freundlich ist: Angebot selber prüfen. Nie prüfen lassen; denn es ist Ihr Leben. Risiko sich zu irren? Ja. Fragen Sie den Igel, der fluchend die Klobürste laufen ließ. Und wenn der Anbieter sagt, die Prüfung habe er, der Anbieter, vorge- nommen und festgestellt: Gut für jeden, dessen Wünsche nicht 101% erfüllt sind, dann reagieren Sie, genauso wie im Falle jedes anderen Anbieters, der so daher kommt.

Sie werden feststellen, dass der Anbieter so tut, als ob er zum Nulltarif liefert. In Wahrheit, sorgt der Anbieter sehr wohl für sich. Wovon sollte er sonst beißen? Problem also ist nicht, dass er was zum Beißen braucht, sondern so tut als ob er nichts braucht, was mancher blind glaubt, dem Anbieter die Chance gibt, sich den geistigen Lenz
(*) zu machen, um so schamloser Steuern, also auf Ihre Kosten, abzuräumen. Der Gipfel: Auch dadurch, dass der Anbieter Ihnen unterjubelt, dass er sein Beißen und seine Produk- tion aus der Reichensteuer, die wenige, Sie nicht, zahlen, “gegenfinanziert”. Die Reichen werden nämlich aufwachen und beispielsweise samt ihrer Kohle dahin gehen, wo die Reichensteuer am niedrigsten ist. Innenpolitik u. Diskrimi- nierung wie in der Zone: Millionen sind damals geflohen. Wer ist der Gekniffene? Der Anbieter? Nein Sie ... wenn sie bleiben. “Gehen” zum Nulltarif? Vieles. Aber glauben nicht empfehlenswert.

Oder greifen Sie sonst bei “Billigangeboten” zu, ohne zu prüfen, ob der Pferdefuß darin?
 

4. Juni 2006 Angsthaber sind Angstmacher. Paaaf:

Angsthaber unter uns

Haben Sozialisten Angst vor den NAZIS? Weil sie sich ihrer Sache nicht sicher sind

Haben Konservative Angst vor den Sozialisten? Weil sie sich ihrer Sache nicht sicher sind.

Liberale haben null Angst
 

3.+4. Juni 2006
FAZ-Klein-Klein
S.11,
Seriöslinge motzen über HH 2006. Kein Wort über das von der FDP für richtig befundene Reduktionsvolumen in Höhe von 8,3 Mrd€.

D’land, Deine großkarierten Geister.

Aber mit Vorliebe bringt die FAZ, dass die
SED auch nicht in den Kongo wollte oder dass Beck sich neulich freundlich über die FDP äußerte. Kein Wort über FDP-Inhalte. Ziel: Er- scheinungsbild der FDP verunklaren. Wie das die LT-Re- daktion merkt? Simpel: FAZ per Acrobat Reader öffnen, “Fernglas” anklicken und dann suchen “FDP”. Es erschei- nen die Passagen mit “FDP” und so ist schnell kontrolliert “was unsere FAZlinge so bringen”. Das Durchgehen der langatmigen FAZ-Texte erledigt Meister Computer. Leben wir in tollen Zeiten oder nicht?

3. Juni 2006 Ein neuer Begriff für alles mögliche
Kuhschwanz
Wer eines unserer Rindsviecher beobachtet, wird feststel- len, dass deren Schwanz im Wesentlichen dazu dient, Fliegen und andere Insekten zu verjagen, die sich auf den massigen Körpern (0,5 ton/Vieh) zu schaffen machen. Um den Ansatz am Ende der Wirbelsäule kreisend, vollzieht der Teuto-Kuhschwanz dabei schnelle, völlig chaotische, sozu- sagen zufällige Bewegungen; will “er” die Biester überra- schen? Bemerkenswert ist noch, dass der nach dem Zu- fallszahlen-Prinzip sich bewegende Kuhschwanz die Ebe- ne seiner Ekliptik um nicht mehr als 17,9 cm verlässt.

Typische Anwendungen:

HartzIV, Zuruf: “Kuhschwanz”
Besoffener fährt Auto, Zuruf: “Kuhschwanz”
Tollpatsch lässt Vase fallen, Zuruf,: “Kuhschwanz”
SED schreibt Parteiprogramm, Zuruf: “Kuhschwanz”
Kurskorrektur der Grünen, Zuruf: “Kuhschwanz”
politische Führung des BND seit 91, Zuruf: “Kuhschwanz”
grünrote EU-Politik, Zuruf: “Kuhschwanz”
Betroffenheitspolitik, Zuruf: “Kuhschwanz”

Alles claro? Zur weitergehenden Begriffsfestigung: In die vorstehende Beispiele-Liste gehören nicht: (1) Rotschwar- ze Steuerpolitik, (2) Tarifpolitik der Gewerkschaften, (3) CDU/CSU-Familienpolitik, (4) Antiliberalismus der FAZ

3. Juni 2006
Welche Zeitung ist besser: FAZ oder SZ?
Radio Eriwan: Kommt auf den Standpunkt an. Die Elektro- SZ kann “man” mit 90 KB/Sek downloaden (Wir sind Kulti- multi), die Elektro-FAZ aber mit sen-sa-ti-o-nel-len 217,8 KB/Sek. Tja, Sache der Perspektive..     

2. Juni 2006 Das wird der Satz des Jahres
“Da habe ich nicht die Kraft gehabt”,
Angela Merkel (CSU/CSU), zitiert nach KStA, S.7. Sie sprach das vor dem Wirtschaftsrat der CDU/CSU wohl zum Offenbarungseid wegen dem “Antidiskriminierungsgesetz” bewegt. Was nun? Satz und Autor kommen in den Fleisch- wolf des Bewusstseins von Millionen und der Medien. Kon- sequenzen nicht absehbar, eine Zeitenwende auf jeden Fall. Erstens, weil so wie so, zweitens aber auch:
 
Chapeau, Frau Merkel
 
und zwar uneingeschränkt mit einer Portion Bewunderung. Leute, zu einer solchen Äußerung fähig, sind der Typ Füh- rungskraft (nicht Kontrollkraft, Herr Decker, S.4), die wir hier 2006ff brauchen.

