D a s L i b e r a l e T a g e b u c h |
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Sammlung
Originaldokumente aus
Das
Liberale Tagebuch, (http://www.dr-trier.de) |
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Ein Beitrag, der wohl befremdet, daher
„für immer“ in Stein gemeißelt wird: Wenn sich die Aktionäre des
Springerverlages ein Kampfblatt pro CDU/CSU halten wollen, ist dagegen, nach
der Rechtsordnung, mit absoluter Sicherheit nichts einzuwenden. Es steht
ferner außer Zweifel, dass Kampfblätter in der Art wie sich Ob jedoch ein solches Printmedium das
Prädikat „unabhängige Zeitung“ beanspruchen darf, steht auf einem anderen
Blatt. Hier wäre einem Anfangsverdacht von Betrug nachzugehen ... „Wäre“,
denn Meinungsfreiheit ist im Vergleich zum Schutz der FDP vor derartiger
Diffamierung unzweifelhaft das höhere Gut; die Feststellung mag weh tun, muss
aber so sein. Also wird nach anderen, legalen, Wegen zu suchen sein, um sich
liberaler Haut zu wehren – wartet nur Ihr Schweinepriester ... Unten weitere Kommentierung. Zunächst
slso der inkriminierte Artikel im Wortlaut. Pinkwart kopiert Möllemann
Kommunalwahlen in NRW: Der FDP-Landeschef peilt acht Prozent an
Düsseldorf
- In einem überraschenden Mutanfall ist der nordrhein-westfälische
FDP-Landesvorsitzende Andreas Pinkwart gestern in die großen Spuren seines
Vorgängers Jürgen W. Möllemann gesprungen und hat eine Neuauflage des
Projekts 8 angekündigt. Der Wirtschaftsprofessor mit dem Spezialfach
Chaos-Forschung will bei der NRW-Kommunalwahl im Herbst 2004 das Ergebnis und
die Zahl der Mandate der Rathauswahl 1999 für die FDP "verdoppeln". Vor vier
Jahren hatten die Freien Demokraten an Rhein und Ruhr nur 4,2 Prozent
erreicht. Allerdings brachte ihnen dieses schwache Ergebnis fast 800 Mandate,
weil der Verfassungsgerichtshof des Landes damals die Fünf-Prozent-Hürde
aufgehoben hatte. Dieser Erfolg mit fremder Hilfe war eine der Grundlagen für
das tollkühne Projekt 8 Prozent, das der verstorbene Möllemann seiner Partei
für die Landtagswahl 2000 verordnete, obwohl die Partei auf dieses utopisch
scheinende Ziel anfangs genauso skeptisch reagierte wie die staunende
Öffentlichkeit. Bekanntlich gelang es dem Fallschirmspringer aber, mit einer
furiosen Wahlkampagne und unfreiwilliger Hilfestellung der von der
Parteispendenaffäre heimgesuchten CDU die hohe Hürde mit 9,8 Prozent der
Wählerstimmen noch zu übertreffen. Berauscht von diesem Wahltriumph, erfand
der Vorgänger Pinkwarts daraufhin das Projekt 18 für die Bundestagswahl 2002. Auf den
ersten Blick ist es daher nachvollziehbar, dass Pinkwart in einer ähnlich
schwachen Ausgangsposition wie 1999 seiner Partei hohe Ziele setzt. Doch der
Vergleich des biederen Hochschullehrers mit dem politischen Zirkusdirektor
aus Münster stimmt ebenso skeptisch wie die Ankündigung Pinkwarts, er wolle
im Landtagswahlkampf 2005 mit dem FDP-Fraktionsvorsitzenden Ingo Wolf
"im Tandem" über die Ziellinie stürmen und endlich wieder
mitregieren. Denn Ingo Wolf, der seinen Doktortitel und das frühere Amt des
Oberkreisdirektors wie ein Ritterkreuz zur Schau stellt, strahlt noch
intensiver seriöse Langeweile aus als der stellvertretende
FDP-Bundesvorsitzende Andreas Pinkwart. Ob die Verdoppelung dieser Biederkeit
Wählermassen begeistert, steht in den Sternen. Allerdings
müssen Pinkwart und Wolf vor ihrem Sprung auf das blau-gelbe Zweiradvehikel
erst noch den Landesparteitag im April 2004 überstehen, der den Vorstand neu
wählen muss. Pinkwart will zwar wieder als Vorsitzender kandidieren, aber die
Entscheidung über die Spitzenkandidatur bis Ende 2004 offen lassen. Doch wird
die Partei dieses taktische Geduldsspiel kaum mitmachen. Artikel erschienen am 13. Sep 2003 __________________________________________________________________ Schwache Ergebnisse hat in D’land vor
allem die CDU/CSU produziert. Man muss wissen, dass CDU/CSU immerhin 900.000
Mitglieder kapitalisiert und seit 50 Jahren in allen Salons der Republik
herumschleimt oder urbi et orbi den Vaterlandsuntergang beschwört, um Spenden
zu erheischen. Unsere
Sozialisten in die Schranken weisen? Fehlanzeige. Die CDU/CSU kann es –
strukturell - entgegen aller Schwüre nicht. Richtig, die CDU/CSU macht mit
„Fremdenhilfe“ Stimmung ... und verordnet dem Herrn Kohl zwei Mega-DM oder
zünftige Amigo-Affären den „Sozialen“ in Bayern. Brauchen Sie Radiergummi für
Ihre Festplatten? CDU/CSU von Korruption „heimgesucht“? Etwa wie
mittelalterliche Pesten? Oder stimmt bei der CDU/CSU etwas mit den Strukturen
nicht? Tja, wer so alles in D’land besoffen
ist. So sieht das Resultat der Politik auch aus ... Aber den Biedermann spielen, das kann
so mancher Berauschte zur Perfektion: Angela Merkel, Edmund Stoiber, Fritze
Rüttgers (NRW), Erwin Teufel, Anette Schwan, Günter Beckstein, Rita Süssmuth,
... na, reicht es? Und dann sollten wir mal die
unterhaltsame Doktoren-Riege der CDU/CSU betrachten: Alle o.a. Biederfrauen
und -männer sind promoviert! Was die NRW-FDP entscheiden wird,
hängt mit Sicherheit nicht von biederen Äußerungen der Zeitung mit dem
voluminösem Namen und dem schrotkugelgroßen geistigen Inhalt ab. |