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s L i b e r a l e T a g e b u c h
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Sammlung
Originaldokumente aus „Das Liberale
Tagebuch“, http://www.dr-trier.de |
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Rainer Brüderle am 14. Juli 2005 zum „VW-Gesetz“: Die Argumentation von
Ministerpräsident Christian Wulff zu seiner Landesbeteilung an VW ist nicht
nachvollziehbar. Für einen Marktwirtschafter ist es eine völlig neue
Erkenntnis, dass der Staat besser wirtschaftet als Private. Folgt man Wulffs
Logik, müßte sich das Land Baden-Württemberg bei Schwierigkeiten an
Daimler-Chrysler beteiligen. Es stellt
sich die Frage, ob die staatswirtschaftlichen Strukturen bei VW dem Konzern
noch nutzen. Die EU-Kommission hat längst ein Vertragsverletzungsverfahren
gegen das VW-Gesetz eingeleitet. Wenn man ein Diktat aus Brüssel vermeiden
will, sollte jetzt gehandelt werden. Am besten wäre eine europäische
Initiative, die Sonderregelungen wie Goldene Aktien in allen
EU-Mitgliedsstaaten abschafft. Einem dynamischen gemeinsamen Markt in Europa
ist damit am besten gedient. |