Leider wird der Satz, weil die Umstände betoniert sind, den objektiv u. subjektiv Gepeinigten nicht helfen. Was gewin- nen wir, wenn “ein solcher Mensch”, Chef der CDU/CSU, sozialistische Politik macht? Was gewinnen wir, wenn “die Kraft” ausgerechnet bei der Idiotie des Antidiskriminierungs- gesetzes ausgeht?

Dazu dieses: Diskriminierung, welcher Art auch immer, ei- ne der widerlichsten Handlungen zu der Menschen (nie die Gesellschaft)
fähig sind. Ist der musternde Blick in der Stra- ßenbahn situativ keine Diskriminierung? Ist das Totschlag- argument des Mächtigen keine Diskriminierung? Ist es kei- ne Diskriminierung, wenn die junge Absolventin in erlauch- ter Runde “schlicht überhört” wird? Ist es keine Diskriminie- rung, wenn der Herr Direktor am Empfang, jene die dort ihre Pflicht erfüllen nicht grüßt? Ist es keine Diskriminie- rung, wenn der Bundesvorstand der WASG, noch dazu rechtswidrig, den Lokalvorstand aus dem Amt jagt, weil hier andere Meinungen vertreten werden? Haben viele von uns die Gastarbeiter von 1958 nicht mannigfaltig u. stillschwei- gend diskriminiert? Ist es keine Diskriminierung, wenn der Lehrer dem Schüler ausländischer Abstammung - nach einem Jahr Unterricht - ungerührt die “5” in Deutsch erteilt? Ist es keine Diskriminierung, wenn Sexualwitze gerissen werden, in denen der Macho groß rauskommt? Ist es kei- ne Diskriminierung, wenn die Stadtverwaltungen von Wes- seling (Rheinland) u. Neuss (Rheinland), den Moscheever- einen Grundstücke just an der lauten Autobahn zuweisen? Zurück zum Thema: Ist es keine Diskriminierung, wenn die Fürsten der CDU/CSU Angela Merkel in das Messer der Elefantenkoalition laufen ließen?

Partei der langen Messer

Was zum Letzteren konkret überlegt wurde, ist hier nicht bekannt. Auf jeden Fall schade, dass Merkel so verschlis- sen wird. Und selbstverständlich muss von Angela Merkel erwartet werden, dass sie, Schülerin des Helmut Kohl, wusste auf was sie sich einließ. Den Kelch wird Merkel wie auch immer trinken müssen. Dass die CDU/CSU ein Stück abzuwickeln ist, steht im LT nun seit Jahren. Es ist dringender
denn je, nicht einmal ihre besten Leute kann die CDU/CSU schützen, so wie ihre Besten seit Jahren reden aber nie machen durften. Es ist das Eliteproblem.

Auch an den Liberalen geht der Kelch nicht vorbei:
Unsere Pflichten sind gewachsen. Zum Glück: (1) Die Ma- cher sind gut drauf, (2) weitere Junge rücken nach, (3) alle Ollen drücken den Daumen und (4) alle wissen, dass wir besser
werden müssen, können u. vor allem wollen. Indula 

1. Juni 2006
Naa, Ihr Hohlkopf-Seriöslinge aus Ffm? Noch immer Naserümpfen wg. dem Untersu- chungsausschuss z. Missbrauch des BND?

Zu den Veröffentlichungen über die Umstände der Ver- schleppung von El-Masri erklärte
Westerwelle:

"Die Bundesregierung hat der Öffentlichkeit und dem Deut- schen Bundestag gegenüber in ihrem Bericht eine unrichti- ge Darstellung gegeben, weil sie nicht mitgeteilt hat, daß ein BND-Mitarbeiter in Skopje zeitnah von der Verhaftung El-Masris erfahren hat. Die Verschleierung und Vertu- schung geht weiter, wenn jetzt behauptet wird, der infor- mierte Beamte in Mazedonien habe diese Information nicht weitergegeben. Wenn ein deutscher Beamter in einer Aus- landsvertretung von der Verschleppung eines deutschen Staatsangehörigen erfährt und dann behauptet wird, er ha- be dies nicht weitergegeben, so ist das lebensfremd. Nach den anhaltenden Täuschungs- und Verschleierungsversu- chen in der CIA-Affäre durch die Nachrichtendienste und die Bundesregierung zeigt sich, daß die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses durch die Opposition im Deut- schen Bundestag eine zwingende rechtsstaatliche Notwen- digkeit war."      

1. Juni 2006
Kongo-Mission, ein “starkes” Stück deutscher Politik

Die Nachrichten- und Kommentarlage (DLF) heute Mittag. Werner Hoyer (dem Sinne nach): “Frau Bundeskanzlerin ich befürchte, Sie begehen den ersten außenpolitischen Fehler ... diese Mission ist stümperhaft vorbereitet ... es fehlt ihr die innere Logik”. Werner Kolbo (SPD) (dem Sinne nach): “Die Mission ist aus Gründen der strategischen In- teressen D’land unverzichtbar ... “

Und
was, wenn der Kongo kein rohstoffreiches Gebiet wäre? Es sei dahingestellt, ob diese Geisteshaltung zu rechtfer- tigen ist. Wenn aber strategisch so wichtige Interessen zu verteidigen (?) sind, dann ist die stümperhafte Vorbereitung ein um so schlimmeres Regierungsversagen. Statt dessen hartleibiges Ignorieren des Vorwurfs von Werner Hoyer, au- ßenpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Was wir erleben nennt das LT: Herumregieren.

Zu hoffen ist, dass die Durchsicht des Sitzungsprotokolls eine gnädigere Beurteilung erlaubt. Morgen mehr dazu.

1. Juni 2006 FAZ rühmt sich wegen bestem Deutsch. Leider:
 
FAZ kultiviert Beamtenmentalität
 
S.2: “Warum Hartz IV so teuer wurde. Für die Kostenstei- gerung beim Arbeitslosengeld II ist eine Vielzahl von Gründen verantwortlich:” Ach!

Haben also die Damen u. Herren “Gründe”, in Teilen gegen die Meinung der FDP, das Hartz-IV-Gesetz (*) gemacht? Oder waren das die Damen u. Herren Politiker? Eben. Also verschleiert die FAZ die Schuld der Elefantenkoalition aus SPD und CDU/CSU, die sie schon immer, antiliberal, favo- risiert hat - D’land Deine Geister ...

