D a s L
i b e r a l e T a g e b u c h
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Sammlung
Originaldokumente aus „Das Liberale
Tagebuch“, http://www.dr-trier.de |
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Berlin, 30. Juni 2006 358/06 Mitteilung für die Presse Beck begrüßt Verabschiedung der
Föderalismusreform Das Liberale Tagebuch:
Der Titel dieser SPD-PM ist ein Orakel: SPD verabschiedet sich von der
Verfasssungsreform. Besser wäre formuliert worden: Einig-einzig seid Ihr
Volk der Vollidioten Warum die harte Parole: Laut
KStA vom 1. Juli 2006 sind folgende Themen nicht mehr Gegenstand einer von BT
und BR zustimmungspflichtigen Gesetzgebung: Versammlungsrecht, Ladenschluss,
Heimrecht, Strafvollzug, Notariatswesen, Schulbildung, Umweltrecht,
Dienstrecht. Dann könnte uns auf den Arm genommenen Bürger die SPD einmal
erzählen, wie oft in den letzten 20 Jahren genau diese Themen in den
Vermittlungsausschuss gekommen sind. Gleichwohl teilt Klaus-Uwe Beck
(SPD-Vorsitzender) „der Bevölkerung“ mit: Zur Verabschiedung der Föderalismusreform durch den
Deutschen Bundestag erklärt der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands,
Kurt Beck: Mit der heutigen Entscheidung zur Föderalismusreform
hat der Deutsche Bundestag die größte Verfassungsreform seit Inkrafttreten
des Grundgesetzes 1949 beschlossen. Für uns Sozialdemokraten bestand die Herausforderung
darin, in der Bundesrepublik Deutschland auch angesichts des
zusammenwachsenden Europas - die gute Zusammenarbeit zwischen Bund und
Ländern zukunftstauglich zu machen und so die Grundpfeiler unserer bewährten
föderalen Ordnung zu sichern. Wir haben in den letzten Tagen und Wochen hart mit
der Union über Veränderungen der vorgelegten Gesetzestexte verhandelt. Im
Ergebnis kann man festhalten: Wir haben an besonders wichtigen Stellen substanzielle
Verbesserungen erreicht. Die langen Nächte des Vermittlungsausschusses werden
künftig die Ausnahme und nicht mehr die Regel sein. Für die Wählerinnen und
Wähler wird künftig klarer erkennbar, wer für welches Gesetz verantwortlich
ist. Für uns steht fest: Mit der jetzt vorliegenden Reform werden wir einen revitalisierten und kraftvollen Föderalismus haben, bei dem die Parlamente in Bund und Länder über die politische Richtung entscheiden. Bla-bla-bla- … nicht
sehr sozialgerecht, Freunde. |