D a
s L i b e r
a l e T a g e b u c h
|
|
Sammlung
Originaldokumente aus Das Liberale Tagebuch, (http://www.dr-trier.de) |
|
Schön geschrieben, sehr wohlklingend. Für
warme Herzen an Weihnachten. Wer wollte nicht, dass „unseren Kindern und
Enkelkindern eine Zukunft voller Chancen offen steht“? Selbstverständlich
gibt es die Gefahr, dass in 50 oder 100 Jahren Deutsche bestenfalls mit dem
Wirtschaftswunder 1948-1982 (so wie „damals“) noch protzen können. Und
selbstverständlich besteht die Gefahr, dass das satte Deutschland, eben
deswegen sozial degeneriert, das gleiche Schicksal durchläuft, wie etwa die
Vandalen im heutigen Tunis, oder gar die Römer, oder die Spanier des 16.
Jahrhunderts. Dem salbungsvollen Text kann nichts anderes entgegengehalten
werden als: Wollen den gleichen Wohlstand wie früher? Ja? Dann müssen wir
mehr und besser arbeiten, statt zu viel zu quatschen. So einfach ist das. Also: Ein typisch irrelevanter deutscher Beitrag
dieser Tage. Zehn-Punkte-Programm
für Innovation und Wachstum von Heinrich von Pierer, Vorstandschef von Siemens, fordert in einem F.A.Z.-Gastbeitrag am 24. Dezember 2003 ein Zusammenspiel von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Zehn Punkte, die entscheidend sind. Ein einziges Zitat, das zeigt, wie
Parolenbläserei in Deutschland um sich gegriffen hat (Inkriminierte Begriffe,
Passagen fett): Die Gewichte verschieben sich. Selbst die Vereinigten Staaten, deren Technologieposition auf vielen Feldern weit stärker ist als die deutsche, reagieren auf den gewaltig wachsenden Innovationsdruck aus Ländern wie China und Korea mit einer massiven Verstärkung ihrer Eigenanstrengungen. (Das LT: Welcher denn sonst) Dort wird an einer nationalen Innovationsinitiative gefeilt. Dafür ist es auch bei uns höchste Zeit. Es geht um die Sicherung einer breiten (???) Wohlstandsbasis in unserem Land - für die heutige Generation, aber besonders für unsere Kinder und Enkelkinder. Dafür müssen wir den Kampf - und darum handelt es sich - um die technologische Führungsrolle in der Welt aufnehmen und uns besser rüsten, als wir es momentan sind. Wir wollen ihn (den Kampf?) mit Zuversicht und Optimismus führen und werden ihn am Ende dann auch erfolgreich bestehen. (so so) |