So billig kommt die FAZ aber nicht weg. Es gibt mehr:

  • die FAZ exkulpiert, “Erwerbsfähigkeit” sei zu groß- zügig definiert worden. Als ob das finanziell nicht Jacke wie Hose ist.
  • Die Zuschläge seien üppiger als früher. Haben SPD und CDU/CSU das beim Gesetzgebungsverfahren nicht bedacht?
  • Sind CDU/CSU u. SPD gegen “klettern” machtlos? Spaß beiseite. Die Elefanten haben anscheinend nicht bemerkt, dass sie “Leistungserweiterungen” beschlossen haben, wodurch sog. “Aufstocker” (iiihhhh) auf die Million “geklettert” sind. Na soowas
  • Die FAZ weiß, dass “Betroffene” sich früher schäm- ten, Sozialhilfe zu beantragen. Die Elefanten haben das der FAZ-Diktion zufolge wohl nicht gewusst und - für sie sozialgerecht - auch nicht wissen müssen. Tja, “Irrtum”, fluchte der Igel und ließ die Klobürste laufen ... “Was soll’s, sind doch Steuergelder”.
  • Die Elefanten haben die Vermögensverhältnisse in Ostdeutschland “überschätzt”. Die LT-Redaktion hält fest: CDU/CSU und SPD haben von Blasen und Tuten null Ahnung. Und die FAZ-Redaktion wollte, dass die regieren. OK, nichts gegen Meinungsfrei- heit. Idiotenfreiheit allerdings eine ziemlich teure Sa- che. Und außerdem haben wir 4.500.000 ausge- rechnet im Wonnemonat. Sind dafür die Liberalen verantwortlich oder vielleicht doch die Elefanten?
  • Verantwortung der Doppelstrukturen: So was gibt es. Die ex Heiliger Geist? Nein doch, ex Elefanten aus SPD u. CDU/CSU. Möglicherweise haben sich diese Doppelstrukturen aus Langeweile mit dem Geldausgeben beschäftigt - das ist nun futsch - und den Rest der langen Arbeitstage die A’losen unterei- nander vermittelt. Fragt die LT-Redaktion bissig: “Wohin denn sonst, Kollegen von der FAZ? Schon gut, sie wollen beschönigen. Erlaubt nach GG”. Er- neut: Liberale verantwortlich für diese Schlamperei- en? Festzuhalten: FAZ wollte Schlamper an der Re- gierung. (Herr Minister, ich habe nicht gesagt, dass Sie ein Verbrecher sind)

Kleinlehrgang “Positive Verstärkung”. Ein Kind, das sich in der ersten Klasse abrackert schön zu schreiben, muss “man” motivieren: “Das ist aber schon viel besser gewor- den”. Das erfreut und die Leistung wird realiter “besser”. Da nun weder CDU/CSU noch SPD in der ersten Klasse sind, außerdem für Millionen “das Europäische Sozialstaatsmo- dell” bzw. “die soziale Marktwirtschaft” hoffentlich verant- wortungsvoll und im Vollbesitz ihrer geistigen Fähigkeiten eingerichtet haben, muss zum Thema Motivation ein ande- rer Maßstab angesetzt werden: Scharf wie ein Rasiermes- ser müsste die FAZ argumentieren um beizutragen, dass in unserem sozialdegenerierten Schlampladen wenigs- tens ein wenig “Ordnung einkehrt”. Schreibt die FAZ-Re- daktion aber nicht. Nach GG erlaubt. Also:

Kuschel-FAZ ist D’lands Kernproblem

Lösen wir es christlich: Verzeihet Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.
Geht ja grundsätzlich nicht. Aber dann mögen sie doch damit aufhören, so zu tun “als ob”. Das ist sehr wohl ein Thema für Gewissen und Moral.
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(*) als Hartz-P (SPD) wegen komischer Machenschaften bei VW noch nicht zurückgetreten worden war     

1. Juni 2006 HB, S. 4 “Abgeltungssteuer”
Poß (SPD): Mit 30% hätten wir kein Problem
Steuerpolitik à la russisch Roulett od. entgegen Einsteins “Gott
würfelt nicht”. Poß, wie “man” ihn kennt, will ernst ge- nommen werden, weil er sich für wichtig hält. Problem für Poß: Ob er weiß, wie andere mit “ihm” Probleme haben?

1. Juni 2006 Thür. Allg., was so alles nicht “gesehen” wird
Timken, was soll das?
Ihre Aufgabe, die Bundesregierung zu sehen. OK?      

      
Link zu 31. Mai 2006 und früher
 

      

8. Juni 2006 “Neuer Anstand” nach Kassenlage?
Beck (SPD), blauäugig und naiv
Laut DIE WELT, könne Klaus-Uwe Beck sich nicht vorstellen, dass
“Schüler in die Einliegerwohnung der eigenen Eltern einzögen, sich als Bedarfsgemeinschaft anmeldeten und nach dem Abitur Leistungen ein- strichen”. Ts-ts-ts, Meista Beck: Ihre Politik, ganz legal, im europäi- schen Sozialstaatsmodell.

Folgender Fall, illegal und nicht verfolgt wurde in Köln erzählt: Er+Sie streiten, lassen sich scheiden. Beide sind Sozialfälle, bekommen ihre Wohnung, usw. Sie vertragen sich wieder, wie schön für das Abend- land,
und ziehen konsequent zusammen. Die “freie” Wohnung wird an- derweitig vermietet. Wo passiert? In D’land, dem von FAZ, SPD, usw. Wann? Juli / August 2002. Noch vor HartzIV, also in Zeiten “des deut- schen Weges”.

Keine Verfolgung? Nun, für Liberale undenkbar, dass das Amt Spei- chelproben von den Zahnbürsten nimmt um zu kontrollieren “wer” die benutzt. Soll deswegen die SPD als Partei von Sozialschmarotzern denunziert werden? ‘türlich nicht. Mit abartigen Fällen muss, der Frei- heit geschuldet, gelebt werden. Na SPDens, FAZens, Abendlandret- terns: Können Sie in liberaler Geisteshaltung mitziehen? Wäre doch schlecht
für die FDP? Hm. Und für Deutschland? Na also, ihr, ihr, ihr ...

7.06.2006, 15:00 Was auch nicht geht: Das Abendland per Kleinkariertheit zu retten

Je erfolgloser die CDU/CSU, um so antiliberaler die FAZ

Frage: Wer bringt heute den “detailliertesten” Roßberg-Artikel? Natür- lich die FAZ, S.4. Mit Foto, samt “juristischen Zitaten” aus der Ankla- geschrift im Dresdner Strafprozess gegen den Liberalen. Es muss für die Konservativen ein Labsal sein. Sie sollten sich allerdings nicht zu früh freuen. Um CDU/CSU-Niveau in solcherlei Angelegenheiten zu er- reichen müsste “Einiges” mehr geschehen - was in keiner Weise als Entlastung (od. Belastung) des Parteifreundes in Dresden gemeint ist.
 
“FDP” kommt heute bei der FAZ 9 mal in 6 Beiträgen vor.

Seite 1:
Hefty “ ... notfalls mit der FDP regieren.”, “ ... potentielle Ju- niorpartner ... FDP und Grüne.”, “ ... Ihrem Idealpartner FDP regieren zu können.”, “ ... mit einer Wahlrechtsreform die FDP um die parla- mentarische Existenz bringen ... ”, Seite 2: “ ... Initiative ... Pinkwart (FDP) abgelehnt ... “, Seite 4: “ ... wenig begeisterten FDP-Wählern zusätzlichen Zuspruch ... “, Seite 12: Schlagzeile: “SPD verteidigt Ar- beitsplatzklausel” aber “ ... der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Carl-Ludwig Thiele, die Arbeitsplatzklausel ... Belastung ... ” Seite 39: “Auf ewig unvereint”. Tenor: Die FDP auch dabei. Was Sache ist, kommt von SPD und CDU/CSU, Schmidt-Jortzig aber erläuterte lang- atmig das Prozedere.


Selbstverständlich nach GG erlaubt. Und Freiheit aus liberaler Sicht gewollt. Jubelliberale Medien wären kontraproduktiv. Aber die FAZ agiert hinterfotzig, hinter der Hecke und destruktiv. Das ist keine “Zei- tung für Deutschland”, sondern das konservative Wurschtblatt aus Deutschland. D&D?

Daran ändert auch der vordergründig eher koalitions-unfreundliche Hefty-Text von heute nichts. Bekloppt, wer das Agieren der Koalition aus CDU/CSU und SPD nicht negativ kommentierte. Hefty mahnt, was immer richtig ist, “Das Ende denken”. Um potenzielle Szenarien zu beschreiben, ist Rückgriff auf Geschichte - auch bei Hefty - Stand der Technik. Viel wichtiger als mancher andere “Schlenker” ist, dass die Entscheidung zur Koalition mit der SPD wohl die krasseste Fehl- entscheidung ist, die die CDU/CSU je getroffen hat. Vorwurf an Hefty: Darüber nicht einmal eine Andeutung. Wichtig aber “notfalls ...” (s.o.). Im zweiten Absatz schreibt Hefty die Linkspartei sei als Helfershelfer erkannt, “ ... der allerdings den Geruch des Schmuddelkindes behal- ten muss, damit er sich nicht vom Konkurrenten doch noch zum Not- helfer der SPD mausert.” (1) prima Geisteshaltung, (2) als ob ausge- rechnet die CDU/CSU dies beeinflussen könnte (3) Es fehlt nur noch ein Elefantenvolkssturm (4) Was bieten CDU/CSU und Hefty außer Angstpolitik? (5)

Angst als Surrogat von offen vertretenen Konzepten

für die Freiheit, Autonomie und Entfaltung des Einzelnen und folglich u.a. Marktwirtschaft. Düstere Sache. Nicht-Können ist nicht vorzuwer- fen. Dagegen aber doch, obendrein verhaltensökonomisch verstärkt, das bei der CDU/CSU systematische und flächendeckende Verhalten nach dem, manches Mal korruptionsanfälligen, Prinzip, dass die instal- lierte Honoration befindet, was richtig ist; dies führt viel zu häufig zu Entscheidungen hinter dem Vorhang und weil es “nicht zu vermitteln sei”, zu Begründungen, die als vorgeschobene erkannt, schlimmer, so nur gefühlt in die Gehirn-Archive von Millionen gelangen.

Was feine Leute vermeiden, ist diese inzwischen typische neureiche Selbstveständlichkeitsattitüde, die sich 1950-1970 entwickelt hat. Nur deswegen konnte Schröder sich seinen unsäglichen Auftritt wie erlebt sieben lange Jahre leisten. Ist den Gewerkschaftsfunktionären samt SPD-Leuten zu verübeln, dass sie sich ein Paragraphenarsenal für kostengünstiges und bequemes Streiken, damit auch für ihr persönli- ches Einkommen (“1%-Kommission” vom Mitgliederbruttolohn), gezim- mert haben? Vorwurf an Millionen, signifikante Teile ihres Einkommens durch Ziehen und Versagen von fiskalischem Geld zu finanzieren, statt durch mehr und bessere Arbeit den Wohlstand aller zu mehren?

Unser deutsches Problem:

Zu viele meinen, dass die Besserwisserei der Wenigen, das Wollen der Vielen ersetzt.

Das
verbindet übrigens die konservative CDU/CSU mit den Sozialisten von SED, Grünen und SPD. Konzediert sei der FAZ GmbH, dass auch ihre Wirtschaftskraft nicht ausreicht, so pointiert gegen den Strich zu schreiben; Auflage und Anzeigenpreise fielen in den Keller. Hefty aber hat mit seinem Text von heute den verbliebenen Spielraum nicht dazu genutzt, die Verhältnisse ein zehntel Millimeter zu verbessern, sondern um den gleichen Betrag zu verschlechtern. Sollte es “selber kleinka- riert” zurücktönen, kommt dieses:

Wo ist der Beweis (nicht das Totschlagargument), dass wir auf das Zehntel Verbesserung verzichten können? Achtung: Zu starke Rota- tion erzeugt zerstörerische Fliehkräfte. Besser: Energie für viele posi- tive Zehntel reservieren. Und jetzt, verehrte Leser, wissen Sie, frei nach Classic-Radio, warum

”FAZ”, das deutsche Kernproblem

Nur einer in Deutschland versteht dies: ”To whom it may concern”  “I” think, you have to ...     

5. Juni 2006
FAS, 4. Juni, S. 12, liefert “Unvollendete”
nicht von Johann Wolfgang Schubert, sondern von Rainer Hank. Der Titel “Ende
einer Illusion” allerdings falsch. Mag sein, dass für Hank die Illusion einmal angefangen hat. Dann und nur dann muss sie logischer- weise auch enden ...

Zitat: “SPD und Union dementieren das Versprechen, eine große Koa- lition sei in der Lage, große Themen anzupacken”. Dazu hatte aller- dings die FAZ schon ganz andere Meinungen. Und dann heizt Hank kräftig ein: “ ... die hymnisch gefeierte Arbeitsmarktreform ... war ... der Auftakt ... der großen Koalition ... wohltätig sein zu den Bedürfti- gen und sie zugleich in Arbeit bringen. Da wollte auch die Union mit dabei sein ... Sage niemand es ginge nicht auch anders ... “leider, lei- der” hört man sie heucheln - hierzulande nicht durchsetzbar ... “. So, schreibt Hanke vieles mehr.

  • All dies als ob Hanke das Pulver erfunden hätte. Dann allerdings: “Nachdem die parlamentarische Opposition nahezu unsichtbar geworden ist, rühren sich , wie eine Quasi-Opposition ... die Unionsministerpräsidenten.” Hast’e Worte? Ich jedenfalls nicht.
     
  • Wer hindert die Unionshelden die Partei zu wechseln? Wollen sie offenkundig nicht. Also, wie im Winter zur Kerntechnik, nichts als Meinungsstaubsauger.
     
  • Weiß Hanke nicht, dass die CDU/CSU, der politisch geworde- ne Konstruktionsfehler, strukturell gar nicht anders kann?
     
  • Hanke scheint, wie zuvor mit der politischen Augenbinde durch unsere gesellschaftliche Geographie zu marschieren. Wer nicht sehen will, sieht unvollendet. Im Frühjahr 2005, im Som- mer 2005, im Herbst 2005, im Winter 2006 und genauso wenig im Frühjahr 2006. Nach dem GG (Meinungsfreiheit) erlaubt. D’land, hat Hanke, meinungsstaubsaugend - angesichts der Umfragen? Jedenfalls kein Unterschied zur CDU/CSU, die er vordergründig denunziert. Vorne hui ... Nasen aber nehmen mehr als das wahr.

Also fehlt in dem Aufsatz “Ende einer Illusion” deutlich zu erwähnen, dass nach dem FDP-Programm, das Westerwelle, Gerhardt, Niebel, die Ehrenvorsitzenden, das Präsidium und viele mehr vertreten D’land mehr Zufriedenheit und viel weniger Arbeitslose hätte. Kommt aber nicht, weil Hanke offenkundig der CDU/CSU helfen will. Darf er auch. Problem: Wie wahrscheinlich ist, dass die CDU/CSU, den Kopf aus der Schlinge gezogen, sich anders verhält als in Jahrzehnten? Gut, das Gewissen von Rainer Hank, geht nur ihn selber etwas an.

5. Juni 2006 s.a. Liberal seit 15. Dezember 2004
Billigpolitiker und ihre Billigpolitik
Sie haben sicher beispielsweise im Bundestag und bei der FDP rei- henweise prima Typen gesehen. Leider, leider, leider lässt das Niveau des Parlamentes insgesamt mehr als zu wünschen übrig. Mittelmaß hat verfassungsändernde Mehrheit. So müssen wir, “die Bevölkerung”, uns über die Qualität der Produktion, der Gesetze und Beschlüsse nicht länger wundern. Das hat Ursachen. Unter anderen die Bezah- lung: Zu versteuerndes Jahresgehalt ca. 84.000 / Nase. Viel Kohle, das stimmt. Allerdings muss gesehen werden, dass diese Mitbürger beispielsweise ein Finanzvolumen von 260.000.000.000,00 € oder ge- meinsam mit 16 Landesregierungen die Konfiguration der Rechts- und Verwaltungsordnung verantworten. Fragen wir so: Würden Sie einen Analphabeten als
Reporter einstellen? Oder: Geht ein Bundesligaklub mit Fußballern à 84.000 € p.a.?

Verschlimmerung 1: Nach den Umfragen (die Texte und Kontexte der Fragen sollten einmal veröffentlicht werden) wollen die Bürger kei- ne besseren Politikergehälter. Zwar erhöht der genannte Personen- kreis schamlos die Steuern und entsendet Militärs in aller Herren Län- der, ist aber nicht in der Lage den Bürgern “zu verkaufen” warum sie wesentlich mehr verdienen müssten. Halten wir fest: So miserabel ist das durchschnittliche, d.h., maßgebliche Qualifikationsniveau. Ver- schlimmerung 2: Nur zaghaft (andernfalls siehe Verschlimmerung 3) meldete sich “jemand” (Name der LT-Redaktion bekannt) vor einigen Tagen mit der Aussage, Politiker müssten anständig bezahlt werden. Verschlimmerung 3: Die so genannte Neidpolitik landet den Doppel- schlag. Was wäre hier los, wenn mit Todesmut die Abgeordneten ihre Gehälter auf angemessene 300 - 600 K€ erhöhen würden? Mit ande- ren Worten, es gibt Mitmenschen, Mitbürger, die über den Methode ungenügender Qualifikation der Politiker unsere Demokratie, unsere Lebensart
bewusst und absichtlich ruinieren wollen. Verschlimme- rung 4: Zu denen, die Letzteres zu verantworten haben, gehört die Mehrheit der Mittelmäßigen selber: Sie würden, falls sie keine besse- re Arbeit lieferten, in hohem Bogen rausfliegen. Fazit:

In D’land bestimmt die “Koalition der Inkompetenten”
 

4. Juni 2006
Demokratie ist wunderbar
viele
sagen, Demokratie das Beste unter den Schlechten. Quatsch. De- mokratie ist wunderbar. Überlegen, Sie verehrte Leser doch einmal.

Wenn
Sie erwarten, dass die LT-Redaktion Ihnen das erläutert, liegen Sie nicht ganz richtig: (1) Niemand ist des Anderen Entertainer (2) Nie- mand ist des Anderen Belehrer (3) 82,45 Deutsche - 82,45 Sichtweisen - 82,45 individuelle Präferenzen, Vorlieben, Neigungen, Geilheiten. Die- sen Kosmos regeln, gestalten oder mit “Instrumenten” versehen ... ?

Einige
finden Demokratie nicht gut. Bitteschön, ist Gewissensfrage, da- her erlaubt. Allerdings auch dieses: Selber schuld. Sozialisten / Kon- servative sagen Ihnen, warum Demokratie gut ist. Die Anzahl derer, die geistig gleichgeschaltet sein wollen, wird gegenüber denen, die Vorge- kautes vorziehen, sicher abnehmen. Dennoch: Gleichgeschaltet wie Hunderttausend Andere? Nein Danke, “bei mir kommt Strom aus der Steckdose, Wasser aus der Leitung und Benzin von der Zapfsäule”. Schon die legendären Brötchen beim Bäcker unterscheiden sich. Aber da muß “man” doch genau hingucken. Ja, muss “man”. Machen Sie die tabula rasa, wenn Sie “Blumen pflücken” oder sind Sie, wie viele, “wählerisch”? Oder wollen Sie sich von Bisky, Roth, Beck, Merkel bzw. WW sagen lassen, welches für Sie das beste Brötchen, die schönste Blume ist? Jeder der selber schaut, ist Vorbild für meist viele Andere. Machen.

Zarter
Hinweis, nur so entre nous. Wer aus der Meinung von Satz 1 des vorstehenden Absatzes ableitet, Demokratie verschlechtern zu dürfen, wollen od. gar “müssen”, bekommt abgestuft schon “Probleme”. Dem Wort, das Gegenproblem des Wortes; der Handlung das Problem des Gegenwortes, dann der Gegenhandlung. Der Gewalt das Problem des Gegenwortes, dann der Gegenhandlung und wenn auch das nicht hilft, konsequent das Problem der Gegengewalt.

Nur wer “dazu” bereit ist, vertritt die Schlagzeile glaubwürdig. Wieso das denn? Fragen Sie Ihren Hausphilosophen. “Mein” Wort jedenfalls ist das; im vorstehenden Absatz lesen Sie, wie “wir” “ins Gespräch kommen” - wenn Sie wollen.      

3. Juni 2006
SPD, Westentaschensozialisten
Achtung, keine Möchtegernsozialisten, sind schon 100% Sozialisten aber
Sozeles eben. Nein? Doch: Gisy verarztet Verheugen, immer- hin einer ihrer Wichtigsten (EU-Kommissar, europäische Spitze?)

3. Juni 2006
Ungesunde Hirne schreiben Parteiprogramme
Gestern in den Nachrichten: “
SED hat Vereinigungsmanifest heraus- gegeben” und in den Kommentaren u.a. Interviewfetzen vom Finanz- genie: “Ende der Privatisierung, Grundversorgung muss staatlich sein, ebenso die Finanzunternehmen, d.h., die Banken” Hoppla, da scheint etwas neu zu sein: Linksrutsch der SED? Alte Programme schnell holen bevor die verschwinden: Sogar das von 1993 war noch zu haben. Alles gesichert. Und nun lesen. Im Parteiprogramm der SED von 2003 ist Ihre tapfere LT-Redaktion inzwischen bis Seite 11 gekommen. Fa- zit: Was da geschrieben steht, ist ein unfassbarer Schwachsinn. Pro- blem: Die Verfasser sind Deutsche, gehören also zu uns, sind sozu- sagen wir selbst, sind in unserem Schoß geboren, im übertragenen Sinn also unsere Kinder. Es ist schon sozialungerecht, dass “Einige” unter uns, teilweise trotz Abitur, nicht in der Lage sind, einen kohären- ten Text zu bringen. “Es ist kaum zu fassen”, dass nach NAZI-Dikta- tur, SED-Zwangsherrschaft in der Zone (war, da von der siegreichen SU per Militär den Menschen oktroyiert, kein legitimer Staat) noch immer Leute daherkommen und andere belehren (so wie übrigens die Grünen auch). Nicht nur das: Die geistigen Bocksprünge so wie das konzeptionelle Vakuum zwischen Wörtern, Satzteilen und Absätzen sind schon von beachtlichem Kaliber. Übrigens, das war der Auslöser neben den “Kuhschwanz” zu definieren.

Jetzt noch dieses: Bitte nicht weitererzählen. Denn: Wenn unsere
indulistischen Politkanonen das alles erfahren, legen die ihre Hände in den Schoss. Und das wollen wir natürlich nicht. Die sollen gefälligst arbeiten und nicht so viel untereinander quatschen.

Derzeit
wird in der LT-Redaktion überlegt, das Parteiprogramm der SED im Liberalen Tagebuch zu veröffentlichen. Einerseits ist es schön, et- was zum Lachen zu haben, andererseits sollten alle vom Büldungsys- tem geschädigten Menschen ihr Wissen aktualisieren können.

Ach, so, beinahe vergessen: Jetzt muss der FAZ einmal ein dickes Lob konzediert werden: Die sind durchaus besser als die Autoren des SED-Parteiprogrammes. Das ist wirklich nicht ironisch gemeint.

2. Juni 2006 Schon dieses Jahr weniger als 3% Verschuldung vom BIP

FDP verlangt Debetonierung der Elefanten

PM von Jürgen Koppelin: “Nehmt die Genshagener Beschlüsse (25.000.000.000,00 €) zurück, setzt das Liberale Sparbuch um
(8.300.000.000,00 €)”

2. Juni 2006 Sie wissen ganz genau warum:
FAZ wie immer tendenziös antiliberal

2. Juni 2006 À propos “Kraft”
Ob vdL Kraft hat, die Kohleinduzierte einzustampfen?

2. Juni 2006
BND, das schwarze Loch der Geheimnisse
Mit dem Sound der an den Unschuldsblick possierlicher Dackel erin- nert, berichten die Seriöslinge, dass es in Sachen El-Masri zwar kei- ne Reifen-,
aber die Informationspanne gegeben habe. Beim BND sind die Dinge offenkundig so geheim, dass nicht einmal “der BND” weiß, was Sache ist. Der BND ist also reflexiv geheim, wenn man so will, ein schwarzes Loch der Information. Beruhigend, denn Gegenspiona- ge böser Mächte daher ausgeschlossen. Physiker sind sich nun un- schlüssig, ob schwarze Löcher einen Spin haben oder nicht. Das liegt daran, dass ein schwarzes Loch alles verschlingt. Da “man” sie nicht sieht, ist “man” geneigt, zu denken, zu sagen oder zu schreiben, dass es sie gar nicht gibt. Gegen diese Theorie spricht, dass jede Münze, jeder Geldschein am Ereignishorizont schwarzer Löcher auf Nimmer- wiedersehen verschwindet. Unheimlich: Da ist etwas, was Du nicht weißt. Vielleicht sogar ein AKW, ein KKW, ein Gorleben oder Umwelt- schmutz? Um-Him-mels-wil-len.

Früher, ja früher. Da kletterten Spione die Fassaden hoch, vergifteten in halsbrecherischen Aktionen die schwarze Katze des gegnerischen Premierministers. Heute ist etepetete Sozialgerechtigkeit. Für alles gibt es Akten mit AZ locker 30 cm lang. Sorgfalt der Aufbewahrung. Eigentlich könnten wir uns solchen BND, der sozusagen sich selbst ist, quasi ein Eigenleben führt, seine Arbeitsplätze verwaltet sparen. Es hätte auch der Phinanzminister, seines Zeichen der Büttenredner von der Waterkant, viel weniger Probleeeme “auf der Einnahmeseite”.

Da
ist aber noch das Dossier mit dem Irak-Krieg. Die Grünroten waren ihrer Zeit ganz geil darauf zu wissen, ob und was die Amerikaner im Irak so wollten. Deswegen haben die offenkundig in einem Anfall von sozialer Wärme, zwei veritable Beamte auf das heiße Pflaster versetzt. Eigentlich unzumutbar, wenn man überlegt, wie die beiden aus Chef- Willkür Betroffene von was auch immer wurden. Aber BND ist halt ge- heim, deswegen hat die Klaudi das nicht erpharen können ... kein Tränlein für die treuen Staatsdiener ... kaum auszudenken, was hier losgewesen wäre, wenn unsere süße Klaudi das doch erfahren hätte.

Wird das nun per gesellschaftliche Döbatthe (Aussprache beachten) cool
zu Ende gedacht, könnte sich anbieten zu überlegen, dass D’land auch dann “ein Stück vorangekommen wäre”, wenn im Bundeskanzler- amt als Steinmeier dort noch Hiwi war nur sorgfältig genug Zeitung ge- lesen worden wäre. Die LT-Redaktion wettet mit jedem, dass in Zeitun- gen drin stand, dass die Amis dort Waffen u. Soldaten hingekarrt ha- ben. Zu allem Überfluss haben, wie wir alle wissen, auch die Seriös- linge den Vorfall kommentiert. Und wer es dann, PISA hin und her, noch nicht gemerkt hätte, konnte nur selber Schuld gewesen sein.

BND go home?      

1. Juni 2006 Alle Liberalen Indulas machen den Schenkelklopf:
Rumpelstilzchen jetzt ex FDP-Präsidium
Rainer Brüderle fordert Untergliederung der CDU/CSU auf, zur FDP überzutreten, weil (das LT übersetzt) Marktwirtschaft bei Abendland- retterns offenkundig ein Fremdwort geworden ist.     

1. Juni 2006 Vermutlich krasses Fehlverhalten der US-Streikräfte im Irak:
Reden aber nichts sagen wollen
Auszug aus einem DLF-Interview von heute morgen:

Simon (DLF): Herr Erler, monatelang wollte niemand wirklich etwas über die Vorgänge in Haditha wissen: nicht das Rote Kreuz, nicht die UNO. Wie erklären Sie sich dieses Desinteresse?

Erler (SPD): Das ist schwer zu erklären, denn es gab ja schon Anfang dieses Jahres erste Pressemeldungen in der amerikanischen Presse, die dann später aufgegriffen worden sind, und seit Februar wird schon intern in der US-Armee ermittelt in diesem Fall Haditha. Insofern gibt es offenbar parallel schon einen Vorgang von Untersuchung und gleich- zeitig einen Versuch, die Öffentlichkeit möglichst nicht zu befassen mit diesem Fall.

Simon: Das heißt aber da drängt sich doch der Eindruck auf, der Tod von 24 Zivilisten soll vertuscht werden?

Erler: Diesen Eindruck teilt zum Beispiel auch ein amerikanischer Ab- geordnetenkollege, der von einem Vertuschungsvorwurf hier spricht, und im Augenblick wird auch gegen Vorgesetzte der Beschuldigten hier ermittelt wegen des Verdachts der Vertuschung. Also auch dieses Thema ist von der amerikanischen Justiz aufgegriffen worden.

Simon: Teilen Sie diesen Eindruck auch, Herr Erler?

Erler: Das ist von außen überhaupt nicht zu beurteilen. Wir haben jetzt, nachdem diese interne Ermittlung seit Februar läuft, erste straf- rechtliche Ermittlungen gegen zirka 12 Marinesoldaten, denen eben vorgeworfen wird, dass sie nach einem Verlust eines Kollegen durch eine Straßenbombe am 19. November letzten Jahres dort vorgegangen sind, willkürlich dort Menschen in der Umgebung dieses Vorfalls ange- griffen haben, wobei es zu 24 Opfern kam.

Simon: Aber selbst wenn Sie nicht direkt Einblick haben in die Sache, den Eindruck haben Sie anscheinend auch?

Erler: Ich habe den Eindruck, dass der amerikanische Präsident jetzt die Tragweite dieses Vorgangs voll erkannt hat. Er hat ja - und das ist zumindest ein ungewöhnlicher Vorgang - öffentlich Stellung genom- men ... Das heißt, dass die amerikanische Politik, die ja auch im Au- genblick bereits sich quasi im Wahlkampf befindet, das Ausmaß die- ses Vorgangs offensichtlich voll erkannt hat.

...

Simon: Was machen Sie denn daraus, dass die US-Armee 2.500 Dol- lar für jeden Toten an die Angehörigen zahlte? Da drängt sich schon ein bisschen der Eindruck auf, man habe eine Idee gehabt, dass die eigenen Soldaten sich nicht korrekt verhalten haben?

Erler: Das ist tatsächlich der Hintergrund, den auch dieser amerikani- sche Abgeordnetenkollege aufgegriffen hat, der davon in der Öffentlich- keit gesprochen hat, was jetzt ja zu den Ermittlungen wegen Vertu- schung gegen die Vorgesetzten der Beschuldigten geführt hat.
...

Simon: Aber seither war das kein Thema zwischen Berlin und Washington?

Erler: Darüber ist mir nichts bekannt.

...
Das LT: Keinen Einwand gegen die Äußerungen. Wenn Erler (SPD), nachvollziehbar, “nichts sagt”, warum dieses Interview?

Quatschen, quatschen über a-alles, üüüüüüüber ...
 

1. Juni 2006
Sind wir hier “Strich und Faden”?
Beim Lesen der diversen “Produkte” deutscher Intelligenzkanonen, etwa zum Thema 250.000 weniger A’lose als im April, beschleicht ein absonderliches Gefühl. Zwischen den Zeilen ist nämlich zu verstehen, dass zwar “die Beschäftigung” sich etwas gebessert hat, das aber

auf signifikant niedrigerem Lohnniveau.

Wenn etwa SPD oder CDU/CSU oder die
SED vom Wohlstand spre- chen, dann tun sie das offenbar nur deswegen, weil genau das Gegen- teil geschieht - und kaum ein Tag vergeht, an dem nicht über den Ab- bau von 1.000 oder 10.000 Stellen berichtet wird.

Nun
haben genau das sogar Ökonomie-Theoretiker seit Jahren voraus- gesagt; auch mit ökonomischen Halbwissen ist “das Phänomen” mit Händen zu greifen. Bereits die sog. Staatsverschuldung (besser: Po- litiker-Verschuldung) ist Indiz dafür, dass seit Jahren indula mehr Hunger gestillt als gearbeitet wird.

Derweil schwafeln Sozialisten und Konservative von Sozialstaaten, Sozialmodellen, Sozialgerechtigkeit, der bösen Globalisierung (etwa die Kernkoalitionäre in Köln) u. darüber wie dank ihrer menschretten- den Existenz alle Probleme “für die Menschen” (also jeden Einzelnen) gelöst werden. So als ob, “die Straße” nicht merken würden, dass ge- nau das Gegenteil stattfindet. “Die ballt” die Faust in der Tasche. Und wird jeden Tag überzeugterer Anhänger der Demokratie?

Anders: CDU/CSU und SPD zerstören systematisch die Demokratie. Keine Scham beim tanzenden Kongress? Aber die FAZ, vor einigen Tagen
Franz Walter, gebüldeter Herr Professor, wollen das Elefanten- theater. Wohl weil es ihnen zu unbequem ist, mit der Wahrheit herü- berzukommen.

Dieses Verhalten ist glatte Korruption,

nicht minder schwer
als Spenden in bar oder in % vom Preis für die Müllverbrennungsanlage.

Käme der Einwand: “Das sehen wir nicht so”, dann der Konter der LT- Redaktion: Haben “wir” auch schon bemerkt, denn so “sieht” es in D’land auch aus. Wäre es nicht doch besser, das Elefantentheater zu beenden?
Die SPD etwa würde das konstruktive Mißtauensvotuim im Parlament aller Deutschen glatt gewinnen. Aber, nicht einmal dazu trauen sich “die”. Sie kuscheln lieber. Und die FAZ kuschelt mit, dass die Scheiben scheppern.

Alldeswegen sind wir Strich und Faden. Nach dem Prinzip jedenfalls wird hier mit System beschissen. Ex Obrigkeit regierungsamtlich.

1. Juni 2006
Kältester Mai seit dem Urknall
Dieser Tage in den Mähdien: Katastroph tremens. Alles schlottert. Bundesregierung
setzt kalte Sozialpolitik nach Kassenlage fort, weil noch immer kohlelos - gemessen an den Ausgabewünschen des Staa- tes, äh ... der politischen Damen und Herren. Tja, ganz was Neues in der Sozialpolitik: das
 
Recht auf “Geld zu defenestrieren”
 
(für PISA-geschädigte u. andere Indulas: “defenestrieren” steht für ein- teutonisiertes Verb, kommt von fenêtre=Fenster und défenestrer=raus- schmeißen (volkstümlich), stürzen (i.S. gestürzt werden). Hier im LT also: tonnenweise zum Fenster herausschaufeln). Oder will je- mand leugnen, die Elefantenkoalition aus CDU/CSU und SPD nehme das Recht, Geld zu defenestrieren nicht ausgiebig in Anspruch? So weit die Wärme elefantischer Kuschelpolitik.
 
Wir hatten es hier mit Kälte und Klima. Hierzu ist das totale mentale Chaos ausgebrochen. Im kältesten Mai erreichen uns Nachrichten u. Botschaften mikrophonaktiver Menschen, dass noch in diesem Jahr- hundert, geologisch also in Kürze, der wärmste Mai aller Zeiten bevor- steht. Dabei kühlt derzeit der Ölpreis, aber es erwärmen sich trotz Lafontaine und SED die Aktien. Und die Bildung auf PISA-Niveau. Die einzigen, die jetzt noch helfen können, sind die Kultimulti-Grünen. Also

Grüueühuene, regelt das Klima

Problem: Am besten könnte das der vielbeschäftigte Fritze Kuhn; der sitzt in der ersten Reihe, weiß alles, hat eine “1” in Mathe, Deutsch und Religion. Dieser Firtze Kuhn, schuldet noch die Berechnung darü- ber wieviel vom BIP für Umweltschutz “investiert” wird. Also wird die Menschheit noch eine Weile wetterblind zuschauen, wie die Elefanten Geld defenestrieren, denn aus Erfahrung wissen wir auch, dass das Betroffenheitsflennen unserer süßen Klaudi dem Meister Fritze noch nie Beine gemacht hat.